Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

M>on.ika6x5


kaputter kerl

Vielleicht erscheinen dir die Methoden kurios, weil du dich nicht damit befasst hast. Von außen betrachtet sind auch manche uns normal erscheinenden ärztlichen Methoden kurios, Aderlässe, Blutegel etc. Und auch bei Ärzten gibt es nicht die geringste Garantie auf Erfolg, besonders nicht bei Orthopäden, wovon viele Patienten ein Lied singen können. Und manche Leiden werden auch nur gelindert, nicht geheilt. Da gibts keinen Unterschied zu psycholgischen Behandlungen. Man muss sich eben mal offen damit befassen. Ich verstehe diese zugeknöpfte Auffassungen darüber von einigen von euch überhaupt nicht. :-/

khaputtser kxerl


Ich verstehe diese zugeknöpfte Auffassungen darüber von einigen von euch überhaupt nicht.

Ich könnte genau so gut diejenigen als zugeknöpft bezeichnen die bei jedem Zimperlein mit der Therapie Fahne wehen. Als wenn Therapien der einzig wahre Weg wäre. Ich habe in den letzten Jahren genug Menschen kennen gelernt die in die Rente gewandert sind nach diversen Klinink Behandlungen. Ich kenne nur wenige Menschen denen dieser Scheiß geholfen hat. Mir selbst hat es eher geschadet. Aufgrund langjähriger Erfahrungen bei mir selbst und vielen anderen habe ich mir eine eigene Meinung gebildet.

MIomniAka65


kaputter kerl

:-/ Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht, sowohl bei mir selbst als auch bei Anderen. Ich kenne allerdings auch unterschiedliche Therapeuten und Therapieansätze, deshalb - wie bei einem Arzt - man muss das Passende finden. Wenn du mit Knieschmerzen zu einem Arzt gehst, der macht irgendwas, aber deine SChmerzen gehen nicht weg, dann versuchst du doch erstmal dein Glück bei einem anderen Arzt, bevor du in Bausch und Bogen sämtliche Ärzte abkanzeln würdest. Und natürlich, kann es sein, dass deine Knieschmerzen nur weniger werden, aber nicht weggehen, im schlimmsten Fall hilft nichts. So und nicht anders ist es auch in der Psychologie/Psychiatrie. Manche werden eben nicht total "geheilt", aber du kannst auch nicht wissen, was aus diesen Leuten geworden wäre ganz ohne Therapie. Dann wären sie vielleicht nicht in Rente, sondern gar nicht mehr am Leben.

team


@ Kerl:

Nö, es ist nicht der einzig wahre Weg. Es gibt sicher auch andere. Aber mach doch Leuten wie z.B. Kwak einmal einen Vorschlag wie er aus seinem Loch herauskommt. Er hat das jetzt schon 2 Jahre (glaub ich) und es hat sich quasi nichts geändert. Ich bezweifel auch, dass er da aus eigener Kraft herauskommt. Freunde hat er nicht. Ob er sich den Eltern "anvertraut" bzw. ob die ihm helfen können bezweifel ich. Er hat quasi nur das Forum hier um mit Leuten zu reden. Aber ob das immer so gut ist, weiss ich auch nicht. Es hilft zwar, wenn man sich den Frust bzw. Kummer von der Seele schreibt, aber dennoch bringt ein Gespräch irgendwo mehr. Ausserdem gibt es hier im Forum auch quasi kaum noch neue Erkenntnisse würde ich jetzt mal so sagen.

AAlqdha7ferxa


Wenn ich zu einem Auto Schlosser gehe dann komme ich zu 80 oder gar 90 % mit einem fertigen Auto wieder.

Gehe ich zu einem Chirugen um ein gebrochenes Bein behandeln zu lassen ist das auch in den meisten Fällen nach einigen Wochen erledigt.

Bei einem Gang zu einem Therapeuten ist das Ergebniss mehr als ungewiss.

Was vielleicht an der sicher meist höheren Komplexität der Problematik liegen könnte?

[Sorry für die Umschichtung der Sätze, so ist event. deutlicher, was ich sagen möchte.]

Ich könnte genau so gut diejenigen als zugeknöpft bezeichnen die bei jedem Zimperlein mit der Therapie Fahne wehen.

Wann wäre für dich denn eine Therapieempfehlung (gleich welcher Richtung) "zulässig"? Ab welcher Grenze siehst du statt Zimperlein ernsthafte, lebensqualitätsbeschränkende Probleme?

Als wenn Therapien der einzig wahre Weg wäre.

