Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K=wak


@ colt

Es macht kein Spaß Dir schreiben und trotzdem tut man es immer wieder. In der Hoffnung, dass irgendwann mal was Brauchbares dabei rumkommt.

Ich habe dir doch in meiner letzten Antwort in den meisten Punkten zugestimmt. Auch bei vielem das du hier geschrieben hast bin ich deiner Meinung.

C.oppDer


@ kwak

Und, machst du mal was? Das war ne gute Ansage von Colt, und wie gesagt, ich kann mir auch nicht so recht erklären, warum du nicht anfängst, die Probleme zu bearbeiten. Viele Erklärungsmöglichkeiten gibts nicht: Entweder, du bist zufrieden so, du machst dir und anderen was vor oder dir ist es scheißegal, was mit dir wird.

Meine Eltern verstehen meine Probleme nur teilweise. Für sie ist das Hauptproblem, dass ich nun seit einigen Monaten mit dem Studium fertig bin und mit der Jobsuche nicht voran komme. Sie meinen wenn ich erstmal Arbeit gefunden habe wird alles besser.

Das liegt ja auch nah, wenn du ihnen nichts von den eigentlichen Problemen erzählst. Hast du ihnen schon erzählt, dass du dich kaum unter die Leute traust - wie willst du denn da an irgendwas Freude finden... und dann auch noch Arbeit?

Du sprichst aber nicht darüber - wie will man das erklären, außer mit ner Schwäche und der Angst, sie zu zeigen?

Du kannst eigentlich froh sein, dass es Erklärungsmöglichkeiten gibt - ich will sie dir nicht einreden, aber es deutet vieles darauf hin, und entkräftet hast du sie auch noch nicht. Durch diese Grundlagenermittlung gibts Lösungsansätze. Ne Therapie wär schon das richtige und ich kanns verstehen, dass du Vorbehalte hast, aber viele Alternativen gibts auch nicht. Also freunde dich mal mit dem Gedanken an, rede mit jemand vertrautem drüber und dann fällts dir auch leichter, den Schritt zu gehen.

@ roadrunner

Mir fehlt zur Zeit die Kraft dazu :-/. Ganz ehrlich. So wie jeder normale Mensch seine Freundin kennenlernt, das passiert bei mir nicht. Ich kann nicht immer die ziehende Kraft sein. Wann zeigt mir mal eine Frau, dass sie mich auch will. Und ich wette, sowas gibt es. So hat doch jeder meiner Freunde seine Freundin kennengelernt, die Frau hat deutliches Interesse gezeigt und ein solches Interesse würde ich auch bemerken. Doch es passiert zur Zeit garnichts.

Mir ist der Gedanke früher auch schon gekommen, aber ich versuchs mal so zu sehen, dass das vermutlich auch nur an Wahrnehmung und Verhalten liegt.

Ich kenn das auch so von Freunden... einmal auf ner Party länger quatschen, einmal daten, fertig ist die neue Beziehung. Das läuft so automatisch, ich versteh es nicht. Oder nur theoretisch. Richtig nachempfinden konnte ich es bisher noch nicht. Das ist ja sogesehen auch der Fehler. Das fehlende Empfinden.

Ich selbst denk nicht, dass bei anderen immer das meiste von den Frauen ausging, sondern dass die Jungs einfach anders und intuitiver rangehen. Da reicht viel weniger zur Eskalation - ein Date ist schon die halbe Miete - während mir die Mädels schöne Augen machen, ich eine nach der anderen date und ich mich dann beschwere, warum ich immer aktiv werden soll. Letztendlich hatten die anderen aber auch keine anderen Voraussetzungen, als sich mit nem Mädel gut zu verstehen und sich mit ihr dann zu treffen.

