Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

L]uisne(200x8


Und meine permanenten, wenn auch abklingenden Stimmungsschwankungen sind da nicht gerade sehr förderlich.

Wie alt bist? Midlife Crisis? :-D

Colt also ich wünsche dir, dass du den Mut findest eine anzusprechen!!! @:)

Luise

c$olt 2x.0


@ Darius

Deine Geschichte klingt schön. Ich denke es gibt mehr oder minder 2 Sorten von JM: Die einen haben halt ein paar Startprobleme und brauchen Starthilfe (so wie Du, Cabana oder roadrunner). Die anderen haben einen tiefen Knacks von zuhause mitbekommen (ohne es vielleicht sogar zu wissen oder eine "Organ-Minderwertigkeit": TB, ...).

Kennst Du das Konzept der Landkarte und der Verhaltensautomatismen die auf dieser Landkarte beruhen? Manchen Leute steigen nie dahinter, ich stehe gerade erst am Anfang: Das Bewusstsein schaffen in zwischenmenschlichen Situationen eine wirkliche Wahl zu haben, wie man handelt, das ist mein nächstes Etappenziel. Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem an anderen kein gutes Haar gelassen wurde (an mir auch nicht). Irgendwann glaubst Du das, handelst so (gegen andere, gegen Dich selber) und denkst Du hast keinen Ausweg. Ich verbinde PU mit einem menschenfeindlichen Bild. Das ist nichts was ich wirklich momentan gebrauchen könnte.

cSolqtx 2.0


@ Luise

Nein Luise, das hat nichts mit Midlife-Crisis zu tun. Das ist der Veränderungsprozess (hoffe ich zumindest).

Und dazu:

Wie findet ihr einen Zigeunerrock an einer Frau?

Wen interessierts? Hauptsache es gibt Fleisch! :-p :-D

@ smile-4-me

Interessanter Beitrag. Jesus ist also eher Deine Inspiration. Zelebrierst Du Deinen Glauben denn in irgendeiner Form? Und was mich noch interessieren würde: Muss Dein Kerl ein Christ sein, ich meine, ich kann mir vorstellen, dass man sowas auch an einer Frau bzw. selber mögen muss?

Als Pointe möchte ich anfügen, dass gerade in diesem Thread sehr viele junge Männer zölibatös leben! :-D

@ KWAK

Ich sehe Religion (allgemein, nicht allein das Christentum) sehr kritisch.

Nun ja, was anderes hat Smile doch auch nicht gesagt oder?

Warum misstraust du eigentlich allem und jeden (ich meine jetzt nicht Religion)? Meinst Du nicht, dass ein paar Leute und Konzepte mal wieder ein paar Vorschusslorbeeren verdient hätten? Wer oder was hat Dich so misstrauisch gemacht KWAK? Was sind Deine Schatten?

slmileE-4-xme


@ colt

Interessanter Beitrag. Jesus ist also eher Deine Inspiration. Zelebrierst Du Deinen Glauben denn in irgendeiner Form? Und was mich noch interessieren würde: Muss Dein Kerl ein Christ sein, ich meine, ich kann mir vorstellen, dass man sowas auch an einer Frau bzw. selber mögen muss?

Als Pointe möchte ich anfügen, dass gerade in diesem Thread sehr viele junge Männer zölibatös leben!

Jesus ist nicht meine Inspiration, das hört sich so nach etwas austauschbaren an ;-) Gott hat mir die Welt erklärt und das hat für mich Sinn und Bestand. Es ist so schwer diese umfassenden Gedanken in so ein paar Sätze zu verpacken, ohne dass es sich allzu abgefahren anhört :-) Ein Freund von mir, der neu zum Glauben gekommen war, der hat mal einen Satz gesagt, den hab ich hier vielleicht sogar schon mal irgendwo geschrieben "Ohne die Bibel macht das Leben keinen Sinn". Und das drückt es ganz gut aus, ich empfinde es genauso. Und dabei geht es nicht darum nachzuvollziehen, ob die Schöpfungsgeschichte sich so zugetragen hat oder nur eine bildhafte Beschreibung sein soll...das sind ja Dinge, daran hängen sich die Kritiker auf und das ist nicht mal das, was wirklich von Belang ist. Die Botschaft von Jesus, die ist von Belang! Der Heilige Geist, der Veränderung bringt, wenn man ihn wirken lässt, wenn man glaubt!

