Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

snmLile-=4-me


@ cabana

ein Haus bauen, eine Familie gründen und einen Baum pflanzen? Nein mal ehrlich- davon halte ich nichts. Es gibt nicht immer und für jeden die Orientierung.

Ich habe nirgends davon gesprochen, dass ich mit Orientierung die klassische Geschichte Haus/Hund/Familie meine ;-) Du kennst dich doch selbst am besten und weißt was Priorität in deinem Leben hat und was du erreichen möchtest. Das braucht nicht mal im Ansatz etwas mit den klassischen Dingen etwas zu tun haben! Davon sollte man sich sowieso nicht beeindrucken lassen, wenn man weiß, dass man anders tickt. Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist.

Da sitzen Menschen, die in ihrer Kindheit schlimme Dinge erlebt haben, Scheidungskinder, Vergewaltigungsopfer, Menschen die nach Unfällen entstellt sind etc. und dann kommt da einer hin, der irgendwie unzufrieden mit seinem Leben ist, aber auch nicht so recht weiß was eigentlich los ist.

Empfindest du dein Leid als nicht schmerzvoll genug? Warum vergleichst du dein Empfinden mit das von anderen, davon hast du nichts. Wenn es dir schlecht geht, dann geht es dir schlecht. Und das hat seine Berechtigung, auch wenn du einem Therapeuten keine Traumageschichten aus deiner Vergangenheit berichten kannst. Wenn ein Mensch zu mir kommt und mir sagt "Hey, es geht mir so beschissen" dann kann er supergut aussehen, viel Geld haben, einen tollen Job, ein dickes Auto, einen großen Freundeskreis und ich nehme sein Empfinden ernst. Auch wenn er mir objektiv betrachtet nichts vorweisen kann, warum es ihm denn so dreckig gehen soll. Verstehst du was ich meine?

Dein Gefühl von Unzufriedenheit hat seine Berechtigung und jeder gute Therapeut wird das auch so sehen!

ich wüsste nur nicht, wie man die Notwendigkeit dafür einem Therapeuten vermitteln sollte

Das ist der Job des Therapeuten. Und ein guter Therapeut wird die Notwendigkeit erkennen, wenn er erstmal gemeinsam mit der betreffenden Person ein bisschen tiefer gegraben hat. Es gibt bei jedem irgendwas, das ist meine These ;-)

@ fractal

"Ich hab keine Ahnung, was ich machen soll. Ich habe eigentlich keine weiterreichenden Wünsche oder Ziele außer nicht hungern und frieren zu müssen."

Weißt du, wenn jemand keine weiteren Wünsche und Ziele hat, dann ist das doch okay. Wenn er sich dann mit dem Zustand allerdings unzufrieden fühlt, dann dürfte das doch ein Zeichen dafür sein, dass er seine Ziele doch nochmal überdenken sollte findest du nicht?

Letztendlich läuft es wohl darauf hinaus, dass man den Sinn des eigenen Lebens nicht FINDEN, sondern ERFINDEN muss.

Dem muss ich sehr heftig widersprechen, das ist einfach nicht so.

Wer sagt das? Ist das ein Naturgesetz?

Glaubst du, du würdest morgens aufstehen, wenn du wirklich völlig ziellos wärst? Das meinte ich damit, dass es immer irgendwelche Ziele gibt. Es gibt nicht nur die großen sondern auch die vielen kleinen Ziele, die jeder Tag beinhaltet. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die wirklich ziellos leben. Ich würde das von einigen Menschen sagen, mit denen ich arbeite und diese Menschen sind seit Jahrzehnten bzw. chronisch psychisch krank. Aber ein gesunder Mensch, behaupte ich jetzt mal, verfolgt über den Tag verteilt viele kleine Ziele und hat in der Regel auch größere Ziele.

s3midle-X4-mxe


Die Grammatikfehler dürft ihr behalten :-p

@:)

choltX 2x.0


@ Cabana

Da sitzen Menschen, die in ihrer Kindheit schlimme Dinge erlebt haben, Scheidungskinder, Vergewaltigungsopfer, Menschen die nach Unfällen entstellt sind etc. und dann kommt da einer hin, der irgendwie unzufrieden mit seinem Leben ist, aber auch nicht so recht weiß was eigentlich los ist.

