Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

C?op=pexr


@ colt

Ich merke jetzt noch, wie tief die schlechten Glaubenssätze sitzen: Gerade heute morgen dachte ich an eine süße Frau, fantasierte und spielte wieder den Film: "Ich muss sie retten". Das ist der Film, in dem ich einen geschädigten Menschen rette, statt von einem "vollwertig gesundem" einfach geliebt werde. Was sagt uns das: Glaubenssatz 1a: "Du bist nicht liebenswert Colt oder musst zumindest sehr viel dafür tun"

Cool. Genau so einen Mist hab ich pubertierenderweise auch zusammenfantasiert. Wer weiß... vielleicht zuviel Hollywoodliebelei gesehen ;-D

Noch interessanter ist aber der Rückschluss, den du machst; der Glaubensatz. Das hab ich noch nicht so in Verbindung gebracht, es ergibt aber Sinn, klar.

Jeder Mensch ist aus meiner Sicht quasi ein leeres Blatt, dass durch seine Sozialisation beschrieben wird. Du könntest vermutlich genauso gut ein gigolo und beruflicher erfolgstyp sein, aber du bist in deiner jugend eben nicht entsprechend "aufgeladen" worden, hast die glaubenssätze nicht eingetrichtert bekommen.

Ich bin mir nicht sicher, ob wirklich ALLES möglich ist. Das heißt, es gäbe keine charakterliche Veranlagung, oder?

Ich stimm dir aber auf jeden Fall zu, dass man kraft der eigenen Vorstellung und Lernfähigkeit charakterliche Richtungen einschlagen kann, die man lange für undenkbar gehalten hat. Ich halte es aber auch für wahrscheinlich, dass es eher ne Art Hinwendung zur eigentlichen Persönlichkeit ist. Es gibt sicher Menschen, die durch ihre Sozialisation, Ängste oder sonstige Zwänge ein Leben führen, das gar nicht ihr eigenes ist. Nach meiner Vorstellung davon ist es die unterbewusst wahrgenommene Diskrepanz, die dann in solchen Fällen zu dem schweren Frust führt, der mehr nur als Unzufriedenheit ist, die man mit nem Urlaub wieder auskuriert.

Ich führ derzeit das Leben des Sohnes, Onkels, Kumpels, Kollegen, usw. und jede dieser Rollen hat Ansprüche, die meine Persönlichkeit fordern, ihr aber auch nen Sinn geben. Ich hab früher in der größeren Zurückhaltung Beachtung und Respekt vermisst, was ich mir jetzt hole, indem ich z.B. meine Meinung vertrete und Konfrontationen nicht scheue, z.B. in der Kollegenrolle. Das strengt mitunter an und irritiert mich manchmal, weil ich in ähnlichen Rollen gewohnheitsgemäß zurückhaltend war, aber ich glaube, ich erfülle damit ein Bedürfnis, sonst würde ich es nicht tun und in dieser gewissen Neuartigkeit berreicherts mich auch. Ich hab in den letzten Tagen seltsam impulsive Momente erlebt; ganz spontan und nicht reflektiert und rundgelutscht wie gewohnt. Das erschreckt mich fast, aber ich hab den Eindruck, dass ich damit was erreiche.

Ich meine, ich bin spontan und impulsiv, wo soll das noch hinführen... zu Sex?? ;-D

KYwaxk


@ colt

Jeder Mensch ist aus meiner Sicht quasi ein leeres Blatt, dass durch seine Sozialisation beschrieben wird.

Ein leeres Blatt ist der Mensch nie. Zumindest nicht solange er es selbst beeinflussen kann.

Einige Grundlagen sind vererbt. Man hat sie schon bei der Geburt. Auch wenn das möglicherweise der kleinste Teil ist.

Viel entscheidender und Problematischer ist die Sozialisation. Vieles wird in früher Kindheit angelegt durch das Umfeld, die Eltern usw. Darauf hat man selbst keinen Einfluss. Vieles geschieht innerhalb der ersten 3 Lebensjahre an die man später keine Erinnerung mehr hat. Das habe ich bis vor kurzem auch nicht für möglich gehalten. Ich dachte woran man sich nicht erinnern kann spielt auch keine Rolle. Seit ich weiß, dass es anders ist wird mir manches klar was bei mir ungünstig lief. In meinen ersten Lebensjahren war vieles alles andere als perfekt.

Darüber muss man sich erstmal klar werden. Ist irgendwie erschreckend wie man von der Vergangenheit nie losgelassen wird. Auch nun da ich darüber einiges weiß kann ich an den in mir angelegten Grundlagen wenig ändern. Ich weiß nun warum manches so ist wie es ist. Mehr auch nicht.

