Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

CVoWp*p[er


würden wir denn eine bekommen, wenn wir gut aussehen würden aber die gleiche Art wie jezt auch besitzen würden?

Klares nein.... meiner Erfahrung nach. Wenn man gut aussieht, hält man sich eben für häßlich.

Schon dieses "eine bekommen" - als würde nur die Frau darüber entscheiden - kann man doch nicht ohne Bauchschmerzen über die Lippen bringen... für mich klingt da ne gewaltige Selbstablehnung durch.

Wenn ne Frau also die Initiative ergreift, dann beißt sie sich eben daran die Zähne aus. Diese Selbstablehnung blockiert neben ganz normalen sozialen Verhalten (extrem) wohl auch sexuelle Interaktion (speziell), der "Instinkt" bleibt aus, man ist blind für Signale und so... also die alte Nummer mit dem JM und der Frau aufm Schoß, die wahrscheinlich nur deswegen grad dort sitzt, weil grad kein Platz frei ist. Dann ists ein Ansatz, sich zu fragen, ob man überhaupt will.

Mconivka6x5


Copper

Ich habe Schwierigkeiten, dir das zu glauben. Es ist doch so, ein wirklich gutaussehender Mensch (bei beiden Geschlechtern) bekommt von Kindheit an zu spüren, dass er gut ankommt. Es ist ja sogar untersucht worden, das hübsche Kinder von Lehrern mehr gefördert werden und das setzt sich später im Beruf fort. Dass das Nachteile haben kann, lass ich mal außen vor. Mir gehts darum, dass durch diese Bestätigung nie Zweifel an seiner/ihrer Attraktivität aufkommt und er es von Anfang an leichter hat, wenn er dann in das entsprechende Alter kommt. Ich sehe auch nicht ein, warum er sich für hässlich halten sollte, das hängt doch von der Bestätigung der Umwelt ab, die Gutaussehende immer bekommen.

CRoppexr


@ Monika

Ich habe Schwierigkeiten, dir das zu glauben. Es ist doch so, ein wirklich gutaussehender Mensch (bei beiden Geschlechtern) bekommt von Kindheit an zu spüren, dass er gut ankommt. Es ist ja sogar untersucht worden, das hübsche Kinder von Lehrern mehr gefördert werden und das setzt sich später im Beruf fort. Dass das Nachteile haben kann, lass ich mal außen vor. Mir gehts darum, dass durch diese Bestätigung nie Zweifel an seiner/ihrer Attraktivität aufkommt und er es von Anfang an leichter hat, wenn er dann in das entsprechende Alter kommt. Ich sehe auch nicht ein, warum er sich für hässlich halten sollte, das hängt doch von der Bestätigung der Umwelt ab, die Gutaussehende immer bekommen.

Denk ich nicht, schon deswegen, weil man körperlich so einige Veränderungen durchläuft, demnach also über die Jahre kein einheitliches Feedback erlebt hat. Und die Selbstwahrnehmung lässt sich eventuell auch von einigen wenigen negativen Stimmen verzerren. Oder einfach nur von fehlender direkter Anerkennung seitens der Personen, von denen man sie gerne hätte.

Das würde dann ja auch Schönheits-OPs oder zumindest Unsicherheiten bei ohnehin schönen Frauen erklären. Oder eben gutaussehende JM.

Also Selbstzweifel gehen eigentlich immer. Wenn man keine Methode hat, damit umzugehen, hilft das meiste an Anerkennung auch nicht.

COopaper


@ colt

Also was "Alpha-Tiere" und Durchsetzungsvermögen angeht... ich finde das Thema mittlerweile gar nicht mehr so dringend oder besonders kompliziert. Besteht das mangelnde Durchsetzungsvermögen vielleicht nur darin, nicht zu wissen, ob man etwas überhaupt will? Wie soll man das dann durchsetzen?

Es ist doch inzwischen bekannt, dass die "Alphatiere" eine Mission haben, Selbstvertrauen ausstrahlen.

Und genau da schließt sich der Kreis: Man muss (so glaube ich) gelernt haben, Dinge im Leben zu wollen und seinen Willen durchsetzen zu können.

Vor allem das letztere halt ich für wichtig. Selbstvertrauen auszustrahlen tut erstmal nicht viel zur Sache. Es findet aber von allein statt, wenn man, wie du sagst, bestimmte Ziele/ Motivationen hat und für diese gegenüber anderen einsteht. Das ist wichtig - Strahlung misst man dort, wo sie auftrifft ;-) Also vor allem gegenüber anderen muss man sich behaupten.