Ja dieser Vergleich von schwer- mit subtil-Traumatisierten ist so einfach. Aber bei Menschen mit subtiler Traumatisierung ist es mitunter viel schwieriger die Gründe zu finden. Mir wird immer bewusster, dass meine Erziehung schwer disfunktionale Verhaltensmuster geprägt hat. Und von außen betrachtet: Alles relativ normal.

Der Ruf nach dem Therapeuten erscheint immer so als Wundermittel, als Lösung aller Probleme.

Falsch, denn nur in 20% der Fälle (Spiegel oder so) hat eine Therapie auch Erfolg. Wie man Erfolg definiert, ist mir dabei nicht bekannt. Aber es zeigt einem neue Wege auf. Letztlich muss man sich selber therapieren. Aber Anregungen, insb. bzgl. der Methoden holen ist gut.

@ Kwak

Mir fehlen die Grundlagen dafür. Ich habe Zweifel ob ich für eine Beziehung überhaupt geeignet bin. Viele Probleme sind unsichtbar und ich habe erst einen Teil davon erkannt. Ich kann mich leider schlecht selbst beobachten.

Doch Du kannst Dich selbst beobachten und wie das geht habe ich Dir auch schon per PN geschrieben. Es beginnt damit, dass Du Deine Wahrnehmung schulst und Dich selber beobachtest: erst Deine Bewegungen und irgrendwann Deine Gedanken. Wenn es Dir z.B. schlecht geht, versuch das einfach mal auf die körperliche Reaktion zu reduzieren und beobachte sie. Es gibt jahrtausende alte Methoden, die einen in die Beobachter-Rolle schlüpfen lassen.

K_wa*k


@ smile-4-me

Im Leben braucht es wenigstens eine grobe Zielvorstellung, die Orientierung gibt. Dass man ansonsten desorientiert und kraftlos durchs Leben geht, das wundert dann nämlich nicht. Wie sollst du einen Weg beschreiten, wenn du nicht weißt auf welchen du willst?

Obwohl ich mich seit einiger Zeit mit der Frage welche Ziele ich habe beschäftige komme ich zu keinem Ergebnis das mir gefällt. Wenn ich an die nächsten 5 Jahre denke sehe ich wenig erfreuliches. Nun steht mir der Berufseinstieg bevor. Täglich ins Büro gehen dort 8 Stunden oder mehr verbringen und wieder nach Hause gehen ist keine Aussicht die mir gefällt. Besonders, dass es 30 Jahre oder länger so gehen könnte. Aber was für Alternativen gibt es die realistisch sind? Mir fällt nichts ein was mich glücklich machen würde und gleichzeitig genug Geld einbringt.

Vor einigen Wochen wurde mir hier der Vorschlag gemacht mich selbstständig zu machen, weil es mir nicht gefällt täglich ins Büro zu gehen. Wegen meiner fehlenden Fähigkeit zur Selbstvermarktung und meinen kommunikativen Fähigkeiten würde das sicher schief gehen.

Was bleibt noch? In Australien nach Edelsteinen graben? Das machen schon viele und kaum einer wird dabei reich. Also reichlich unrealistisch.

Wenn ich an die Zunkunft denke sehe ich nur vieles das unklar und fraglich ist. In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich durch das Studium auf den Berufseinsgtieg nicht wirklich vorbereitet bin. Dort gibt es vieles worauf es ankommt von dem ich nie etwas gehört habe.

Insgesamt habe ich das Gefühl im Nebel zu stehen und den Weg der hinaus führt nicht zu finden.

C^abaxna


smile-4-me

Du kennst dich doch selbst am besten und weißt was Priorität in deinem Leben hat und was du erreichen möchtest.

