Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

croltc 2.x0


Limiting Belief und Bewusstsein

In die Kneipe geht man nicht mit der geplanten Absicht eine Frau zu finden. Deshalb rechnet man nicht damit dort von einer Frau angesprochen zu werden. Wenn es dann doch pasiert trifft es einen unvorbereitet und man merkt erst später was eigentlich los war.

Das nennt man "Limiting Belief" nicht wahr? Ich stelle das auch immer wieder bzgl. Frauen und im beruflichen Kontext fest. Man sollte nicht mit der Erwartung in die Kneipe gehen, dass man von Frauen angesprochen wird. Aber man sollte verdammt nochmal nicht überwältigt und handlungsunfähig sein, wenn es passiert. Wir sind Männer, im "Genpool" und kommen damit grds. in Frage. Misverständnisse und andere Menschen (z.B. Eltern) haben uns beigebracht, dass das nicht so ist. Diesen disfunktionalen Glauben müssen wir wieder beseitigen.

Ich merke zunehmend, wie der Limiting Belief mein Leben eingrenzt(e). In dem Zusammenhang kann ich jedem die buddhistischen bzw. hinduistischen Prinzipien ans Herz legen: Lebe Dein Leben, als wäre es ein Spiel. Dein Körper, Deine internen Prozesse etc. werden von "dem neutralen Beobachter" mit größter neugier ohne Wertung beobachtet. Dann verinnerliche noch, dass Du irgendwann stirbst und alles sowieso vollkommen ohne Sinn und Wert ist (im positiven Sinne).

Das muss man wirklich verinnerlichen. Wie oft ist Euch z.B. wirklich bewusst, dass Ihr sterben werdet? Ich meine bewusst. Ich meine nicht kognitiv verständlich. Ich meine dieses Gefühl, das einem durch Mark und Bein geht, wie ein Schub durch Dich durch geht und Du denkst: Oh mein Gott, jaaas (hatte ich zum ersten mal mit 25). Das meine ich mit "sich bewusst sein". Wenn man das fühlt, hat man eine Erkenntnis.

H@oladxi


Habe vor kurzem das Buch "Lob des Sexismus" gelesen (Colt: Danke fuer den Tipp). Ich konnte ja vorher mit dem ganzen Thema Pickup nicht so viel anfangen. Das Buch finde ich aber wirklich ganz interessant und es sind einige gute Ideen und Denkanstoesse darin zu finden. Die Einstellung Frauen gegenueber, die zum Teil wohl in dieser Community vorherrscht, finde ich immer noch ziemlich daneben, aber das muss man halt beim Lesen ausblenden. Ich habe seitdem auch mal mehr darauf geachtet, wie sich Maenner in meinem Bekanntenkreis, die gut bei Frauen ankommen, verhalten. Da kann man einige Verhaltensweisen, die in dem Buch beschrieben werden, wiedererkennen, z. B. Alpha-Verhalten, C&F usw. Die meisten dieser Maenner machen das denke ich ganz unbewusst, ohne jemals etwas von Pickup gehoert zu haben. Aber der Erfolg, den sie bei Frauen haben, zeigt ja, dass an dieser ganzen Pickup-Geschichte etwas dran ist. Es lohnt sich also meiner Meinung nach fuer ABs schon, sich damit etwas zu beschaeftigen.

c-olt 2P.0


@ Holadi

Offen gesagt, finde ich den Autoren extrem unsympathisch. Nicht weil er Erfolg bei Frauen hat (und ich nicht), sondern seine ganze Einstellung ist extrem: "Es gibt keine Treue", "Frauen sind gnadenlos", "Du musst Frauen bewusst manipulieren", "Vögel alles, was Beine hat und gut aussieht, geh fremd, weil alle es tun" -> So könnte man wohl seine Quintessenz beschreiben.