Ich zelebriere meinen Glauben nicht in dem Sinne, das klingt jetzt so nach Voodoo-Kult ;-D Ich lebe eine Beziehung zu meinem lebendigen Gott, ich bete, ich denke über das nach was Jesus gelehrt hat und ich reflektiere mein Verhalten in diesem Zusammenhang, ich besuche Gottesdienste, treffe mich alle zwei Wochen mit ein paar anderen Christen und wir tauschen uns aus. Jesus ist das Fundament meines Lebens. Und es ist nicht so, dass ich permanent nichts anderes zu tun hätte, das könnte man leicht missverstehen. Momentan gehe ich alle 5 Wochen mal in den Gottesdienst, anders schaffe ich es nicht. Und ich bete auch nicht jeden Tag ganz klassisch...aber in Gedanken bin ich oft bei Gott und denke unter anderem darüber nach, wie er sich Leben vorstellt, wie er sich Beziehungen vorstellt, von was diese Beziehungen geprägt sein sollen etc. Das ist so spannend und man entwickelt ganz andere Perspektiven, auf einmal bekommt alles einen Sinn und man bekommt den Dreh für Veränderung, man tut Sachen vor denen man sich ansonsten scheuen würde...also im Ganzen gesagt, es ist gewinnbringend für mich und für andere Jesus nachzufolgen :-)

Vor etwa 1,5 Jahren war mir das noch nicht so wichtig, ob mein Partner jetzt Christ ist oder nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich auch erst vor zwei Jahren wieder so richtig zu meinem Glauben fand. Je mehr ich mich wieder mit dem Glauben beschäftigte, je mehr ich mich damit beschäftigte wie Gott sich Beziehung zwischen Menschen wünscht und je mehr mir klar wurde, wie man diese Ziele erreichen kann...desto klarer wurde mir gleichzeitig auch, dass ich das was ich in einer Beziehung erreichen möchte -Langfristigkeit, Verbindlichkeit, Treue, Respekt, Vertrauen, (Nächsten-)Liebe- sehr wahrscheinlich so nicht mit einem ungläubigen Mann erreichen kann. Einfach weil da die gemeinsame Grundlage fehlt, auf der man mit Problemen umgeht zum Beispiel. Es fängt schon ganz krass mit der Definition von Treue an und auch mit der Definition von Liebe. Ich will darüber an dieser Stelle gar keinen Roman schreiben, aber ich glaube daran, dass eine Beziehung zwischen zwei Christen die Chance auf sehr sehr viel Tiefe hat, weil man in der Regel andere Maßstäbe an sein eigenes Verhalten ansetzt.

s?mileA-4-xme


Ach, noch etwas, das es vielleicht besser beschreibt: Jesus ist für mich existent, der Heilige Geist ist für mich existent. Jesus wünscht sich Beziehung zu mir. Und vor ihm darf ich alle Masken fallen lassen, niemand kennt mich so wie er. Er kennt mich durch und durch, meine dunkelsten Seiten und Gedanken und auch das Gute, das mich ausmacht. Er weiß um jeden meiner Gedanken, kennt jede Motivation meines Handelns, kennt meine Sorgen, meine Ängste, meine Fragen und Zweifel. Und egal was passiert, er verlässt mich nicht...er verlässt mich auch dann nicht, wenn totale Scheiße baue auf gut deutsch. Er vergibt, wenn ich ehrlich bereue und er leitet mich auf meinem Lebensweg, getreu dem 23. Psalm.

Mir ist wichtig nah an ihm dran zu sein, um nicht wieder auf Wege zu geraten, die einfach schlecht und destruktiv für mich waren. Und er gibt mir die Kraft Veränderung zu leben, auch wenn ich manchmal falle, aber ich darf wieder aufstehen und einen neuen Versuch wagen. Und er ist immer dabei, wenn mein Herz vor Freude zerspringt und auch wenn ich ihn fragend und heulend anklage. Ja, ich weiß, das hört sich wahrscheinlich abgehoben und freakig an ;-) Aber die Beziehung zu Jesus ist eine Beziehung wie jede andere (und dann ist sie es doch auch irgendwo nicht) und diese will gepflegt werden!:-)

sQmi%le-4--mIe


Meinst Du nicht, dass ein paar Leute und Konzepte mal wieder ein paar Vorschusslorbeeren verdient hätten?