Das wär schön, aber das weiß ich ganz und gar nicht! :|N Ich stehe jetzt kurz vor Ende meines Studiums und weiß nicht was ich will. Ich hab keine Vorstellung davon wie so ein Büroalltag aussieht. Es graust mir auch ein bisschen für immer und ewig aus dem Studentenleben auszuscheiden und mit Menschen, die gar nicht mehr meinem Altersduchschnitt und meinen Interessen und Ansichten entsprechen den ganzen Tag zu verbringen, abends ins Bett fallen und nächsten morgen wieder hin

Monika65, colt 2.0

Das Problem ist: ich weiß noch nichtmal, ob ich überhaupt für eine Therapie in Frage kommen würde. Ich meine: ich schlucke keine Medikamente, betäube mein schlechtes Gefühl nicht in Alkohol ich hab auch noch nie mit dem Gedanken gespielt mich vor einen Zug oder von einem Haus zu schmeißen... Dennoch merke ich, dass ich mit meiner Situation (Freunde, Freizeit, Studium/Beruf/Zukunft) nicht zufrieden bin. Manchmal sitze ich tieffrustriert zu Hause und hasse alles und jeden. An anderen Tagen wiederum bin ich wieder gut drauf. Insgesamt aber immer dieses latente Gefühl von "ich bin mit mir und meiner Lebenssituation so nicht zufrieden". Aber ist das ein Grund zum Mackendoktor zu gehen!? Ich würde mir da so fehl am Platz vorkommen. ???

m3rkx82


Muss nochmals betonen: Die Arbeitswelt ist kein grauer Moloch voller Trübsal und Tränen. Ich erlebs seit nun mehr 11 Jahren als normales Umfeld mit Höhen und Tiefen, sehr viel Spass und Anforderung, aber natürlich auch mit Frust und Wut. Aber so ist das Leben.

Und ob man nun jeden Morgen ins Büro humpelt oder an die Uni, soooo gross ist der Unterschied nicht. Ok, vielleicht muss man etwas disziplinierter sein ... ;-D

sHmile-H4-mxe


@ kwak

Täglich ins Büro gehen dort 8 Stunden oder mehr verbringen und wieder nach Hause gehen ist keine Aussicht die mir gefällt. Besonders, dass es 30 Jahre oder länger so gehen könnte

Weißt du, wie verdammt gut ich dich bei diesen Gedanken verstehen kann? ;-) Mir ging es während meiner Ausbildung auch nicht anders, ich war unzufrieden. Unzufrieden mit dem Gedanken jeden Tag für die nächsten 40 Jahre auf dem gleichen Bürostuhl zu sitzen und immer den gleichen Scheiß zu machen. Ich hab dann ins Blaue hinein noch ein Studium in einem ganz anderen Bereich angehängt und erst jetzt habe ich gemerkt, dass es tatsächlich etwas gibt wo ich mich engagieren kann und will und wo ich mich herausgefordert und wohl fühle. Bei dir ist sicherlich schwierig zu unterscheiden, ob du aufgrund von depressiven Verstimmungen im Allgemeinen alles irgendwie als negativ empfindest momentan oder ob du tatsächlich einfach unzufrieden mit den Möglichkeiten in deinem Job bist. Was glaubst du?

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass ich durch das Studium auf den Berufseinsgtieg nicht wirklich vorbereitet bin. Dort gibt es vieles worauf es ankommt von dem ich nie etwas gehört habe.

Glaubst du, dass es den meisten anders geht? Ein Studium legt nur die Grundlagen und man wird als Theoretiker in die Praxis geworfen. Aber oft empfindet man da aus Ängsten heraus größere Hürden als eigentlich vorhanden sind! Und man arbeitet sich in der Regel relativ schnell in die Praxis ein. Wenn man ein Studium absolviert hat, dann hat man allerdings auch die Grundlagen gelernt, wie man sich in einem unbekannten "Raum" zurecht findet. Das ist für einen Akademiker etwas ganz natürliches würde ich sagen, das sind die Herausforderungen, mit denen er täglich umgeht. Ich persönlich finde auch genau das sehr spannend, weil es bedeutet eigenverantwortlich arbeiten zu können.