Das ist das, was ich die ganze Zeit hier sage: Bedient Euch der guten Aspekte von Pick up. Ich will zu dem Punkt kommen, wo mir das Urteil der anderen egal ist. Nicht, dass ich mich wie ein Arschloch verhalten will, im Gegenteil. Ich meine das eher im Sinne von Selbstvertrauen. Stellt Euch mal vor: Es gibt Menschen, die nicht an sich zweifeln. Könnt Ihr Euch das wirklich vorstellen, wie sich das anfühlen muss, WOW. Eigentlich nicht vorstellbar.

cyolt/ 2/.80


NACHTRAG:

In dem Kontext kann ich nur das Buch von Neill Strauss empfehlen: Der Aufreißer.

Der Titel passt nicht, wie ich finde. Man erhält ein 30-Tage-Programm mit, z.t. banalen Aufgaben.

Das Ziel ist es, nach 30 Tagen ein Date zu haben, mehr nicht. Ich bin immer noch bei Tag 3, oh man, nach 3 Wochen :=o

COo9ppexr


@ kwak

In die Kneipe geht man nicht mit der geplanten Absicht eine Frau zu finden. Deshalb rechnet man nicht damit dort von einer Frau angesprochen zu werden. Wenn es dann doch pasiert trifft es einen unvorbereitet und man merkt erst später was eigentlich los war.

Ins Bordell geht man mit dieser einen Absicht. Die Frauen dort machen auch viel weniger Worte drum herum. Da wird gleich Klartext geredet.

Schade, dass du nicht mal ein bisschen besser darauf eingehst, was man so schreibt. Aber es ist immer die alte Leier. Man hat manchmal das Gefühl, du hast nen Posting-Beantworter hier angeschlossen, der immer wieder dasselbe runterasselt

Also nochmal, wieso unterscheidet man denn zwischen den Frauen des Alltags und denen im Puff?

Den einen verweigert man sich regelrecht asexuell, während du im Puff ner Fremden dein Ding reinschiebst und es für völlig selbstverständlich hältst?! Das passt doch nicht zusammen. Und im ersten Fall liegt das nicht daran, dass man es nicht merkt - das halt ich ehrlich gesagt für Quatsch, denn ich kenn das. Man merkt es, und blockiert es deswegen, weil sonst eventuell was passiert, was man in dem Moment nicht will. Der Kopf erklärt das Unerklärliche dann damit, dass die Dame nicht eindeutig genug war und man ja nie wissen kann. Blödsinn, flirten ist rational nie eindeutig - eindeutig wäre nur ein Heiratsantrag. Da kann dann auch das Großhirn ein Häkchen dran machen - "Ja, die will was von mir."

Ich lehn mich mal soweit aus dem Fenster und sage, das liegt in den meisten Fällen näher an der Wahrheit.

Von daher also die Frage, warum man Sexualität vor richtigen Frauen versteckt.

Zur Zeit weiß ich selbst nicht welche Wünsche und Empfindungen ich habe. Ist alles sehr theoretisch und weit weg.

Ok...

Wenn ich ins Bordell gehe will ich auch nur Sex und nichts anderes.

...aber hier klappt es seltsamerweise ganz untheoretisch. Warum bist du nicht in jeder Hinsicht entsprechend ehrlich zu dir und konsequent? Der Mensch hat soziale Bedürfnisse und wenn du die nicht hättest, wärst du mit nem isolierten Dasein incl. gelegentlichen Bordellbesuchs glücklich. Du gehst widersprüchlich mit dir um, und mich fuchst das total, wenn ich drüber nachdenke - sonst würd ich nicht soviel dazu schreiben ;-)

@ c.peligroso

Dazu war das ja eine Situation wie ich sie sonst nicht kenne bzw. nur aus Erzählungen, da realisiert man vielleicht nicht sofort, was Sache ist. (Nehme es darum aufbauend auf: das war eines der wenigen Male wo ich überhaupt in der Situation war, dass es möglich wird so angesprochen zu werden).