Ein einfaches Negativbeispiel dafür:

Wenn man sich in ner Gruppe z.B. bei Diskussionen nicht traut, was zu sagen, weil man sich für blöder als die anderen hält - obwohl man was beizutragen hätte - dann überlässt man das Feld anderen, die es in Zukunft unter sich ausmachen, damit zu Entscheidern werden und an Status gewinnen. Man selbst verliert, aber nicht, weil die anderen einen dahin drängen oder die Gesellschaft so blöd ist, sondern weil man sich selbst dort positioniert. Und wenn man sich selbst noch über Leistung und Kompetenz definiert, dann wirkt das umso frustrierender, weil man die eigenen Bedürfnisse nicht auslebt.

Man hat also jede Menge Spielraum, sich in einer Gruppe zu positionieren, das ist zu einem großen Teil selbstbestimmt.

Natürlich kann man sich keinen Lottogewinn herbeireden, wie Kwak argumentiert, aber in Statusangelegenheiten geht das schon.

Es ist schwer, ne Aussage darüber zu machen, ob das bei einem ursprünglich erzieherisch schief gelaufen ist oder ob einem die charakterliche Grundlage dafür fehlt, durchsetzungsfähig zu sein.

Ich finds nicht mehr allzu schwer. Ich mein, man muss ja auch niemanden fragen, was man will oder tun soll, außer sich selbst. Wenn man weiß, was man will und sich das auch zugesteht, dann macht man das eben. Das beginnt bei vielen kleinen alltäglichen Dingen... man lässt sich nicht von der bloßen Präsenz anderer beeinflussen, man trägt die eigene Meinung bei, lehnt auch mal was ab, man geht in der Kommunikation offensiver mit anderen Leuten um, usw ...

Introversion kann man ja verschieden interpretieren. Also mit Schüchternheit allein hats nichts zu tun, wenn man sich gegenüber anderen total zurücknimmt. Es spielt wahrscheinlich schon ne soziale Unsicherheit bis hin zur Angst rein.

KkwGak


@ Julien-Matteo

Zu deinem Beitrag von gestern Abend.

Wenn ich das richtig verstehe, lehnst Du gesellschaftliche Regeln wie soziale Kompetenz & Kommunikationsfähigkeit für Dich ab.

So habe ich das nicht gemeint. Kommunikation ist wichtig und ich weiß auch, dass meine soziale Kompetenz nicht so gut ist wie sie sein sollte. Was mich stört ist, dass um einige Dinge ein unsinniger künstlicher Kult aufgabaut wird. Im Fall der Bewerbung für einen Arbeitsplatz sieht das so aus: Im Lauf von vielen Jahren haben sich Fragen eingebürgert die Personalverantwortlich den Bewerbern stellen. Die Arbeitsagentur schickt Arbeitssuchende zu Seminaren in denen ihnen beigebracht wird auf diese Fragen die gewünschten Antworten zu geben. Das halte ich für unproduktiv, weil es niemandem etwas nutzt. Der Bewerber gibt die Antworten die er zuvor gelernt hat und der Personalverantwortliche erhält wenig brauchbare Infos.

Du willst so bleiben und akzeptiert werden wie Du bist.

Jeder Mensch ist wie er ist. Jeder trägt ein bestimmtes Grundgerüst (eine bessere Bezeichnung fällt mir nicht ein) in sich das nicht zu verändern ist. Manches verändert sich im Lauf der Zeit durch Erfahrungen und neue Eindrücke. Aber ein gewisses Fundament bleibt immer bestehen. Das durch Schauspielerei verbergen zu wollen wird nur wenigen gelingen.

Nehmen wir mal an, die gesellschaftlichen Regeln, die Dich stören, wären nicht mehr da. Wärst Du dann mit Deinem selbst gewählten Lebensweg glücklich?

Was habe ich selbst gewählt und was hat sich durch äußere Einflüsse ergeben? Bis zu einem gewissen Alter wählt man nichts selbst, es ergibt sich alles durch Einflüsse von außen. Deshalb ist bei mir in der Vergangenheit einiges ungünstig gelaufen. Wenn ich mit meinem heutigen Wissensstand die letzten 15 Jahre betrachte sehe ich vieles das anders hätte gemacht werden müssen. Aber das ist so wie es ist und ich muss sehen wie ich aus dieser Situation das Beste machen kann.

I?chx29


Also können wir doch fast sagen, dass wir an der Realität vorbeigelebt haben.

