Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

cGolt9 i2.x0


Man streiche bitte den letzten Satz, war noch übrig gelieben

M.oLnik^a6x5


Kwak

Ja, ich verstehe schon, dass das nicht nur reine Taktik ist. Es hat mehrere Ursachen, eine davon dürfte schlicht mangelnde Gelegenheit sein, zu wenig soziale Kontakte (wenn das der Ursprung ist, wie bei dir, ist das Problem ja weitreichender), zu wenig Kontakt zu Frauen überhaupt. Entweder läuft es dann so, dass es überhaupt keine richtige Annäherung gibt oder eben - das ist die Variante, von der ich sprach - man versucht es über Freundschaft, über eine sogenannte Freundschaft. Aus schlechter Erfahrung heraus kann ich auch Frauen nur davon abraten. Wahrscheinlich aufgrund mangelnder Kontakte, also das oben genannte, und aus dieser Unsicherheit heraus ist der Mann nicht risikofreudig genug, er will einerseits die Frau unbedingt halten, am Ball bleiben, nähert sich aber nicht spezifisch genug an. Sogenannte Normalos sind da viel risikofreudiger, das sagte ich ja schon, es geht dann nicht darum, unbedingt den Kontakt zu erhalten.

Wie gesagt, bei dir ist Problem ja sehr weitreichend, weil du praktisch überhaupt keine sozialen Kontakte außerhalb der Familie hast. Das müsstest du, wie so oft geraten, mal fachlich angehen.

tuam


@ Monika65:

Mit als guter Freund abgestempelt meine ich nicht, dass er sich so versucht anzuschleichen oder sowas. Es ist vielmehr die Schublade, aus der ein Mann nur schwer rauskommt.

Mit guter Freund meine ich: Er hört ihr bei Problemen (meist mit Männern) zu, fährt sie zu irgendwelchen Sachen usw. usw.....

Aber er wird halt nicht als Mann wahrgenommen. Er wird nicht als sexuell attraktiv angesehen. Eher sowas wie der schwule Freund.

EwrzkaVnzler VRidcuxlly


Monika

Wie gesagt, bei dir ist Problem ja sehr weitreichend, weil du praktisch überhaupt keine sozialen Kontakte außerhalb der Familie hast. Das müsstest du, wie so oft geraten, mal fachlich angehen.

Da lernt aber aber wohl nicht, wie er mehr Kontakte kriegt und interessant wird, sondern nur, wie er damit umgehen kann und akzeptieren kann, so zu sein, wie er ist.

MzontikBa65


Erzkanzler

Akzeptanz ist wichtig. Darauf aufbauend kann er aber lernen, soziale Ängste und Hemmungen abzubauen, das kommt aber eben auch auf die Ursachen an.

E\rzkanpzlfer Ridcxullxy


Monika, aber wenn man einfach nicht der Typ ist für grosse soziale Kontakte, dann bringt das auch nichts. Dann hat man halt akzeptiert, dass man alleine ist, unabhängig davon, ob man soziale Ängste hat oder nicht. Beliebter bei Anderen oder geselliger wird man doch so auch nicht. Es fällt doch eher der Leidensdruck weg mal endlich was richtig Grosses zu versuchen.

MHo nikZa6x5


Erzkanzler

Ich weiß, was du meinst, ich habe das Problem täglich bei meinem jüngeren Sohn vor Augen. Soziale Ängste sind aber (je nach Ursache) therapierbar. Dabei geht es aber nicht um was "Großes", sondern um diesen Mittelweg zwischen Einsamkeit und Geselligkeit. Die meisten Menschen sind nicht nur zu sozialen Kontakten gezwungen, sondern brauchen sie auch, mehr oder weniger. Es geht nicht nur um Geselligkeit, sondern darum, wie man sich selbst behaupten und einordnen kann, wie man soziale Aktionen von Anderen besser beurteilen kann (zum Beispiel als nicht gegen sich selbst gerichtet, was häufig bei Sozialängsten der Fall ist) etc. Wie man Alltagssituationen besser bewältigt in diesem Zusammenhang. Die Tatsache, dass man dadurch auch freundschaftsfähiger wird ist ja nur ein Bereich, um den es geht.

Es geht sicher nicht darum, einen Partylöwen aus kwak zu machen, als Beispiel.

I>ch2x9


Wie würde man wieder sagen, vielleicht solltest du mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

ECrzkbanGzler R=idculxly


Monika, bei mir war es z.B. so, dass ich bis Mitte 20 eigentlich nie einsam war. Natürlich hätte ich gerne eine Freundin gehabt, aber das Gefühl Einsamkeit kannte ich nicht so wirklich. Während meiner Schulzeit hatte ich ein paar wenige Kumpel, aber das verlief sich dann irgendwann. Sehr häufig war ich alleine und ich wusste mich immer recht gut zu beschäftigen und ich brauchte auch meine "Ruhe". Ich war wohl nicht gesellig und hatte auch Hemmungen, aber ich war nie einsam. Oft stand ich bei sozialen Pflichtveranstaltungen abseits, nicht weil ich davor gross Angst hätte, sondern weil ich es einfach nicht einordnen konnte und mich total deplaziert vorkam. Erst als ich anfing in den letzten Jahren mich anderen Menschen gegenüber zu "öffnen" und auch Kontakt zu haben und das dann teilweise nicht optimal lief lernte ich das Gefühl Einsamkeit richtig kennen. Das war kein gutes Gefühl. Irgendwie bekommt dadurch die Erfolglosigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen eine ganz andere gefühlte Dimension/Problematik. Ich finde nur irgendwie, man sollte nicht gross versuchen gegen seine "Natur" zu arbeiten.

