Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Q>u}antuem xRace


Also das ich mit so manchen nicht klar komme, steht außer Frage,was die Therapeutin alledings anders sah.

TBrevjor_Re!znxik


Hallo zusammen, lese hier schon fast ein halbes Jahr mit...

Wollte mich auch mal in den Kreis unfreiwilig gleichgesinnter dazugesellen :-(

Ich bin 30 und hab noch keinerlei sexuelle erfahrung machen dürfen, außer einem Bordellbesuch, der mir nichts weiter eingebracht hat als angst vor sex und noch mehr angst vor Frauen :|N

Hab im Leben nix gelehrnt, hab meine Ausbildung mit 17 abgebrochen und bin seitdem Arbeitslos. Von Frauen wurde ich mein Leben lang als "Ekeltyp" und "Monstrum" bezeichnet, von potentiellen Freunden wurde ich auch immer nur ausgenutz und weggeworfen.

Ich würde mich selbst mittlerweile als sozial absolut verwahrlost und sozialen Krüppel einstufen, ich habe auch mittlerweile nicht mehr die geringste Hoffnung das sich irgendwann mal was zum positiven in meinem Leben ändern wird!

naja wollte das halt einfach nur mal loswerden hier, erwarte hier keine Tipps oder Ratschläge, an mir ist hopf und malz verloren, ganz sicher...

gruß Trevor

kzap7utte r kexrl


Hallo !

Du wolltest zwar keine Ratschläge aber ich schreibe trotzdem einen. Wenn Du noch was ändern möchtest dann fange da an

Hab im Leben nix gelehrnt, hab meine Ausbildung mit 17 abgebrochen und bin seitdem Arbeitslos.

Q+uantgum xRace


Genau, es giebt viele Möglichkeiten, noch was zu machen. Einen höheren Schulabschluss oder eine neue Ausbildung vielleicht auch im BFW da es ja doch schon schwierig wird, auf dem normalen Aubildungsmarkt watt zu finden.

Blos weil man keine Arbeit hat, brauch man sich ja nicht so gehen lassen. Tu watt, Sport in diversen Vereinen oder sonstiges.

C<oppmexr


@ QuantumRace

Also das ich mit so manchen nicht klar komme, steht außer Frage,was die Therapeutin alledings anders sah.

Achso, und das haste ihr dann so abgenommen oder wie lief das? Die therapiert, indem sie dir sagt, das alles bestens ist?

S;ckhildkgrötex007


Bitte macht euch nicht zu viel Hoffnung von einer Therapie. Meistens nützt so etwas gar nichts, stand erst letzte Woche wieder in den Zeitungen, da musste ich sofort an mich denken.

Ich hab Depressionen und bin schon lange in Behandlung (keine Ahnung ob es wirklich lange ist, für mich sind 2 Jahre lang), es hilft mir überhaupt nicht bis jetzt. Mir geht es teilweise sogar schlechter als vorher, die meiste Zeit genau gleich schlecht.

Versuchen sollte man es bestimmt, aber geht es dann auch einfach als Versuch an. Ich glaube auch echt nicht, dass sich die meisten Psychiater/Psychologen mit diesem bestimmten Thema auskennen. Meistens haben die doch auch nur von Standardsachen ne Ahnung.

C&o"ppexr


Wo sind die Alternativen?

Die Möglichkeit einer Verbesserung ist doch Grund genug es auszuprobieren... besser als nix zu machen.

k~aputtOeer kexrl


In welcher Zeitung stand das? Oder gibt´s da auch ein Internet Link von?

T*rNevor_?Reznxik


Also jetzt noch mit einer ausbildung beginnen halte ich für sinnlos, hab ich auch keinen nerv mehr zu...

Hätte da keine probleme mit als hilfarbeiter auf dem bau zu arbeiten oder gar bei der Müllabfuhr, haue schon seit Jahren bewerbungen ohne Ende raus, nützt aber nix, bekomme nur absagen, ich komme noch nichtmals bis zum vorstelllungsgespräch!

Ist mir aber auch Wurst mittlerweile, hab mich gut drauf eingestellt so zu "überleben", kann aber kaum mit Leben noch unberührt zu sein und niemals geliebt zu werden, das ist für mich die Hölle!