Dass ihm das schwer fällt, kann ich sogar irgendwo nachvollziehen, wenn man jahrelang nichts anderes gelebt hat. Aber was ich an deiner Stelle -Kwak- nicht akzeptieren würde wäre, dass ich auf diesem traurigen Level stehenbleibe. Du trittst seit Ewigkeiten auf der Stelle, es macht dich immer depressiver, müder und antriebsloser und trotzdem hältst du dich permanent in diesen vertrauten Schatten auf. Es ist deine Entscheidung, aber eine schlechte Wahl meiner Meinung nach.

s\mile-4x-me


Sorry für die vielen Postings |-o

@ Kwak

Ich sehe Religion (allgemein, nicht allein das Christentum) sehr kritisch. Mich stört u.a., dass Religion stark auf das Jenseits bezogen ist, nach dem Motto: "Gott wird im Jenseits schon alles regeln."

Und eben so ist es überhaupt nicht. Ich weiß nicht, woher du das hast und ich spreche jetzt mal nur für das Christentum: Jesus geht es darum hier, jetzt und heute für den Rest meines irdischen Lebens gemeinsam mit mir zu arbeiten. Er möchte Veränderung für mich, er möchte dass ich so werde wie er mich schon lange sieht und er hat dabei nur gutes mit mir im Sinn. Er möchte mich glücklich sehen. Das was du mit Jenseits bezeichnest und was wir Christen das ewige Leben nennen, das spielt in unserem irdischen Leben nur begrenzt eine Rolle.

Wenn es in meinem irdischen Leben schlecht läuft und ich am Ende bin, dann kann ich mich als Christ auf dieses ewige Leben freuen und daraus wieder Kraft in der Krise schöpfen, denn ich weiß, dass Gott all meine Tränen von mir nehmen wird, es wird keine Trauer und keinen Schmerz mehr für mich geben...all diese Lasten werden dann von mir genommen. ABER der Blick sollte sich nie nur darauf richten sondern in einer Krise auf Jesus, ich kann mich dann ganz seiner Führung hingeben, alles loslassen im Vertrauen darauf, dass er mir Wege aus dieser Krise zeigen wird. Und das bitte nicht verwechseln mit völlig passiven und depressiven rumsitzen und warten auf den Tag X. Denn mein Leben geht auch in einer Krise weiter und ich fokussiere mich dann nicht auf das Schlechte sondern auf das Gute.

kdapAutteor kerl


Das beste und das gerrechteste am Christentum ist, das alle die nicht Jesus als Ihren Erlöser annehmen für immer in die ewige Verdammnis wandern. Cool oder ?

mtr#k8x2


Ich als Nicht-Christ hab damit kein Problem, wenn Christen (oder auch Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften) dies so sehen. Ich find ja auch alle, die meinen Fussballclub nicht mögen, doof. ;-)

C)opTper


@ smile-4-me

Schöner Beitrag. Ich bin nicht religiös, aber ich halt den Glauben in dieser Art für etwas bereicherndes, mehr noch notwendiges.

Ich denke aber, dass etwas, das dem Menschen in sich ähnlich dienlich sein kann, auch ohne religiösen Zusammenhang möglich ist. Allerdings nicht ohne eine gewisse Spiritualität oder gefühlsmäßige Offenheit.

@ Kaputter Kerl

Dann können wir ja schon mal zusammenpacken. Zahnbürste nicht vergessen!

srmileO-4-(me


@ kaputter kerl

Das beste und das gerrechteste am Christentum ist, das alle die nicht Jesus als Ihren Erlöser annehmen für immer in die ewige Verdammnis wandern. Cool oder ?

