Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

EHrzkan+zler Rqidculxly


Nicht wenige glauben ja, dass dann auf einmal ihre Probleme gelöst wären und dem ist natürlich nicht so.

Warum nicht? Mittel- bis langfristig würde ich genau das erwarten. Wirklich lösungsorientiert war da nie was und Fragen zu den Methoden/Ursachen durfte man auch nicht wirklich stellen. Diese "Ich glaube nicht, dass sie schüchtern sind oder eine soziale Phobie haben, aber eine Therapie kann man ja immer machen"-Denke lag mir wohl einfach nicht. Wenn was nicht hilft, ist man ja immer selbst schuld und natürlich nie die Therapie. Oder man war nicht "bereit" dafür.

ETrzkJanz}l`e$r Ridcgully


Äh, da sollte Minus-Denke stehen statt -Denke

MSonikha>65


Ich habe andere Erfahrungen gemacht. :-/ Es kommt sicher auch an, was man für eine Therapie macht, nur reden bringt da sicher nicht so viel.

Inch2x9


Man kannet ja einfach mal probieren, mehr als scheitern kann man doch nicht. Irgend wo müssen ja solche Leute auch ihre Berechtigung haben.

svmil7e-c4-xme


Warum nicht? Mittel- bis langfristig würde ich genau das erwarten.

Ja, allerdings unter der Voraussetzung, dass man bereit für Veränderung ist, bereit dazu ist sich kritisch mit sich selbst auseinanderzusetzen und bereit dazu ist an sich zu arbeiten. Der Therapeut kann diesen Prozess nur unterstützen oder ins Laufen bringen, Therapie bedeutet Arbeit und das vorrangig für denjenigen, der sie macht.

Diese "Ich glaube nicht, dass sie schüchtern sind oder eine soziale Phobie haben, aber eine Therapie kann man ja immer machen" ;-D enke lag mir wohl einfach nicht.

Kritische Frage: Wieviele Therapeuten oder Therapieformen hast du ausprobiert?

Wenn was nicht hilft, ist man ja immer selbst schuld und natürlich nie die Therapie.

Wo steht das und wer sagt das? ]:D Natürlich gibt es auch unfähige Therapeuten, Therapieformen die für einen selbst einfach falsch sind und es gibt vielleicht sogar Menschen, die therapieresistent sind? Ich weiß ja nicht anhand wievieler ernsthafter Versuche du zu so einer Bilanz kommst? Es ist wahrscheinlich wirklich sehr sehr wichtig zu Beginn einer Therapie die Erwartungen des Klienten zu klären und zu klären, was er sich überhaupt erwarten darf und unter welchen Voraussetzungen.

Und mal nebenbei bemerkt...freu dich, wenn dir ein Therapeut sagt, dass du wohl keine soziale Phobie hast. Wäre es dir lieber du hättest tatsächlich eine? Dann liegt deine Blockade vielleicht ganz woanders und ein kompetenter Therapeut kann auch herausfinden wo diese Blockade liegt, davon gehe ich jetzt einfach mal aus.

E=rzk@anzler RQidcWully


Kritische Frage: Wieviele Therapeuten oder Therapieformen hast du ausprobiert?

Vier. Waren aber alles Verhaltenstherapeuten.

E9rzkanzler RSidcullxy


Und drei Psychiater ]:D

E$rzka|nzl5er Rid<culxly


Vier. Waren aber alles Verhaltenstherapeuten.

Also viermal diese Vorgespräche, keine kompletten Therapien.

s*m8ile#-4-me


Also viermal diese Vorgespräche, keine kompletten Therapien.

Und mal wieder kritisch hinterfragt -ist nicht böse gemeint @:)- du meinst anhand von einem Vorgespräch darauf schließen zu können, wie erfolgreich eine Therapie verlaufen wäre?

E|rzk*anzleSrY Ridcully


du meinst anhand von einem Vorgespräch darauf schließen zu können, wie erfolgreich eine Therapie verlaufen wäre?

Wenn ich in einem Vorgespräch Fragen stelle, wie die Therapie ablaufen soll bzw was da so grob gemacht wird und so gut wie garnichts handfestes als Antwort kommt, warum soll ich dann dort eine Therapie anfangen? Warum sollte eine Therapie erfolgreich sein, wenn schon sowas nicht beantwortet werden kann? Eine Therapie machen, nur um eine Therapie zu machen, war nicht so mein Ding.

