Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

M@onixka65


Schildkröte

Aber wie erklärst du dir dann meine Aussage, dass ich fast jede Woche die hübschesten Frauen mit eben genau diesen von dir beschriebenen Typen liiert sehe??

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Erstens mag es selektive Wahrnehmung sein, denn mir ist das in dieser Häufigkeit noch nicht aufgefallen. Eine weitere Erklärung kann sein, dass sich diese Männer womöglich im Lauf der Beziehung sehr gehen lassen, das ist nicht selten.

Außerdem denke ich gar nicht, dass es grundsätzlich so sein muss, dass schöne Menschen nur mit schönen Menschen sich liieren. Dass das nicht der Fall ist, ist mir schon klar, im Gegenteil, ich plädiere ja dafür, sich auch für die Liebe auf den zweiten Blick zu öffnen. Aber dieser besagte JM hatte eine Anspruchshaltung, die einfach unter den gegebenen Umständen lächerlich war und mit Sicherheit zu seinem JMsein beigetragen hat.

m<rok82


Kann es vielleicht auch sein, dass man an der äusseren Erscheinung, dem beruflichen Stand und dem Körperbau eines Menschen nicht zwingend seinen Charakter erkennen kann?

Weiss gar nicht, was dieses Standesdenken soll. Ich liebe doch einen Menschen seiner Selbst willen, nicht aufgrund irgendwelcher Stati.

J#ulLien-9Mattxeo


Kann es vielleicht auch sein, dass man an der äusseren Erscheinung, dem beruflichen Stand und dem Körperbau eines Menschen nicht zwingend seinen Charakter erkennen kann?

Ich stelle immer wieder fest, dass ich den Charakter eines Menschen sehr gut an der äußeren Erscheinung erkennen kann.

Die innere Haltung wirkt stets nach außen.

Verändern wir die innere Haltung, verändert sich auch die äußere Erscheinung.

(Damit will ich aber keineswegs zum Ausdruck bringen, dass Models oder Spitzenmanager einen besseren Charakter haben als ich. ;-) )

Aber wie erklärst du dir dann meine Aussage, dass ich fast jede Woche die hübschesten Frauen mit eben genau diesen von dir beschriebenen Typen liiert sehe??

Das erkläre ich mir so, dass Du über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügst und andere Kriterien an die Partnerwahl anlegst als die betreffenden Frauen. Nach meinen Beobachtungen passen die allermeisten Paare gut zusammen. Mangelt es an einer Stelle, verfügen die Partner zum Ausgleich über andere Stärken.

Ausnahmen bestätigen nur die Regel und führen über kurz oder lang zur Trennung. ;-)

symile-{4-xme


@ mrk

Weiss gar nicht, was dieses Standesdenken soll. Ich liebe doch einen Menschen seiner Selbst willen, nicht aufgrund irgendwelcher Stati.

Schon, aber so ganz irrelevant sind diese Stati nicht. Ich habe dazu vor einiger Zeit in einer Zeitschrift mal einen Artikel gelesen über ungleiche Paare. Das heißt Paare, die aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten kommen. Und es scheint selten zu funktionieren, weil man teils stark anders geprägt ist. Ich sage als Beispiel jetzt mal ganz normales Arbeiterkind ist liiert mit einem Arzt aus einer Arztfamilie.

Was noch dazu kommt...natürlich kann Status die Attraktivität eines Menschen unterstreichen oder hervorheben. Er kann auch das was eigentlich von Belang ist -nämlich den Charakter- ein stückweit verdecken oder für den Moment unwichtiger machen. Je nachdem was man für ein Gegenüber hat. Für manche ist es nun mal attraktiv, wenn ein Mann finanziell sehr gut dasteht, wenn er ein dickes Auto fährt, eine tolle Wohnung hat, sich mehrfach im Jahr einen abgehobenen Urlaub leisten kann oder wenn er einfach modelmäßig aussieht, was auch immer.

Es gibt einfach Differenzen, von denen wir uns tief im Innern wünschen würden, sie würden einfach keine Rolle spielen oder nicht vorhanden sein...und irgendwo wissen wir doch, dass es Dinge gibt, die nicht standardmäßig überwunden werden können.

mPr~kX82


Ich bestreite nicht, dass es vielleicht solche Fälle gibt. Aber in meinem Fall und auch bei meinen Eltern gibt, gab es solche Unterschiede. Und s hat geklappt (jedenfalls längere Zeit).

Am Ende ists halt ne Erwartungshaltung, die man sich selbst gibt, die nicht erfüllt wird und drum vielleicht dann eine Beziehung scheitern lässt.

