Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

CcoppKer


@ kwak

Mich in Gegenwart vieler Menschen unwohl zu fühlen ist etwas das ich nicht steuern kann. Es geht vom Unterbewußtsein aus.

Genau, aber das heißt ja nicht, dass man das so über sich ergehen lassen muss. Es kostet allerdings Arbeit, was daran zu ändern.

Zuerst muss man sich über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse klar werden.

Eben, vielleicht macht es da aber Sinn, zunächst am obigen Ansatz zu arbeiten, denn die Sicht wird ja durch negative Empfindungen getrübt.

Du könntest bestimmt an vielen Dingen Spaß haben, wenn die Unsicherheit nicht wär, du das also auch mit anderen Leuten teilen könntest. Solang du aber bei jedem Gedanken an irgendein Vorhaben automatisch an Unsicherheit und Frust denkst, wird dir wahrscheinlich die Lust auf diese Vorhaben vergehen.

K,waxk


Jetzt weiß ich mal wieder warum ich manche Dinge vor mir herschiebe und keine Lust dazu habe es anzupacken. Seit Wochen wollte ich meinen Kleiderschrank aussortieren. Heute habe ich es angepackt und alle Sachen die ich schon lange nicht mehr getragen habe anprobiert. Ergebnis: Das meiste passt nichtmehr. :-( Folge: Ich brauche etwas neues. Das muss ich kaufen wozu ich keine Lust habe und dann wird es auch wieder viel zu teuer.

Ich habe wohl schon geahnt, dass es so kommen wird und hatte deshalb keine Lust den Schrank durchzuschauen.

K}wamk


@ Copper

Ich habe gestern vergessen dir zu Antworten. |-o

Du könntest bestimmt an vielen Dingen Spaß haben, wenn die Unsicherheit nicht wär, du das also auch mit anderen Leuten teilen könntest.

Meine Versuche etwas das mir Spaß macht zu finden haben bisher nicht weit geführt. Ich habe hier und da mal was angefangen aber es auch bald wieder aufgehört. Also es ist nie wirklich was dabei raus gekommen.

h0eyerdaxhl


Bin hier nur stiller Mitleser, der gelegentlich reinschaut, da die Teilnehmer sehr reflektiert schreiben und angenehm zu lesen sind.

Bin kein Jungmann und kenne diese Problematik nicht. Allerdings habe ich einen nahen Verwandten in dieser Konstellation, bekomme also schon was mit.

Aber, es liegt mir auf dem Herzen, das zu sagen was sicherlich schon jeder einzelne hier dir, Kwak, geraten hat. Such dir eine Arbeit, und wenn sie noch so unterqualifiziert ist. Sie wird dich ablenken, dein Leben neu ordnen. Dafür würde ich fast wetten. Arbeistlos sein ist für niemanden leicht, aber in dener Situation ein Multiplikator negativer Energie.

Deine Gedanken sind ein Übel, man merkt an deinem Schreibstil den ewigen K(r)ampf sich gegenseitig aufwiegelnder - oder situationsbezogener-, hinabziehender Hirnströme. Gedanken sind Schwachsinn, Müll. Du bist im Grunde als Mensch auch ein Tier, dir fehlt konkrete Betätigung. Schiess deine Gedanken in den Wind...das sagt sich so leicht aber nimm sie nicht Ernst. Schau, Gedanken müssen nicht auf Tatsachen beruhen. Du kannst dich mies fühlen, auch wenn es dir objektiv gut geht (Relation), hässlich finden auch wenn dich jeder andere beneidet.

Ich glaube kaum dass irgendjemand aus solch einer SItuation aus eigener Kraft raus kommt.

Weil hier mal geschrieben wurde, Selbstvertrauen käme von innen.... man verwechstelt dabei die Kausalität mit der Auswirkung, Selbstvertrauen kann man nicht stählen wie seinen Körper. Eine realitätsnahe Betrachtung gibt dem recht. ( Stichwort geliebtes Kind)

Im Grunde musst du genau das tun, wovor du Angst hast.

Schon Aristoteles sprach vom zoon politikum...

Krwaxk


Such dir eine Arbeit, und wenn sie noch so unterqualifiziert ist. Sie wird dich ablenken, dein Leben neu ordnen.