E8rzk)anz.ler RLidcullxy


Das halte ich für unproduktiv, weil es niemandem etwas nutzt. Der Bewerber gibt die Antworten die er zuvor gelernt hat und der Personalverantwortliche erhält wenig brauchbare Infos.

Da unterschätzt du aber ganz gewaltig und gehörig die Personalverantwortlichen. Die wissen ganz genau worauf sie achten müssen und zwar zwischen den Zeilen.

Ecrzkanzlfer RiWdcuxlly


Kwak,

Wenn ich mit meinem heutigen Wissensstand die letzten 15 Jahre betrachte sehe ich vieles das anders hätte gemacht werden müssen. Aber das ist so wie es ist und ich muss sehen wie ich aus dieser Situation das Beste machen kann.

Was hättest du denn ganz konkret anders gemacht?

c|olt X2.0


@ Copper

Das würde dann ja auch Schönheits-OPs oder zumindest Unsicherheiten bei ohnehin schönen Frauen erklären.

Viele schöne Frauen wissen ganz genau um ihr Kapital. Sie wissen, dass sie es im Leben sehr einfach haben können, weil sie schön sind. Deswegen werden sie unsicher, wenn ihre Schönheit (z.B. durch den Alterungsprozess) verblasst.

Ich will nochmal das mit der Opferrolle betonen. Jeder hier hatte schonmal die Gedanken: "Man der und der sieht total gut aus, deswegen bekommt er viele Frauen ..." Aber dadurch schiebt man das eigene Versagen auf etwas, was man nicht beeinflussen kann, auf eine höhere MAcht sozusagen. Hey da sind wir aber schnell bei Napoleon Hill!

Natürlich kann man sich keinen Lottogewinn herbeireden, wie Kwak argumentiert, aber in Statusangelegenheiten geht das schon.

Ich persönlich glaube, dass echte Alphatiere eine gesunde Kind- und Menschwerdung genossen haben, meist von mental gesunden Eltern aufgezogen wurden. Oder zumindest waren bestimmte Parameter günstig gestellt. Einen authentischen Alphastatus kann man meines Erachtens nicht einfach so annehmen. Dazu gehört eine innere Ruhe und Kraft, die man sich lange Zeit erwerben muss. Und es hat eigentlich nix mit Geld zu tun.

@ KWAK

Deshalb ist bei mir in der Vergangenheit einiges ungünstig gelaufen.

Lies Dir mal Deine Aussage nochmal durch KWAK: Eine höhere Macht hat Dein Leben zum schlechteren gewendet. Nicht Du selbst?

Wenn ich mit meinem heutigen Wissensstand die letzten 15 Jahre betrachte sehe ich vieles das anders hätte gemacht werden müssen.

Prinzipiell wäre das doch der richtige Ansatz: Schaue zurück und vergleiche, wo stand ich früher wo heute -> Hey ich habe mich weiterentwickelt.

Jvulien<-Matxteo


Der Bewerber gibt die Antworten die er zuvor gelernt hat und der Personalverantwortliche erhält wenig brauchbare Infos.

Viele Menschen erkennen auswendig gelernte Antworten und können sich nach kurzer Zeit ein sehr gutes Bild von ihrem Gegenüber machen.

Manches verändert sich im Lauf der Zeit durch Erfahrungen und neue Eindrücke

Ich finde es nur schade, dass Du so wenig Interesse zeigst, Deine soziale Kompetenz zu verbessern. Leben passiert einem nicht nur, man kann es auch selbst steuern.

JzulienP-Mattexo


Gutaussehende Männer haben mehr Erfolg bei Frauen, weil die "wahrgenommen" werden.

Es heißt doch oft "ist der Typ süß" etc.

Ein "ist der süß"-Typ werde ich niemals sein. Im Fitnessstudio, wo ja nicht gerade die Unsportlichsten trainieren, ist es oft besonders deprimierend für mich. Da kann ich trainieren so viel ich will, richtig gut wird es aufgrund meiner TB-Anatomie niemals aussehen.

Trotz allem tue ich was ich kann, um mich auf allen Ebenen weiterzuentwickeln. Ich mache z.B. mehr Sport, reise gerne und möchte meine soziale Kompetenz dadurch stärken, indem ich bald auch ein oder zwei Mannschaftssportarten mache. Das alles macht mir sehr viel Spass, es geht mir besser als je zuvor, und scheinbar strahle ich das auch aus.