S chi1ldkrö=te0=0x7


Schon, aber so ganz irrelevant sind diese Stati nicht. Ich habe dazu vor einiger Zeit in einer Zeitschrift mal einen Artikel gelesen über ungleiche Paare. Das heißt Paare, die aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten kommen. Und es scheint selten zu funktionieren, weil man teils stark anders geprägt ist. Ich sage als Beispiel jetzt mal ganz normales Arbeiterkind ist liiert mit einem Arzt aus einer Arztfamilie.

Auch da denken Männer wieder anders. Es ist ein altes Standardthema in der Sozialforschung, dass Frauen so gut wie nie in eine tiefere Schicht bei der Partnerwahl gehen. Ein aktuelles Problem, da immer mehr Frauen akademische Abschlüsse machen. Ich denke, dass das also kein Problem für die Männer hier ist. Ich persönlich könnte auch mit einer Putzfrau glücklich sein, aber welche Frau mit guter Ausbildung wird auf die Dauer mit einem McDonalds Angestellten glücklich?

Hier ein guter, ziemlich kurzer Bericht vom ORF dazu: [[http://fm4.orf.at/stories/1611477/]]

tIam


@ Schildkröte

Ich würde sagen, dass das evolutionsbedingt daran liegt, dass die Frau unterbewusst einen Ernährer sucht bzw. will, dass die Kinder "gute" Gene haben. Deswegen sollte derjenige "besser" oder gleichwertig sein. Das ist ja auch teilweise der Grund warum Frauen oft auf "Machos" stehen. Diese Männer strahlen oftmals halt sehr grosses Selbstbewusstsein aus und wirken vielleicht gerade deswegen anziehend.

s0mile-i4-qme


Ich denke, dass das also kein Problem für die Männer hier ist. Ich persönlich könnte auch mit einer Putzfrau glücklich sein, aber welche Frau mit guter Ausbildung wird auf die Dauer mit einem McDonalds Angestellten glücklich?

Ich denke nicht, dass diese Entwicklung so unproblematisch für die Männer ist. Denn es zeigt sich ja auch das Phänomen, dass sehr selbstbewusste, intelligente Frauen mit beispielsweise abgeschlossenem Studium und/oder Doktortitel sehr wohl teils auch Schwierigkeiten haben einen Mann zu finden, der damit leben kann, dass die Frau beruflich und finanziell evtl. höher angesiedelt ist als der potentielle Partner.

Es kommt letztlich sicherlich nicht auf den reinen Status an bei deinem Beispiel mit der Putzfrau sondern dann schon eher auf die tatsächliche Persönlichkeit hinter dem Status. Bei einer Putzfrau darf man annehmen, dass sie bildungstechnisch höchstwahrscheinlich -ist vollkommen sachlich gemeint- nicht auf einer akademischen Ebene mithalten kann. Dabei bilden Gemeinsamkeiten auf der intellektuellen Ebene oft eine Basis für eine Beziehung. So würde ich es eher ausdrücken.

Ob ich mit einem McDonalds-Angestellten glücklich sein könnte bezweifle ich weniger wegen dem Status als mehr aus eben genanntem Grund. Zumal ich es für fragwürdig halte, wenn sich jemand dauerhaft mit so einer Tätigkeit zufrieden gibt. Fragwürdig für MICH im Hinblick auf eine potentielle Partnerschaft, das sei noch dazu gesagt.

JUulie!n-Matxteo


Steht doch alles ausführlich bei Wikipedia: :)z

Nach Buss und Schmitt (1993) entwickelten sich bei Frauen, vor allem Präferenzen, die einen Mann als Ernährer und Beschützer kennzeichnen, unter anderem den sozialen Status eines Mannes und die Ressourcen, über die er verfügt. Im Vergleich zu Männern sollen sich Frauen zu Partnern hingezogen fühlen, die ein nonverbales Dominanzverhalten zeigen. Insbesondere sollen hochgewachsene Männer mit athletischem Körperbau als attraktiv gelten, wichtiger seien jedoch Merkmale, die auf Reife, Intelligenz, Verlässlichkeit und Ehrgeiz hinweisen (Vermögen, berufliche Position, Statussymbole). Frauen könnten aufgrund Schwangerschaft und Stillzeit schwerer Ressourcen anlegen und bevorzugen daher ältere, wohlhabendere Partner mit hohen sozialem Status, der eine Familie langfristig ernähren kann (maximale Versorgungsleistung). Männer hingegen sollen kulturübergreifend die physische Erscheinung und Attraktivität von Frauen höher einschätzen, die einen hohen Reproduktionswert und Fruchtbarkeit der Partnerin vermittelt, das heißt sie würden Frauen mit hohem reproduktivem Wert bevorzugen, da diese zeitlich befristet sei (maximales Fortpflanzungspotential). Männer würden instinktiv den reproduktiven Wert der Frauen nach dem physischen Erscheinungsbild, d. h. Körperbau, glatte Haut, glänzende Augen und nach dem Verhalten, z. B. körperliche Aktivität und Gestik bewerten.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Partnerwahl Partnerwahl]]