Aha. Aber offensichtlich immerhin ein Weg. Interessant. :-D

Ich habe in den letzten Jahren genug Menschen kennen gelernt die in die Rente gewandert sind nach diversen Klinink Behandlungen.

Das dürfte meines Wissens nach der normale Weg sein: Diagnostik, Therapie und Behandlung, Reha und je nach Fall dann Rentenantrag durch den Betroffenen unter ärztlicher Befürwortung. So kenne ich das. Man wird nicht "einfach so in Rente geschickt"! >:( Zur Feststellung einer Erwerbsunfähigkeit müssen die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

Ich kenne mehrere Berentete.

Kannst du dir auch nur annähernd vorstellen, welchen Druck es ausüben kann, wenn man eben den normalen gesellschaftlichen Anforderungen zum Erwerb nicht mehr gewachsen ist? Unerheblich, ob aus psychischen oder physischen Gründen.

Früher nannte man das bei uns 'Invalidenrente':

invalidus = kraftlos, schwach, hinfällig

:-( Nicht mehr fähig, für sich selbst zu sorgen. Stets irgendwie abhängig. Parasitär von anderen leben, die hart arbeiten. Eine Last. Eine Belastung.

Heute weiß ich, dass einige genauso dachten und sich lange immer wieder quälten, versuchten, den Anstrengungen nicht standhalten konnten und sich selbst dadurch immer mehr noch schadeten.

Weißt du, wie die von dir genannten Personen sich vor der Berentung fühlten? Und wie danach? Was sie dachten, wie sie lebten, welchen Weg sie innerlich und äußerlich nahmen? Welche Gründe dazu führten? Weißt du das?

Eine Therapie, Gespräche mit anderen Betroffenen oder Beratungsstellen kann der sehr, sehr augenöffnend sein in Bezug darauf, für sich selbst den richtigen Weg zu finden. Zurück ins Arbeitsleben, hin zur Rente, in oder aus einer Beziehung; was auch immer.

Es ist kein Allheil- und Wundermittel. Ich kenne Menschen mit positiven, Menschen mit negativen Erfahrungen. Es ist ein möglicher Weg. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Aufgrund langjähriger Erfahrungen bei mir selbst und vielen anderen habe ich mir eine eigene Meinung gebildet.

Siehst du und andere haben eben ihre Erfahrungen und ihre Meinung.

mdrk8x2


Drück dir die Daumen, Aldi @:)

AuldhafMerxa


So. Der Rest getrennt. *lufthol und mich etwas beruhig*

@ Kwak:

Erst mal noch alles, alles Liebe für deine Mom, Kwak. Ich drücke feste Daumen, dass es nichts Schlimmes ist und ihr bald hoffentlich erleichtert aufatmen könnt. Vielleicht magst du sie einfach mal ganz spontan mit irgendetwas überraschen, was ihr gefällt? Einem kleinen, bunten Strauß oder einem Ausflug an ein schönes Plätzchen? Irgend eine kleine Alltagsfreude zwischendurch?

Und zu der von dir vermissten Lebensfreude fällt mir gerade etwas ein. Hm. Du, dein Alltag verläuft doch recht gleichförmig, oder? Und tat das schon immer, ja? Dein Urlaub damals hat dir doch gut getan, also auch so, nicht nur wegen deines Prostituiertenbesuchs. Eventuell brauchst du immer mal so ein Highlight? Muss ja nun nicht gleich ein Bungeesprung vom Eifelturm oder so etwas sein. ;-) Nein, nur kleine, kwaksche Albernheiten *g*, die ein wenig Lethargie aus deinem Leben schnippsen?

@ gerneLeben:

Man muss sich immer kleine Ziele setzen das ist das wichtigste mfg Shadowmann

mehr kann ich nicht schreiben sonst würde ich jammern das lasse ich mal heute

Ach Quark, junger Mann, Sie jammern doch nicht wirklich! Wenn man sich mies fühlt, darf man das doch auch mal sagen, bitteschön und was einem nicht gefällt am eigenen Leben.

Außerdem scheinst du dich immer wieder sehr zu bemühen, dich zu motivieren und das ist klasse. Ich weiß, wie schwer das sein kann, deswegen: :)^ :)*

So ich geb jetzt gas mit der neuen Wohnung und dann werde ich all die anderen Dinge in Angriff nehmen.


