Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

J_uliAen-2Mattxeo


Was bringt es letztlich, wenn man weiß, woran es liegt, wenn man dadurch in der Gegenwart nicht die entsprechenden Maßnahmen einleitet oder bereit ist auch neue Wege zu gehen, die Veränderung bringen könnten?

Ich finde ein gesundes Selbstreflektionsvermögen enorm wichtig. Wenn man nicht versteht, dass man Probleme hat und welche Ursachen diese haben, dann kann man auch keine neuen Wege beschreiten (fehlende "Krankheitseinsicht" sozusagen).

Bei sehr vielen Menschen mit Problemen fällt mir auf, dass sie keinen blassen Schimmer haben, wie es dazu gekommen sein könnte. Statt dessen neigen sie dazu, ihre Umwelt für ihr eigenes Schicksal verantwortlich zu machen und ihre Mitmenschen, die ein erfüllteres Leben führen, für unnormal zu halten.

Aber Du hast natürlich recht: Diese Einsicht, dass man auf dem falschen Weg ist, hilft allein auch nicht weiter. Man muss dann auch die Kraft zur Kurskorrektur aufbringen.

mUr}k82


Und mrk82 hab ich auch vergessen. Du hattest geschrieben, dass Freundin+bester Kumpel eben doch möglich ist: In der Hinsicht ist in meinem Fall eigentlich nichts komplett ausgeschlossen, auch wenn es aus meinem Mund komisch klingt, aber ich möchte, dass alles so ist wie immer und keine Kontaktpause oder so (Habe da keine Lust zu und kann nach dem heutigen Stand gut damit leben, warum auch immer eben).

Ist auch richtig so. Und dies muss möglich sein. Denn wär ein Partner nicht auch in gewisser Hinsicht bester Kumpel, hält mans ja nicht aus auf Dauer. Was nicht heisst, dass man neben dem Partner keinen anderen "besten" Kumpel haben kann. Find diese Klassifizierung sowieso fragwürdig, ich möcht nämlich keine Rangliste erstellen, wer in meinem Freundeskreis nun bester, zweitbester, drittbester oder was auch immer Kumpel ist. Ich hab meinen engsten Freundeskreis, ja. Und meine Freundin gehört da natürlich auch rein. Alles andere wär ja nicht richtig.

K(wGak


Was bringt es letztlich, wenn man weiß, woran es liegt, wenn man dadurch in der Gegenwart nicht die entsprechenden Maßnahmen einleitet oder bereit ist auch neue Wege zu gehen, die Veränderung bringen könnten? Man kann seine Kindheit noch und nöcher -seltsames Wort^^- zerpflücken.

Die Ursachen zu finden ist wichtig. Das habe ich früher auch unterschätzt. Inzwischen kenne ich einige Ursachen die in meinen ersten Lebensjahren liegen. Damit sind die Probleme nicht gelöst. Es ist trotzdem gut es zu wissen.

cDolt q2.0


Man kann seine Kindheit noch und nöcher -seltsames Wort^^- zerpflücken. Was letztlich dabei rumkommt ist nur eines...eventuell kann man sich seine Macken erklären, aber wenn man dann nicht den Dreh bekommt mit dieser Erkenntnis auch weitere Schritte zu gehen, dann bringt einem diese Erkenntnis auch nichts.

Ich gebe Dir in gewisser Weise Recht: Ich hasse meine Eltern dafür, dass sie mich nicht richtig auf das LEben vorbereiten konnten. Ich suche zugegebenermaßen nach den großen traumatischen Erlebnissen in meiner Kindheit.

Ich arbeite mich daran ab. Und bringt es mir was? Keine Ahnung. Aber es liegt wohl in der Natur des MEnschen, Ursachenforschung zu betreiben. Wenngleich viele MEnschen irgendein Zusammenhang ihrer Probleme zu ihren Eltern aus falscher Loyalität verneinen.

All die Probleme die ich bearbeite, haben meine Eltern versäumt, bei sich zu bearbeiten. Eine sich disfunktional auswirkende Kindheit vererbt sich. Und jetzt schlagen wir den Bogen zu Michael Jackson: Hast Du mal gesehen, wie er mit seinen Kindern umgeht, sie aus dem Balkon hält und man hört auch noch andere Geschichten. Seine Kinder werden später vermutlich auch einen ganz gewaltigen Knacks bekommen.