E&rzkanzlSer Ridxcully


Ohman was für Rechtschreibfehler und Grammatikfehler :(

M&oniFkxa65


Erzkanzler

Das stimmt, gegen seine Natur arbeiten soll man nicht. Andererseits kommen häufig gerade von dir so dich selbst niedermachende Kommentare. Das passt irgendwie nicht zusammen.

Aber da gebe ich dir absolut recht, der Mensch ist wie er ist. Es geht nur darum, dass er das auch wirklich ist, und nicht durch Ängste gehemmt wird.

Irgendwie bekommt dadurch die Erfolglosigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen eine ganz andere gefühlte Dimension/Problematik.

Kann ich total verstehen..

KBwak


Unter den 30-jährigen erwachsenen Männern gibt es aber immerhin 10% Jungmänner (! eine erstaunlicher Zahl, deswegen immer wieder zitiert).

Woher kommt diese Zahl? Das wurde hier schon oft zitiert aber wie wurden die 10% ermittelt? Gibts eine Quelle dazu?

K)wak


@ colt

Eine gute Zusammenfassung :)^

Logischerweise sucht sich die Frau einen Mann, der

a) einen hohen sozialen Rang hat (er hat z.B. viele Freunde, was z.B. zusätzlichen Schutz bietet)

b) der dominant ist (geht meist mit a einher)

c) der stark ist (Aussehen: groß, breite Schultern; heutzutage: insbesondere psychisch stark)

Ich denke a) spielt die wichtigste Rolle. Das hat viel mit Selbstdarstellung bzw Selbstvermarktung zu tun. Genau damit haben JM Probleme. Wer sich gut darstellen kann, kann sich besser erscheinen lassen als er ist.

SMtimpxy


Meine These ist (und das trifft auch auf mich zu): Der Jungmann hat eine (früh-)kindheitliche Traumatisierung oder sonstwede negative Konditionierung durchgemacht. Wodurch sein Ego gelitten hat, er ist also wenig selbstbewusst. Er hat mitunter aufgrund dieses geringen Egos in seiner Jugend keine Erfahrung gesammelt, obgleich Chancen da waren. Aber jetzt ist der Zug abgefahren, weil als Kriterium noch die Erfahrenheit im Bett dazukommt (zumindest in seinem Kopf).

Das ist goldrichtig Colt und traf auch auf mich genau so zu! Eigentlich dachte ich könne ich doch alles nachholen, nur mit der Erfahrenheit im Bett haperte es. Hast Du keine ist es auhc schwerer welche zu bekommen! Man ist nicht so locker und vorallem schlafen die Frauen nur einmal mit einem wenn man keine Ahnung hat. Ausser sie haben sich verliebt. Drum hatte ich auch nur ONS, bis ich nun zu meiner Freundin gefunden habe. Jetzt klappt auhc der Sex und ich bin "drin" sozusagen. Alles aufgeholt.

Wenn ich zurückblicke wrde ich eines anders machen: ich hätte meine manglende Erfahrung und die mangelnde Bereitschaft der Frauen mit mir welche zu sammeln mit Bordellbesuchen kompensieren sollen. Dann hätte ich früher Erfahrung gehabt und sicher wäre dann auch mal einer der ONSe von früher mal als Beziehung hängengeblieben. Ich habe mir diesen Schritt oft überlegt, aber nicht getan, aus Dummheit, Moralvorstellungen und sonstigem Kram der uns nur behindert in unserem Vorankommen.

C4abvanxa


sebastian85

Klar macht es ihn fertig, aber die restliche Zeit wird es ihm auch eine Menge geben, gerade wenn er sonst nicht so viele weibliche Freunde oder Kontakt zu frauen hat.

Ja und nein! ;-) Genau das is der Punkt: sie bereichert meine sozialen Kontakte (wenn wir uns denn mal sehen). Im Moment empfinde ich ja auch "nur" so eine Art Verliebheit und eben nicht die große Liebe. Offensichtlich sind wir viel zu unterschiedlich für einander. Gester4n wollten wir uns treffen (haben aber nichts verbindliches ausgemacht) und ich dachte mir- "diesmal soll sie sich melden", was sie natürlich nicht getan hat...

Kwak

Als ich endlich eingesehen hatte, dass es nichts wird ging es mir auf einmal viel besser.

Der Verstand sag mir auch, dass es nicht werden kann, aber Verstand und Gefühle gehen oft nicht zusammen! :-/ Ich werd mal sehen wo es hinläuft.

Gestern bin etwas hellhörig geworden! Ich hab grad einen neuen Sportkurs an der Uni: der Trainer meinte, ich halte den Schläger viel zu verkrampft, solle etwas lockerer werden und "einfach spielen und nicht soviel denken"!:-o Offensichtlich scheint sich dieses "zu viel denken" sich vom JM-Bereich auch auf andere Dinge des Lebens übertragen. Vielleicht ist das ein generelles persönliches Problem, dass man dieses ganze Abwägen von Sinn und Unsinn, machbar und nicht machbar, vorteilhaft und nachteilhaft schon so sehr verinnerlicht hat, dass man gar nicht mehr spontan und risikofreudig lebt!? Also ich fand's irgendwie erschreckend das in dem moment so von ihm vor Augen geführt zu bekommen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH