Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

c]olt 2x.0


Ich kann mich gar nicht erinnern, dass Du jemals ausführlich über die Zukunft bzw. Deine Wünsche gesprochen hast. Was sind Deine Ziele?

Interessante Frage. Ich plane keine Familie oder so was, wie auch. Eigentlich will ich keine Kinder, sollte sich je die hypothetische Gelegenheit ergeben, aber komplett ausschließen würde ich das jetzt auch nicht.

Ich habe nen guten Job, ist gut bezahlt, hat Perspektive. Ich hänge mich halt nicht rein, weil er mich eigentlich nicht wirklich interessiert. Letztlich hat meine Entwicklung dazu geführt, dass ich Neigungen und Talente aufgrund dämlicher Vorstellungen wie Sicherheit und Leistungswahn habe unter die Räder kommen lassen. Soll heißen: Ich mache etwas, was OK ist, gut Kohle bringt, mich aber nicht erfüllt. Wo ich da in 10 Jahren stehe keine Ahnung. Der Job ist gut und ich werde ihn auch noch lange machen können (von mir aus betrachtet). Ich opfere meine Zeit und vermutlich auch meine Karriere aber den anderen Baustellen, die ich hier aufrolle. Ansonsten ist mein Leben eigentlich OK und ich bin ja auch ab und zu zufrieden bis glücklich.

Ziele: Noch was von der Welt sehen und viele Erkenntnisse gewinnen. "Etwas erschaffen". Das ist alles relativ unkonkret, aber konkreter kann bzw. will ich hier nicht werden. Wenn Du so willst ist dieser Erkenntnisprozess hier schon so eine Art Hobby. Neue "transzendierende" Sachen ausprobieren, die die meisten Leute so nicht kennen, finde ich schon sehr interessant.

Q3uantZuml Race


Ja das muss man dann sehen, da gibt es ja unterschiede.

KXwak


Ich habe jetzt eure Beiträge der letzten 24 Stunden gelesen. Bin jetzt zu müde um eine ausführliche Antwort zu schreiben. Ist mal wieder alles etwas kompliziert.

Ich schreibe morgen *:) zzz

smmile-J4-xme


@ kaputter kerl

Ich würde mich vor Pauschalaussagen hüten. Natürlich ist Therapie nicht für jedermann der richtige Weg. Oft hängt es sicherlich auch davon ab, wie kompetent der erste Mensch ist, mit dem man da Kontakt hat. Ob er erkennt was man braucht, welche Form von Therapie und dann muss man auch sehen, ob es zwischenmenschlich einfach passt, damit man sein innerstes vertrauensvoll nach außen kehren kann. Es gibt Menschen, die damit schlechte Erfahrungen machen oder gemacht haben, aber deshalb pauschal zu sagen Therapie ist Unsinn ist eine Falschaussage. Sprich mit Menschen, die dir ganz klar sagen "Die Therapie hat mich gerettet". Die bilden sich das nicht ein und die wurden auch keiner Gehirnwäsche unterzogen sondern sie haben Hilfe für ihr konkretes Problem gefunden.

Jedes Therapiegeschehen ist ein individuelles, allein schon deshalb zu pauschalisieren halte ich für völlig falsch.

Und welche Hilfe man sich erwartet, das dürfte doch klar sein. Man erwartet sich neue Denkansätze, Hilfen auf dem Weg zum Ziel, konkrete Handlungsmöglichkeiten und letztlich ist es so wie Quantum schon sagte, sich einfach mal alles von der Seele reden, das hilft schon unglaublich viel. Gerade wenn man ansonsten nicht oder nur eingeschränkt die Möglichkeit dazu hat. Denn derjenige, dem man das dann erzählt, der kann das psychologisch betrachten und nicht nur auf einer zwischenmenschlichen Ebene. Ich persönlich halte viel von guter Psychologie und ich bin überzeugt davon, dass sie uns Schlüssel an die Hand geben kann, die manche Schwierigkeiten leichter auflösen als das meiste andere.