Aber macht Euch mal nicht so viel theoretische Gedanken. Wenn die Richtige vor Euch steht, dann sprühen die Funken der gegenseitigen Begeisterung von ganz alleine. 8-)

M@on'ika65


Zumal ich es für fragwürdig halte, wenn sich jemand dauerhaft mit so einer Tätigkeit zufrieden gibt.

Es gibt auch etliche McDonalds Angestellte mit Abitur, das kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen. :-/

Lcuise,200x8


Hallo Leute *:)

Na wie ist die Lage hier ??? Genießt ihr den Sommer? Wer war schon alles im Urlaub?

Viele liebe Grüße an alle die mich noch kennen

Luise @:)

P.S.: was macht die Frauensuche?

sImilef-4>-me


@ Monika

Es gibt auch etliche McDonalds Angestellte mit Abitur, das kann ich jetzt gar nicht nachvollziehen.

Erstmal, ich will da nichts pauschalisieren und ich kann nur für meinen Geschmack sprechen. Ich wünsche mir für mich schon jemanden, der langfristig gesehen einen anderen Anspruch an sich selbst stellt. Und ich rede hier jetzt auch nicht von einem McDoof-Manager sondern wirklich von den Burger-Bäckern ;-D Ich möchte mit jemandem zusammen sein, mit dem ich mich geistig bzw. intellektuell auch auf einer Ebene bewege und da Austausch haben kann...spontan kann ich mir nicht vorstellen, dass das mit einem Abiturienten, der langfristig Burger machen will, klappen könnte ;-)

Es geht mir auch nicht darum zu sagen "Wer bei Mc arbeitet ist dumm wie das Brötchen, das er in den Händen hält". Ich für mich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit jemanden der langfristig -mit Betonung auf langfristig- nichts anderes anstrebt, glücklich sein könnte. Ich persönlich mag Männer mit Ambitionen, Männer die ihr Potential nutzen, das ihnen zu Verfügung steht. Das soll gar nicht ins Gegenteil umschlagen, ich möchte auch niemanden, der völlig karrieregeil ist und von morgens bis abends an nichts anderes denken kann als an seinen Job. Vielleicht weiß man jetzt trotzdem ungefähr was ich meine? @:)

M9onikxa65


smile-4-me

Vielleicht weiß man jetzt trotzdem ungefähr was ich meine?

So in etwa schon. Andererseits gibt es erheblich stupidere Jobs und irgendwie klingt es für mich schon so, als ob du einem Menschen mit so einer Tätigkeit kein Potenzial zutraust. Ich kenne auch Männer aus meiner früheren Tätigkeit bei einer großen Firma, die im Vertrieb oder in anderen Abteilungen gut bezahlte Jobs gemacht haben, mit Aufstiegsmöglichkeiten, die ansonsten für mich langweilig waren wie Brot. Das lag nicht an Karrieregeilheit, es kam einfach kein vernünftiges Gespräch zustande, alles Akademiker. Ich kann das nicht nur am Job festmachen, keinesfalls, denn ich habe da absolut gegenteilige Erfahrungen gemacht.

JMulien^-MaItteo


Genießt ihr den Sommer? Wer war schon alles im Urlaub?

Hallo Luise, ich habe meinen ersten Strandurlaub in diesem Jahr schon hinter mir. Und ich habe noch eine Menge Resturlaub. Herrliche Aussichten also.

Warst Du auch im Süden oder war dieses Mal Kraxeln in den Alpen angesagt?

r"oadr(unn:eQrII


Ich wäre so gerne in den Süden geflogen. Leider konnte ich keinen davon überzeugen mit zu kommen :(v.

Ich träume immer noch vom Strand/-Partryurlaub mit einer netten Gruppe und hoffe sehr, dass es nächstes Jahr klappt. Viele Bekannte waren/sind weg, aber die fahren dann mit Freund/Freundin, einem solchen Päarchenurlaub wollte ich mich nicht anschließen, nagut, ich werde auch nicht gefragt ;-D.

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