Vorhin bin ich durch Dortmund geschlendert und wäre fast vor neid kaputt gegangen, überall verliebte, glückliche paare in allen Altersklassen und Schichten, nur mir ist das nicht vergönnt :-(

Ich sitze zuhause und brüte darüber nach warum ausgerechnet ich so ein liebloses Leben führen muss {:(

swmileQ-4-mre


@ gerneleben

Ich kann mich nicht mal mehr aufraffen zur Arbeit zu gehen-_-

Was gedenkst du dagegen zu tun?

@ kaputter kerl

Ich hab genug gesehen und die können sogar auch noch mehr kaputt machen als heilen weswegen ich mir das 20 mal überlegen würde jemanden zu einer Therapie zu raten.

Da kann man jetzt lange rumdiskutieren, Fakt ist, es gibt solche und solche auf dem Markt. Ich kann ja verstehen, dass es dich ankotzt viele negative Erfahrungen gemacht zu haben, aber deshalb die Therapie an sich zu stigmatisieren finde ich nicht korrekt. Vor allem nicht, weil sie für einige wirklich DIE Lösung sein kann oder die letzte Rettung vorm Suizid, zum Beispiel. Vielleicht kannst du es nicht verantworten jemandem mit gutem Gewissen zu einer Therapie zu raten, aber kannst du es verantworten jemandem nicht dazu zu raten, der sich in einer akuten und lebensbedrohlichen Krise befindet und der direkt am Abgrund steht?

Das was dir passiert ist, hat nicht für alle anderen Gültigkeit.

Denkansätze kann man überall finden.

Nicht jeder Mensch hat die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen und gekonnt zu reflektieren. Und dann aus diese Erkenntnisse noch in konstruktive Handlungen umzusetzen. Es ist das gleiche als hätte ich mir mein Bein gebrochen und würde mir aus Ästen eine Schiene bauen, das Bein hochlegen und warten, bis es irgendwann zusammengewachsen ist. Ob da noch Knochensplitter sind oder ob es schief zusammen wächst, das nehme ich damit in Kauf. Vielleicht hab ich im Endeffekt jeden Tag Schmerzen bis ans Ende meines Lebens. Oder ich kann zum Facharzt gehen, das Bein röntgen und ggf. operieren lassen, Physiotherapie in Anspruch nehmen und die Wahrscheinlichkeit drastisch erhöhen, dass ich in wenigen Wochen wieder schmerzfrei mit einem korrekt verheilten Bein leben kann.

gibt´s bessere Denkansätze als in den meisten Therapien.

Hier verweise ich nochmal auf meinen obigen Absatz. Und es kommt noch etwas anderes hinzu, so etwas ersetzt keinen Dialog, ein Monolog mit den eigenen Gedanken ersetzt keinen Dialog und schon gar keinen professionell angeleiteten. Oft ist es einfach wichtig Dinge auszusprechen, sich selbst Dinge vor anderen sagen zu hören. Und da ist es nicht immer mit dem besten Freund getan.

Ansonsten hat Copper das für meine Begriffe auch gut erklärt, dem schließe ich mich an.

Und eine ambulante Therapie bei einem Therapeuten auch nur begrenzt. Je nach Schwere der Probleme ist da meiner Meinung nach irgendwas was man in Gruppen macht wesentlich effektiver als eine ambulante Einzeltherapie bei einem Therapeuten.

Ein Therapeut hat die Aufgabe die Schwere einer Erkrankung zu erkennen und eine entsprechende Therapie einzuleiten, die kann stationär sein, die kann auch ambulant sein, die kann als Einzel- oder auch als Gruppentherapie vollzogen werden. Jeder Therapeut hat da Möglichkeiten. Und es ist nicht so, dass Therapie etwas starres ist, es vollzieht sich ja ein Entwicklungsprozess, ein Beziehungsaufbau, es treten Veränderungen ein und auf die kann ein Therapeut sehr wohl adäquat reagieren und die Behandlung anpassen. Mag sein, dass das nicht jeder auf die Reihe bekommt, aber ich sage mal so, ein Diplom in Psychologie bekommt man sicherlich nicht hinterhergeworfen ;-)

sxmil6e-4p-xme


@ schildkröte

Ich hab Depressionen und bin schon lange in Behandlung (keine Ahnung ob es wirklich lange ist, für mich sind 2 Jahre lang), es hilft mir überhaupt nicht bis jetzt. Mir geht es teilweise sogar schlechter als vorher, die meiste Zeit genau gleich schlecht.