Aufgrund meiner bisherigen Lebenserfahrung verfolge ich einen anderen Ansatz. Ich formuliere es einfach mal ganz unvornehm: Ich habe schon soviel Scheiße erlebt und auf weitere Scheiße habe ich keine Lust mehr. Ich kann keine neue Scheiße mehr ertragen. Ich habe schon so vieles gemacht, weil ich es machen musste, keine Alternative hatte. Es fing mit der Schulzeit an. Die letzten Jahre vor dem Abi waren nur Scheiße. Ich habe mich jeden Morgen voller Widerwillen dort hingeschleppt. In der ersten Stunde dachte ich jetzt dauert es 6 Stunden bis der Dreck endlich vorbei ist. Ich habe jede Stunde die ich dort sitzen musste gehasst. Dann wurde mir mein Abizeugnis überreicht aber leider wurde es nicht viel besser. Ich landete nacheinander an 2 Unis wo es nicht viel besser war und jeglicher Erfolg ausblieb. Dann hatte ich endlich etwas Glück und landete an einer Uni an der ich zurecht kam und schließlich meinen Abschulss mit gutem Ergebnis schaffte. Das ist der aktuelle Stand.

Daher ist meine Erfahrung die folgende: Immer wenn ich etwas mache nur weil ich keine Alternative habe wird es nur immer schlimmer. Dazu kommt ich werde auch für andere Dinge blockiert. Bei meinen ersten 2 Versuchen zu studieren fühlte ich mich jeden Tag unwohl. Trotzdem schleppte ich mich lange dort hin ohne nach Alternativen zu suchen. Heute weiß ich, ich hätte dieses Desaster viel früher beenden müssen. Aber ich war völlig blockiert. Deshalb sehe ich die erhebliche Gefahr jetzt etwas anzufangen das mir widerstrebt würde mich wieder blockieren und ich würde wieder in der so wohl bekannten Scheiße landen und ewig brauchen bis ich wieder raus komme.

c#oltP 2.x0


@ KWAK

Interessanterweise führst Du einerseits auf, dass Du vollkommen fremdbestimmt bist, nach dem Motto: "Irgendetwas bestimmt über meinen mentalen Zustand und mein Wohlbefinden". Darüber klagst Du hier seit Jahren.

Gleichzeitig wünschst Du Dir mehr Selbstbestimmtheit: "Als ich mich getraut habe, meine Situation zu ändern, wurde es besser."

Da hast Du doch die Antwort. Du musst selbstbestimmter werden. Aber Du hockst seit Jahren im Hotel Mama, wartest darauf, dass Dein Traumjob vom Himmel fällt.

Ich kann Dir nicht sagen, was für Dich funktioniert und was Deine Ziele sind oder sein sollten. Aber mein Ziel ist es - losgelöst von der konkreten Thematik "Ich bin eine männliche Jungfrau" - die Person zu finden, die ich wirklich bin: Wie wäre mein Leben ohne unbegründete Ängste (insbesondere soziale). Der Schlüssel dazu liegt in der Beobachtung: Immer wenn ein Gefühl da ist, was mir schadet oder zumindest nicht nützlich ist (Angst, Neid, Verärgerung, ...), hinterfrage ich es. Sobald es aufkommt.

Das Problem ist, dass Deine Grundparameter scheiße sind KWAK. Denk in der Pyramide und schaff Dir erstmal eine gute Basis, aber dafür musst Du Dein LEben in die Hand nehmen.

Kmw8axk


@ colt

Der Schlüssel dazu liegt in der Beobachtung: Immer wenn ein Gefühl da ist, was mir schadet oder zumindest nicht nützlich ist (Angst, Neid, Verärgerung, ...), hinterfrage ich es. Sobald es aufkommt.

Das ist sicher ein guter Ansatz. Wenn bei mir ein negatives Gefühl auftaucht und mich an etwas hindert merke ich es meistens erst danach wenn es schon vorbei ist. Wenn ich irgendwo bin und mein Fluchtinstinkt einsetzt wird mir das erst richtig klar wenn ich wieder zu Hause bin und die Situation vorbei ist.

Das Problem ist, dass Deine Grundparameter scheiße sind KWAK.

Ich weiß.