Es steckt ne andere Gefühlswelt dahinter, objektiv ist da kein großer Unterschied sichtbar, demnach denk ich auch nicht, dass das bei anderen von seiten der Frauen immer anders läuft.

cqolt x2.0


Also Kwak:

Ich will Dir mal eine kleine Hilfestellung geben, was ich gemacht habe (Ich bin immer noch JM, nicht immer glücklich, aber mein mentaler Zustand hat sich sehr deutlich verbessert und ich fühle mich psychisch sehr viel besser):

1. Ich fragte mich mit ca. 26-27: Woran kann es liegen, dass ich so einsam bin (generell sozial und speziell in Bezug auf Frauen). So kann das nicht weitergehen. Zufällig lese ich von nem Kumpel: "Die Kunst des Liebens" von Fromm. Da geht mir ein Licht auf! Mangelde Selbstliebe, könnte sein. Also Selbsthilfebücher zum Thema Einsamkeit und "Double your dating" von DeAngelo gekauft. OK, da stimmt was nicht. Verhalten ist anormal, viele Ängste, wenig Ego, ...

2. Kaufe mir ein Buch über Transaktionsanalyse "Werde der Du werden kannst", weil ich weiß, dass da irgendwas köchelt. Bingo: Anleitung, wie man sich besser fühlt in sozialen Situationen. Oooops: Moment! Wirklich alles frühkindliche Prägung (war mir schon von Fromm einigermaßen geläufig)

3. Therapie angefangen, alles ausgepackt. Die tiefsten inneren Bedingungen. NAch Schilderung meiner Kindheit, wird mir immer mehr bewusst, dass da was nicht stimmt. OK, Therapie macht Sinn, fühle mich manchmal danach sehr gut.

4. Die Pick-Up Schiene: "Der perf. Verführer", "Lob d. Sexismus" gelesen. NLP-Bücher gekauft. Ich versuch mich an etwas, was gar keinen Sinn macht, außer meinen Frauenhass zu steigern. Merke, dass ich noch weit davon entfernt bin, dergleichen umzusetzen. Also PUA vielleicht doch nicht so ideal, aber immerhin etwas über Anbahnung gelernt. Im gleichen Zuge folgten Ansätze zur "Extrovertierung" (Tanzen etc.), auch zum Scheitern verurteilt, einfach nicht mein ding.

5. Spiritualität: Lese Buch über Buddhismus, fange an zu meditieren, beschäftige mich mit personal growth Sachen aus Amerika. Entdecke: Das ist mein Ding. Take it easy. Erstmal Wohlbefinden steigern. Intrinsisches Glück steigern, von externen Einflussfaktoren so gut es geht unabhängig machen.

Mit letztem Schritt habe ich bislang unerwartetes erreicht:

> Ich weiß immer mehr, was ich will und was nicht

> Ich nehme die Dinge viel lockerer, Ängste gehen zurück

> Ich decke meine ganzen Glaubenssätze und daraus resultierenden selbsterfüllenden Prophezeihungen auf und handele in kritischen Situation bewusst gegen sie (z.B. aktiv Kontakt zu Menschen suchen).

> Werde mir bewusst, dass ich mein Leben inkl. Hobbies gestalten kann, auch ohne Frau, sogar vielleicht noch besser.

> Selbstbestimmung: Wenn die eine mich nicht will, dann eine andere. Wenn ich den Job nicht bekomme, dann einen anderen. Wenn ich das und das Materielle nicht bekomme, dann geht es auch ohne oder mit etwas anderem Materiellen, ...

Du hasst rein gar nichts zu verlieren KWAK, denn in rund 50 Jahren wirst du in einer Erdkuhle verscharrt und dort verrotten. So what?

Mheiste@r_Gl9anz


auch ohne Frau, sogar vielleicht noch besser.

Glaub ich nicht. Das wär dann das andere Extrem. Gleich gut wär von mir aus das Maximum. Zumal man in einer Beziehung ja auch sich selbst bleiben soll. Als Individuum. Man ist zusätzlich noch das Paar.

clolt h2.0


@ Copper

Ich kenn das auch so von Freunden... einmal auf ner Party länger quatschen, einmal daten, fertig ist die neue Beziehung. Das läuft so automatisch, ich versteh es nicht. Oder nur theoretisch. Richtig nachempfinden konnte ich es bisher noch nicht. Das ist ja sogesehen auch der Fehler. Das fehlende Empfinden.

Ich würde sagen, es gibt eben viele Männer, die pragmatisch denken. Sie probieren es einfach mit einer. Gefühlsmäßig muss erstmal nichts da sein, außer Sympathie. Die Beziehung wird dann quasi geschlossen, mit dem "Ziel", dass echte Gefühle entstehen. Vielleicht wartest Du zu sehr auf Mrs. Wright?

@ all

Und in dem Zusammenhang: Habe mich wieder ziemlich schnell von meiner Kollegin "entliebt". Wow, das ging schnell. Mir ist echt der Mechanismus klar geworden, dass ich mir immer etwas unerreichbares oder destruktives unbewusst aussuche. Gerade versuche ich mich auf eine mental gesunde Frau zu fokussieren (keine konkrete jetzt). Mal schauen, vielleicht bringt es was.

Das ist es, was ich hier die ganze Zeit meine: Man kann Korrekturen an dem Bindungsverhalten vornehmen, was in der Kindheit bei vielen falsch abgelaufen ist. Im Wesentlichen ist da die Message: "Ich bin OK. Ich bin es Wert von einer mental gesunden und liebevollen Person geliebt zu werden."

Meenis4ter_G/laxnz


Definiere "mental gesund".

CYoppxer


@ colt

Ich würde sagen, es gibt eben viele Männer, die pragmatisch denken. Sie probieren es einfach mit einer. Gefühlsmäßig muss erstmal nichts da sein, außer Sympathie. Die Beziehung wird dann quasi geschlossen, mit dem "Ziel", dass echte Gefühle entstehen. Vielleicht wartest Du zu sehr auf Mrs. Wright?

Wenn, dann nicht beabsichtigt. Frühere Unsicherheiten haben mich vielleicht dazu gebracht, mich vorsichtiger zu verhalten, weniger intuitiv. Da bleibt die Verführungskunst auf der Strecke, und mir blieb dann nichts weiter, als diese Partnerschaftsgeschichten eher körperlos, platonisch zu betrachten, wenn die sexuelle Schiene sich ja irgendwie ausblendet. Das istn ziemliches Dilemma, denn so hab ichs dann auch erlebt, körperlos eben. Kann mich ja nicht mal drüber beschweren.

Ich weiß es nicht genau, aber glaube, das ist/war weniger die Suche nach Mrs. Right, als die Suche nach ner Vorstellung davon, was ich eigentlich von Frauen will. Wenns dann bei mir irgendwann (möglichst bald) geklappt hat, dann glaub ich momentan eigentlich nicht, dass ich DIE eine gefunden haben werde, nach der ich 15 Jahre gesucht hab, sondern dass ich dann in dem gewissen Zeitfenster einfach mal alle beisammen hatte, vor allem also Bock auf das Mädel hatte und dann auch was draus gemacht hab. Ich bin schon anspruchsvoll, aber realistisch 8-) Es gibt trotzdem genügend Frauen, mit denen es klappen könnte. Hab ja schon genügend kennengelernt, in manche war ich verschossen, aber nur ganz vereinzelt hab ich fantasiert, wies wohl wär, dem Mädel körperlich näher zu kommen. War nie ein Thema. Manche habens ja sogar so versucht, und die hab ich nicht abblitzen lassen, weil meine Ansprüche sinnlos hoch sind, sondern weil ich nicht wusste, was ich mit ihnen machen soll.

Für die meisten Männer stellt sich das Problem wohl gar nicht so, da ist der Trieb wie so ne Urkonstante, die jederzeit gilt und das größte Problem ist das, wie man am schnellsten ne Frau dafür bekommt. Ist dann mal eine in Reichweite, läuft das über die sexuelle Schiene wie vorprogrammiert. Wie du schon sagst, das kann der Anfang der Beziehung sein, und Gefühle können sich dann entwickeln. Das ist dann aber auch nicht weniger anspruchsvoll, sondern klar zielorientiert und effektiv ;-)

Wahrscheinlich brauchts die virtuelle Mrs.Right nur, um die eigene Unentschlossenheit irgendwie zu umgehen - denn wenn man nicht weiß, was man will, liegt man mit der besten nie falsch... aber wer die beste ist, lässt sich auch nur nicht beantworten. Es gibt ja keine Kriterien. Tatsächlich brauchts keine Mrs. Right, sondern Entschlossenheit.

Denn ist man sich sicher, was man will, lassen sich die richtigen Mädels dafür auch viel leichter finden.

Und in dem Zusammenhang: Habe mich wieder ziemlich schnell von meiner Kollegin "entliebt". Wow, das ging schnell. Mir ist echt der Mechanismus klar geworden, dass ich mir immer etwas unerreichbares oder destruktives unbewusst aussuche. Gerade versuche ich mich auf eine mental gesunde Frau zu fokussieren (keine konkrete jetzt). Mal schauen, vielleicht bringt es was.

Würde mich aber auch mal interessieren. Was meinst du mit "mental gesund". Schaust du dich unbewusst nach Frauen um, die irgendwelche vermeintlichen Makel durch eigene Makel ausgleichen können?

Kannst du ansonsten sagen, was du eigentlich willst? Mir gehts so, dass ich einerseits eigentlich schon die große Liebe, Familie und viele süße kleine Babies auf dem Schirm hab, dementsprechend auch ne passende Frau ungefähr gleichen Alters suche. Schwierig, denn schon wieder viel zu kriterialisiert. Oder so ;-)

Das andere ist der ziemlich simple Wunsch nach etwas gegenwärtigen. Irgendne Hübsche eben, an die ich den ganzen Tag denken kann, mit der es Spaß macht zusammen zu sein - was das auch immer bedeutet. Auf jeden Fall jede Menge "Lebensqualität". Sicher ist das die intuitivere Variante, andererseits will ich in ein paar Jahren auch angekommen sein in der Hinsicht, und nicht nur zwei, drei Beziehungen gehabt zu haben.

c9olt3 2x.0


Manche habens ja sogar so versucht, und die hab ich nicht abblitzen lassen, weil meine Ansprüche sinnlos hoch sind, sondern weil ich nicht wusste, was ich mit ihnen machen soll.

Genau, ist auch mein Problem. Da steckt auch die Angst zu "Versagen" drin. Auch weil der Mann ja in der Regel der aktivere Part ist.

Würde mich aber auch mal interessieren. Was meinst du mit "mental gesund".

Glaube der Ausdruck kommt aus einem PUA-Forum. Da ging es um Online-Dating. Und der Ersteller des Fadens meinte, dass man bei Frauen in Online-Börsen Gefahr läuft, das sie mental nicht ganz gesund sind. "Mental ungesund" würde ich mal so definieren: Minderwertigkeitskomplexe, Bindungsprobleme, ... eben das, was Jungmänner häufig auszeichnet. Nur dass das bei Frauen dann umschlägt in krankhafte Eifersucht, extreme Bindung des Mannes, Zickigkeit, weiß ich was.

Schaust du dich unbewusst nach Frauen um, die irgendwelche vermeintlichen Makel durch eigene Makel ausgleichen können?

Bislang teilweise ja. Also das klingt jetzt total blöd, aber ich habe schon oft Tagträume/Fantasien gehabt, in denen die begehrten Frauen nicht ganz in Ordnung waren und irgendwie von mir gerettet wurden. Ein harmloses Beispiel: Die Frau ist zwar hübsch, aber ein totaler Nerd, i.S.v. verkopft, verschlossen. Ich öffne dann quasi ihre Pforten und mache sie erst "liebensfähig". Wie gesagt ein eher harmloseres Beispiel. Früher dachte ich, ich müsste mich für Liebe total aufopfern. Alles Indikatoren eines geringen Egos. Aber das ist jetzt sehr sehr viel besser.

Kannst du ansonsten sagen, was du eigentlich willst

Da knüpfe ich an letzten Punkt an: eine mental gesunde Frau, eine die mich lieb hat, treu ist, herzlich, tolerant und gütig (eben das Gegenteil meiner Mutter). Beim Aussehen gibt es bestimmte Parameter, aber keine starren Konstanten (außer vielleicht "schlank"). Ich will ausreichend Zeit für mich selber haben, meine Interessen. Reicht das? Oder muss man das noch näher spezifizieren? :-D

K#astKellxan


Oh, oh, was man alles so per Zufall erfährt... Am Freitag lief abends eine Talkshow, in der ein Mann von

einem zurückliegenden Schlaganfall berichtete. Ich staunte nicht schlecht, denn die Symptome, über die

er erzählte, deckten sich haargenau mit denen, die ich in meiner Jugend schon erfahren mußte. Und zwar

dreimal. Jedesmal nach längerem oberkörperfreiem Aufenthalt in der Sonne.