Wenn ich ein schweres Gewicht auf meinem Rücken trage und weiß, dass ich jemanden brauche, der mir hilft es abzulegen, weil ich mich sonst verletzen könnte, dann frage ich doch auch um Hilfe und warte nicht, bis ich unter dem Gewicht zusammenbreche. Es gibt nicht ausschließlich therapeutische Maßnahmen, manche probieren es auch mit selbsttherapeutischen Maßnahmen oder versuchen es -und schaffen es manchmal auch- sich ins "normale" Leben zu integrieren. Den Weg dahin, den sollte aber jeder für sich wählen. Und es gibt einfach Menschen, die ohne Therapie Umwege gehen oder ohne Therapie vielleicht nie auf den Weg kommen, den sie eigentlich gehen möchten. Meiner Ansicht nach.

@ kwak

Ist mal wieder alles etwas kompliziert.

Sach bloß!;-)

:)*

g1ernqeLeben


Ich kann mich nicht mal mehr aufraffen zur Arbeit zu gehen-_-

Q(uan|tumk Rnaxce


Dann erst recht, hole Dir Hilfe ins Boot, bevor es sinkt.

kBaputter Qkerxl


Oft hängt es sicherlich auch davon ab, wie kompetent der erste Mensch ist, mit dem man da Kontakt hat.

Eben. Und auf dem Markt laufen sehr viele inkompetente rum das kannst Du mir glauben. Ich hab genug gesehen und die können sogar auch noch mehr kaputt machen als heilen weswegen ich mir das 20 mal überlegen würde jemanden zu einer Therapie zu raten.

kmapTutte@r0 kxerl


Man erwartet sich neue Denkansätze

Denkansätze kann man überall finden. Dazu bedarf es keiner Therapie. Hier im Forum und auf anderen Internetseiten wie z.B. zeitzuleben gibt´s bessere Denkansätze als in den meisten Therapien.

Q'uanctuIm RGace


Ich würde sogar sagen, der BESTE FREUND kann einen Therapeuten ersätzen.

CMoppQer


@ QuantumRace

Ich würde sogar sagen, der BESTE FREUND kann einen Therapeuten ersätzen.

Glaub ich nicht. Ich denk schon, dass gerade die fachliche Distanz ziemlich wichtig ist. Und wegen Denkansätzen macht ne Therapie keinen Sinn, dann kann man tatsächlich auch ein Buch oder im Forum lesen.

Ne Therapie ist im positiven Fall wesentlich aktiver und tiefschürfender als blosse Reflektion und kognitive Erkenntnis. Wie gesagt, das Problem besteht meines Erachtens auch in nem Konflikt auf einer Gefühlsebene, die gilt es zu erreichen. Die erreicht man schlecht, wenn man sie nicht im Zuge der Arbeit auch wirklich berührt. Und das merkt man dann.

Das Buch klappt man zu, den Rechner schaltet man aus, das neue Wissen ist im Kopf, aber das Gefühl im Innern ist das alte.

k/aputterY kexrl


Ne Therapie ist im positiven Fall wesentlich aktiver und tiefschürfender als blosse Reflektion und kognitive Erkenntnis. Wie gesagt, das Problem besteht meines Erachtens auch in nem Konflikt auf einer Gefühlsebene, die gilt es zu erreichen. Die erreicht man schlecht, wenn man sie nicht im Zuge der Arbeit auch wirklich berührt. Und das merkt man dann.

Konflikt ist natürlich ein prima Stichwort. Und genau da gibt es natürlich Berreiche (oder Problemfelder) die man durch lesen in einem Buch oder im Internet nicht lösen kann. Und das ist z.B. Konflikte im direkten aktiven zwischenmenschlichen Berreich oder im Gefühlsberreich zu lösen oder auszuhalten die eben dann auftauchen wenn man mit anderen Menschen zusammen ist. Sowas bietet das Internet natürlich nicht. Und eine ambulante Therapie bei einem Therapeuten auch nur begrenzt. Je nach Schwere der Probleme ist da meiner Meinung nach irgendwas was man in Gruppen macht wesentlich effektiver als eine ambulante Einzeltherapie bei einem Therapeuten.

QJuanBtJum ?Race


Aber dann stellt sich die Frage, was beinhaltet so eine Therapie?

kXapuftter= *kerxl


Viel mehr wird einen immer wieder gefragt was man selbst von so einer Therapie erwartet. Diese Frage taucht vor jeder Therapie auf.

Q uantum- Race


Genau und beantworten konnte ich sie nichtl. ]:D

C(oCpper


Wieso nicht? Wenn natürlich alles in Ordnung ist, erübrigt sich der Gang irgendwohin. Aber anscheinend stand es ja im Raum, dass nicht alles in Ordnung war.

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