Vermutlich werde ich irgendwann zu dem Schluss kommen, dass ich ganz normal bin. Und dann kann ich auch ein ganz normales Leben führen. Klingt banal. Aber dieses Gefühl wurde mir eben fast 3 Jahrzehnte meines Lebens nicht gegeben: 2 Dekaden wurde ich aktiv beeinflusst und 1 Dekade habe ich gebraucht, um die negativen Prozesse zu erkennen und eine weiter-Kultivierung dieser einigermaßen abzustellen.

S*. %walBlisii


Man kann seine Kindheit noch und nöcher -seltsames Wort^^- zerpflücken. Was letztlich dabei rumkommt ist nur eines...eventuell kann man sich seine Macken erklären

das reduziert einen großen Zweig der Psychoanalye auf pure Sinnlosigkeit ;-D .. Meiner Meinung nach befähigt die Ergründung der eigenen Verkorkstheit und deren Entstehung die die an folgendem Mangel haben zu erstmaliger tiefergehender Selbstakzeptanz. (man verzeihe die verkorkste Formulierung und schiebe es auf meinen Biorhythmus der mir grade Bettgehzeit signalisiert .. gut Nacht *:) ;-D)

sXmileJ-4-nme


Das was ich schrieb sollte jetzt auch nicht so rüberkommen als wäre es völlig unwichtig seine Vergangenheit zu reflektieren. ABER bei einigen hier scheint es so zu sein, dass sie schon seit Jahren an ihrer Vergangenheit herumdoktern und selbst wenn sie etwas gefunden haben dann immer noch geneigt sind zu sagen "Ja, aber ich bin wie ich bin und kann das nicht ändern, das hab ja nicht ICH verbockt". Was ich damit sagen will, der Wille mal Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zu übernehmen und auch mal den Mut zu haben selbstgemachte Grenzen zu sprengen, der fehlt manchmal. Letztlich bringt es einem nichts sich nur aufzuzählen "Da haben meine Eltern riesige und unverzeihliche Fehler gemacht und deswwegen hab ich in den Bereichen X,Y und Z Probleme".

Mir geht es ja selbst auch nicht so anders. Ich sehe auch Fehler meiner Eltern in meiner Erziehung und so etwas wie traumatisierende Ereignisse in meiner Kindheit und Jugend gab es in familiärer Hinsicht bei mir auch. Andererseits birgt dieses ständige reflektieren und suchen nach Gründen auch die Gefahr, dass sich die Erinnerung negativ verzerrt. Wenn man da nicht aufpasst, dann wird es einem Stück für Stück unmöglich auch die positiven Ereignisse in der Kindheit zu sehen und auch die positiven Einwirkungen der Eltern, die Dinge, die sie zweifellos gut gemacht haben. Deshalb halte ich es für gut dort auch einen Mittelweg zu finden bei aller Ursachenforschung.

Mir persönlich hat das sehr geholfen als ich endlich aufgehört hab, meine Eltern zum Sündenbock machen zu wollen für alles das bei mir seltsam ablief. Ja, sie tragen für einiges was schief lief die Verantwortung. Und ich musste und muss -genau wie viele von euch- mich auch immer wieder aus alten Prägungen und Ängsten herauskämpfen, manchmal sogar jeden Tag aufs Neue. Aber ich weiß auch, dass da auch ein Punkt ist, an dem ich selbst die Verantwortung für das trage was in meinem passiert oder auch nicht passiert. Man kann und sollte nur begrenzt diese Verantwortung abschieben meiner Meinung nach. Denn durch das Abschieben erreicht man nur eines und das ist Stillstand.

Jetzt würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren, ob sich jemand auch mit den positiven Ereignissen aus seiner Kindheit beschäftigt hat ;-)

c.oglt o2.0


Jetzt würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren, ob sich jemand auch mit den positiven Ereignissen aus seiner Kindheit beschäftigt hat ;-)

Ich würde sagen jede Medaille hat 2 Seiten. Einerseits wurde mir in meiner Erziehung angetragen, dass ich perfekt sein muss, aber nicht sein kann, was zu mangelnder Selbstliebe geführt hat. Andererseits bin ich dadurch in manchen Dingen ein Perfektionist, was mir in meiner Ausbildung z.B. ziemlich gute Noten verschafft hat.

Klar gibt es positive Dinge. Es gibt ja auch eine Menge Menschen, denen es schlechter geht. Aber die schlechten Dinge sind es ja, die einen behindern und deswegen fokkusiert man darauf.