Du könntest vermutlich genauso gut ein gigolo und beruflicher erfolgstyp sein, aber du bist in deiner jugend eben nicht entsprechend "aufgeladen" worden, hast die glaubenssätze nicht eingetrichtert bekommen.

Was man von anderen bewußt vermittelt bekommt hat viel weniger Einfluss als das was sich unbewußt in einem festsetzt. Über manches was Eltern sich heute einfallen lassen um aus ihren Kindern später Erfolgstypen zu machen könnte man nur laut lachen wenn es dazu nicht zu traurig wäre.

Sieh es mal so: Du kannst jetzt Dein Leben einrichten, Deine Ziele finden etc.

Theoretisch ja. Nur wie ??? Es gibt ein par Dinge die ich vielleicht gerne mal machen würde. Aber wieder das alte leidige Thema über das ich hier nichtmehr schreiben wollte: Mir fehlt das Geld dazu.

c|olt V2.0


@ KWAK

Ich mach jetzt mal ne Ansage. Erinnere mich zu gegebener Zeit daran: Du wirst die Zeiten vermissen, in denen Du so viel Zeit hattest wie jetzt.

Wenn Du einmal im Job bist heißt es jeden Tag arbeiten. OK, man hat 20-30 Tage Urlaub, aber wer nimmt die sich heutzutage schon, wenn er nicht muss (Gewerkschaft oder so).

Du wirst Dich an die Tage zurücksehnen, zumindest vom Zeitfaktor her. Es gibt viele Dinge die Du ohne Geld tun kannst.

KLwak


@ colt

Du wirst die Zeiten vermissen, in denen Du so viel Zeit hattest wie jetzt.

Ich weiß. Stimme dir zu. Genau das ist es was mich gerade so ärgert. Ich habe viel Zeit aber ich schaffe es nicht sie sinnvoll zu nutzen sondern hänge nur rum.

OK, man hat 20-30 Tage Urlaub, aber wer nimmt die sich heutzutage schon

Ich werde sie nehmen. Warum sollte ich meinem Arbeitgeber etwas schenken? Der schenkt mir auch nichts.

H"okpe8x0


In dieser Aussage finde ich mich wieder, man hat eigentlich Zeit ohne Ende, aber kann sie gar nicht für sich nutzen.

Man könnte es auch chronisches Desinteresse nennen, was bei Frauen auch nicht so gut ankommt. ;-)

S7i;nis|trxa


@ Kwak

Auch nun da ich darüber einiges weiß kann ich an den in mir angelegten Grundlagen wenig ändern. Ich weiß nun warum manches so ist wie es ist. Mehr auch nicht.

waren deine Worte.

Aber da sitzt du einem gewaltigen Irrtum auf. Deinen Charakter kannst du nicht ändern, aber deine Grundlagen kannst du sehr wohl ändern. Umso schwerer, je tiefer die falsche Erziehung gegriffen hat, aber ändern kannst du selbst sehr viel. Da hat auch das alte Sprichwort - jeder ist seines Glückes Schmied - seine wahre Bedeutung.

Ich verfolge ja den Faden doch immer wieder und nur als Beispiel für die Tatsachen, wie sehr man sich ändern kann, sein Verhalten ändern kann, wenn man nur will, würd ich, als stille Mitleserin, Copper nennen wollen. Und Copper hat Freude daran, sich zu ändern, zumindest hab ich das aus den letzten Wochen so herausgelesen @:)

Und darum gehts Kwak, du neigst dazu, auf der Stelle zu treten und auf irgendein Wunder von oben zu warten und alles eher schicksalsergeben hinzunehmen. Deine Sätze klingen verflixt oft nach - ich weiß, das ist halt so und das ist alles was ich weiß und ich weiß nicht, was ich sonst tun kann.

Hey, das kanns doch nicht sein, wirf das Gedankengut, zumindest ein kleines bißchen davon, was deine Eltern dir vorgelebt haben über Bord und probier ein wenig rum, was denn dir gefallen könnte, nicht was bei euch immer schon so gelaufen ist.

cC.pveliguroso


Na, wenn du mit dir zufrieden bist, dann ist das auch ok so. Du bist doch kein Unterhalter für irgendjemanden.

Oder hast du den Eindruck, dass du noch nicht so bist, wie du sein möchtest? Also eigentlich kommunikativer?

Ich bin nicht da, wo ich gern wäre. Mein Ziel scheint es zu sein, das was ich im fachlichen Bereich schon immer gebracht habe, (womit ich glücklich bin; dort gab es auch nie Ängste oder Selbstbewusstseinsprobleme) auf das ganz normale Leben zu übertragen. Ich mache z.B. nur Dinge gerne in denen ich sehr gut bin, ich lasse nicht irgendjemanden Einfluss auf mich nehmen (d.h. nur wenn es eine enger Freund ist oder Jemand, den ich bewundere bzw. der mich fasziniert) und mag es, wenn ich weiß, dass mich andere anhimmeln (ohne dass sie es dauernd tun).

Klingt vielleicht unsympathisch, aber was soll's. Außerdem versuche ich ja auf andere einzugehen (ihnen zu helfen, wenn ich dran denke) und achte drauf nicht wirklich arrogant zu sein.

Im Prinzip will ich also doch eine Art Unterhalter sein. Eine Persönlichkeit, die wenn sie am Tisch sitzt auch ohne ständig zu reden eine Präsenz hat - und das nicht über eine breite Statur oder platte Sprüche.

Problematisch ist im Moment nicht nur das direkt kommunikative, also in erster Linie bei mir mal die fehlende Quantität, sondern auch die fehlende geistige Wachheit (vermutlich das grundlegende Problem, sonst wäre ich nicht so "gehemmt"). Ein Beispiel: Ich sitze u.a. mit einer Bekannten, die leicht übergewichtig ist, und wohl auch unzufrieden damit, auf einer Bank. Zehn Meter weiter steht auf einmal eine große Frau mit unsportlicher, aber schlanker und normaler Figur. Daraufhin kommt von ihr in abfälligstem Ton der Kommentar (in die Luft gerichtet, als ob das besser wäre): "Uah furchtbar, die ist ja nur so ein Strich in der Landschaft. Fast noch dünner wie c.peligroso."

Ich habe das in dem Moment zwar registriert, vielleicht auch kurz scharf eingeatmet ;-) und irgendein Wort dazu verloren, aber nicht wirklich bewusst. Auf dem Heimweg erinnerte ich mich an die Sache und mir war sofort wieder gegenwärtig, wie sehr mich so ein unreflektiertes Gewäsch nervt (v.a. wenn die Maßstäbe total weltfremd sind ...wer lebt hier ungesund? Fast-Food-Gesellschaft ahoi.), vor allem wenn ich damit noch "attackiert" werden soll. Mir schossen jedenfalls sofort 1000 Gedanken duch den Kopf. Fragt sich also warum nicht gleich so und wo ich in der Situation war?! Daran will ich arbeiten und es verbessern. Manchmal gelingt das zwar, aber ich erlebe es immer noch viel zu oft, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich hätte zuvor statt einem Hirn einen kalten Waschlappen im Schädel gehabt, oder so.

Wenn ich das überwunden habe, bin ich zuversichtlich, dass das mit dem dauerhaft kommunikativ und schlagfertig sein dann von alleine kommt (ich bin ja an sich kreativ und kann gut formulieren). Genau das stellt sich jetzt schon bis zu einem gewissen Grad automatisch, wenn ich denn mal eine wache Phase habe.

Dann solltest du dir aber auch keinen Stress machen und mit deinen Fortschritten zufrieden sein.

Ich fürchte das passiert bei mir mit meinem sinnlosen Ehrgeiz ganz automatisch und anscheinend brauche ich genau das auch. Vielleicht werde ich auf die Weise nicht besonders alt, aber was soll's. ;-D

KUwak


@ Sinistra

Mit Grundlagen meinte ich weniger die Erziehung sondern die Lebensumstände in meinen ersten 3 Jahren. An diese Zeit kann man sich nicht erinnern. Seitdem ich mich mit dem Thema beschäftige und darüber gelesen habe weiß ich, dass gerade diese ersten Lebensjahre eine große Bedeutung haben. So habe ich mir das Bild meiner ersten Jahre zusammensetzen können und weiß nun, dass damals vieles nicht so war wie es gut gewesen wäre. Diese Grundlagen sitzen tief im Unterbewußtsein und entfalten ihre Wirkung immer wieder.

Umso schwerer, je tiefer die falsche Erziehung gegriffen hat, aber ändern kannst du selbst sehr viel. Da hat auch das alte Sprichwort - jeder ist seines Glückes Schmied - seine wahre Bedeutung.

Ich weiß nicht wie ich etwas ändern soll. Ich kenne nichts anderes als die bestehende Situation und eine Vorstellung wie es anders sein könnte fehlt mir.

du neigst dazu, auf der Stelle zu treten und auf irgendein Wunder von oben zu warten und alles eher schicksalsergeben hinzunehmen.

Ich glaube nicht an Wunder. Den Ausgang aus der ganzen Misere habe ich bisher nicht finden können.

Hey, das kanns doch nicht sein, wirf das Gedankengut, zumindest ein kleines bißchen davon, was deine Eltern dir vorgelebt haben über Bord und probier ein wenig rum, was denn dir gefallen könnte, nicht was bei euch immer schon so gelaufen ist.

Was soll ich probieren? Mir fehlt da jede Idee.

Das was meine Eltern mir immer vorgelebt haben gefällt mir nicht. Aber ich weiß nicht wie ich dem entkommen kann. Ich meine damit jetzt den alltäglichen Tagesablauf. Aufstehen, arbeiten gehen, heim kommen, fernsehen, schlafen. Ich wäre froh wenn ich einen Weg wüßte diesem Kreislauf zu entkommen. Deswegen macht es mich auch garnicht glücklich nun einen Job suchen zu müssen. Damit gerate ich in genau diese Tretmühle. Dann tue ich genau das wozu ich keine Lust habe. Es wäre wieder so wie es immer war. Was ich gerade mache mache ich nur weil ich keine Alternative habe.

Nur realistisch betrachtet bleibt mir kaum was anderes übrig als mir eine Job zu suchen. Woher soll ich sonst zu Geld kommen? Die ganze Sache dreht sich im Kreis.

CXoppxer


@ c.peligroso

"Uah furchtbar, die ist ja nur so ein Strich in der Landschaft. Fast noch dünner wie c.peligroso."

Kommt mir bekannt vor ;-D Rhetorisch gesehen ist Selbstironie vielleicht ne Möglichkeit, solche Situationen für dich zu drehen. Es ermöglicht dir, den Witz voraus zu nehmen. Aber das soll nicht heißen, immer auf eigene Kosten die Witzchen zu kassieren. Da kannst du auch dagegenhalten... erst recht, wenn jemand mit Übergewicht solche Sprüche bringt. Ist ja unglaublich ;-D

Bist du das nicht gewohnt, auch mal zurückzuschießen? Machs mal bewusst, probier es aus. Man muss auch mal Grenzen setzen, das verrückte ist ja, dass man sich vielleicht noch im Unrecht fühlt dabei, nur weil man es gewohnt ist, öfter solche Sprüche zu hören.

Fast noch dünner als Copper? Da würd ich irgendwas flapsiges antworten... so in der Art "...damit auch fast so gutaussehend wie ich." Lustig kommts bestimmt auch, der Übergewichtigen zu sagen, dass die Dünne "ja auch fast noch dünner ist als sie." Damit erspart man ihr das Wort Übergewicht ;-D

Ich fürchte das passiert bei mir mit meinem sinnlosen Ehrgeiz ganz automatisch und anscheinend brauche ich genau das auch.

Naja, ein gesunder Ehrgeiz wär das beste, ansonsten gehts an die Substanz.

@ Sinistra

Und Copper hat Freude daran, sich zu ändern, zumindest hab ich das aus den letzten Wochen so herausgelesen

Stimmt schon :-)

Aber ich seh das gerne so, dass ich mich eigentlich gar nicht verändere, sondern nur endlich das umsetze, was meine Veranlagung eben erfordert. Aber das ist schon neu und irgendwie anders.

c8.peliEgrxoso


Unter meinen 1000 Gedanken waren auch einige schlagfertige Antworten, das an sich ist wie gesagt nicht die Hürde (macht ja nicht nur mir Spaß* ;-) ). Viel mehr die Situation nicht zu verpennen (dann geht der Rest meistens von alleine). Zu mir war aber quasi nichtmal durchgedrungen, dass ich genervt war. Wenn man nichts spürt, nichts wahrnimmt und denkt, dann kann man natürlich auch nicht reagieren. Man weiß ja in dem Moment nicht wirklich worum es ging. Erst in der Erinnerung durchlebte ich es einfach noch ein zweites Mal, und dann gab's ein *klick*.

Wobei in diesem Kontext wär mir nicht nach Witz gewesen, ich war sowieso schlecht gelaunt.

Naja ist schwierig zu beschreiben, kann meinen Geisteszustand aber so oder so nicht empfehlen. :-/

*wo wir aber dabei sind: "hey, die isst mir morgen wenigstens nicht das Frühstück weg" wär auch einer gewesen.

C/oppxer


Jo, du brauchst solche Sprüche bloß vor anderen zu kloppen, schon bist du auch mal der Unterhalter. Dagegen spricht nur diese selbstversunkene Zurückhaltung. Die Frage ist, warum?! Welchen Zweck hat das?