Allerdings kann ich auch eine Blockade von der Hand weisen, die spielt wohl auch noch rein. Mich haben sogar gute Freunde schon gefragt, ob ich asexuell wär (ist aber etwas her)

Am Anfang müsste meiner Ansicht nach wie gesagt ne ehrliche Antwort auf die Frage stehen, ob man überhaupt das Bedürfnis hat, mit ner Frau was anzufangen. Denn, wenn es vielleicht wirklich so in entsprechenden Situationen ist

Man merkt es, und blockiert es deswegen, weil sonst eventuell was passiert, was man in dem Moment nicht will.

,

dann kann man die Frage nicht zweifelsfrei mit ja beantworten.

ich hab letztens trotz guter Laune und obwohl ich Lust dazu hatte ein Angebot auf eine Partynacht einfach wie ferngesteuert sofort abgelehnt. Eine Minute später war mir glasklar warum: Weil ich noch daheim bei Mama wohne... ist natürlich total irrational bei solchen Sachen dann anfangen anders zu handeln.

Ok, das ist so ne Sache. Also ordentlich auf die Piste gehen kann man auch so, ich seh da nicht ganz den Zusammenhang, aber ich weiß, was du meinst.

Wie ist das zum Beispiel, wenn man in der Disco eine aufgabelt und tatsächlich so bauchmäßig die Bedürfnisse aufeinander abstimmt, man also schnell auf die körperliche Schiene gerät, was wenig später ein ONS werden könnte. Hat man dann im Hinterkopf, dass man "noch bei Mutti wohnt", dann ist das eher ne unselbstbewusste Haltung, und könnte dann wirklich bedeuten, dass man das ganze blockiert, bevor man damit vielleicht was subjektiv peinliches erlebt.

Dagegen spicht allerdings, dass ich ähnliches in Situationen erlebt hab, in denen das mit der Wohnung kaum ein Thema sein konnte. Vielmehr gab es dann alle möglichen Ausflüchte... die Dame ist zu jung, zu alt, zu fremd, blabla.

Naja, ich halts dann zumindest für ein Puzzleteil in der Sache, dass man sich selbst nicht für selbstbestimmt und risikofreudig genug hält bzw. es nicht ist.

C<oppJer


@ colt

Das nennt man "Limiting Belief" nicht wahr? Ich stelle das auch immer wieder bzgl. Frauen und im beruflichen Kontext fest. Man sollte nicht mit der Erwartung in die Kneipe gehen, dass man von Frauen angesprochen wird. Aber man sollte verdammt nochmal nicht überwältigt und handlungsunfähig sein, wenn es passiert. Wir sind Männer, im "Genpool" und kommen damit grds. in Frage.

Genau!

Für die sexuellen Bedürfnisse machts ja keinen Unterschied, wo man die Frau trifft und was sie einem abverlangt. Ob man ein "ganzer Mann" ist, entscheidet man in erster Linie selbst und nicht die Frauen. Wenn man sich also immer fragt, ob ne Frau was von einem will, wie sie nun dieses und jenes meint und ob man sie in dieser Situation ansprechen oder anfassen dürfe, dann ist keine selbstbestimmte Haltung, das ist abhängig - und kann entsprechend unmännlich oder zumindest asexuell erscheinen - Kumpelschiene, da braucht man sich nicht wundern.

Ich sehs so, dass ich als ganzer Kerl die Pflicht habe, es mir zu erarbeiten, was ich möchte. Und damit steht dann aber auch ganz selbstverständlich das Anrecht darauf in Verbindung.

Das heisst nicht, dass ich von jeder Frau, um die ich mich bemühe, auch selbstverständlich was erwarte. Aber wenn ich mich als Mann sehe und mich damit an das Gesetz der Natur halte, dann ist es nichts überraschendes, jederzeit ne tolle Freundin bekommen zu können.

DHer Rexbell


Ich sehs so, dass ich als ganzer Kerl die Pflicht habe, es mir zu erarbeiten, was ich möchte.

Und die Frauen brauchen nix weiter zu tun, als sich ein wenig hübsch machen, rüber gucken und etwas lächeln. Tolle Rollenverteilung oder?