Ob's dann irgendwann mal für eine Freundin reicht (wovon ich häufig träume), weiss ich noch nicht. Das steht momentan auch nicht im Vordergrund, da ich vorher noch unzählige Defizite aufzuarbeiten habe. Ohne ein gewisses Selbstbewusstsein geht nun mal gar nichts.

kSap^uttAer _kerl


Was ist denn eine TB Anatomie Julien?

szmil?e-4-mxe


@ kwak

Was habe ich selbst gewählt und was hat sich durch äußere Einflüsse ergeben? Bis zu einem gewissen Alter wählt man nichts selbst, es ergibt sich alles durch Einflüsse von außen. Deshalb ist bei mir in der Vergangenheit einiges ungünstig gelaufen. Wenn ich mit meinem heutigen Wissensstand die letzten 15 Jahre betrachte sehe ich vieles das anders hätte gemacht werden müssen. Aber das ist so wie es ist und ich muss sehen wie ich aus dieser Situation das Beste machen kann.

Fakt ist, ob du es hören willst oder nicht, du bist zu jedem Zeitpunkt der Chef im Ring, der Gestalter deines Lebens. Ungünstige Vergangenheit hin oder her, die hatte ich auch, vor allem was das Selbstwert- und Aussehenthema anbetrifft. Aber ich bin nicht an dem Punkt stehen geblieben und hab mir eingeredet, was für eine arme Sau ich doch bin und dass ich ja nicht mal soviel dafür kann, dass es ist wie es ist. Das nur zum Thema selbst gewählt oder äußerer Einfluss, man kann zu jedem Zeitpunkt seines Lebens Dinge verändern. Man muss es dazu allerdings wollen. Dazu gehört in deinem Fall sicherlich auch, dass du diese Negativmuster durchbrichst, die du dir angeeignet hast im Laufe von Jahren. Ich glaube allerdings, du kannst diese Muster nicht mehr gänzlich ohne professionelle Unterstützung durchbrechen, dafür scheinen sie zu stark manifestiert zu sein.

Und merkst du eigentlich, wie du dich ausruhst auf diesen Dingen? "Das Beste daraus machen"...das klingt so "Ja, ist alles scheiße gelaufen bei mir und jetzt kann ich nur versuchen zu retten, was zu retten ist". Mit diesem Ansatz, mit dem du dich ja in einer Opferrolle bestätigst, wirst du nicht soviel reißen können als wenn du dich endlich aus dieser Opferhaltung rausbewegen würdest, mit der du dich ja quasi selbst immer wieder zur Tatenlosigkeit und zum Zuschauen verdammst. Und das lässt dich nicht besser fühlen, noch lässt es dich deine Ziele erreichen.

Irgendwann muss man sich entscheiden, ob man sein Leben in dieser sich selbst degradierenden Haltung verbringen und in diesem Sumpf versinken möchte oder ob man beginnen möchte, sich von diesen destruktiven Kräften zu lösen.

ELrzkcanzZler Ridcuxlly


Die "professionalle Unterstützung" scheint ja echt immerwieder als heiliger Gral hier hevorgeholt zu werden. Ich habe es _wiederholt_ damit versucht und es war absolut und in jeder Hinsicht enttäuschend. Man sollte hier vielleicht auch keine falschen Hoffnung machen, denke ich.

sEmiylee-4o-mxe


Das Thema Therapie, Therapieansätze und auch Therapeuten ist natürlich total komplex. Es kommt sicherlich auch immer darauf an, wie gut der Therapeut für einen selbst ist. Nicht jeder ist für jeden gut oder hilfreich, jeder hat sicherlich auch andere Ansätze und andere Methoden. Ich glaube, dass man da manchmal wirklich rumprobieren muss. Trotzdem hast du Recht, es gibt Menschen, denen bringt das ganze nichts. Und auch schon das große ABER...soweit ich weiß hat Kwak es noch nicht probiert.

Und noch ein großes ABER...man darf von einer Therapie allein auch nicht erwarten, dass sich das ganze Leben ändert denke ich. Wenn ich in eine Therapie gehen würde, dann wäre mir klar, dass ich diejenige bin, die mitarbeiten muss, die aufarbeiten muss, die nacharbeiten muss. Es reicht einfach nicht sich einmal die Woche da hinzusetzen, sich irgendwas von der Seele zu reden und dann mit angestoßenen Gedanken nach Hause zu gehen und in die gleiche Lethargie zu verfallen. Therapie ist natürlich auch ein Prozess und viel hängt davon ab, mit welcher Erwartung ich dorthin gehe. Nicht wenige glauben ja, dass dann auf einmal ihre Probleme gelöst wären und dem ist natürlich nicht so. Therapie gibt Hilfe zur Selbsthilfe würde ich sagen. Die wirkliche Arbeit, die muss jeder an sich selbst vollbringen.

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