Denk in der Pyramide und schaff Dir erstmal eine gute Basis, aber dafür musst Du Dein LEben in die Hand nehmen.

Welche Pyramide ???

K>wak


Wenig los hier in letzter Zeit. :-/

colt, welche Pyramide meinst du ??? Kann dir da nicht folgen.

Und sonst?

:)D

HMomerx_Simpxson


hi,

also hier ist ja schon viel geschrieben worden und die tausensten meinungen wiedergegeben. was ich hier toll finde ist, dass im groben und ganzen ein freundlicher ton herrscht und sich niemanden über den anderen lustig macht.

ich möchte zu dem thema folgendes hinzufügen:

dass es einem jungen mann schwer fällt in einem gewissen alter, so ab 18 oder 19 noch keinen sex gehabt zu haben, kenne ich selbst. ich war 23 und hatte echt richtige probleme damit. man denkt als kerl einfach, dass eine frau von einem jungen mann mit 23 schon die eine oder andere erfahrung "erwartet". und weil man die nicht hat und somit angst hat vor dem versagen, macht man sich total irre. rational ist das natürlich totaler schwachsinn und keiner der das selbst als kerl je erlebt hat, kann auch nur annähernd verstehen wie sich sowas anfühlt oder gar wie schlimm sowas sein kann.

bei mir ists sogar so schlimm, dass ich bis heute probleme mit meiner sexualität habe. mein problem ist, dass ich mir einfach noch viel zu viel gedanken darüber mache. und deshalb ist es viel zu oft glückssache, wenn ich mal einen hochbekomm. könnt ihr euch vorstellen wie schlimm das ist, wenn du bis über beide ohren total horny und geil bist und dann nicht ficken kannst, weil dein schwanz nicht mitmacht?! das ist der horror.

wie helfe ich mir? nun gut, ich weiß, dass ich eben meine zeit brauche um warm zu werden. das ist mit jeder neuen frau dasselbe. oft hat man deshalb auch angst, dass sie nach dem ersten disaster sofort wieder abhaut. das kommt noch mithinzu. jedoch hatte ich bisher gott sei dank immer glück und die meisten frauen zeigten verständnis. und genau das ist es, was man(n) dann auch braucht. denn entspannung ist da dann das A und O. ich bekomme vertrauen und bei der zweiten runde klappts dann gleich drei mal ;-)

dennoch weiß ich für die zukunft, dass ich um einen sexualtherapeuten nicht herumkomme. ich will mir nicht mehr dauernd die sorgen machen müssen "Oh Gott, hoffentlich bekomme ich das nächste mal auch einen hoch." Denn allein der Gedanke ist es ja, der schon alles zerstört. eine aktuelle bettbeziehung sagte mir z.b. erst vor zwei tage bei unserer zeiten und somit ersten richtigen sex-session "Siehst du. Geht doch!" sowas bewirkt viel.

geduld und das problem nicht verdrängen ist wohl am wichtigsten. ich hoffe ich kann diese problem aus der welt schaffen, denn ein erfülltes sexleben sieht definitiv anders aus.

tja, so weit kanns kommen, wenn man(n) "zu lang" männliche jungfrau war. alles gute euch allen.

Ceopxper


@ kwak

Ich denke, Colt meint, dass man erstmal ne gute Basis legen sollte. Also ein halbwegs zufriedenes Leben führen sollte, wozu es nötig sein könnte, ein paar Sachen erst in den Griff zu bekommen. Und dann erst höher zu bauen. Das Bild ist gut, denn mir fällt grad nix ein, wo das nicht gilt. Erst Voraussetzungen schaffen, dann weitermachen.

Aufgrund meiner bisherigen Lebenserfahrung verfolge ich einen anderen Ansatz. Ich formuliere es einfach mal ganz unvornehm: Ich habe schon soviel Scheiße erlebt und auf weitere Scheiße habe ich keine Lust mehr. Ich kann keine neue Scheiße mehr ertragen. Ich habe schon so vieles gemacht, weil ich es machen musste, keine Alternative hatte.

Das kann dir auch keiner ausreden, aber ich würd mir zumindest zugestehen anzumerken, dass diese Haltung eventuell unglücklich und nicht erfolgsversprechend ist.