S}. wall#isixi


Aber wenn ich mich als Mann sehe und mich damit an das Gesetz der Natur halte

Dieses Gesetz ist aus Konventionen und Selbstreflektionsfaulheit enstandenes und konstruiertes Gedankengut (Geschlechtspezifischkeiten sind inzwischen sogar wissenschaftlich widerlegt, echt, ich frag mich warum es diese peinlich konkrete Tatsache nicht endlich ins Denken der Menschen schafft (vllt bin ich auch zu ungeduldig^^ seh schon Entwicklung diesbezüglich)), etwas was es den Menschen erspart sich mit sich selbst auseinander zu setzen.

Ist kein Vorwurf Copper, glaub sogar dass du auf extrem guten Selbsterkenntnis-Weg bist, nur so Wörter wie ganzer Mann oder Gesetz rufen mich dann relativ automatisch aufn Plan^^

Für meinen Teil denke ich dass ich einfach nur ich sein will, wird das als Teil von Männlichkeit definiert muss ich was sagen denn es ist einfach nicht geschlechtsabhängig sich selbst zu finden.

Und die Frauen brauchen nix weiter zu tun, als sich ein wenig hübsch machen, rüber gucken und etwas lächeln. Tolle Rollenverteilung oder?

jo ;-D das wäre echt abgefuckt, aber: selber schuld wenn man sich drauf einlässt. :-x Da hat jeder die Wahl und sollte sich bewusst entscheiden, sich zu beschweren und dann doch mitziehen ist doch scheiße. Entweder oder.

r oaJdr~unnerIxI


Das Ziel ist es, nach 30 Tagen ein Date zu haben, mehr nicht. Ich bin immer noch bei Tag 3, oh man, nach 3 Wochen :=o

Ich auch, ich weiß aber nicht wie ich Tag 3 bewältigen soll :-|.

m~rkx82


Was ist denn Tag 3?

c,olti D2.k0


@ Copper

Du scheinst ja enorme Fortschritt im Bewusstsein zu machen. Deine letzten Posts deuten auf Vielversprechendes. Ich zähle die Stunden! :)z

@ Rebel

Und die Frauen brauchen nix weiter zu tun, als sich ein wenig hübsch machen, rüber gucken und etwas lächeln. Tolle Rollenverteilung oder?

Wie gesagt: Nimm die Dinge wie sie sind. Hübsche Frauen müssen wenig tun. Ich glaube die weniger hübschen hängen sich z.T. ganz schön rein. Selbst wenn man als Mann richtig scheiße aussieht, kann man es noch über das Verhalten drehen, was bei ner Frau wohl weniger der Fall ist. Jede Medaille hat 2 Seiten. Neil Strauss schreibt in seinem Buch: Akzeptiere die Regeln. Sie waren schon immer so und werden immer so bleiben. Und wo ist das Problem, wenn Du ein echter Kerl bist (OK, letzteres muss ich auch noch verinnerlichen o:)).

@ mrk

Was ist denn Tag 3?

Tja, das darf man nicht verraten. Man darf auch nicht vorlesen, also "lugen". Die ersten 3 Tage sind aber eher harmlos. Es geht im weitesten darum Kontakte zu seiner Umwelt aufzubauen, losgelöst vom Geschlecht. Ich finde das Buch bislang gut, weil Strauss sehr human schreibt. Er sagt es darum, seine Sozialkompentenz zu verbessern. Deswegen passt der Titel auch aus meiner Sicht nicht.

c$.Speligrxoso


Am Anfang müsste meiner Ansicht nach wie gesagt ne ehrliche Antwort auf die Frage stehen, ob man überhaupt das Bedürfnis hat, mit ner Frau was anzufangen.

100%ig. Ich versuche zur Zeit sogar zu verinnerlichen, dass ich auf diesem Planeten letzten Endes ganz alleine bin und mich mal ein bisschen zusammenreißen könnte.

