Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

KEwaxk


@ Luise

Über mangelndes Selbstbewußtsein musst du dir keine Sorgen machen. ;-D

Mmonikla65


Meiner Ansicht nach gibt es keine nutzlosen Erfahrungen, alles ist letztlich eine Erfahrung wert, im Nachhinein.

S..\ waSllixsii


Das hat wohl gewisse Grenzen, jemand der von einem Auto angefahren wurde kann da vllt schon gern drauf verzichten ;-D Ich wär vllt so gestört und würde sagen "hey das war doch auch mal ne Erfahrung"^^ im Grunde bleibt's aber jedem selbst überlassen und es wäre schon verständlich wenn da jemand erfahrungstechnisch auch im Nachhinein drauf scheißt.

Pessimisten mag's gut tun von der Konzentration auf's Negative etwas wegzukommen, als Optimist stellt man sich das aber vllt einfacher vor als es ist. Pessimismus bietet eine gewisse illusorische Form der Sicherheit, es ist ein Muster das Vertrautheit bietet, in dem man sich sogar wohlfühlt, es ist außerdem viel einfacher das Negative zu sehen und zu erwarten. Optimismus benötigt eine gewisse Anfangsenergie die man erstmal aufbringen muss dann gibt er einem sogar Energie zurück, der Pessimismus dagegen entzieht Energie und man kann durchaus sagen dass man da schnell in einem Teufelkreis feststeckt, denn die Anfangsenergie für optimistische Sichtweisen nimmt man sich damit schon im Vorfeld.

Sinnvoller Optimismus erfordert auch, im Gegensatz zum Muster des Pessimismus der sich verselbstständigt, beständige Aufmerksamkeit und Selbstreflektion, wer Optimismus automatisiert ist einfach nur ins Gegenmuster verfallen und lügt sich, ebenso illusorisch wie die Sicherheit des Pessimisten, das Leben schön.

B\lacvk G9uxn


Na ja man sollte den eigenen Marktwert möglichst realistisch einschätzen können.

ist halt nur die frage, was das für eine konsequenz hat für die, die auch wirklich objektiv betrachtet im unteren ende des "marktes" liegen? was tun die, die von glück sprechen könnten wenn sie ein einziges mal in ihrem leben bei einer frau landen können, die halbwegs durchschnittlich ist, die sie wenigstens halbwegs begehrenswert finden können?

klar provoziert man misserfolge, wenn man sich in sachen "marktwert" vom eigenen niveau ausgehend zu weit nach oben orientiert und somit ists auch sinnvoll, sich halbwegs realistisch einschätzen zu können... aber für die "wenig begünstigten" können dinge wie marktwert auch verdammt lähmend sein. ausser man ist in der lage, sich damit zu arrangieren, dass man nur beim unansehnlichsten und nervtötendsten oder langweiligsten drittel, viertel, fünftel der frauenwelt eine chance haben wird. aber hand aufs herz: wer könnte das schon?

B~lack wGuin


nachtrag in bezug auf das, was wallisii über optimismus schreibt:

am allermeisten energie erfordert es aber, sich seinen optimismus trotz misserfolgen zu bewahren. umgekehrt: je besser die ausgangslage in sachen selbstbewusstsein, aussehen und "charakterliche massenkompatibilität", desto höher ist auch die apriori-erfolgswahrscheinlichkeit und damit die wkt., seinen optimismus bestätigt zu bekommen. gleichzeitig führt aber optimismus eher zu erfolg bzw pessimismus dazu, chancen gar nicht erst wahrzunehmen und sich damit schon im vorab aller erfolgsaussichten zu berauben. in diesem sinne begünstigt erfolg also weiteren erfolg. vielleicht ist das bekannte phänomen, dass in anderen bereichen erfolgreiche männer sehr häufig auch mehr erfolg bei frauen haben, ja zumindest teilweise eine übertragung:

wer in frauenfremden gebieten diesen anfangswiderstand überwunden hat und erfolgreich ist hat dort sozusagen ein positives energiesaldo und einen teil dieser überschüssigen energie kann man dann in eine positivere einstellung zu dating und frauengeschichten stecken, was ganz erheblich türen öffnet und gute voraussetzungen für erfolg bei frauen schafft.

hier im thread liest man aber auch häufig über männer, die beruflich sehr erfolgreich sind, bei frauen aber nichts gebacken kriegen. vielleicht liegt ein teil ihres misserfolgs bei frauen auch darin begründet, dass es ihnen nicht gelingt, selbstbewusstein/optimismus/positive energie von den gut laufenden bereichen ihres lebens auf die frauenkiste zu übertragen?! (ist nur so ne idee, vielleicht kann man so eine blockade ja irgendwie brechen, auch wenn ich spontan nicht wüsste wie ;-) )

gberkneLexben


Ach ich weiss nicht wie lange ich das noch aushalte so zu leben. Irgendwie ist das alles belastend seit Jahren hat sich nichts geändert weil ich mich auch nicht ändern kann.

k#aputtEer[ kexrl


Aber Dein Nick heißt doch gerne leben.