M[oni)ka6x5


Sicher hat nahezu jeder etwas, was er an seiner Kindheit bemängeln würde und ich wette, jeder macht auch bei seinen Kindern irgendwas, was diese als falsch empfinden. Wir sind Menschen, keiner hat perfekt passende Eltern oder das Kind, dass er sich gewünscht oder vorgestellt hat. Dieses Erbe ist Teil unserer Entwicklung und es macht innerlich sehr frei, sich von Vorwürfen gegenüber den Eltern zu befreien. Mir gings in der Zeit, als ich darin gefangen war meiner Mutter gegenüber, am allerschlechtesten. Wir sind jetzt das was wir sind, alles hat, sehe ich genauso wie colt, gute und schlechte Seiten, es hat uns geprägt und ist nicht mehr änderbar. Jetzt mit sich leben ist das Entscheidende.

raoad_runne2rII


Jetzt auf RTL...Jungfrau 40 mänlich sucht.... ;-)

Sf.V wqal8lisxii


@ smile-4-me

Das was ich schrieb sollte jetzt auch nicht so rüberkommen als wäre es völlig unwichtig seine Vergangenheit zu reflektieren.

Was daran findest du denn positiv?

bei einigen hier scheint es so zu sein, dass sie schon seit Jahren an ihrer Vergangenheit herumdoktern und selbst wenn sie etwas gefunden haben dann immer noch geneigt sind zu sagen "Ja, aber ich bin wie ich bin und kann das nicht ändern, das hab ja nicht ICH verbockt"

Wenn sich das auf den Faden hier bezieht muss ich mit höchstem Erstaunen "wer denn?" fragen^^ Der Anteil an Kindheitsanalye scheint mir eigentlich recht verschwindend klein im Faden. ... das "immer noch" verstehe ich nicht, aber vermute du willst damit auf die weiter unten angesprochene Tendenz zur Verantwortungsabschiebung hinaus?

Ja, die Gefahr besteht. Ebenso wie Positives mit der Zeit immer mehr zu verkennen. Für mich hat das Wissen um diese Gefahren nur nicht mehr Konsequenz als mich dahingehend unter Beobachtung zu halten. Ich weiß nicht was du mit Mittelweg meinst oder in diesen Gefahren der logische Schluß zu etwas weniger "ständigem Reflektieren" zu finden wäre. :-D

Mir persönlich hat das sehr geholfen als ich endlich aufgehört hab, meine Eltern zum Sündenbock machen zu wollen für alles das bei mir seltsam ablief. Ja, sie tragen für einiges was schief lief die Verantwortung. Und ich musste und muss -genau wie viele von euch- mich auch immer wieder aus alten Prägungen und Ängsten herauskämpfen, manchmal sogar jeden Tag aufs Neue. Aber ich weiß auch, dass da auch ein Punkt ist, an dem ich selbst die Verantwortung für das trage was in meinem passiert oder auch nicht passiert. Man kann und sollte nur begrenzt diese Verantwortung abschieben meiner Meinung nach. Denn durch das Abschieben erreicht man nur eines und das ist Stillstand.

Man sollte dabei überhaupt keine Verantwortung abschieben. Jeder Erwachsene trägt für sich die Verantwortung selbst, da kann in der Vergangenheit sonstwas passiert sein. Erkennt man die Ursachen für diese oder jene Problematik ist das nichts weiter als das feststellen eines Grundes und da einem das vorher oft nicht klar war befähigen solcherlei Erkenntnisse zur Selbstakzeptanz. Das Verantwortungsabscheiben passiert erst in sehr viel weiterer Folge, nämlich wenn man aus dem Stadium dass man über solche Sachverhalte eine zuerst sinnvolle und aufräumende Wut empfindet nicht mehr herauskommt und die Wut nicht mehr loslässt.

Jetzt würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren, ob sich jemand auch mit den positiven Ereignissen aus seiner Kindheit beschäftigt hat ;-)

dazu nur soviel: Würde ich die positiven Aspekte meiner Kindheit verleugnen oder verkennen wäre ich unerträglich (oder noch unerträglicher ;-D).

@ Monika65

es macht innerlich sehr frei, sich von Vorwürfen gegenüber den Eltern zu befreien.

dafür muss man diese Vorwürfe allerdings erstmal erheben, bzw sich ihnen bewusst werden. (was ich damit sagen will ist dass ich das Gefühl habe ihr beide argumentiert aus einer Jetzt-Sichtweise die vergangene Entwicklung ziemlich außer Acht lässt.)

K+wak


Ich habe lange gebraucht bis ich angefangen habe mich mit möglichen Ursachen in meiner Kindheit zu beschäftigen die zu meinen heutigen Problemen beigetragen haben. Erst durch dieses Forum bin ich darauf gekommen mich mit dieser Frage zu beschäftigen. Das war ein wichtiger Schritt.

