Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

kGaput*ter ?kerl


Wenn man an etwas glaubt, in seinem Leben einen Sinn sieht und sich nicht allein fühlt, dann verzweifelt man nicht so schnell bzw. man kommt schneller aus dem Tief heraus.

Ja an etwas sollte man schon glauben. Das muss aber nicht Jesus oder eine Religion sein.

S.. wLallixsii


Warum "sollte" man das? :-D

c-olBt 2x.0


"von gott getrennt seins"?

In der Meditation wird oftmals "Hinrhälftensynchronisation" betrieben. Das ERgebnis soll u.a. sein, dass man sich seiner Umwelt verbundendener fühlt (Linke Hälfte rational, rechte emotional oder umgekehrt). Letztlich wird in allen Religionen wohl eine Art Meditation durchgeführt, die demnach eine Art Gottnähe empfinden lässt.

kEapubtter {kerxl


Warum "sollte" man das?

Kannst ja mal versuchen wie viel Du erreichst, wenn Du an NICHTS glaubst. ;-)

s6mile-C4Z-mxe


und menschen die wie du im glauben und somit mit gott/jesus/heiliger geist an ihrer seite leben erfahren keine trauer, kein leid, keinen schmerz, keine enttäuschung?

was genau unterscheidet denn aus sicht einer christin das leben "in gottes nähe" vom zustand des "von gott getrennt seins"?

Natürlich erfahren wir in unserem irdischen Leben all diese negativen Dinge! Es ging aber um das ewige Leben, von dem die Bibel spricht und in dem all diese Dinge für uns Christen dann nicht mehr existent sein werden. Aus einer englischen Bibelübersetzung habe ich mal einen sehr passenden und wunderschönen Vers gefunden, ein Versprechen, das Gott uns gibt und ich finde es in englischer Sprache noch beeindruckender:

"One day I will wipe away every tear from your eyes and I'll take away all the pain you have suffered on this earth"

Was unterscheidet das Leben in Gottes Nähe vom Getrennt-Sein von Gott...eine gute Frage. Es ist ein komplett anderes Leben und es ist schwer diesen Zustand zu beschreiben. Wie sich das Getrennt-Sein anfühlt weißt du ja, das ist was du wahrscheinlich gerade lebst. Oft ist das Getrennt-Sein gekennzeichnet -aus meiner Erfahrung und der vieler anderer Christen- von Sinnsuche, von dem Gefühl, dass etwas wichtiges fehlt und man kann nicht benennen was das ist. Man sucht und sucht oft an falschen Orten, das was man ohne Gott findet sind in der Regel Dinge ohne Nachhaltigkeit. Man baut sein Leben auf Sand wie man so schön sagt. Ich weiß, dass das jetzt sehr pauschal klingt und so wirklich nachvollziehen kann man es erst, wenn man einmal den anderen Zustand, den der Verbundenheit mit Gott, erlebt hat.

Mit Gott bekommen das Leben und das Empfinden ein Fundament, das fest steht. Egal wieviele Stürme es umfegen. Natürlich hat man auch Zeiten, in denen man dieses Fundament anzweifelt, in denen man sich verloren und verlassen fühlt und manchmal -zu vielen Situationen findet man eigentlich passende Geschichten in der Bibel- soll es so sein. Dass man dieses Gefühl von Getrennt-Sein noch einmal erfährt...dass man spürt, wie schlimm manche Situationen ohne Gott erst sind, auch wenn wir als Menschen leicht Verantwortung auf ihn abschieben oder ihn aus Unwissenheit heraus anklagen. Denn wir können unser Leben nicht so übersehen, wie er es kann. Und das ist auch der Grund, warum wir ihm vertrauen. Auch wenn manche Dinge nicht nach unserem Zeitplan laufen oder wir uns nach etwas sehnen und es sich nicht direkt erfüllt...es ist, wie es in der Bibel steht, ein jegliches hat seine Zeit.

Ich kann da jetzt nur von mir sprechen, aber Jesus hat mein Leben verändert, hat mich weggenommen von einem labilen Grund. Ihm nachzufolgen führt in wirkliche Freiheit. Ich konnte das früher auch nie so sehen, da hab ich es so empfunden als wollten die 10 Gebote und Lebensempfehlungen Gottes mich einengen. Dabei sind es keine Gesetze, sondern es ist eine Empfehlung für unser Leben. Eine Empfehlung von der ich aus Erfahrung nur sagen kann, dass sie so perfekt auf uns passt, dass sie nur von dem kommen können, der uns geschaffen hat.