Kennst du denn Momente, in denen es nicht so ist, in denen du dir deiner Gedanken und Empfindungen bewusster bist? Ich hab ja rausgelesen, dass du gerne kommunikativer wärst bzw. in Gesprächen/ sozialen Situationen gern mehr Beachtung hättest, also dann auch mal der Unterhalter bist. Was wie gesagt kein Problem wäre, wenn du eben bei der Sache bist, und anfangs dich vielleicht auch erstmal bewusst überwindest, einen der Gedanken spontan unter die Leute zu bringen.

c*.pelXigros}o


Jo, du brauchst solche Sprüche bloß vor anderen zu kloppen, schon bist du auch mal der Unterhalter. Dagegen spricht nur diese selbstversunkene Zurückhaltung. Die Frage ist, warum?! Welchen Zweck hat das?

Versteh nicht ganz. Dass ich selbstversunken bin? Hat keinen Zweck, ich denke im Gegenteil, dass es mein beinahe einziges Problem ist. Dass ich der Unterhalter sein will? Nur in dem Sinne, dass ich gerne mit im Mittelpunkt wäre, ohne gleichzeitig die Rampensau sein zu müssen. Das ist das, was ich gerne aus der fachlichen Ebene auf die persönliche übertragen würde. Ich glaube, dass ich dann glücklicher und authentischer wäre.

Kennst du denn Momente, in denen es nicht so ist, in denen du dir deiner Gedanken und Empfindungen bewusster bist? Ich hab ja rausgelesen, dass du gerne kommunikativer wärst bzw. in Gesprächen/ sozialen Situationen gern mehr Beachtung hättest, also dann auch mal der Unterhalter bist. Was wie gesagt kein Problem wäre, wenn du eben bei der Sache bist, und anfangs dich vielleicht auch erstmal bewusst überwindest, einen der Gedanken spontan unter die Leute zu bringen.

Ja diese Momente gibt es, aber nur ab und zu eben. Wenn ich mal "wach" bin, stellt sich dann auch in etwa das ein, was ich gern hätte. "In etwa" weil ich natürlich meistens mit Leuten zusammen bin, die mich etwas kennen (als ruhigen, zurückhaltenden Menschen) und dann ist man in einer Art Gewohnheitsschiene.

Lange Rede kurzer Sinn: Heut ist wieder eine gute Möglichkeit das zu beobachten, ich werde auch nix trinken und mich hoffentlich an den Vorsatz, nicht in meinen eigenen Gedanken rumzuhängen, erinnern. Der Anfang davon kann dann auch genau so aussehen, wie du es beschreibst: mich zwingen einen spontanen Gedanken reinzuschmeißen und dann losflattern. ;-)

Ich merke mal wieder, dass es mir gar nicht um das wirkliche Jungmann-Dasein geht. Solang ich es auch in Zukunft schaffe etwas für mich zu tun, habe ich glaub ich nicht so große Probleme wenn ich mit der Sache an sich älter werden muss (oder halt doch Geld ausgeben).

Im Moment schreibe ich noch fast ausschließlich über mich, bitte nich übel nehmen. Wenn ich mich hoffentlich bald mal in der Lage fühle, öfter etwas beizusteuern, kommt das noch.

KBwak


Problematisch ist im Moment nicht nur das direkt kommunikative, also in erster Linie bei mir mal die fehlende Quantität, sondern auch die fehlende geistige Wachheit

Das Problem habe ich auch. Dann wenn es drauf ankommt sage ich nichts oder mir fällt nichts brauchbares ein.

rGoadruInQnerxII


Ich merke mal wieder, dass es mir gar nicht um das wirkliche Jungmann-Dasein geht

Ich wurde längere Zeit nicht mehr damit konfrontiert, eine Situation gab es dennoch bezüglich des Jugmann-Daseins.

Ich saß in einer kleinen gemütlichen Runde und natürlich gingen die Gespräche, wie es zu 90% fast immer der Fall ist, in Richtung S**. Ich wurde, ohne mich daran zu beteiligen, gefragt, wann ich das erste Mal mit einer Frau geschlafen habe.

In diesem Moment habe ich sofort geschaltet und eiskalt gelogen.

Was hätte ich auch tun sollen. Soll ich mich ernsthaft hinstellen und sagen, "Hey Mädels, ich habe noch nie mit einer Frau geschlafen". Was bitte sollen die über mich denken. Also habe ich auf diese Frage sofort ein Alter genannt.

Ich weiß das ich in diesem Moment nicht die Wahrheit gesagt habe, doch ich fühl mich richtig wohl dabei :-D.

KFwZask


@ roadrunner

Das war richtig. :)^

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