@ cabana

Ich hab keine Vorstellung davon wie so ein Büroalltag aussieht. Es graust mir auch ein bisschen für immer und ewig aus dem Studentenleben auszuscheiden und mit Menschen, die gar nicht mehr meinem Altersduchschnitt und meinen Interessen und Ansichten entsprechen den ganzen Tag zu verbringen, abends ins Bett fallen und nächsten morgen wieder hin

Wie gesagt, ich kann das gut verstehen, mir ging es selbst auch so. Aber hey, lass dich von dem überraschen was kommt! Klar geht man so ein bisschen auch durch Ungewissheit, aber das Schöne ist finde ich, man ist nie dazu gezwungen in einem Zustand der Unzufriedenheit zu verharren. Das ist zumindest meine Lebensphilosophie. Natürlich bedeutet Abschied aus dem Studium auch wieder den Gang in einen neuen Lebensabschnitt. Intensive Kontakte verlieren sich ein bisschen, nach dem Studium verstreuen sich die Kommilitonen oft deutschlandweit. Aber dieser neue Lebensabschnitt beinhaltet doch auch die Möglichkeit wieder tolle, neue Erfahrungen zu machen, interessante Menschen und Aufgaben kennenzulernen. Ich kann dir da nur Mut machen das ganze nicht nur negativ zu sehen und offen für positive Überraschungen zu sein. Denn die wird es mit Sicherheit geben.

m%rk*82


Hab letztens mit ner Kollegin über das Thema Berufseinstieg gesprochen. Ihr Freund ist grad mit dem Studium fertig und kämpft sich nun auch ins Berufsleben. Und es fällt auf, grad bei Akademikern scheint oft die Meinung zu herrschen, dass man nach dem Studium grad mal ein Verwaltungsratsmandat kriegt und im oberen Kader eines grossen Unternehmens ein Einzelbüro mit Seeblick zugute hat. Nur, dem ist nicht so. Wär auch etwas unfair, oder? ;-)

Die Theorie ist erworben, jetzt muss die Praxis erlernt werden. Und das geschieht nicht in zwei, drei Tagen. Das kann Jahre gehen. Und je später man anfängt, desto später wird man "fertig" (obwohl man ja nie ausgelernt hat).

Kbwak


@ Cabana

Das wär schön, aber das weiß ich ganz und gar nicht! :|N Ich stehe jetzt kurz vor Ende meines Studiums und weiß nicht was ich will.

Mir geht es ähnlich. Ich habe mein Studium nun abgeschlossen. Den Alltag im Büro habe ich im Praxissemester kennen gelernt. Die Aussicht die nächsten 30 Jahre so zu verbringen gefällt mir nicht.

m^rk8x2


Ob das vergleichbar ist mit dem wirklichen Arbeitsleben, weiss ich jetzt nicht. Da warst du ja der Praktikant, der bald wieder verschwindet. Als richtiger Teil des Teams ist die Arbeit anders. Der Umgang ist wohl auch anders.

K*waGk


@ smile-4-me

Bei dir ist sicherlich schwierig zu unterscheiden, ob du aufgrund von depressiven Verstimmungen im Allgemeinen alles irgendwie als negativ empfindest momentan oder ob du tatsächlich einfach unzufrieden mit den Möglichkeiten in deinem Job bist. Was glaubst du?

Ich bin mit den Möglichkeiten die sich mir zur Zeit bieten unzufrieden. In meinem Praxissemester letztes Jahr habe ich gesehen wie der Alltag in einem Unternehmen abläuft. Es war eine interessante Erfahrung. Aber der Gedanke 30 Jahre so zu verbringen gefällt mir nicht. Da habe ich auch gemerkt wie wenig ich durch das Studium auf den Beruf vorbereitet bin. Darüber war ich erschrocken. Wenn ich mein Studium jetzt betrachte hat es mir erschreckend wenig gebracht was ich praktisch anwenden kann.

Dazu kommt, dass es im Moment so gut wie unmöglich ist einen akzeptablem Arbeitsplatz zu finden. Auf alle Bewerbungen habe ich Absagen bekommen.

Inzwische frage ich mich ob es sinnvoll war dieses Studium zu machen oder ob es verschwendete Zeit und Energie war. Aber eine brachbare Alternatividee habe ich auch nicht.

s;mile -4-mxe


@ kwak

Es war eine interessante Erfahrung. Aber der Gedanke 30 Jahre so zu verbringen gefällt mir nicht.