Das Leben im Glauben ist nicht jeden Tag Jubel, Trubel, Heiterkeit. Und das Leben als Christ ist auch nicht besser oder schlechter. Aber ich weiß zu jedem Zeitpunkt meines Lebens, das Jesus immer für mich da ist. Alle Menschen können mich verlassen, aber er verlässt mich nicht. Er gibt Halt, er gibt Trost, er gibt Rat, er leitet unser Leben. Das Leben mit Gott veranlasst einen dazu viel mehr auf seinen Nächsten zu schauen und ihm in Liebe zu begegnen. Das was das Leben unterscheidet ist, wie man sein Leben betrachtet und auch wie man das Leben der anderen betrachtet. Ich empfinde Dankbarkeit für meine Existenz und ich weiß, ich bin nicht sinnlos hier. Ich weiß, dass Gott mich hier gewollt hat und ich weiß, dass ich hier bin, um Aufgaben zu übernehmen, ihm und den Menschen hier in dieser Welt mit meinen Gaben zu dienen.

Durch das Leben mit Jesus hat man den Wunsch nach Veränderung und vor allem auch die Kraft dafür. Er möchte nicht, dass wir in Sümpfen steckenbleiben, er möchte, dass wir Liebe und Vergebung weitertragen und genau das auch für uns selbst annehmen können. Ich merke gerade, dass ich noch 20 Seiten schreiben könnte und ich könnte es nicht in Worte fassen, was sich alles verändert, mit Gott in seinem Leben. Es sind soviele Dinge, soviele Fragen die sich auf einmal klären. Manche Fragen werden auch neu aufgeworfen oder es gibt Fragen, auf die keiner eine Antwort hat. Auch das gibt es natürlich. Man erreicht andere Bewusstseinsebenen, es erschließen sich einem ganz andere Horizonte und Zusammenhänge, wo man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte und denkt "Warum habe ich das jetzt erst erkannt??".

@ colt

Letztlich wird in allen Religionen wohl eine Art Meditation durchgeführt, die demnach eine Art Gottnähe empfinden lässt.

Es gibt die Momente, in denen man sich zum Beispiel durch das Singen von Liedern oder Gebet Gott ganz nah fühlt...aber das ist nicht das einzige woraus der Glaube besteht. Es gibt ebenso die Momente, in denen ich spüre Gott ist mir nah, wenn ich einfach nichts mache oder etwas völlig vom Glauben unabhängiges. Ich kann dazu nur sagen, dass Jesus lebt, so abgefahren wie sich das auch anhören mag und dass es nicht immer eine Art Meditation braucht um seine Nähe tatsächlich zu erfahren. Natürlich kann man auch so denken und ich selbst habe auch mal so gedacht, dass sich die Leute so stark auf Gottes vermeintliche Existenz fokussieren, dass er ja nichts anderes kann als für sie existent zu sein so im Sinne von Suggestion. Aber dem ist nicht so.

s-mil9e-4-xme


@ kaputter kerl

Wenn man an nichts glaubt ist das wohl das hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Nihilismus]]

@:)

cholt% 2.x0


Man sucht und sucht oft an falschen Orten, das was man ohne Gott findet sind in der Regel Dinge ohne Nachhaltigkeit.

Da fällt mir sofort die disfunktionale Landkarte ein, der Algorithmus, der letztlich dazu führt, dass man sich unterbewusst in ressourcenarme Situationen begibt.

Zum Thema Gott und Religion kann ich folgendes Statement loswerden:

- Was wäre, wenn heute (2000 JAhre später) Jesus all die Dinge sagen würde, die er damals gesagt hat? Würde er als gespaltene Persönlichkeit diagnostiziert, eingewiesen? Und Jesus war bestimmt ein toller Kerl. Das will ich gar nicht bezweifeln.

- Das Leben nach dem Tod: Was kam vor Deiner Geburt, Deiner ersten Wahrnehmung? So dann weißt Du jetzt, was nach Deinem Ableben kommt. Ich für meinen Teil kann mich an nichts erinnern. Und das ist doch auch gut so. Gott bewahre, wenn es ein jenseits gibt!