Inzwischen ist mir klar, dass in meinen ersten Lebensjahren einiges ungünstig gelaufen ist. Kurz gesagt waren die Bedingungen unter denen ich ins Leben gestartet bin nicht günstig. Ich unterstelle meinen Eltern keine Absicht. Auch für sie muss es damals schwer gewesen sein. Als ich geboren wurde waren sie beide jünger als ich heute bin. Darauf nun ein Kind zu haben waren sie vermutlich nicht wirklich vorbereitet.

Mit diesen Dinge habe ich mich erst vor kurzer Zeit richtig beschäftigt. Ich wußte nicht, dass Dinge an die ich mich selbst nicht erinnern kann, weil sie in meinen ersten 3 Lebensjahren passierten meine ganze Entwicklung mit beeinflusst haben. Heute zeigt sich mir ein nachvollziehbares Bild mit vielen Dingen die damals schief liefen. Dieses Bild fehlte mir viele Jahre und deshalb tappte ich bei der Frage warum ich Probleme habe lange im Dunkeln.

M!oni(k}a65


s.wallisii

(was ich damit sagen will ist dass ich das Gefühl habe ihr beide argumentiert aus einer Jetzt-Sichtweise die vergangene Entwicklung ziemlich außer Acht lässt.)

Ich bin zu der Jetzt-Sichtweise gelangt, aber das hat länger gedauert, Jahre. Und diese Jetzt-Sichtweise ist äußerst befreiend, es handelt sich um ein Jetzt, dass das Vergangene wahrnimmt als normalen Teil einer menschlichen Entwicklung. Es kann nicht alles gut laufen und perfekt sein, das gehört einfach zu uns dazu.

Andererseits rede ich nicht von gravierenden elterlichen Verfehlungen, die juristisch relevant sind.

S+. walsliBsii


Ich bin zu der Jetzt-Sichtweise gelangt, aber das hat länger gedauert, Jahre. Und diese Jetzt-Sichtweise ist äußerst befreiend

glaub ich dir, nur warum sollte das auf die Länge bezogen dahin zu kommen für irgendeinen Schreiber hier anders laufen? Vielleicht (wahrscheinlich^^) verstehe ich dich falsch aber dass es in dem angebrachten Zusammenhang befreiend war von Vorwürfen loszukommen klingt so nach "ach spar dir die ganzen Zwischenschritte und mach's gleich so"

Andererseits rede ich nicht von gravierenden elterlichen Verfehlungen, die juristisch relevant sind.

ich auch nicht

mKami3x3


Dieses Bild fehlte mir viele Jahre und deshalb tappte ich bei der Frage warum ich Probleme habe lange im Dunkeln.

TAPPTE. das ist traurig und frustrierend hier seitenlange immerwiederkehrende selbstbemängelung aller aufgrund der vergangenheit zu lesen. ihr habt es doch erkannt!? in der kindheit wart ihr handlungsunfähig und abhängig, aber lasst ihr euch jetzt immer noch davon behindern? dieses problem beschränkt sich nicht auf jungmänner/frauen. ich habe den elternkontakt vor langer zeit abgebrochen, um mich aus dieser schmerzhaften konditionierung befreien zu können. das kommt schon noch hoch, dass ich praktisch keine eltern mehr habe, aber ich lasse meine eltern mich nicht mehr verletzen und runtermachen und mein leben leben wollen >:(

Jetzt würde mich in dem Zusammenhang ja mal interessieren, ob sich jemand auch mit den positiven Ereignissen aus seiner Kindheit beschäftigt hat

die schlechten werden wohl subjektiv immer überwiegen.

ich denke was nützlich ist, auch im bezug auf die wirkung die man an das andere geschlecht gibt überträgt, welches ich-bewusstsein wird in meiner zukunft an meinem leben teilhaben? das mitleid welches mich aus meiner vergangenheit immer wieder runterzieht und unglücklich macht/hemmt oder die möglichkeit mein handeln nun selber bestimmen zu können, welches mir zuträglich sein soll. die analyse findet tief statt. wenn ihr sie dann habt, holt sie hoch in das bewusstsein, auf die hügel wo ihr hinwollt. ---legt sie dann ab oder begrabt sie (erinnerung ist natürlich erlaubt) aber kümmert euch um die pflege eurer hügel.

m;ami|33


Und diese Jetzt-Sichtweise ist äußerst befreiend, es handelt sich um ein Jetzt, dass das Vergangene wahrnimmt als normalen Teil einer menschlichen Entwicklung. Es kann nicht alles gut laufen und perfekt sein, das gehört einfach zu uns dazu.

:)^ :p>

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