Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

tham


@ Kwak

Klar....so geht es jedem mal. Jeder hat gute und schlechte Phasen. Aber versuche mal zu analysieren, wie es zu den schlechten Phasen kommt. Oftmals gibt es einen Auslöser dafür (z.B. kein Erfolg beim einkaufen gehabt oder sonst was).

Versuche einfach mal aufzuschreiben, was schief geht und was nicht. Nach einer Woche unterteilst du die beiden Bereich nochmals in Sachen, auf die du keinen wirklichlichen einfluss hast, die dich aber ärgern und Dinge die du beeinflussen kannst. Versuche aber dabei dir nicht umbedingt immer die Schuld zu geben. Du kannst nicht wirklich etwas dafür, wenn der Laden deine Hosengrösse nicht hat. Du wirst sehen, dass viele Dinge zwar ärgerlich sind, du sie aber nicht wirklich beeinflussen kannst. Versuche dich kurz zu ärgern und dann die Sache abzuschliessen. Die meisten Dinge sind es nicht wert, sich lange daran aufzuhalten. Und dir wird es besser gehen.

C>oepper


@ kwak

Zur Introversion:

Es ist schwerer mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Man will nichts falsch machen, nicht aufdringlich wirken, nicht negativ auffallen.

Das ist eigentlich schon wieder ein anderes Thema, finde ich. Was du beschreibst, ist Unsicherheit. Introversion bedeutet vielleicht, dass dein Mitteilungsbedürfnis gegenüber anderen, verbal oder emotional, eher überschaubar ist.

Meiner Erfahrung nach bringt das ne Art inneren Konflikt mit sich, wenn man nicht damit umgehen kann und dann unter Leuten gefordert ist bzw. sich gefordert fühlt. Das erst bewirkt die Unsicherheit, natürlich desto mehr, je mehr man gegen die eigentliche Zurückhaltung ankämpft.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das alles ganz gut funktioniert, wenn man ganz lässig in Würde schweigen kann ;-) Sich also nicht unter Druck setzt, immer mitzureden und sich erst recht nicht ausgeschlossen fühlt, nur weil man nicht jedes Gespräch mitmacht.

Geht es euch auch so? An manchen Tagen fühle ich mich gut und an anderen Tagen richtig schlecht. Seit Freitag stecke ich in einer anhalten schlechten Phase. Vorher ging es mir einige Tage gut. Der Freitag war komplett vermurkst und seitdem ist alles nur noch mies.

Ist eigentlich normal. Wobei ich eigentlich keine komplett vermurksten Tage erlebe, aber das ist wohl ne Frage der Wahrnehmung, denn was mir nicht normal vorkommt, ist, wie sehr du dann anscheinend alles schwarz siehst. Das hört sich depressiv an.

k0aputtne.r kxerl


Meiner Erfahrung nach bringt das ne Art inneren Konflikt mit sich, wenn man nicht damit umgehen kann und dann unter Leuten gefordert ist bzw. sich gefordert fühlt. Das erst bewirkt die Unsicherheit, natürlich desto mehr, je mehr man gegen die eigentliche Zurückhaltung ankämpft.

Stimmt. Sehr gut beschrieben. Geht mir auch oft so.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass das alles ganz gut funktioniert, wenn man ganz lässig in Würde schweigen kann ;-) Sich also nicht unter Druck setzt, immer mitzureden und sich erst recht nicht ausgeschlossen fühlt, nur weil man nicht jedes Gespräch mitmacht.

Und wenn man das nicht kann, lässig in Würde schweigen und sich immer scheiße und minderwertig fühlt wenn man nicht mitreden kann?

Cxopxper


@ kaputter kerl

Und wenn man das nicht kann, lässig in Würde schweigen und sich immer scheiße und minderwertig fühlt wenn man nicht mitreden kann?

Was heißt denn "nicht können"?? Schweigen muss man doch nicht lernen, man muss es sich nur erlauben, sich in dem einen Moment rauszuhalten und im anderen Moment einzuklinken.

Es ist ne Frage der Selbstakzeptanz - das Gefühl der Minderwertigkeit wird ja im seltenen Fall von außen übermittelt, sondern man lehnt sich selbst ab, weil man sich auf diese Art nicht akzeptiert.

cuol<t 2x.0


Aber versuche mal zu analysieren, wie es zu den schlechten Phasen kommt.

Na ja, das ist kognitives Verstehen, heißt aber nicht, dass einem das wirklich bewusst wird.

KQwa=k


Aber versuche mal zu analysieren, wie es zu den schlechten Phasen kommt. Oftmals gibt es einen Auslöser dafür (z.B. kein Erfolg beim einkaufen gehabt oder sonst was).

Meist kommen 2 Dinge zusammen: widrige Umstände und als Folge davon bin ich genervt und versuche etwas das dann schief geht. So war es auch diesmal wieder.

Manchmal nehme ich mir vor etwas zu tun schiebe es dann aber vor mir her, weil ich gerade keine Lust dazu habe oder sonst was es mir so aussehen lässt als ob ich es heute lieber lassen sollte. Wenn ich es irgendwann dann doch anpacke weil ich das Gefühl habe es muss endlich mal gemacht werden geht es schief.

Wobei ich eigentlich keine komplett vermurksten Tage erlebe, aber das ist wohl ne Frage der Wahrnehmung, denn was mir nicht normal vorkommt, ist, wie sehr du dann anscheinend alles schwarz siehst.