Bin ich deswegen ein Nihilist? Nein: Das Leben gewinnt doch erst an unschätzbar viel Wert, dadurch dass es ein einmaliges Zeitfenster ist, was man erwischt hat. Würden die extremen Leute nicht fanatisch an Gott glauben, gäbe es kaum Kriege, keinen Nahostkonflikt, keine religiös motivierten Attentate.

s^mil7e-4r-me


@ colt

Nein, ein Nihilist ist man scheinbar nur dann, wenn man tatsächlich an gar nichts glaubt, nicht nur auf irgendwelche spirituellen Inhalte bezogen. Man könnte mit anderen Worten auch sagen, ein Nihilist ist jemand, dem komplett alles völlig gleichgültig ist. Ich denke, das bezieht sich auch auf gesellschaftliche Vorkommnisse, Werte im Allgemeinen etc.

- Was wäre, wenn heute (2000 JAhre später) Jesus all die Dinge sagen würde, die er damals gesagt hat? Würde er als gespaltene Persönlichkeit diagnostiziert, eingewiesen? Und Jesus war bestimmt ein toller Kerl. Das will ich gar nicht bezweifeln.

Dazu ging mir gerade beim Laufen noch spontan ein Gedanke durch den Kopf, der zu dem Statement wunderbar passt...ich denke nicht, dass Jesus ein Hippie war, der seiner Zeit einfach nur weit voraus oder sogar psychisch gestört gewesen ist. Ich glaube, wenn heutzutage ein Mensch solche Wunder tun würde wie Jesus damals und man ihm das abspürt, das aus tiefstem Grunde seines Herzens authentisch, liebevoll, sanftmütig und gerecht sein...dann kann so jemand nicht eingewiesen werden. Aber es gibt so jemanden nicht, auch wenn sich -exakt wie es als Warnung in der Bibel steht- viele Menschen auf der Welt als Erlöser anpreisen. Aber keiner von ihnen ist der Heiland, auch wenn sich zig tausende Menschen auf diese verlogenen Wege einlassen, eben weil sie einen Halt suchen, weil sie einen Sinn suchen.

Und ich denke gerade unter anderem an die Geschichte aus der Bibel mit Thomas, die nach der Auferstehung passiert ist und in der Jesus folgenden Satz sagte: "Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig, die nicht sehen und doch glauben."

- Das Leben nach dem Tod: Was kam vor Deiner Geburt, Deiner ersten Wahrnehmung? So dann weißt Du jetzt, was nach Deinem Ableben kommt. Ich für meinen Teil kann mich an nichts erinnern. Und das ist doch auch gut so. Gott bewahre, wenn es ein jenseits gibt!

Nein, ich weiß nicht, was nach meinem Ableben kommt! Ich weiß, was die Bibel mir dazu sagt und allzu viel ist es nicht. Und ich persönlich vermeide eine blumige Vorstellung dessen, eben weil mein kleiner Geist es nicht fassen kann was mich erwartet. Mir reicht der Gedanke völlig nach meinem Tod bei Gott zu sein, umgeben von völligem Frieden und völliger Liebe, erlöst von den Leiden dieser Welt. Wie genau das aussehen wird, das sag ich dir ganz ehrlich, das ist mir gleichgültig...ich denke es ist mit meinem menschlichen Verstand nicht fassbar was mich erwartet. Genauso wenig kann ich mir die Grenzen des Alls vorstellen oder mir vorstellen es hat gar keine Grenzen, das ist vielleicht ein guter Vergleich. Es ist nicht fassbar und für mich doch existent.

Würden die extremen Leute nicht fanatisch an Gott glauben, gäbe es kaum Kriege, keinen Nahostkonflikt, keine religiös motivierten Attentate.

Weißt du was das Schlimme ist? Würden Christen -alle anderen lasse ich jetzt einmal außen vor- sich an das halten was in der Bibel steht, dann gäbe es diesen ganzen Terz nicht. Dann gäbe es keinen Hass, keine Hetze, keine Anklagen. Warum viele Moslems sich dazu genötigt fühlen ihren Glauben so gewalttätig zu leben, das hat sich mir noch nicht erschlossen. Einige Moslems haben mir gesagt, dass so etwas nicht im Koran steht und dass der Koran Gewalt verabscheut. Andererseits hab ich auch immer mal wieder von Stellen im Koran gelesen, die dazu aufrufen Ungläubige -meint im Prinzip alle die an etwas anderes glauben- zu töten. So oder so ähnlich. Und da sehe ich auch ganz klar den riesigen Unterschied zum Christentum und zu Jesus...Jesus hat niemals zu Gewalt aufgerufen, niemals zu Zwang.