Taubheit, die sich vom Fuß her über die gesamte linke Körperhälfte, einschließlich Gesicht, zieht, für ein

paar Minuten Bewegungs- und Sprachstörungen hervorruft, und nach etwa einer halben Stunde wieder

verschwindet. Mit anschließender Übelkeit. Ich hab das damals so abgetan und mich nicht weiter darum

gekümmert.

Tja, jetzt weiß ich wenigstens, was seinerzeit los war.

Habe daraufhin im www mal nachgeforscht und gelernt, daß das Risiko für einen richtigen Schlaganfall

in den kommenden 7 Jahren immens hoch ist. Bei mir dürfte es aber schon mindestens 15 Jahre her sein.

Nochmal Schwein gehabt?

Das hat jetzt zwar nichts mit unserem Thema zu tun, aber ich wollte der Gemeinde meine Entdeckung

nicht vorenthalten. Und falls da doch noch etwas hinterherkommen sollte, wäre ich gut beraten, mich

mit meiner Partnerinnensuche etwas mehr ins Zeug zu legen. :-/

Ich wünsche euch allen ein langes, schlaganfallfreies Leben. Und mir auch. Bis bald.

Khwxak


@ Kastellan

Was du damals hattest war kein Schlaganfall. Die Folgen eines Schlaganfalls verschwinden nicht so schnell von selbst. Erst recht nicht bei 3 Anfällen nacheinander.

Cqopnper


@ colt

Genau, ist auch mein Problem. Da steckt auch die Angst zu "Versagen" drin. Auch weil der Mann ja in der Regel der aktivere Part ist.

Das ist sicher der Fehler dabei, diese Situation so auszulegen. Als müsste man irgendein Schema einhalten oder Unsicherheit verstecken. Oder die große Liebe vor sich haben.

Ich glaub, das meinte ich auch eher mit Entschlossenheit bzw. zu wissen, was man will. Es kommt auf den Moment an, weniger zunächst auf eine mögliche gemeinsame Zeit in der Zukunft und was dafür nötig ist. Vorstellungen spielen ne untergeordnete Rolle, entweder man ist scharf oder nicht. Darauf kommts an, darauf sollte die Konzentration gehen. Aktiv ist man von allein, wenn man dann ausprobiert, ob das geht, was man vorhat. Seis drum, wenn das Mädel den allerersten Schritt gemacht hat.

@ kastellan

Und falls da doch noch etwas hinterherkommen sollte, wäre ich gut beraten, mich

mit meiner Partnerinnensuche etwas mehr ins Zeug zu legen.

Nu mach mal halblang, in dem Fall. Aber ein Arzt sollte da schon noch mal drübergucken.

KTastelVlan


Was du damals hattest war kein Schlaganfall.

Natürlich war das kein Schlaganfall, aber es war ein deutlicher Hinweis auf einen solchen.

Unheimlich finde ich das schon irgendwie, aber es rechnet ja kein Mensch damit als Teenager

einen zu bekommen. Ich habe mich seitdem nie mehr ohne T-Shirt in der Sonne aufgehalten,

und es ist auch nichts mehr passiert.

Zurück zum Thema:

Zur Zeit haben sich hier alle auf den guten KWAK eingeschossen, der sich hier zum Sorgenkind

Nummer eins gemausert hat.

Also ich kann KWAKs Antriebslosigkeit sehr gut verstehen. Die guten Ratschläge, die hier auf

ihn niederprasseln sind meines Erachtens kaum umzusetzen.

Ich selber muß mich jedesmal mächtig zusammenreißen, um irgendwelchen Freizeitaktivitäten

nachzugehen. Und beruflich kann ich mich schonmal zu gar nichts aufraffen. Denn über allem

schwebt die Bürde eines unerfüllten Partnerwunsches. Egal wo ich bin, was ich tue; Kino,

Radtour, Ausflug, allein oder mit Kumpel, ich bekomme diese trüben Gedanken nicht aus dem

Kopf. Ich besuche meine Eltern nur noch einmal im Monat, weil es mich wahnsinnig anstrengt,

vor ihnen immer den Gutgelaunten zu markieren.

