Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

rhoadVrunnMerxII


Wenn ich nochmal 15 wäre, könnte ich mit dem Wissen von heute einiges gerade biegen.

Wenn man nocheinmal die Zeit zurückdrehen könnte, ich würde sicher auch vieles anders machen :-).

und viele Sexualpartnerinnen (alphatier) haben.

Ich denke auch, dass solche Männer weitaus bessere Chancen bei Frauen haben.

Man muss sich ja auch mal in die Lage der Frau versetzen, würde sie wirklich etwas mit einem Jungmann anfangen. Genauso denken viele Frauen sicher, "mit dem stimmt doch etwas nicht".

Es gibt natürlich auch Ausnahmen an Frauen, die sich darauf einlassen würden. Aber habt ihr euch mal gefragt, welche Frauen das sind?

Meine Vermutung:

eine hässliche und/oder dicke Frau

Die Lösung des Jungmannproblems liegt ja quasi auf der Hand.

Ein Besuch im Bordell und die Sache wäre erledigt.

Mir würde es wahrscheinlich ernormes Selbstbewusstsein verschaffen. Ich würde einfach mit dem Gedanken rausgehen, "ich weiß wie es ist, ich weiß wie es aussieht".

Im Hinterkopf aber zugleich der Gedanke, dass ich dafür zahlen musste.

cq.pe@ligreoxso


colt:

Also mein Ansatz ist vollkommen falsch: Ich wünsche mir, das weibliches Interesse durch Logik entsteht.

Copper:

Aber so langsam empfind ich die "andere" Regelwelt als nicht mehr so kompliziert. Man muss es sich eben nicht verdienen.

:)z :)z

Genau.

Mir selber ist es irgendwo bewusst, dass es so ist. Aber ich weigere mich innerlich automatisch die Konsequenzen zu ziehen. Zum einen weil es für mich mit Anstrengung verbunden ist und zweitens weil ich nicht dahinter stehen kann. Ich wünsche mir eben wie colt auch, dass das Interesse logisch entststeht, und genau weil ich weiß dass es nicht so geht, kommt in mir Widerwille gegen die Gesellschaft und irgendwo auch Frauenhass auf, muss ich leider zugeben.

colt:

Es müsste einem doch mal gedankt werden, so dass ethisches Verhalten auch Früchte trägt (ich finde den Bordelbsuch vollkommen OK, nur die Tatsache jemanden damit zu betrügen nicht). Wenn ich mir eine Welt wünschen könnte, dann würden Frauen einen für so ein "ethisches" Verhalten bewundern und zwar nicht nur auf der Oberfläche (und einen dann als asexuell abstempeln).

Glaubt man der Theorie, sind ja insbesondere solche Männer interessant, die ohnehin schon hohe Aufmerksamkeit (social proof) und viele Sexualpartnerinnen (alphatier) haben.

Ich denke es ist letzten Endes auch so, wenn es nicht drum geht, nicht einsam zu sterben sondern jemand, der es wirklich "mit Frauen drauf hat" zu werden (ich kenne kaum jemanden, das sind wahrscheinlich nichtmal 10% der Männer; alle anderen haben zumindest teilweise die Probleme eines JM).

Genau dieser Gegensatz zu dem bescheidenen und zurückhaltenden Menschen, der mir viel näher liegt und halt null Erfolg hat, macht mir zu schaffen und mich irgendwo sauer/verbittert.

Abgesehen davon: Ich bin jetzt gegen Ende einer Studentenparty der Gastgeberin, die mich bei sich (im selben Bett) übernachten lassen wollte, quasi weggerannt und hab mich sofort in Ausflüchten versteckt obwohl ich innerlich gleichzeitig die ganze Zeit überlegt habe, wie ich das Angebot möglichst elegant annehmen soll (es gab nämlich keine romantische Stimmung davor o.ä. => nicht von alleine eingetütet).