Fanatismus ist im Übrigen immer eine schlechte Sache in meinen Augen.

sGe0bastqian85


Warum viele Moslems sich dazu genötigt fühlen ihren Glauben so gewalttätig zu leben, das hat sich mir noch nicht erschlossen

Von wem wurden eigentlich nochmal die Kreuzzügen nochmal? Religionen mögen ja nach guten Vorsätzen aufgebaut worden sein. Krieg und Terror hat allerdings jede irgendwann gebracht. Das wir nun über diesen Zeitpunkt hinaus sind, heißt nicht, dass die Christen immer friedlich waren.

BGlacsk Gun


Was unterscheidet das Leben in Gottes Nähe vom Getrennt-Sein von Gott...eine gute Frage. Es ist ein komplett anderes Leben und es ist schwer diesen Zustand zu beschreiben. Wie sich das Getrennt-Sein anfühlt weißt du ja, das ist was du wahrscheinlich gerade lebst. Oft ist das Getrennt-Sein gekennzeichnet -aus meiner Erfahrung und der vieler anderer Christen- von Sinnsuche, von dem Gefühl, dass etwas wichtiges fehlt und man kann nicht benennen was das ist. Man sucht und sucht oft an falschen Orten, das was man ohne Gott findet sind in der Regel Dinge ohne Nachhaltigkeit. Man baut sein Leben auf Sand wie man so schön sagt. Ich weiß, dass das jetzt sehr pauschal klingt und so wirklich nachvollziehen kann man es erst, wenn man einmal den anderen Zustand, den der Verbundenheit mit Gott, erlebt hat.

nein, ich erlebe mein leben ohne glaube an etwas übernatürliches oder göttliches nicht so wie du es da beschrieben hast.

zum zweiten markierten teil: was einem glaube bringt merkt man erst wenn man glaubt - ist das dein argument? ich hoffe du kannst nachvollziehen, dass das ein nicht funktionierendes und ziemlich jämmerliches argument ist.

zum argument mit dschihad oder kreuzzügen muss man aber fairerweise sagen, dass man religion nicht für die unschönen zwecke verantwortlich machen sollte, zu denen sie von machtgierigen menschen instrumentalisiert wurde und wird.

sKmiler-4x-me


Das wir nun über diesen Zeitpunkt hinaus sind, heißt nicht, dass die Christen immer friedlich waren.

Weißt du, warum das für mich keine Rolle spielt? Weil Jesus, der Stifter des christlichen Glaubens sozusagen, niemals zu Gewalt aufgerufen hat! Kreuzzüge sind von Menschenhand geschaffen, entbehren aber jeglicher christlicher/biblischer Grundlage.

Beim Koran sieht es insofern anders aus als dass dort scheinbar ein Vers auftaucht, der zu Gewalt gegen Andersgläubige aufruft.

symile'-4P-mxe


@ black gun

Um es vorweg zu sagen, das was ich schrieb sollte sich nicht in irgendeiner Art und Weise diskriminierend anhören, ich hab nur die Fragen beantwortet.

nein, ich erlebe mein leben ohne glaube an etwas übernatürliches oder göttliches nicht so wie du es da beschrieben hast.

Ja, dann freu dich darüber! Das meine ich ganz ernst!

zum zweiten markierten teil: was einem glaube bringt merkt man erst wenn man glaubt - ist das dein argument?

Nein, das habe ich nicht gemeint. Ich meine, dass ich hier Romane über den Glauben erzählen könnte...wer es aber einfach nur sachlich auffasst -und etwas anderes kann ein Kritiker erstmal nicht- dem wird sich auch nicht zur Gänze erschließen was ich eigentlich meine, solange er es nicht selbst erlebt hat. Vielleicht ist das etwas besser ausgedrückt. So ging es mir bevor ich wieder zum Glauben kam und so ging es auch vielen anderen, bevor sie zum Glauben kamen. Man liest Erfahrungsberichte von Christen und packt sich an den Kopf, man ist dazu geneigt zu denken "Was sind das denn für Freaks?! Wo sind die denn ausgebrochen??" und wenn man es dann selbst erfährt, die Liebe und Vergebung Christi, den Heiligen Geist, dann öffnet sich eine Tür in einem selbst. Ich kann das nicht besser in Worte fassen. Wie gesagt, letztlich muss man es erleben und das Schöne ist, dass das auch jeder kann, wenn er will.

s-mil;e`-(4!-me


Und noch ein Nachtrag...