Ich weiß nicht, was tatsächlich sein wird und ich mutmaße auch nicht darüber. Vielleicht ist es mit dem Bild von der Hölle wie mit dem Bild von der Schöpfung..es ist ein Bild über ein Geschehnis, das sich nicht 1:1 übersetzen lässt. Viele Christen bezeichnen mit dem was man als Hölle kennt das ewige Getrennt-Sein von Gott. Und das kann ich nachvollziehen und es ist insofern gerecht als dass ein Mensch in seinem Leben zu jedem Zeitpunkt die Wahl zur Umkehr hat. Wenn dieser Mensch es allerdings nicht tut -aus welchen Gründen auch immer- dann wird dieser Zustand für ihn vielleicht einfach in Ewigkeit so weitergehen, getrennt sein von Gott, im Grunde einfach so weiterzuleben wie man es dann schon sein Leben lang getan hat. Mit Trauer, mit Leid, mit Schmerz, mit Enttäuschung.

Ich bin übrigens gegen diese pauschalen Aussagen wie zum Beispiel jene, die du da getroffen hast ;-) Ich weiß nicht, wie das ewige Leben aussieht noch weiß ich wie das aussieht, das der Mensch mit Hölle bezeichnet...Fakt ist für mich, dass mir das auch relativ egal ist, denn das einzige worauf es ankommt ist, dass Jesus in mir und mit mir lebt und dass das positive Veränderung für mein irdisches Leben und damit auch für andere Menschen bringt. Ich persönlich mache mir wenig Gedanken um die Ewigkeit bei Gott, ich bin auch nicht stark darauf fokussiert...ich lebe auch nicht nach einer Checkliste auf der steht was ich alles darf und was ich nicht darf, wenn ich in den "Himmel" kommen will. Ich lebe freiwillig mit und für Jesus.

clolt x2.0


@ smile-4-me

Sorry für die vielen Postings |-o

OK, wir nennen diesen Faden ab sofort: "Ich habe zu Jesus gefunden" oder so ähnlich.

Schön, dass Du Dich so dafür begeistern kannst. Ich fühle zwar auch irgendwie, dass es ein höheres Wesen oder was auch immer geben muss. Aber mich begeistern eher gedankliche Konzepte. Ich hörte unlängst: Gott ist die erste Manifestation der "Landkarte". Na ja, ein anderes Kapitel. In jedem Fall war Jesus ein cooler Typ, den ich bestimmt gerne kennengelernt hätte, genauso wie Sidahrta oder später Buddha.

sCmiler-n4-xme


OK, wir nennen diesen Faden ab sofort: "Ich habe zu Jesus gefunden" oder so ähnlich.

Nein, bleibt nur bei dem bekannten Titel ;-) Ich will ja diesen Thread auch gar nicht mit meinen Glaubenserfahrungen zupflastern, aber manche Dinge, die so einfach nicht stimmen, die kann ich nicht einfach so stehenlassen. Ich glaube daran, nein, ich weiß, dass Jesus Veränderung bringt. Und auch deshalb kann ich da immer schlecht an mich halten in diesem Thread...weil Veränderung genau das ist, was hier soviele suchen, ihnen aber die Kraft und die Hoffnung fehlen einen bestimmten Weg zu gehen.

Ich hörte unlängst: Gott ist die erste Manifestation der "Landkarte".

Was meinst du konkret damit? Ich habs noch nicht so ganz verstanden :-)

Bglack~ Gun


- dann wird dieser Zustand für ihn vielleicht einfach in Ewigkeit so weitergehen, getrennt sein von Gott, im Grunde einfach so weiterzuleben wie man es dann schon sein Leben lang getan hat. Mit Trauer, mit Leid, mit Schmerz, mit Enttäuschung.

und menschen die wie du im glauben und somit mit gott/jesus/heiliger geist an ihrer seite leben erfahren keine trauer, kein leid, keinen schmerz, keine enttäuschung?

was genau unterscheidet denn aus sicht einer christin das leben "in gottes nähe" vom zustand des "von gott getrennt seins"?

Jpulie4n-Mbattexo


und menschen die wie du im glauben und somit mit gott/jesus/heiliger geist an ihrer seite leben erfahren keine trauer, kein leid, keinen schmerz, keine enttäuschung?

Wenn man an etwas glaubt, in seinem Leben einen Sinn sieht und sich nicht allein fühlt, dann verzweifelt man nicht so schnell bzw. man kommt schneller aus dem Tief heraus. Das erklärt es ganz gut:

[[http://www.e-water.net/de/sorrows/ ...about sorrows]]

[[http://www.e-water.net/de/prayerofhope/ Gebet in schweren Zeiten]]

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