Diese Situation gab es in weniger klar schonmal (wir waren halt noch nicht in ihrem Haus sondern in der Gruppe unterwegs) und für genau dieses "ethische Verhalten" habe ich dann Spott geerntet (auch von dem Mädel selbst) und wurde wohl für schwul/asexuell/komisch abgestempelt. (womit man wieder bei meinem beleidigt sein mit der Gesellschaft wäre)

Essenz ist für mich eigentlich aber vor allem (würde ansonsten zu weit führen es hier zu erzählen), dass ich es immerhin geschafft habe, meine Wünsche innerlich live klar zu formulieren und sogar darüber nachgedacht habe, wie ich dorthin komme.

Sonst war ich ja meistens eher in Trance oder einem Blackout gefangen. Also etwas besser. Dazu wird mir durch die Situation nochmal verdeutlicht, dass das Ziel "mich zu optimieren" die eigentliche Geschichte hier in den Hintergrund verdrängt hat.

Ccoppexr


@ colt

Glaubt man der Theorie, sind ja insbesondere solche Männer interessant, die ohnehin schon hohe Aufmerksamkeit (social proof) und viele Sexualpartnerinnen (alphatier) haben.

Theoretisch und im Allgemeinen mag das so sein (zumindest der erste Teil), ich seh allerdings keine zwangsläufige Auswirkung der Anzahl von Sexualpartnern auf die äußerlich wahrnehmbare Attraktivität. Dazwischen liegt immer noch das Selbstbild: Hältst du dich für einen verantwortungsvollen, loyalen, liebenswürdigen Menschen (Voraussetzung) und benimmst du dich danach, überträgst du sozusagen dein Selbstbild auf andere (Ausstrahlung), dann wirst du also auch so wahrgenommen. Das könnte zum Beispiel attraktiv sein.

Wenn man das Prinzip aufs Flirten überträgt, lässt sich das hier klären:

Ich wünsche mir, das weibliches Interesse durch Logik entsteht. Auf der Bedürfnisebene herrscht aber Trieb. Schließlich werde ich mich nicht in eine hässliche und/oder dicke Frau verlieben, selbst wenn ich mir permanent einrede, dass sie doch so ein toller Mensch ist.

Ich denke, hier stehen wir vor dem selben Problem. Ich hab es ja seit längerem so gesehen, dass ich nicht "scharf" genug bin und gewisse Gelegenheiten mich ziemlich kalt gelassen haben.

Ich legs so aus, dass die Bedürfnisebene, der Trieb, zu wenig Relevanz für mich im realen, sozialen Leben hat. Daher kommen erst solche Gebilde zustande, wie theoretische Kriterien oder "logische Liebesvoraussetzungen". Im Prinzip ist es auch schon verlogisiert, wenn du sagst, du wirst dich in keine dicke Frau verlieben. Es könnte vielleicht trotzdem gehen, aber du hast ne andere "logische" Vorstellung von deiner Freundin.

Und von mir kenn ichs so, dass ich von dem grünen Licht für den Trieb immer erst dann ausgegangen bin, wenn schon irgendwas zwischen mir und der Frau passiert ist. Irgendeine platonische Vor-Verpaarung oder so... ohne das konnte ich nicht liebevoll sein. Was will ich aber mit ner Frau, wenn ich noch gar nichts liebes mit ihr anstellen will?

Also von daher die grundsätzliche Frage danach, ob man das ganze eigentlich will und braucht - um mal die ganze Empfindungsstruktur in Bewegung zu bringen und die Bedürfnisebene wachzuküssen. Wer auf dieser Ebene nichts ausreichendes fühlt - und da gehts in der Konsequenz letztendlich darum, das Runde ins Eckige zu bringen - ist noch nicht soweit. Wenn man soweit ist, ist es meiner Meinung nach weitestgehend egal, ob mans schon mal gemacht hat oder nicht. Und meiner Ansicht nach kann man diesen Prozess auch nicht äußerlich beschleunigen indem man ins Bordell geht, zumindest nicht sonderlich gut. Vielleicht passiert deswegen das, was hier immer mal wieder zum besten gegeben wird. Es klappt nicht so. Wenn man bereit wäre, wie erklärt es sich dann, dass man regelrecht vor den Gelegenheiten flüchtet? So wie c.peligroso es wieder erzählt hat.