Mbon>ikax65


s.wallisii

Klar, es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er sein Leben als einen Ablauf von lauter unnützer Schei... betrachten will oder ob er in der Sch.. seinen Anteil an Lebenserfahrung erkennt.

cxolti 2.0


Black Gun

hier im thread liest man aber auch häufig über männer, die beruflich sehr erfolgreich sind, bei frauen aber nichts gebacken kriegen. vielleicht liegt ein teil ihres misserfolgs bei frauen auch darin begründet, dass es ihnen nicht gelingt, selbstbewusstein/optimismus/positive energie von den gut laufenden bereichen ihres lebens auf die frauenkiste zu übertragen?! (ist nur so ne idee, vielleicht kann man so eine blockade ja irgendwie brechen, auch wenn ich spontan nicht wüsste wie ;-) )

Mag sein, dass Erfolg im Beruf auch sozialen Erfolg bedeutet bzw. beides irgendwie interdependent ist. Ich glaube der Verbleib als Jungmann hat nichts mit dem mangelnden Transfer des Erfolges in andere Bereich zu tun.

Meines Erachtens liegen die Ursachen für das JM-Dasein an drei ursächlichen Sachverhalten:

1. Frühkindheitliche Prägung

(die Ursache von allem: "Du bist nicht gut genug, du bist schlecht, ...")

2. Mangelndes Ausnutzen von Chancen in der Jugend

(weil man sich für nicht gut genug hält, Ängste hat bzw. eine total versteifte, anerzogene Sexualmoral)

3. Mangelnde Erfahrung (in den 20ern)

Wenn man nicht rechtzeitig Erfahrungen sammeln konnte, wird man scheu, ... Frauen weisen einen instinktiv ab, ...

Erfolg im Job kann da m.E. nur insofern helfen, als dass man lernt: "Ok, es ist im Prinzip alles kinderleicht". Und das überträgt man dann auf die Sache mit Frauen.

S). waVllisii


@ Monika65

hm, du willst sagen das eine macht mehr Sinn als das andere und da stimme ich schon zu, hab auch nicht geschrieben dass Pessimismus Sinn macht.. das hol ich jetzt nach ;-D ... Ne, schmarrn^^ so generell betrachtet macht Pessimismus keinen Sinn, sollte man aber am laufenden Band Pech haben, ist es schon so wie Black Gun schrieb, man muss dann jedesmal neue Energie reinstecken um Optimismus zu bewahren. Das funtioniert auf Dauer nicht, entweder man verdrängt und wechselt zum schönredenden Optimismus, was ich für meinen Teil als unsinnig ansehe oder, so mache ich es, man gestattet sich einen phasenweisen Pessimismus. Ist halt eine Gradwanderung, das darf nicht so weit gehen dass es sich verselbstständigt. Ich sehe allerdings nur die beiden Möglichkeiten und da ziehe ich vor mich nicht optimistisch selbst zu belügen.

Aus negativen Erlebnissen positive Erfahrung zu extrahieren erfordert meiner Meinung nach einen gewissen Verarbeitungsablauf dem kurzzeitiger Pessimismus mehr zugute kommt als der andere Weg. Automatisierter Optimismus und die Techniken aus Schmökern des positiven Denken untergraben in meinen Augen diese Verarbeitungsabläufe, derartige Selbstprgrammierungen sind, so empfinde ich es zumindest, unsauber, sie hinterlassen Dinge im Unterbewusstsein die einfach schlampig verbuddelt werden. Da ist mal anständig scheiße drauf zu sein der ordentlichere Weg. Das schreibe ich aber nur der Vollständigkeit halber, die Gefahr des Reinsteigerns und der Verselbstständigung der negativen Ansicht ist dabei immer gegeben, soll also keine Empfehlung sein. Im Prinzip hat das auch wenig Relevanz für den Faden und um von Frönern des Pessimismus nicht falsch verstanden zu werden:

@ Kwak und gerneLeben

Ihr beiden habt die Negativität sich schon lange verselbstständigen lassen, ich würde nicht sagen es wäre jetzt sinnvoll da massiv gegenzusteuern, wie gestern geschrieben erfordert Optimismus eine Anfangsenergie die ihr euch mit der Verselbstständigung entzogen habt, das zu versuchen würde meiner Ansicht weiteren Energieverlust bedeuten. Ich würde eher zur Selbst- und Gedankenbeobachtung raten, einfach mal zusehen wie ihr Dinge wertet und mit der Zeit und nach erkennen der Muster anfangen das unnötige auszusortieren. Ihr müsst nicht gut drauf sein wenn ihr was scheiße findet aber ihr werdet mit der Beobachtung immer mehr Gedanken finden, die über schlecht-drauf sein hinausgehen, unnötig sind und euch nur runterziehen und im schlechtdraufsein festhalten. Solche Gedanken mögen es nicht beobachtet und festgestellt zu werden, das nimmt ihnen schon etwas die Basis und zu diesem Zeitpunkt könnt ihr sie nach und nach ausschalten, nicht durch selbsttäuschendes schönreden sondern einfach indem sie nicht mehr gedacht werden und man ihnen bewusste Riegel vorschiebt.