Zur Zeit ist schon meine Grundstimmung schlecht. Studium ist seit ein par Monaten abgeschlossen und nun stecke ich im Loch und weiß nicht wie es weiter geht. Die Möglichkeiten die existieren gefallen mir nicht. Dazu kommt, dass es wegen der aktuellen Krise mehr als beschissen auf dem Arbeitsmarkt aussieht. Und falls ich mal einen Job finde bezweifle ich stark, dass ich damit langfristig glücklich werden kann. Ich weiß nichtmehr ob es überhaupt eine gute Idee war dieses Studium zu machen. War auch mehr eine Vernunftsentscheidung. Aber ob es nun tatsächlich vernünftig war weiß ich nicht.

k'aputXter )kexrl


@ copper:

Was heißt denn "nicht können"?? Schweigen muss man doch nicht lernen, man muss es sich nur erlauben, sich in dem einen Moment rauszuhalten und im anderen Moment einzuklinken.

Da liegt wohl ein Missverständnis vor. Schweigen kann ich ganz gut aber eben nicht gut (mit)reden oft in Gruppen und dann fühle ich mich fast immer Scheiße dabei. Schweigen kann ich - aber eben nicht lässig und und Würde. Ich fühle mich meistens Scheiße und minderwertig damit.

Es ist ne Frage der Selbstakzeptanz - das Gefühl der Minderwertigkeit wird ja im seltenen Fall von außen übermittelt, sondern man lehnt sich selbst ab, weil man sich auf diese Art nicht akzeptiert.

Richtig. Und was mache ich nun damit? Ich akzeptiere mich nicht auf diese Art.

c&oltM 2.x0


@ KWAK

Geht es euch auch so? An manchen Tagen fühle ich mich gut und an anderen Tagen richtig schlecht. Seit Freitag stecke ich in einer anhalten schlechten Phase. Vorher ging es mir einige Tage gut. Der Freitag war komplett vermurkst und seitdem ist alles nur noch mies.

Kwak, was hast Du eigentlich schon alles ausprobiert, um Dein Seelenleben zu verbessern?

Geh mal in die Retrospektive Deiner Aktionen:

1. Bordellbesuch(e)

2. ...

x. Napoleon Hill gelesen

x+1. ...

Wie glaubst Du müssten Aktionen aussehen, um Dich konstanter Zufriedenheit (und irgendwann mal danach einer Freundin) näherzubringen? Das ist eine Frage an Dich (keine rhetorische Frage)! Bitte um Antwort.

Ich will auf folgendes hinaus: Glaubst Du, Du kannst Deine Situation selber so beeinflussen, dass Du eine deutliche Verbesserung und ggf. irgendwann die "Erlösung" erlebst? Oder glaubst Du, dass "externe Dinge" Deine Situation ausschließlich bestimmen?

k}apGu=tter xkerl


Das interessante ist ja Colt 2.0 (und andere auch) schreiben hier sehr tolle Beiträge haben viel theorethisches Wissen sind aber scheinbar auch noch nicht in der Lage Ihr eigenes Leben zur eigenen Zufriedenheit zu gestalten (Zitat Colt : "Fluch") Oft leben eben die "einfach" strukturierten Menschen die sich über vieles keine Gedanken machen erheblich besser.

Q(uamntu)m Racxe


Sagen wir mal so, wenn die einfach strukturierten aber schon lange ihr Leben leben brauchen sie nicht mehr nachdenken da alles in geordneten Verhältnissen ist.

Wenn bei uns erstmal strukturiert wude und auch umgetzt wurde, dann brauchen wir auch nicht mehr so nachdenken.

krapuktt>er kexrl


Wenn bei uns erstmal strukturiert wude und auch umgetzt wurde, dann brauchen wir auch nicht mehr so nachdenken.

Das wird wahrscheinlich NIE der fall werden. Die Persönlichkeitsstrukturen ändern sich ja nicht. Aus einem Philosophen (Vieldenker) wird wohl kein Wenigdenker werden.

sSeba5stian85


@ kwak

Studium ist seit ein par Monaten abgeschlossen und nun stecke ich im Loch und weiß nicht wie es weiter geht. Die Möglichkeiten die existieren gefallen mir nicht. Dazu kommt, dass es wegen der aktuellen Krise mehr als beschissen auf dem Arbeitsmarkt aussieht. Und falls ich mal einen Job finde bezweifle ich stark, dass ich damit langfristig glücklich werden kann

Hast du dich noch nichtmal beworben? Also falls dem so ist, dann werden deine Karten für nen vernünftigen Job wirklich immer geringer, denn erkläre mal einem Personaler plausibel, warum du nach dem Studium erstmal ewig rumgesessen hast und nichts getan hast. Und nein die aktuelle wirtschaftliche Lage zählt da nicht als Ausrede. Ich habe übrigends gerade ne Zusage für zumindestens ein Praktikum bekommen. Wäre bei dir ja auch besser als nichts erstmal, so entstehen dann wenigstens keine Lücken im Lebenslauf.

Kvwaxk


@ kaputter kerl

An Theorie hat hier keiner ernsthafte Lücken. Aber an der Praxis bzw an der Umsetzung der Theorie hapert es.

Kowaxk


@ sebastian85

Doch beworben habe ich mich. Bisher nur Absagen. Keine Einladung zu einem Gespräch.

Kwwaak


@ colt

Ich schreibe später eine Antwort. *:)

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