Was ich auch grad ziemlich deutlich vor Augen hab, ist der Unterschied zwischen Geliebt-werden-wollen und Lieben-Wollen. Ersteres ist passiv, lagert anscheinend im kindlichen Teil und ist irgendwie Ursache von Verzweiflung und Einsamkeit, wenns denn nicht erfüllt wird; vor allem wenn man merkt, dass man nichts anderes als kindliche Passivität zu bieten hat.

Das Letztere scheint dagegen mit der erwachsenen Bereitschaft in Verbindung zu stehen, ersetzt ganz gut die Verzweiflung durch Hoffnung und Zuversicht, denn man hat ja alle Voraussetzungen. Dadurch fehlt eigentlich nur noch ein Gesicht vor der Nase und ein Körper unter den Fingern.

Ich hoffe, das Gefühl bleibt jetzt mal....

caol<t 2.x0


@ Copper

Interessanter Gedanke. Ich denke, in meiner Sehnsucht nach Zuneigung steckt auch viel "Beschütze mich" drin. Ist wohl aufgrund mangelnder Bindung als Kind entstanden. Schätze das wirkt eher abstoßend auf Frauen, weil schwach. Lieben wollen ist ein guter Ansatz, denn der Mann ist aktiv (Yang = lieben), die Frau passiv (Yin = geliebt werden).

Ich versuche es mal egoistisch zu formulieren i.S.v. "Liebe mich!": Worum geht es beim JM-Problem, wenn man mal total abstrahiert? Es geht um Wertschätzung und eine Art sozialer Anerkennung. "Den Typen finde ich süß" ... bis hin zu: "Mit dem will ich ins Bett" (letzteres wohl eher gefühlt als ausgesprochen). Es geht doch nicht darum, dass wir nicht aktiv lieben wollen oder können. Vielmehr trauen wir uns das selber nicht soooo richtig zu oder warten darauf, dass uns jemand ein bisschen Vorschuss gibt, uns an die Hand nimmt. Der hier oftmals von mehreren Schreibern (einschl. mir) geäußerte Frauenhass ist letztlich nichts anderes, als das mangelnde Selbstvertrauen, die Kriterien von Frauen erfüllen zu können.

K+waxk


Der hier oftmals von mehreren Schreibern (einschl. mir) geäußerte Frauenhass ist letztlich nichts anderes, als das mangelnde Selbstvertrauen, die Kriterien von Frauen erfüllen zu können.

Seht es doch mal von der anderen Seite. Was interessiert es uns was Frauen für Kriterien haben? Was stört es uns wenn Frauen uns nicht wollen? Na und ??? Die Frauen sind doch selbst schuld wenn sie nicht erkennen wie toll wir sind. Die wissen nicht was sie verpassen. Ist es unsere Aufgabe uns zu verbiegen um die Frauen zu ihrem Glück zu zwingen ??? NEIN!!!

Überlegt mal folgendes:

Das Jahr 2009 geht dem Ende entgegen. Wir sind alle mal wieder ein Jahr älter geworden. Die Lebenszeit die uns noch bleibt nimmt nur ab. Wollen wir die restliche Zeit die uns bleibt damit zubringen Frauen und ihren Kriterien nachzulaufen und dabei immer wieder an die Wand zu rennen oder fällt uns zur Abwechslung mal was anderes ein was wir mit unserer Lebenszeit anfangen könnten? Ich weigere mich zu glauben, dass wir zu blöd dazu sind. Sind wir die Puppen der Frauen mit denen sie nach beleiben spielen können? Wenn Frau mit Puppen spielen will soll sie sich welche aus Plastik kaufen. Mit denen hat sie sich als Mädchen auch amüsiert. Irgendwann wird sie zur Frau und fühlt sich zu erwachsen um mit Plastikpuppen zu spielen. Deshalb fängt sie an mit Männern als Puppenersatz zu spielen. Haben wir so wenig Selbstachtung um das mit uns machen zu lassen?