Drifte jetzt mal ein bisschen ab: Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sich mein Denken in letzter Zeit nicht nur in diese Richtung verschiebt und der Effekt ist auf jeden Fall positiv, fühle mich zielgerichteter, stabiler, unabhängiger und entspannter. Die Welt sieht vieel besser aus als noch vor ein paar Wochen und das ohne die riesigen täglichen Schwankungen. Habe auch bei einigen Dingen, die ich mir so lose vorgenommen hatte, gemerkt, dass ich mich eigentlich nur entscheiden brauche und gut ist.

Das beste was ich die letzten Wochen gemacht habe, war eine Art Tagebuch anzufangen, wo ich alles reinschreibe was ich an sinnvollen Gedanken habe. Z.B. habe ich endlich eine Liste gemacht mit Dingen, die ich erreichen will. Seien es "große" oder vor allem viele kleine. Mir sind auf Anhieb 40 Sachen eingefallen, für die ich quasi Feuer und Flamme bin. Das Tolle daran war, das kein einziger Punkt etwas mit teuren Dingen oder Karriere zu tun hatte. Und das obwohl ich mein Studium im letzten Jahr so ernst genommen habe und alles vernachlässigte, bis ich selber glaubte, für nix anderes zu gebrauchen zu sein. Alles gleich viel besser. 8-)

Der Gedanke mit dem Tagebuch schreiben kam mir irgendwie auch, weil ich irgendwie drauf gebracht wurde, dass viele Leute krampfhaft Partnerschaften eingehen, damit sie das Gefühl haben, dass es endlich einen Zeugen für ihr Leben gibt. Ist mir natürlich dann sofort an mir selbst aufgefallen und es hat geholfen das zu ersetzen. So, Brücke ist wieder geschlagen.

Zu der Partynacht: An Aufgabeln habe ich eh nicht gedacht. Glaube es war eine Mischung aus "heut hast du eh schon genug erlebt" (war den ganzen Tag unterwegs und hatte dann ein "Date" sowie noch meinen kompletten Rucksack voll mit Zeug wie Laptop...) und "wenn du mitgehst, gehörst du trotzdem nicht dazu" (weil bei Mama, in der Pampa statt in der Uni-Stadt wohnend).

S.. iwallxisii


Sie waren schon immer so und werden immer so bleiben.

Die Regeln waren nie 100%ig und werden es immer weniger.^^ Wem's Spaß macht, ok, aber sich damit abfinden!?! Was ist denn das bitte für ne Grundlage: Ach ich find's scheiße aber damit's bei mir auch mal klappt?^^ .. Versteh ich nicht. Jeder Typ der auch nur einen Funken Weiblichkeit besitzt, und das ist in zumindest geringer Ausprägung wohl meistens so, verbaut sich damit vorsätzlich den Zugang zu sich selbst. Ganz zu schweigen davon was einem damit entgeht. Und das alles nur für die beknackten Rollenvorstellungen.

m>rlkq82


In Stein gemeisselte Rollenvorstellungen halt ich auch für ... übertrieben. Mag sein, dass die für gewisse Menschen noch gelten, aber ich zumindest hab mich davon losgesagt. Ich lass mich auch von Frauen einladen. Zum Beispiel.

Cdoppexr


@ Der Rebell

Und die Frauen brauchen nix weiter zu tun, als sich ein wenig hübsch machen, rüber gucken und etwas lächeln. Tolle Rollenverteilung oder?

Das ist doch sicher ne überspitzte Darstellung, und wenn ich hier irgendwas von "ganzen Kerlen" schreibe, dann hab ich das zur Verdeutlichung auch etwas übertrieben.

Aber irgendwie funktionierts schon so, wenn auch nicht nur in diesen Rollenextremen, und das ist das Gute daran.

Wenn man mal drüber nachdenkt, sind diese Jammereien wegen der Rollengeschichte aber auch etwas zwiespältig... da erwartet jemand, beim Vögeln im Einklang mit seiner Natur zum Zug kommen, aber im Vorfeld entsprechende Verhaltensweisen an den Tag legen zu müssen, ist total ungerecht ;-)

Es bleibt einem wirklich nichts anderes übrig, als verschiedene "Regeln" anzuerkennen, wie gesagt, zum Glück ist es gar nicht so stereotyp.