Jbulie;n@-Ma6ttexo


Was ich nicht will weiß ich.

Ich fürchte, auf dieser " Will ich nich' wegen is' nich' "-Liste steht mittlerweile so viel drauf, dass Du vollkommen handlungsunfähig bist. Schmeiß die Liste am besten weg.

Mso%niTka65


s.wallisii

Du missverstehst mich. Ich meine durchaus, dass schlechte Erfahrungen keine guten sind, aber sie SIND Erfahrungen und das wiederum kann man für sich auswerten. Ich habe einige Erfahrungen gemacht, von denen ich hoffe, dass sie sich nicht wiederholen werden, aber gerade die haben mir Tiefe gegeben, so empfinde ich das. Aus jeder noch so blöden oder auch richtig leidvollen Sache kann man Erfahrungen verwerten, und damit meine ich nicht, sie sich positiv zu reden. Aber Erfahrung an sich haben ihren Wert, oft gerade die, die wir als negativ empfinden.

SD. hwalli;sii


Du missverstehst mich.

ja stimmt das habe ich nicht richtig interpretiert @:)

Ich habe einige Erfahrungen gemacht, von denen ich hoffe, dass sie sich nicht wiederholen werden, aber gerade die haben mir Tiefe gegeben, so empfinde ich das.

geht mir schon auch so, das muss man sich aber wirklich erst erarbeiten und je schlimmer die Erfahrung desto härter das erabreiten, um's ganz kurz zu halten. Denn es hat für den Faden ja wirklich keine Relevanz, es geht ja nicht um Schicksalsschläge und dergleichen, auch wenn keine Freundin zu haben als solcher ganz furchbarer Schicksalsschlag dargestellt ist^^ Meiner Ansicht nach will man nicht wenn man über Jahre solo bleibt, auch wenn ich damit sicher den ein oder anderen mal wieder etwas ärgere. ;-D Es gibt solches und solches Wollen, ich hab den Eindruck das Wollen der die im RL aktiv sind wird immer tiefer und das wird wenn das Wollen vollständig ist in einer Beziehung enden, die anderen, wie z.B. ich selbst, wollen nicht, so einfach ist das. ;-D Die Gründe dann im Außen zu suchen ist schnuckelig und wird immer verbittertere JMs schaffen. Und das nur um nicht mal ordentlich und prüfend in sich zu gehen. .. Huch wie abschweifend, sorry, Laberfilm oder so ;-D :=o |-o

r!oad+ru^nne/rIxI


Meines Erachtens liegen die Ursachen für das JM-Dasein an drei ursächlichen Sachverhalten:

1. Frühkindheitliche Prägung

(die Ursache von allem: "Du bist nicht gut genug, du bist schlecht, ...")

Wodurch kommt diese Prägung? Meiner Meinung nach hängt diee stark mit dem äußeren Erscheinungsbild zusammen. "Schlecht" waren in der Kindheit doch immer diejenigen, die ein oder mehrere optische Defizite aufwiesen. Da gab es Hänselein, von der Zahnspange, Pickeln, Statur, Körpergröße, Kleidung und vielem mehr. Später hört es dann irgendwann auf bzw. es wird schwächer, aber wahrscheinlich bleibt man für den Rest seines Lebens von den Hänselein seiner Mitmenschen bis ins hohe Alter geprägt! Dabei kann aus dem früher hässlichen Entlein doch irgendwann noch ein attraktiver Schwan werden (ich weiß nicht mehr genau wie das hieß ;-D).

2. Mangelndes Ausnutzen von Chancen in der Jugend

Ich glaube die meisten Jungmänner hatten keine Chancen bekommen.

mirkx82


S hat sicher auch damit zu tun, wie früh und wie stark man das Bedürfnis nach Kontakt zum anderen Geschlecht hat. Ich bin irgendwann aufgewacht und hab gemerkt, dass ich langsam erwachsen bin und bisher keine grossen Schwärmereien hatte. Also hab ich mit 15, 16 erst angefangen, mich dafür zu interessieren. Wer natürlich schon im frühen Teeniealter beginnt, sich zu interessieren, macht auch die ersten Erfahrungen früher und hat natürlich Vorteile.

Dazu kommen äussere Einflüsse. Wär ich in meinem Dorf mehr "verankert" gewesen, hätte ich mehr Kontakt zur einheimischen Jugend gehabt, wär ich vielleicht auch eher in die richtige Fahrspur gekommen. Aber dadurch, dass ich ab 12 auswärts zur Schule ging, ab 16 am anderen Ende des Kantons meine Ausbildung gemacht und ab 20 gar in der grossen Stadt, weit weg von daheim gearbeitet hab, hatte ich wohl Arbeits- und Wohnort, aber mein Kollegenkreis bestand aus Leuten aus unterschiedlichsten Gegenden. Und war naturgemäss männlich.

Ich bemerke, dass Leute, die sich nicht so gross in der "Weltgeschichte" rumtreiben, eher frühe Erfahrungen machen.

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