Ich möchte am liebsten den ganzen Tag zu Hause bleiben, weiß aber auch, das es dadurch nur

noch schlimmer wird.

Ratschläge von außen nehme ich zwar zur Kenntnis, habe aber auch keinen Plan (keine Lust?)

sie umzusetzen.

Das einzige was mir hilft ist der Kontakt mit Frauen. Und zwar Frauen, die mir gefallen, mit

denen ich mir eine Beziehung und/oder Sex wünschen würde. Und hier und da gehe tatsächlich

mit einer solchen Frau aus, ins Kino, oder essen, oder ins Konzert. Auch wenn ich vielleicht

bei ihr als Partner keine Chance habe, sind es doch genau diese gemeinsamen Aktivitäten,

die mich für den Moment aufblühen lassen, die mich für wenige Stunden am wirklichen Leben

teilhaben lassen, die mir die Zeiten des Trübsals erträglich machen.

Von ärztlicher oder psychotherapeutischer Hilfe habe ich hier schon gelesen, was ich für für

ausgemachten Nonsens halte. Die meißten Menschen, die gesund zum Arzt gehen, kommen

krank wieder zurück. Ich glaube fest an diese Theorie.

Das Einzige, was hier wirklich hilft, ist weiblicher Kontakt. Je mehr, desto besser. Mich hält

das auch über Wasser, wenn es auch nicht für kräftige Schwimmzüge reicht.

Aber es schafft ein Fundament, auf dem sich aufbauen läßt.

r<oadr2unnerxII


Das Einzige, was hier wirklich hilft, ist weiblicher Kontakt. Je mehr, desto besser. Mich hält

das auch über Wasser, wenn es auch nicht für kräftige Schwimmzüge reicht.

Aber es schafft ein Fundament, auf dem sich aufbauen läßt.

Dem kann ich nur zustimmen.

S2ascFha40


Ich habe mir eigentlich nie gedanken darüber gemacht wann es denn nun zeit wäre mit einer Frau ins Bett zu gehen.

Ich bin nie der große Partyfreak gewesen, ging nie irgendwie mit Freunden loß in die Disco, hatte aber auch nie das gefühl irgendetwas zu verpassen. Natürlich hatte und habe ich kontakt zu Frauen auf Freundschaftlicherbasis. Und wenn ich mich mal in eine frau (meistens kolleginen) vergucke dann höre ich "...du bist ja ganz nett aber ich habe einen Freund" oder "du bist sehr nett aber nicht mein typ", so ist es immer...ganze zwanzig jahre noch kein erfolgserlebnis bei Frauen und ich sehe wirklich nicht schlecht aus, aber eben nett, Frauen wollen mit mir befreundet sein mehr aber auch nicht.

Wenn wenigstens mal ein Erfolgserlebnis ich platzieren könnte dann wäre mir wohler...aber immer nur "Nein".

Frauen mögen "Bad Guys", damit kann ich leider nicht dienen, man(n) muß sich ja auch irgendwie selbst treu bleiben...bleib´ wie du bist...na toll, dann bekomme ich ja nie eine ab.

Andere in meinem Alter haben schon eine Familie und erwachsene Kinder, und ich lebe immer noch alleine, war noch nie glücklich verliebt, ich kenne doch nur den Schmerz und den Kummer der da hinter verborgen liegt, noch nicht einmal geküsst habe ich mich, geschweige den mit Zunge. Und so stehe ich hier als sogenannter "Jungmann" und bin schon 40! |-o

Irgendwie finde ich das Peinlich aber es hat hallt nie geklappt und ich bin ein Spätzünder und kein Frauenaufreisser,

leider auch ziemlich Schüchtern.

cfoltx 2.0


@ Kastellan,

KWAK

Zur Zeit haben sich hier alle auf den guten KWAK eingeschossen, der sich hier zum Sorgenkind Nummer eins gemausert hat. Also ich kann KWAKs Antriebslosigkeit sehr gut verstehen. Die guten Ratschläge, die hier auf ihn niederprasseln sind meines Erachtens kaum umzusetzen.