Ich interpretier es mal soweit (auch aus meiner eigenen Erfahrung), dass du dir keine Schwächen erlauben konntest und dich durch alles durchgezwungen hast. Und das versuchst du immer noch, nur macht dein Unterbewusstsein das nicht mehr mit.

Ich meine das daran zu erkennen, dass du dir nicht helfen lässt und damit offenbar nach außen einen Schein der Normalität wahren willst - das Forum ist anonym und zählt nicht ;-)

Wieso erzählst du niemanden von deinen Problemen? Es muss ja nicht gleich der Therapeut sein. Wieso steigst du nicht klein ins Berufsleben ein? Weil du dabei eventuell schwach erscheinen könntest?

Sollte es so sein, dann nimms mir nicht übel, aber das, was du oft schilderst, erscheint mir nicht als Normalität, mit der man gegenüber anderen Haltung bewahren kann.

So hab ich das ja schon bei der Bordelldiskussion gesehen. Nicht, weil ich zu naiv oder brav wär, um nen Puffbesuch für angebracht zu halten (vermutlich bin ichs wirklich), sondern weil es einen von der Dienstleistung abgesehen wahrscheinlich überhaupt nicht voranbringt, weil man damit die Hilflosigkeit nur kultiviert.

Ne ähnliche Sache wurde letztens im Frauenaufreißerfaden besprochen. Einer hatte Angst, dass andere bemerken könnten, dass er ne Abfuhr von ner Frau bekommt. Angst durch Ablehnung bloßgestellt zu werden und damit schwach zu erscheinen - sozusagen. Aber das ist quatsch, denn etwas trotz Risiko einer Niederlage zu tun, ist mutig und wird zumindest insgeheim von anderen gewürdigt.

Also, um wieder auf unser Pyramidenmodell zu kommen: Vielleicht ist die unterste Reihe der Pyramide ziemlich instabil ...durch Ängste und Unsicherheiten, aber auch durch die vermeintliche Gefahr, dass andere diese Probleme bemerken könnten.

Auf so nem Fundament kann man nicht bauen, und das merkst du ja selbst.

CFopxper


@ homer

dass es einem jungen mann schwer fällt in einem gewissen alter, so ab 18 oder 19 noch keinen sex gehabt zu haben, kenne ich selbst. ich war 23 und hatte echt richtige probleme damit. man denkt als kerl einfach, dass eine frau von einem jungen mann mit 23 schon die eine oder andere erfahrung "erwartet".

Das klingt, als wärs ne klare Sache, aber ich weiß nicht mal so recht, ob ich darüber hinaus bin oder noch nicht mal so weit gekommen bin. Keine Ahnung.

Wenn mich jemand damit bloßstellt, dann trifft mich das schon, für mich selbst hab ich aber eigentlich kein Problem damit und auch nicht damit, dass es irgendjemand wissen könnte.

Ich weiß aber auch nicht, was ich von dem Gedanken halten soll, dass Menschen, die um einiges jünger und um einiges unreifer als ich sind, Sachen machen, für die ich ziemlich selbstverständlich noch nicht so recht die nötige Reife empfinde. In irgendeiner Hinsicht ;-D

Das ist dann aber auch ne Möglichkeit, einen Umgang damit zu finden: Es ist einfach die Konsequenz dessen, was ich empfinde. Keine Schwäche oder so und mit dem Aussehen oder meinem vordergründigen Charakter hats mal gar nix zu tun. Also was solls?! Anderen bleiben wiederum andere Sachen lange versagt, da spricht man dann höchstens von fehlendem Interesse oder so.

Unter Druck hab ich mich deswegen eigentlich nur gefühlt, als ich generell nicht sehr gefestigt war, aber zu der Zeit hab ich mich von allem möglichen unter Druck setzen lassen. Allerdings hab ich keine Ahnung wie ich das dann sehe, wenn ich mit meinem zukünftigen Goldstück die Kiste in Brand zu setzen versuche ;-)

Ich denk, man kann sich nicht dazu zwingen, Spaß dran zu haben oder gut dabei zu sein. Man kann schon, aber was es bringt, ist die Frage...

K3aste7llan


So,

ich war letztes WE auf einem großen Event. Es war ein Super-Abend, und ich hatte meine

Angebetete mit. Sie hat die seltene weibliche Eigenschaft auch ohne ihren Freund ihre Freizeit gestalten

zu können.