Mach nicht den Fehler und schließe von einem Unternehmen auf alle anderen. Und wie mrk82 schon sagte -ich glaube er war es- es ist oft etwas anderes, wenn du als Praktikant in ein Unternehmen kommst oder als fester Mitarbeiter.

Da habe ich auch gemerkt wie wenig ich durch das Studium auf den Beruf vorbereitet bin. Darüber war ich erschrocken. Wenn ich mein Studium jetzt betrachte hat es mir erschreckend wenig gebracht was ich praktisch anwenden kann.

Ich kann da jetzt erstmal nur für mich sprechen, ich hab ja eine ähnliche Erfahrung gemacht. Ohne meine vorherige betriebliche Ausbildung hätte ich mich wohl auch recht hilflos in einem Unternehmen gefühlt. Und auch so war es immer noch schwierig genug sich praktisch in das konkrete Berufsfeld einzuarbeiten, sich Hintergrundwissen zu erwerben und es praktisch umzusetzen. Aber das ist für meine Begriffe völlig normal. Es ist ungewohnt, aber normal. Ich denke, wenn du erstmal eine Stelle hast, dann wirst du in der Praxis merken, dass du doch nicht so wenig im Studium gelernt hast wie du jetzt geneigt bist zu glauben. Im Laufe der Zeit habe ich zum Beispiel gemerkt, dass ich bei den meisten Dingen nicht in die Tiefe gegangen bin im Studium, aber von total vielen Sachen wenigstens mal gehört und die thematisch angerissen habe. Und darauf kann man immer aufbauen. Ich denke, dass es dir da nicht anders gehen wird. Ein Studium ist eben vorrangig eine theoretische Ausbildung, das darf man nicht vergessen.

C<o.ppexr


@ kwak

Kanns denn sein, dass deine "Sinnkrise" auch darin begründet ist, dass du Schwierigkeiten hast, dich irgendwo zu integrieren - aus Angst zum Beispiel? Damit wärs nämlich keine Sinnkrise, sondern nur die Abneigung, dich genau dieser Sache zu stellen. Und damit würdest du den Lösungsansatz von dir schieben und dir stattdessen lieber noch ein neues Problem erfinden.

Also keine Arbeit macht Spaß, und kein Ort ist angenehm, wenn man keinen Bezug zu den Leuten dort hat. Im Gegenzug ist alles halb so schlimm, wenn du dich zum Beispiel unter deinen Kollegen halbwegs wohl fühlst.

Und du kannst mir glauben, dass es keine Charakterfrage ist, sich unter anderen Leuten immer nur fehl am Platz zu fühlen - da steckt schon mehr dahinter, was man in den Griff bekommen sollte - und kann.

mPrkx82


Wär wohl eine begründete Ahnung, nur wird dies wohl wieder im Keim erstickt. Damit will ich nicht dir, Kwak, ans Bein fahren, aber du wirst wohl selber merken, dass das Problem kaum an deiner Umwelt liegt, sondern an dir.

Die Wirtschaftslage ist beschissen, ja. Das bestreitet niemand. Dennoch kriegen Leute Jobs. Ein Bekannter von mir hat die letzten paar Jahre in Berlin gearbeitet. Er ist drei Jahre jünger als ich. Jetzt kriegt er einen genialen Führungsjob in der Schweiz. Trotz der schlechten Lage. Wie geht das? Er ist gut und hat sich ins Zeug gelegt.

Bist du schlecht? Hast du dich nicht ins Zeug gelegt?

K&wXaxk


@ Copper

Kanns denn sein, dass deine "Sinnkrise" auch darin begründet ist, dass du Schwierigkeiten hast, dich irgendwo zu integrieren - aus Angst zum Beispiel?

Ja, das spielt auch eine Rolle ist aber nicht das Hauptproblem.

Ich habe das Gefühl es muss mehr im Leben geben als ins Büro und wieder nach Hause zu gehen. Nur ich kann dieses "mehr" für mich nicht finden.

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