EVrzkanUzlRerg Ridcuxlly


Bei einem Typen hatte ich den Eindruck, er würde überhaupt nicht zuhören, was ich sage. Er meinte, er würde nun mit mir über meine "Traumata aus meiner frühen Kindheit" reden wollen und ich solle ihm mal davon erzählen. Ich überlegte eine ganze Weile und mir fiel aber absolut garnichts schreckliches aus meiner Kindheit ein. Er fing dann an mich auszufragen z.B. ob meine beiden Eltern berufstätig gewesen wären und daraus spann er dann eine so extrem hanebüchende "Erklärung", dass ich echt komplett dicht machte. Er meinte dann, ich hätte wohl Angst vor meinem Grossvater gehabt, der damals auf mich aufpasste, wenn meine Eltern arbeiten waren und ich wohl sehr einsam und verlassen war. Meine Antwort, dass das ja wohl kompletter Blödsinn sei, denn ich hätte mich immer total gefreut auf meinen Grossvater und auch dass ich seine "Erklärung" für unendlich weit hergeholt halte bestärkte ihn nur darin, dass er Recht hat. Aber es stimmte einfach vorne und hinten nicht, was er behauptete. Was soll ich bitte bei so einem Typen?

Ich hatte vorher felsenfest erwartet, die Psychologen/Psychiater würden mit sehr geschickten, professionellen und weisen Fragen irgendwie versuchen das Problem offen zu legen bzw es überhaupt erstmal versuchen zu verstehen. Dass dann alle Gespräche meistens nur auf ein "Jeder muss sich selbst helfen" und "Nun, dann erzählen sie mal" hinausliefen, hatte mich sehr enttäuscht. Ich dachte z.B. ich wäre depressiv, war mir aber absolut nicht sicher, weil die im Internet beschriebenen Symptome nicht so richtig passten. Da bat ich die Leute z.B. um eine zweite Meinung und einer meinte dann "Wenn sie es glauben zu sein, dann sind sie es auch". Was für ein Blödsinn.

E1rzkanz[ler RVidcully


Ein anderer Typ hat mir bestimmt 45 Minuten einen Werbevortrag gehalten in dem er so allerhand intime Details seiner anderen Patienten erzählte und wie toll er ihnen helfen konnte und wie wohl die sich nun fühlen würden. Also der hat echt die allerintimsten Sachen erzählt. Das war einfach nur eine Frechheit.

E5rzkan@zl}er ]RidNculxly


Warum schreibe ich das alles? Ich wollte doch nur sagen, dass ich es nicht für den heiligen Gral halte und dass ich denke man solle vorsichtig sein, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Ich will mich hier aber echt nicht rechtfertigen oder so, auch wenn meine letzten Postings vielleicht so geklungen haben mögen.

e[ngi]nxeer


Dass dann alle Gespräche meistens nur auf ein "Jeder muss sich selbst helfen" und "Nun, dann erzählen sie mal" hinausliefen, hatte mich sehr enttäuscht.

Hi,

ich wollte nur sagen, dass ich diese Gedanken auch kenne. Ich hab jetzt bei einer Therapeutin 3 Gesprächs-stunden hinter mir und ich hab das gleiche festgestellt. Die Therapeutin hat mir das sogar so gesagt. Das fand ich schon ein wenig seltsam. Man springt über seinen Schatten und erzählt alles und dann kommt sowas ???

Man kann natürlich nicht erwarten, dass die Therapeuten alles für einen selbst regeln, aber das man eigentlich nur mit den Worten "Sie müssen sich selbst helfen" vor den Kopf gestoßen wird(direkt oder durch die Blume), macht die Therapie für mich ein wenig sinnlos.

C+oppCexr


@ Erzkanzler

Deiner Beschreibung nach kommt es mir allerdings so vor, als dass du nicht gerade Bereitschaft zu ner konstruktiven Mitarbeit bei ner Therapie gezeigt hast.

Ich seh keinen Sinn darin, sich aus nem Vorgespräch ein Urteil über mögliche Erfolgsaussichten einer Therapie zu bilden. Aus Zynismus vielleicht - das ist aber auch nicht der Heilige Gral.

@ Colt

Ich will nochmal das mit der Opferrolle betonen. Jeder hier hatte schonmal die Gedanken: "Man der und der sieht total gut aus, deswegen bekommt er viele Frauen ..." Aber dadurch schiebt man das eigene Versagen auf etwas, was man nicht beeinflussen kann, auf eine höhere MAcht sozusagen.

Genau, das seh ich auch so.

Aber dabei bleib ich, gutes Aussehen kompensiert nicht das, woran es wirklich liegt.

Ich hab die Erfahrung gemacht, angequatscht oder sonstwie angebaggert zu werden, ob's nun an meinem delikaten Äußeren liegt oder woran auch immer... egal. Es gibt trotzdem soviele Momente, in denen man sich entscheiden und überwinden muss, sodass man ganz locker Single bleibt, wenn man das nicht gebacken bekommt.

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