Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

cTol t 2.x0


Ich glaube ja, das ein neues Selbstbild sich nicht alleine durch denken einspielen läßt sondern in Kombination mit Verhaltensänderungen die man sich wünscht.

Tja, da beißt sich die Katze irgendwie in den Schwanz. Es gab dazu mal einen Thread, was mit: "Erfolg bei Frauen und Selbstbewusstsein, ein Teufelskreis".

Ich lese z.B. diesen Beitrag hier (sitral84):

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/479447/11/]]

Und mir wird ganz anders, weil ich weiß, dass sie mit vielem Recht hat. Wie gesagt, der Schritt zur Tat ist mir in der Vergangenheit bisher nur 2-3 Mal geglückt. Aber keine konstanten Bemühungen, weil die Rückschläge halt immer wieder ernüchternd waren.

Q.uantXum Race


Aber nur duch Kämpfen (weiter kämpfen) kann man was erreichen.

k(aputter ;kerxl


colt 2.0

"Erfolg bei Frauen und Selbstbewusstsein, ein Teufelskreis".

Das glaube ich nicht das das ein Teufelskreislauf ist. Hab zwar den Link noch nicht gelesen. Man darf nur eben nicht bei "den Frauen anfangen" bzw. sofort an die große Liebe glauben. Sein Leben zu seiner eigenen Zufriedenheit gestalten so das man auch ohne Partnerin glücklich sein kann.

QquantuZm RTacxe


Genau, das hast du richtig formuliert :)^

C3opp.er


Es ist nur gesund, das eigene Selbstbewusstsein nicht am Erfolg bei Frauen festzumachen. Dieser vermeintlich Teufelskreis basiert ja vor allem auf Irrglauben. Stichwort Aussehen: Weil er noch keine Frau hatte, hält sich der Unerfahrene irgendwann für besonders unansehlich, z.B. wie der Kollege im Thread, den Colt gepostet hat. Schon leidet das Selbstbewusstein. Das geht mit dem Rest an eigentlich guten Eigenschaften natürlich genauso - alles schlecht, weil man noch keine Frau im Bett hatte.

C-opHpe:r


@ Copper

Heißt das nicht "ansehnlich"??? Hab letztens schon mal überlegt...

Q#uaWntum -Raxce


Das Nachdenken macht uns eigentlich kaputt, man sieht es daran, da wirklich dumme Leute meistens eine Partnerin haben.

k(apuwtter xkerl


Das Nachdenken macht uns eigentlich kaputt, man sieht es daran, da wirklich dumme Leute meistens eine Partnerin haben.

Dazu hat Colt letztens einen guten Satz geschrieben : Man muss es nur richtig einsetzen das nachdenken. Und es ist auch weniger das nachdenken (was ja eigentlich auch Vorteile hat) sondern mehr das ergebnislose Grübeln) Aber etwas "dümmere" Leute die weniger nachdenken haben es tatsächlich in manchen Berreichen etwas leichter.

s]milZe-24-xme


@ colt

Aber ich möchte doch zumindest behaupten, ich kann KWAK irgendwo verstehen. Ihr müsst auch mal irgendwo einsehen, dass er es nicht anders gelernt hat.

Ich kann ihn auch irgendwo verstehen, mit dem Verstand und auch emotional. Und jetzt das große ABER...es gibt zwei Möglichkeiten, weiterjammern bis man irgendwann am Ende seines Lebens angekommen ist und auf zig Jahrzehnte Jammerei und Heulerei zurückblickt und darauf nichts konstruktives oder erfreuendes für sich geschaffen zu haben ODER sich eingestehen, dass es da eventuell fremder Hilfe bedarf, um sein Leben mit Freude und Lebenslust gestalten zu können.

Wer sich für ersteres entscheidet, der soll doch bitte aufhören öffentlich zu meckern und zu maulen, denn der will es nicht anders, das ist leider so. Wer etwas anderes erreichen will, der kann das auch schaffen. Aber er muss eben auch mal über seinen eigenen Schatten springen, Ängste vernachlässigen, Mut und Tatendrang aufbringen. Kwak ist noch so jung und kann noch einiges vom Leben erwarten und noch sovieles erreichen, sich Träume erfüllen. Ehrlich, an dem Punkt kann ich beim besten Willen die völlige Resignation nicht nachvollziehen, es sei denn es handelt sich um eine handfeste Depression. Auch dann würde er professionelle Hilfe brauchen.

Man muss sich doch einfach nur entscheiden, will ich mein Leben ändern, JA oder NEIN. Das kann ein jahrelanger Prozess sein, so ähnlich wie tam es auch schon sagte, aber dann geht man diesen Weg eben. Alles ist besser als sich mit 30 zu sagen "Mein Leben ist vorbei, ich bin der größte Verlierer auf Gottes Erdboden, mich will niemand, ich bin niemand, ich kann auch sterben gehen"...nein, sowas ist nicht akzeptabel, absolut nicht!