Das Problem mit KWAK ist doch Folgendes: Er muss bereit sein, sich selbst zu helfen. Denn niemand anders wird das tun. Er kann höchstens Anleitungen zur Selbsthilfe bekommen (Psychologe, ...).

KWAK gibt hier doch einen Hilfesruf ab. Und viele Leute gehen darauf ein. Aber in letzter Konsequenz lehnt er alle Vorschläge ab. Klar resignieren dann die Poster hier irgendwann. Kennst Du die Story mit dem kleinen Indianer Jungen der ruft, dass der Wolf ins Dorf kommt?

Nochmal: Jeder muss seinen Weg finden. Wege zu diskutieren, auszutauschen ist u.a. der ursprüngliche Sinn dieses Threads. Wir (KWAK, die meisten anderen hier und auch ich) haben ein Problem mit Sozialkompetenz. Der einzige Ansatz den KWAK bisher konsequent verfolgt hat, nämlich ins Bordell zu gehen, hat nichts damit zu tun.

Denn über allem schwebt die Bürde eines unerfüllten Partnerwunsches.

Tja, das kann man schlecht aus seinem Leben verbannen, da elementar biologisch. Aber man kann sich andere Ziele setzen. Du hast durch fehlende Partnerschaft ja einen enormen Vorteil: Zeit. Die kannst Du nutzen, um Deine Aktivitäten voranzutreiben. Das macht dich unabhängiger von dem Manko.

Von ärztlicher oder psychotherapeutischer Hilfe habe ich hier schon gelesen, was ich für für ausgemachten Nonsens halte.

Also da kann ich nur widersprechen. Zunächst einmal würde ich zwischen Psychiater und Psychologen unterscheiden. Ein Psychiater ist ein Arzt, der Mittel verschreibt, wie Antideprissiva etc. Ein Psychologe ist eher jemand zum reden, der die menschliche Psyche kennt, X Fälle Deiner Sorte schon vor sich hatte und Dir Anleitungen geben kann, Dich besser zu fühlen. Die erfolgreichsten Typen gehen dahin, nennen es dann halt "Coaching".

@ Sascha40

Frauen mögen "Bad Guys", damit kann ich leider nicht dienen, man(n) muß sich ja auch irgendwie selbst treu bleiben...bleib´ wie du bist...na toll, dann bekomme ich ja nie eine ab.

Ich glaube das stimmt nur begrenzt. Insbesondere Frauen ab 25 suchen sich, glaube ich, einen netten und lieben Kerl. Der Stimulus für Frauen ist was anderes: Unabhängigkeit. Ich glaube der Mann darf irgendwie nie richtig abhängig von einer Frau sein. Da muss noch genug anderes in seinem Leben sein, was ihn beschäftigt und erfüllt. Den Bad Guys sind die Mädels egal (im negativen Sinne), daher ist er unabhängig. Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit erreichst Du auch durch intrinsische Glückseeligkeit. In dem Du einfach damit zufrieden bist, rundum, wer Du bist. Scheiß auf die anderen, im positiven Sinne.

Schau mal: Es gibt geschätzte hunderte Millionen Beziehungen zwischen Mann und Frau auf dieser Welt. Glaubst Du, dass sind alles Bad Guys, die durchweg Erfolg haben oder Nice Guys, die ständig verlassen werden?

Analysiere mal Deine Glaubenssätze (siehe vorherige Beiträge von mir) und dann gib Dir mal irgendwo Infos zu Selbsterfüllenden Prophezeihungen. Das zu lieb sein, ist aus meiner Erfahrung eher ein Ausdruck einer "Ich-Schwäche". Du traust Dich keine Widerworte zu geben etc.

Die PUAs wollen Dir weiß machen, dass Du ein anderer Mensch werden musst. Aber vielleicht musst Du einfach nur Dich selber finden, wie Du bist, ohne seelischen Ballast wie Ängste etc. Dass Frauen auf mental starke Typen stehen, ist ja biologisch betrachtet absolut sinnvoll. Ergo: Ängste bekämpfen, das authentische, unkontaminierte Ich finden.

Ein ganz gutes und ausgewogenes Buch dazu ist David Deida, Der Weg des wahren Mannes. Dachte erst, er schwafelt viel, aber da steckt viel Wahrheit drin, finde ich.

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