Uih, ihr seid alle so fix. Vielen lieben Dank, mrk! |-o :)_

*rasch das schöne Blümchen in die Vase hier auf meinem Schreibtisch stell*

kVapuWtter BkWerxl


Aldhafera schrieb:

Was vielleicht an der sicher meist höheren Komplexität der Problematik liegen könnte?

Mit Sicherheit. Und von daher finde ich diese Vergleiche die von vielen immer wieder gerne gebracht werden, wenn ich ein Bein gebrochen habe gehe ich ja auch zum Arzt einfach unapassend. Weil sich eine seelische Erkrankung einfach nicht mit einer körperlichen vergleichen läßt.

khap_utpt%er 9kxerl


Das dürfte meines Wissens nach der normale Weg sein: Diagnostik, Therapie und Behandlung, Reha und je nach Fall dann Rentenantrag durch den Betroffenen unter ärztlicher Befürwortung. So kenne ich das.

Wenn DAS der "normale" Weg ist, ist das für mich ein weiterer Grund die meine Meinung über Therapien festigt. Eine für mich erfolgreiche Therapie führt wieder zurück auf den ersten Arbeitsmarkt und nicht in die Rente.

MLonikxa65


kaputter kerl

Die weitaus meisten Menschen machen Therapie, ohne dass es Berentung geht, das sind doch nicht alles klinische Fälle. :-/ Es geht in der Regel darum, sein Leben für sich besser zu leben.

Und in den fällen, in denen es um Berentung geht, wie gesagt, was weißt denn du, wie es diesen Menschen OHNE Therapie ginge!!

Adldha!fexra


Der normale Weg zu einer Berentung. Und eine Berentung ist nur ein mögliches (Zwischen-/Neben-)Ergebnis einer Therapie.

War das nicht logisch? Sonst wäre ja jeder, der jemals eine Therapie machte, danach in Rente. %-|

Eine für mich erfolgreiche Therapie führt wieder zurück auf den ersten Arbeitsmarkt und nicht in die Rente.

Eine für mich erfolgreiche Therapie hilft dem Patienten lebenseinschränkende Umstände zu händeln und für sich neue Lebensqualitäten zu finden. Wo und worin auch immer die liegen mögen.

ZlottelRbaexr


Das dürfte meines Wissens nach der normale Weg sein: Diagnostik, Therapie und Behandlung, Reha und je nach Fall dann Rentenantrag durch den Betroffenen unter ärztlicher Befürwortung. So kenne ich das.

Wenn DAS der "normale" Weg ist, ist das für mich ein weiterer Grund die meine Meinung über Therapien festigt. Eine für mich erfolgreiche Therapie führt wieder zurück auf den ersten Arbeitsmarkt und nicht in die Rente.

Interessante Argumenation.

Was hältst Du den von dieser Diskussion zum Thema Krebstherapie:

Das dürfte meines Wissens nach der normale Weg sein: Diagnostik, Therapie und Behandlung, Operation, Chemo und je nach Fall Tod.

Wenn DAS der "normale" Weg ist, ist das für mich ein weiterer Grund die meine Meinung über Krebstherapien festigt. Eine für mich erfolgreiche Therapie führt wieder zurück zur Gesundheit und nicht in den Sarg.

Ach, das lässt sich auf jede medizinische Maßnahme ausweiten. Ärzte, Medizin und Heilkunst: Alles für die Katz, denn es kann ja auch mal nichts bringen.

Kbwaxk


Danke für die vielen Antworten auf meinen Text von gestern. @:)

@ colt & Julien

Du hast keine sozialen Kontakte außerhalb Deiner Familie, keine Freunde (gar keinen!?). Was erwartest Du?

Was ich erwarte weiß ich selbst nicht so genau. Das ist eines meiner Probleme. Freunde hatte ich nie wirklich.

Du stößt Menschen unbewusst ab.

Scheint so zu sein. Mir ist es nie gelungen anderen näher zu kommen.

Du musst erstmal begreifen, was überhaupt falsch läuft, d.h. wie Dein "soziales Versagen" zustande kommt. Und dafür musst Du Deine Wahrnehmung schulen, Du musst es fühlen und nicht nur kognitiv begreifen.

Stimmt. Genau dieses Gefühl fehlt mir. Wenn etwas mit den Augen wahrnehmbar ist bemerke ich es. Wenn es etwas ist das nicht zu sehen ist fällt es mir nicht auf. Das muss wohl schon immer so gewesen sein. Warum weiß ich nicht.