@ s.wallisii

Ist kein Vorwurf Copper, glaub sogar dass du auf extrem guten Selbsterkenntnis-Weg bist, nur so Wörter wie ganzer Mann oder Gesetz rufen mich dann relativ automatisch aufn Plan

Passt schon! Wie gesagt, ich denk, dass es etwas verständlicher ist, wenn man es so stereotyp darstellt - "Gesetz der Natur" und sowas klingt dann auch so schön darwinistisch ;-D Hiermit relativier ich es wieder ein bisschen.

Natürlich schreib ich auch nur meiner Ansicht und meines Empfindens nach. Ob das nun auf andere zutrifft - keine Ahnung. Ich halt vieles für vergleichbar, vieles auch nicht.

Obwohl ich selbst ganz klar introvertiert bin und eher zur Zurückhaltung neige, empfinde ich ein Verhalten, das sich in bestimmtem Zusammenhang an der klassischen Rolle orientiert, für mich als regelrecht befreiend. Das eine hat auch nichts direkt mit dem anderen zu tun.

Es ist mir mittlerweile eigentlich egal, was Frauen gefallen und Männer beeindrucken könnte. Aber mir ist es nicht egal, wenn es um mein eigenes Befinden geht.

Und deswegen empfind ich es auch nicht mehr als ungerecht, Selbstbewusstsein und auch ne gewisse Dominanz (als vermeintlich "männliche Züge") zu entwickeln bzw. entwickeln zu müssen. Es ist einfach besser so, weil ich in der Folge meinen Bedürfnissen gerecht werden kann, weniger Frust empfinde und auch noch Anerkennung gewinne.

Wenn ich mich komplett meiner Sensibilität, Zurückhaltung und Unsicherheit hingebe wie früher, dann verzweifel ich früher oder später an der Frustration, die durch ein solches "weiches" Verhalten regelrecht vorprogrammiert ist. Menschen nutzen das nicht unbedingt böswillig aus, man drängt sich eher selbst in den Hintergrund. Wenn man das Bedürfnis verspürt, nicht am Rand zu stehen - Frustration ist immer ein Zeichen - dann ist es logisch, besser einen Weg zu finden, der den verschiedenen Charakterzügen und Bedürfnissen gerecht wird.

Für meinen Teil denke ich dass ich einfach nur ich sein will, wird das als Teil von Männlichkeit definiert muss ich was sagen denn es ist einfach nicht geschlechtsabhängig sich selbst zu finden.

Was ist denn das bitte für ne Grundlage: Ach ich find's scheiße aber damit's bei mir auch mal klappt?^^ .. Versteh ich nicht. Jeder Typ der auch nur einen Funken Weiblichkeit besitzt, und das ist in zumindest geringer Ausprägung wohl meistens so, verbaut sich damit vorsätzlich den Zugang zu sich selbst. Ganz zu schweigen davon was einem damit entgeht. Und das alles nur für die beknackten Rollenvorstellungen.

Völlig richtig, und ich hab gemerkt, dass wenn ich wie ein Mann wahrgenommen werden will mit dem ganzen drum und dran, ich mich auch wie einer zu benehmen hab. Aber das ist kein widerwilliges Unterwerfen gegenüber irgendeinem "Naturgesetz" - ich find mich eher darin wieder, es gehört genauso zu meiner Natur wie auch die ganze weiche Seite.

Und in der Kombination ist das ja auch eher ein Wettbewerbsvorteil. Es ist nur schwerer zu ermitteln, da gehört ne Menge Selbsterkenntnis und Zeit dazu.

@ colt

Du scheinst ja enorme Fortschritt im Bewusstsein zu machen. Deine letzten Posts deuten auf Vielversprechendes. Ich zähle die Stunden!

Danke - die Stunden zähl ich aber schon seit Monaten... mal sehen ;-)

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