Es tut mir wirklich leid, dass es dir schlecht geht, keine Frage. Aber Depressionen sind eine Erkrankung und nur weil eine Erkrankung behandelt wird, heißt das nicht, dass sie geheilt werden kann oder dass sich ein Zustand im Laufe der Zeit bessert. Ein Besuch beim Therapeuten ist natürlich keine Garantie auf Friede, Freude, Eierkuchen. Aber er ist eine Chance, die eine Veränderung in einem selbst bewirken kann.

Ich sags dir ganz ehrlich, ich arbeite in einem Heim für chronisch psychisch kranke und alt gewordene Menschen. Bei uns leben Menschen, die schon 20, 30 oder 40 Jahre depressiv sind und wo sich die Krankheit chronifiziert hat, das heißt sie haben immer mal wieder stimmungshellere Phasen, aber dann eben auch längere Phasen, in denen die Depression ihnen völlig den Boden unter den Füßen wegzieht. Ich sage das nicht, um dir Angst zu machen. Du solltest trotz Behandlung eben nicht vergessen, dass nicht jede Krankheit heilbar ist. Es hat eben auch viel damit zu tun, welche Erwartung du an die Behandlung stellst. Erwartest du die komplette Heilung oder bist du bereit dich teilweise mit deiner Erkrankung zu arrangieren und strebst erstmal "nur" eine schrittweise Verbesserung deines Gesundheitszustandes an.

Also von daher pauschal auf die Unfähigkeit von Therapie zu schließen ist in meinen Augen völlig falsch.

Ich glaube auch echt nicht, dass sich die meisten Psychiater/Psychologen mit diesem bestimmten Thema auskennen. Meistens haben die doch auch nur von Standardsachen ne Ahnung.

Du meinst das Thema Jungmann und allgemein soziale Probleme? Meines Wissens gehört das in den Bereich der Verhaltenstherapie und selbst wenn jemand mit einem speziellen Problem noch nicht gearbeitet hat, heißt das nicht, dass er unfähig ist es mit seinem Klienten konstruktiv zu bearbeiten.

Wer mit so einer Einstellung in eine Therapie geht, der kann es dann auch gleich lassen. "Die wissen ja sowieso nichts, die können mich sowieso nicht verstehen, was ich sage interessiert die eh nicht, so eine Behandlung ist doch für den Arsch, das steht sogar in der Zeitung"...sorry für die harten Worte. Ich verstehe ja auch irgendwo die Resignation, aber warum immer die Verantwortung auf andere Leute abschieben?

k2aput-ter k)erl


Und dann aus diese Erkenntnisse noch in konstruktive Handlungen umzusetzen.

Dafür wirst Du auch keinen Therapeuten finden der einem sagt , machen sie das so oder machen sie das so.

sGmile)-4-6mxe


Dafür wirst Du auch keinen Therapeuten finden der einem sagt , machen sie das so oder machen sie das so.

Therapie bedeutet ja auch nicht, dass einem jemand sagt "So, sie machen das jetzt so wie ich ihnen das sage und dann läuft alles wieder glatt!". Schön, wenn es so einfach wäre. Therapie ist ein Prozess und einer, der in einem Gedanken und Möglichkeiten erweckt. Und ein Therapeut unterstützt diesen Prozess.

knapPuttAer xkerl


Normale zwischenmenschliche Beziehungen, das Leben das sind auch Prozesse und im übrigen ist auch die Aussage : Die Therapie hat mich gerettet unhaltbar. Keiner kann sagen ob er ohne Therapie tot wäre.

stmJile-4x-me


Die Therapie hat mich gerettet unhaltbar. Keiner kann sagen ob er ohne Therapie tot wäre.

Naja, ich denke gerade daran was wäre, gäbe es nicht die Möglichkeit sich aufgrund von Selbstbefährdung einzuweisen oder einweisen zu lassen. Ohne Therapeuten und ohne diese Möglichkeiten wäre die Suizidrate mit Sicherheit um einiges höher.

Aber letztlich ist es müßig darüber zu diskutieren. Du stehst dem ganzen völlig ablehnend gegenüber, womit ich im Grunde nicht das Problem habe. Aber ein Problem hab ich damit, wenn diese Erfahrungen pauschalisiert werden und damit andere tatsächlich das Leben kosten könnten.

Du weißt ja, ich meine es nicht böse, aber so pauschal kann man das nicht stehen lassen. Nicht in einem Faden, in dem sich einige der Beteiligten in deftigen Krisen befinden und selbst nicht den Weg hinausfinden.

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