Wenn ich mich recht erinnere hast Du in früheren Beiträgen sinngemäß geschrieben, dass Du so lange Du zurückdenken kannst nie die Fähigkeit bzw. den Wunsch hattest, soziale Kontakte aufzubauen. Soziale Signale oder Körpersprache sind Dir fremd.

Die Fähigkeit zum Aufbau sozialer Kontakte hatte ich offensichtlich nie. Lang ist es mir nicht aufgefallen, weil es immer so war und ich es nicht anders kannte. Kann es nicht besser beschreiben.

Gleichzeitig schließt Du so gut wie jede Aktivität außer Studieren / Arbeiten für Dich aus.

Nein. So habe ich das nicht gemeint. Mein großes Problem ist, dass ich nichts anderes hatte als das studium. Etwas zum Ausgleich, eine andere Beschäftigung nur für mich fehlte mir meistens oder so gut wie immer. Genau das macht mir gerade große Sorgen wegen dem Berufseinstieg.

Ich will keinen Tagesablauf der nur so aussieht: Aufstehen, arbeiten gehen, heimgehen, fernsehen, schlafen. Nur ich weiß nicht wie ich dem entkommen kann. Während dem Studium war es so. Vorlesung besuchen, mal mehr mal weniger fürs Studium zu Hause gearbeitet, rumhämgen, fernsehen, schlafen. Das macht keinen spaß mehr.

Mich würde auch mal interessieren KWAK, was eigentlich Deine Eltern zu Deiner Situation sagen? Ich meine, Ihnen müsste doch auffallen, dass Du Probleme hast.

Meine Eltern halten es für am wichtigsten, dass ich möglichst bald einen Arbeitsplatz finde. Die anderen Probleme kenne sie nicht. Klar wissen sie, dass ich nie eine Freundin hatte. Habe ja nie eine mit nach Hause gebracht. Aber von dem was ich hier so schreibe wissen sie nichts.

t~am


@ Kwak

Merkst du eigentlich, dass du nur schreibst, dass es in der Vergangenheit war und es deswegen wohl in der Zukunft auch nicht mehr klappen wird. Hier zählen glaube keine mathematischen Gesetze also "Vergangenheit nix impliziert Zukunft auch nix". Also beweg deinen Arsch und gut ist :)

K@wak


@ smile-4-me

Danke für deine ausführliche Antwort. @:)

Das ist natürlich eine etwas ernüchternde Lebensbilanz, ABER...weißt du was das schöne an so einem Rückblick ist, besonders wenn er uns traurig macht? Es ist die Chance zu begreifen, dass man zuviel Zeit seines Lebens sinnlos vergeudet hat, sei es mit Gedanken, mit Ängsten, mit Sorgen. Es ist die Chance JETZT etwas konstruktives für sein Leben zu tun, bevor man in 10 Jahren wieder da sitzt und wieder so eine negative Bilanz zieht!

Viel Zeit habe ich vergeudet, weil ich vieles nicht wußte oder es versäumt hatte mich mit wichtigen fragen zu beschäftigen. Auch fehlte mir die Entschlusskraft Dinge früher zu ändern oder zu beenden.

Gerade jetzt kommt mir alles ziemlich aussichtslos vor. Ich hatte mal gehofft nach dem Studium wird es bessser. Aber so einfach ist es leider nicht. Es kommen neue Probleme.

Auch auf die Frage was mich glücklicher machen würde finde ich keine befriedigende Antwort. In der Vergangenheit gabe es immer wieder Dinge (meist materielle) die ich gerne mal haben wollte. Heute zweifle ich daran ob mich das wirklich glücklicher machen würde.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du endlich diesen Schritt in Richtung Therapie gehst und da wünsche ich dir, dass du in 5 Jahren auf diese Zeit zurückschaust und sagen kannst "Das war das Beste, das ich je in meinem Leben getan habe".

Was eine Therapie betrifft habe ich erhebliche Zweifel ob es mir helfen würde. Ich habe etwas zum Thema Psychologie gelesen und fand das zum Teil sehr interessant. In manchem habe ich eigene Erfahrungen wieder erkannt.

Aber ich kann mir nicht vorstellen wie mir ein Therapeut bei meiner Frage nach dem Sinn auf dieser Welt zu sein helfen könnte. Damit beschäftigen sich Religionen und Philosiphie sein vielen Tausend Jahren. Eine Antwort die mich überzeugt gibt es bisher nicht.

Sorry für die deutlichen Worte, aber am liebsten würde ich dich persönlich dahin schleifen! Seltsam, dass das noch keiner aus deiner Familie getan hat.

In meiner Familie sieht das niemand so.

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