Kwaks Problem ist also schon ein paar Jahrzehnte vorhanden und zeigte sich nicht erst mit dem Erwachsen werden und der ausbleibenden Anbahnung mit Frauen. Er hatte schon immer soziale Probleme (eine Ausprägung ist der Jungmann) und wurde dann noch in der Schule gemobbt.

Ja, ich kann das auch alles nachvollziehen. Ich wurde selbst auch gemobbt in der Schule, in der Ausbildung. Gut, jeder Mensch hat auch eine andere Konstitution diesbezüglich, da darf man nicht jedermann über einen Kamm scheren. Doch auch hier das ABER...will ich mein Leben konstruktiv gestalten und wieder genießen lernen oder will ich den Rest meines Lebens in Depressionen verbringen und mich darüber ärgern, dass ja alle anderen um mich herum Schuld an meinem Zustand sind? Man hat nur dieses eine Leben. Ich bin sicher er würde irgendwann -sorry- das Kotzen anfangen, wenn er mit 80 auf sein Leben zurückblickt und NICHTS verändert hat.

Bei mir läuft auch weiß Gott nicht immer alles glatt, es gibt Dinge, mit denen ich täglich zu kämpfen habe. Aber ich bin mir auch darüber im Klaren, dass ich noch viele Träume habe, die ich verwirklichen möchte, es gibt noch viele Dinge, die ich erleben möchte. Und es kann morgen vorbei sein, woher weiß ich was morgen ist? Carpe diem. Das Leben ist ein Geschenk, auch wenn man es nicht immer so sehen kann. Und die Welt ist groß, es gibt soviel zu entdecken, soviel zu erleben, soviel anzupacken. Das Leben kann ein riesiges Abenteuer sein! Kwak sollte sich helfen lassen, er wird es nicht tun, aber er sollte diesen einzig vernünftigen Schritt tun. Jemand sollte ihm die Augen für das Schöne öffnen, das er wissentlich an sich vorbeiziehen lässt. Es ist nicht verurteilend gemeint, ich denke es hat schon auch eher Krankheitswert bei ihm in Richtung Depression, weshalb sein Verhalten auch nachvollziehbar ist. Aber akzeptabel ist es nicht, warum sieht denn das keiner in seiner Umgebung, dass ihn da einfach jemand rausreißen muss??

c0ol4t F2.x0


@ Smile

Also erstens: Du bist eine Frau und hast sowieso alles viel leichter!

Hehe, war nur ein Spaß. Der musste sein. Mal im Ernst:

Ehrlich, an dem Punkt kann ich beim besten Willen die völlige Resignation nicht nachvollziehen, es sei denn es handelt sich um eine handfeste Depression.

Man muss sich doch einfach nur entscheiden, will ich mein Leben ändern, JA oder NEIN. Das kann ein jahrelanger Prozess sein, so ähnlich wie tam es auch schon sagte, aber dann geht man diesen Weg eben.

Wie gesagt: Die Selbsterkenntnis ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Schritte. Und da sehe ich bei KWAK die Zeit noch nicht gekommen. Aber sein Dialog hier im Forum ist ja ein Hilfeschrei. Das ist doch schon ein erster Schritt, er vertraut sich uns an, obwohl er grds. allen Menschen misstraut.

Versuch es mal mit Empathie: KWAK hat einen komplett anderen Hintergrund als Du. Aber irgendwann wird auch für ihn das ein oder andere "aufpoppen", d.h. der Groschen wird fallen.

@ KWAK

Wie gesagt ich würde mich über eine Antwort von Dir freuen, ja bestehe eigentlich darauf.

szmile[-4-mxe


Aber sein Dialog hier im Forum ist ja ein Hilfeschrei. Das ist doch schon ein erster Schritt, er vertraut sich uns an, obwohl er grds. allen Menschen misstraut.

Eben weil es ein Hilfeschrei ist, macht mich das rumsitzen und zusehen ja irgendwo auch so wütend. Und es macht mich wütend, dass er Menschen in seiner nahen Umgebung hat, die das entweder nicht wahrnehmen oder nicht wahrnehmen wollen, dass er eigentlich Unterstützung braucht.

Aber im Grunde hast du natürlich recht. An dir ist vielleicht ein Sozialarbeiter verloren gegangen ;-)

Versuch es mal mit Empathie: KWAK hat einen komplett anderen Hintergrund als Du. Aber irgendwann wird auch für ihn das ein oder andere "aufpoppen", d.h. der Groschen wird fallen.

Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass man zwangsläufig davon ausgehen kann, weshalb mir das teilweise auch Sorge bereitet. Wenn ich davon ausgehe, dass es sich hier wirklich schon um eine Depression handelt, die nicht behandelt wird und wenn ich davon ausgehe, dass wir hier die einzigen sind, die von seinem wahren Seelenzustand wissen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es eben nicht einfach so "poppt". Ich wünsche es ihm ja sehr, aber ich kann nicht davon ausgehen. Wobei ich auch sagen muss, ihr kennt ihn wesentlich länger und sicherlich auch besser. Ich kann mir im Vergleich vielleicht nur ein bescheideneres Bild machen.

gperneL6ebexn


Ich möchte am liebsten auch nicht mehr weitermachen, weiss nicht wie ich meine Baustellen lösen soll. Einfach nur auf der Arbeit fertig gemacht werden und privat nicht weiterkommen macht keinen Spaß

J;uliXen-Ma'ttexo


Es gibt ja einen Grund, warum ich diese Urangst verspüre. Ich erinnere mich, dass ich schon recht früh so etwas wie Melancholie und Einsamkeit gespürt habe. Ich möchte halt alles aufdecken, was passiert ist.

Ist das die Empfehlung einer Therapeutin? Und wenn ja, wurden andere Ursachen für Deine Empfindungen bereits ausgeschlossen?

Meine Therapie ist:

1. Selbstbild und interne Prozesse analysieren

2. Neues Selbstbild gestalten und "einspielen"

Leider komme ich nur weiter auf Stufe 1 und bin erstaunt, wie tief das alles sitzt. Es reicht halt nicht, sich zu sagen: "Ich bin ganz normal und liebenswert", es muss von ganz tief drinnen kommen.

Ich will Dir das vertiefte Forschen in der Vergangenheit nicht ausreden, aber meines Erachtens kommt Deine Zukunftsplanung dabei zu kurz. Wenn Du nur in den Rückspiegel siehst, kannst Du nun mal nicht vorwärts fahren.

Ich kann mich gar nicht erinnern, dass Du jemals ausführlich über die Zukunft bzw. Deine Wünsche gesprochen hast. Was sind Deine Ziele?

Kwak hat das Problem so auf den Punkt gebracht:

Ja, wir müssen lernen selbst das Steuer in die Hand zu nehmen und unser Leben in die Richtung zu steuern die uns gefällt. Dazu gibt es eine wichtige Voraussetzung. Wir müssen wissen wohin wir wollen. Genau damit tue ich mich schwer.

Ceop6per


Versuch es mal mit Empathie: KWAK hat einen komplett anderen Hintergrund als Du. Aber irgendwann wird auch für ihn das ein oder andere "aufpoppen", d.h. der Groschen wird fallen.

Naja, solang man irgendwie auf der gewohnten Umlaufbahn klar kommt, siegt meist die Trägheit und man bleibt lieber bei den alten Gewohnheiten. Meiner Erfahrung nach brauchts dann einen ordentlichen Crash, der eine Situation mit sich bringt, die man durch Beibehalten des alten Trotts eigentlich vermeiden wollte. Vielleicht ist kwak noch nicht an dem Punkt angelangt. Vielleicht hat er auch keine alternative Vorstellung. Obwohls die ja eigentlich braucht, um überhaupt unzufrieden zu sein. Denn Unzufriedenheit ist ja nur ein Zeichen, ne Art Bauchgefühl dahingehend, dass es nicht so läuft, wie es laufen müsste.

Ich denk, ein Problem ist Ablehnung und Unkenntnis der eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Ursprünglich kann das eine Strategie gewesen sein, bestimmte Situationen besser zu ertragen. Rational, gefasst und so. Damit kann man sich zeitweise schützen, weil man ohne die Bedürfnisse oder das Zeigen von Schwächen nicht mehr angreifbar ist.

Gefährlich wirds, wenn man sich dran gewöhnt - denn die Bedürfnisse verschwinden nicht, aber das Bewusstsein dafür, dass man eigentlich ne Maske aufhat, die einen einerseits schützen soll und auch kann, andererseits aber total einengt. Man hat irgendwann den Eindruck, dass es so sein muss. Einigeln und permanent auf Defensive, weil die Welt einem nur Schlechtes bringt. Bzw. Fenster zu und sich über die schlechte Luft aufregen. Und die schlechte Luft kann man ja auch nicht wegdiskutieren, so gesehen ist kwaks Situation verständlich. Aber es muss nicht so sein, und eigentlich ist es auch gar nicht so schwer.

Nur passiert wohl erst dann was, wenn kwak einsieht, dass er sich mit der "Schutzmaske" nicht entsprechend seines Wesens entfalten kann. Dass es ein Trugschluss ist, diese eingeengte Persönlichkeit bewahren zu müssen.

JWuliqen-Ma[tteo


Ich möchte am liebsten auch nicht mehr weitermachen, weiss nicht wie ich meine Baustellen lösen soll. Einfach nur auf der Arbeit fertig gemacht werden und privat nicht weiterkommen macht keinen Spaß

Du sprichst von Baustellen. Aber hast Du denn eigentlich schon angefangen, auf den Baustellen zu arbeiten? Ich kann noch gar keinen Baufortschritt erkennen.

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