Was einem Glaube bringt...das ist eine Sache, die man ganz weit runterbrechen kann. Nämlich auf die Antwort, dass es Verbundenheit mit meinem Schöpfer bringt, mit dem Gott, der mich gemacht hat, der mich gewollt hat, der mich liebt und mich treu umsorgt. Der mir vergibt, der mich heilt, der mich verändert. Letztlich bringt der Glaube das Wissen angekommen zu sein, zuhause zu sein und irgendwann nach Hause zu kommen.

Glaube lässt sich nicht anhand einer Checkliste leben, so nach dem Motto "Ach ja, es hat ja mehr Vor- als Nachteile". Man sollte nicht glauben, weil es Vorteile hat. Man sollte meiner Meinung nach glauben, weil es uns nach Hause bringt. Aber es ist schwierig so zu diskutieren, ich möchte auch diesen Thread jetzt nicht mit diesem Thema zutexten. Ich weiß ja, dass das ein heißes Thema ist und auch nicht wenige direkt annervt ;-D

c8oltT 2b.0


Ich weiß ja, dass das ein heißes Thema ist und auch nicht wenige direkt annervt ;-D

Ich denke, es zeigt dem ein oder anderem vielleicht auch einen Weg auf. Ich finde es wirklich interessant, wie jemand vom Glauben so begeistert sein kann. Offen gestanden kenne ich keine derartige Person. Wenn gläubig, dann eher um sozial in der katholischen Gemeinde etc. veranktert zu sein.

was einem glaube bringt merkt man erst wenn man glaubt - ist das dein argument? ich hoffe du kannst nachvollziehen, dass das ein nicht funktionierendes und ziemlich jämmerliches argument ist.

Erlaubt ist was hilft und keinem anderen schadet. Also, seis drum.

srmilje0-K4-xme


Ich finde es wirklich interessant, wie jemand vom Glauben so begeistert sein kann. Offen gestanden kenne ich keine derartige Person.

Christen sind auch nicht gleich Christen. Als ich noch in die evangelische Landeskirche ging, da musste ich mich auch fragen, ob das jetzt alles ist. Mir kam der Glaube dort so tot vor, so verstaubt, so sinnfrei. Erst als ich in eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde kam (nein, keine Sekte) da hab ich richtigen Zugang zu dem gefunden, was Glaube wirklich bedeutet. Es ist zwar schön, wenn man einfach so an Gott glaubt, an seine Existenz und dann alle 2 Wochen in die Kirche geht. Das ist schon eine gute Sache. Aber aktiver christlicher Glaube strebt eine wirkliche Gottesbeziehung an, das Überlassen von Kontrolle im Vertrauen zum Beispiel, das Einbeziehen Gottes in wichtige Entscheidungen (zum Beispiel Partner- oder Berufswahl)...wenn ich als Christ davon ausgehe, dass Gott einen Plan für mich Leben hat und viel mehr von meinem Leben sieht als ich es je kann, dann darf ich auch darauf vertrauen, dass Gott mir zeigen wird -wenn ich ihn danach frage- welcher Weg richtig ist für mich. Zum Beispiel.

Und das verändert einen Menschen einfach, diese aktive Beziehung zu Jesus und zu Gottes Wort. Die Beschäftigung mit dem wie der Mensch eigentlich mal gedacht war, wie er eigentlich mal hätte leben sollen, was ihn ausmachen sollte. Und dann den Vergleich zum Hier und Jetzt zu ziehen und zu sehen wieviel da im Argen liegt. Aber das sind alles nur viele kleine Beispiele...Glaube ist allumfassend finde ich.

Und noch eine Anmerkung zum Schluss...ich möchte mit meiner Äußerung keinen Landeskirchler oder allgemein Christen in seinem Glauben verletzen. Mir geht es nur darum, dass es da tatsächlich krasse Unterschiede gibt. Letztlich zählt allerdings nur, dass man tatsächlich glaubt. Wie tief man glaubt, das steht auf einem anderen Blatt.

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