Sie spielt mit dem Gedanken, ihre momentane Beziehung abzubrechen und mit jemand anderem eine

Familie zu gründen. Überflüssig zu sagen, daß ich als Nachfolger nicht in Frage komme.

Ich steuere zielsicher auf die nächste Krise zu: Auf der einen Seite genieße ich jede Minute mir ihr,

auf der anderen Seite weiß ich, daß es mich zerreißen wird, wenn sie irgendwann mit einem neuen Freund

aufkreuzen wird.

Ich mache kein Geheimnis daraus, daß ich sie anziehend finde, ich habe schon versucht, sie zu küssen,

mache sexuelle Anspielungen, aber das irritiert sie nicht weiter.

Ich bin und bleibe für sie die männliche Form der besten Freundin. Und ich werde mich auch weiterhin

mit ihr verabreden. Kino, Essen, Flohmarkt. Es schafft zumindest für ein paar Stunden die Illusion, mit

der eigenen Freundin unterwegs zu sein. Und das ist schön.

K1wxak


@ Copper

Ich habe verschiedenes unternommen um Voraussetzungen zu schaffen. Leider brachte es oft nicht den gewünschten Erfolg. Als eine Voraussetzung um weiter zu kommen habe ich ein abgeschlossenes Studium angesehen. Das habe ich nun erreicht aber der Lohn für die Mühe ist noch nicht bei mir angekommen.

Ich interpretier es mal soweit (auch aus meiner eigenen Erfahrung), dass du dir keine Schwächen erlauben konntest und dich durch alles durchgezwungen hast. Und das versuchst du immer noch, nur macht dein Unterbewusstsein das nicht mehr mit.

Lange Zeit habe ich mich durchgezwungen bzw. es versucht. Mangels erkennbarer Alternative meistens. Heute mache ich das nichtmehr. Nachdem ich zulange am ersten Studiumsversuch herumgemurkst habe, habe ich es endlich hingeschmissen. Danach hat es leider noch lange gedauert bis ich etwas gefunden habe das ich zu Ende gebracht habe.

Es ging mir damals nicht darum keine Schwäche zu zeigen. Ich habe nur keine Alternative sehen können oder ich kam nicht auf die Idee ernsthaft danach zu suchen.

Wieso steigst du nicht klein ins Berufsleben ein? Weil du dabei eventuell schwach erscheinen könntest?

Es geht mir nicht darum wie es erscheinen könnte. Es geht mir darum selbst zufrieden zu sein und nicht jeden Morgen mit Abscheu den Weg zur Arbeit anzutreten. Ich habe mich Jahre lang täglich mit maximaler Abscheu auf den Weg gemacht und das will ich nicht wieder erleben.

Was meinst du mit klein einsteigen? Ich will etwas haben das meiner Qualifikation entsprich, angemessen bezahlt wird und mir Erfahrung bringt die später nützlich ist. Wenn ich nach 3 oder 4 Jahren zu dem Schluss komme dort will ich nicht langfristig bleiben will ich Berufserfahrung gesammelt haben die bei der Suche nach einer neuen Stelle etwas wert ist.

Wieso erzählst du niemanden von deinen Problemen?

Ich habe niemanden dafür.

Sollte es so sein, dann nimms mir nicht übel, aber das, was du oft schilderst, erscheint mir nicht als Normalität, mit der man gegenüber anderen Haltung bewahren kann.

Ich passe in kein gängiges Muster. Das ist mir bewußt. Es ist so wie es immer war. Anders kenne ich es nicht.

So hab ich das ja schon bei der Bordelldiskussion gesehen.

Ich bin davon überzeugt, dass es mir etwas gebracht hat. Schon das Gefühl nachdem ich mich das erste Mal dazu durchgerungen hatte. Ich hatte Mut bewiesen und etwas getan das viele andere nie tun würden. Auch wenn ich es niemandem erzählt habe. Für mich war es ein tolles Gefühl.

C<op`pexr


@ kwak

Als eine Voraussetzung um weiter zu kommen habe ich ein abgeschlossenes Studium angesehen. Das habe ich nun erreicht aber der Lohn für die Mühe ist noch nicht bei mir angekommen.

Naja, es wartet ja auch keiner darauf, dass du mit dem Studium fertig wirst, um dich gleich einzustellen. Mit dem Studium hast du ne sehr gute Grundlage, aber es hört damit nicht einfach so auf und du kannst dich zurücklehnen. Man muss permanent investieren, und das beste ist, man findet eine Möglichkeit, damit man das als normal und nicht so kraftraubend empfindet.

Es ging mir damals nicht darum keine Schwäche zu zeigen... Es geht mir nicht darum wie es erscheinen könnte.

Wie auch immer, so ne problematische Haltung ist doch viel alltäglicher und kommt nicht nur in solchen Sonderfällen zum Tragen, wenn man ein Studium durchzieht/schmeißt. Deswegen vermute ich mal, dass das im Großen und Ganzen nicht ganz stimmt, was du sagst. Bestimmte Empfindungen und Verhaltensweisen haben einfach bestimmte Grundlagen. Und die kann man nicht wegdiskutieren. Es sei denn, man möchte irgendein Bild wahren. Ich erinner dich mal an die "Beeinflussung durch andere"-Geschichte.

Ich habe niemanden dafür.

Hast du keine Eltern, Verwandten?

Was meinst du mit klein einsteigen? Ich will etwas haben das meiner Qualifikation entsprich, angemessen bezahlt wird und mir Erfahrung bringt die später nützlich ist. Wenn ich nach 3 oder 4 Jahren zu dem Schluss komme dort will ich niEs geht mir nicht darum wie es erscheinen könnte. Es geht mir darum selbst zufrieden cht langfristig bleiben will ich Berufserfahrung gesammelt haben die bei der Suche nach einer neuen Stelle etwas wert ist.

Und das finde ich irgendwie anmaßend. Versteh mich nicht falsch, natürlich muss das das Ziel sein, aber wenn es so zunächst nicht läuft, dann kann und sollte es erstmal anders laufen.

Irgendwoher muss die Erfahrung ja kommen, und nur, weil du kein dickes Gehalt bekommst, lernst du ja nicht automatisch weniger. Zum Beispiel gibts Praktika oder sogenannte Arbeitsgelegenheiten, die haben auch nix mit putzen, Regale einräumen oder Müll einsammeln zu tun.

Es geht mir nicht darum wie es erscheinen könnte. Es geht mir darum selbst zufrieden zu sein und nicht jeden Morgen mit Abscheu den Weg zur Arbeit anzutreten. Ich habe mich Jahre lang täglich mit maximaler Abscheu auf den Weg gemacht und das will ich nicht wieder erleben.

Völlig richtig, aber ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass das in erster Linie was mit Qualifikation und Gehalt zu tun haben soll.

Spaß an der Arbeit erleb ich persönlich eher dadurch, dass die Arbeit gar nicht wie Arbeit erscheint. Man trifft sich jeden morgen mit den Kollegen, ohne sich zeitlich groß stressen zu müssen, und erledigt seinen Kram so nebenbei.

c)oltj 2.0


@ KWAK

Einleitend sei gesagt, dass es ohnehin nichts bringt auf Dich einzureden. Da Du ja fast jeden Ratschlag oder Tipp abweist. Egal, ich bin nun mal redseelig:

Lange Zeit habe ich mich durchgezwungen bzw. es versucht.

...bis ich etwas gefunden habe das ich zu Ende gebracht habe.

Ich habe mich Jahre lang täglich mit maximaler Abscheu auf den Weg gemacht und das will ich nicht wieder erleben.

So kann das doch nicht funktionieren KWAK. Schreib mal auf, was Du von einem "guten" Leben erwartest? Du zwingst Dich ja zu allem. Das kommt mir von früher bekannt vor. Vielleicht solltest Du Deine Wahrnehmung der Dinge einfach ändern. Sieh einfach das positive in den Dingen, oft geht das:

Ich bin allein = Ich bin frei

Ich bin einsam, unglücklich verliebt, ... = hey man, Ich kann so etwas intensives empfinden!

Ich habe kein Auto, keine Wohnung, keinen Krempel = Ich bin ungebunden

...

Das hat hier schon einer vor kurzem geschrieben: Du brauchst eine Betätigung. Scheinbar kannst Du Deine Zeit ja nicht sinnvoll nutzen und gammelst sonst rum.

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