Was wollen wir eigentlich. Wir wollen hier und da mal Sex mit einer Frau haben. Und deswegen der ganze Aufstand?! Haben wir nicht besseres zu tun oder sind wir so doof?

Beantwortet mal diese Frage: Ihr wollt täglich ein Glas Milch trinken. Kauft ihr euch deswegen eine Kuh? Wohl kaum. Der Aufwand wäre nicht zu rechtfertigen. Ihr Kauf die Milch im Laden und die Kühe stehen beim Bauern im Stall. Also warum eine Frau permanent bei Laune halten um einmal die Woche Sex zu heben oder noch seltener? Wenn Mann mal Lust hat nimmt ist es viel einfacher und nervenschonender das nötige Geld in die Hand zu nehmen und ins Bordell zu gehen. Erfolgsquote ist deutlich höher und wenn man die Gesamtumstände betrachtet ist es auch günstiger. Also warum sich zum Affen machen?

Wenn ich mich daran erinnere wie verrückt ich mich gemacht habe endlich eine Freundin zu finden muss ich mich fragen was mich damals geritten hat. Über Tage und Wochen ständig diesen Gedanken im Kopf gehabt, anderes vernachlassigt und das alles um danach schwungvoll auf die Nase zu fallen. Braucht man das immer wieder? Ich nicht. Wenn ich darüber nachdenke welchen Aufstand ich deshalb veranstaltet habe muss ich an meinem Verstand zweifeln.

Es gibt ein par Dinge mit denen wir uns abfinden müssen. Wir sind keine Partylöwen. Wir sind Kopfmenschen. Wir denken mit dem Kopf nicht mit dem Schwanz. Während wir darüber nachdenken wie wir das Interesse eine Frau möglicherweise wecken könnten hat ein anderer sie schon flach gelegt. Ist eben so. Finden wir uns damit ab und tun unserer Gesundheit etwas gutes. Sich darüber aufregen macht nur krank und führt zu wneiger als nichts.

Die Fragen die wir uns stellen müssen sind was können wir tun um so wie wir sind ein zufriedenes Leben zu führen. Wenn uns das gelingt haben wir maximale Unabhängigkeit erreicht. Machen wir uns nicht länger verrückt. Werden wir glücklich wie wir sind. Sonst werden wir nur iregndwann unglücklich sterben und uns selbst nicht erklären können warum wir gelebt haben.

J.ohn P*restxon


@ Kwak

Du bist auf dem richtigen weg was deine einstellung und selbstakzeptanz betrifft, nur solltest die nicht den Fehler begehen und zum Frauenhasser werden, im endeffekt können die Frauen nix dazu, die werden halt auch von klein auf dazu indoktriniert, mit Männern zu spielen wie mit Puppen ;-D

Nichtsdestotrotz, deine einstellung gefällt mir, als ich vom Kopf her soweit war wie du hat es dann auch nicht mehr lange gedauert bis ich ne Freundin hatte, obwohl es mir eigentlich latte war, da ich mir Sex jederzeit im Puff holen konnte :-)

@ die anderen hier

Leute, selbstreflektion ist sicher nicht verkehrt, aber wie das hier seitenlang zelebriert wird ist ein bißchen übertrieben!

Im endeffekt müsst ihr irgendwann mal handeln, sprich eure Nudel in eine Frau stecken, da nützt das ganze theoretische gegrübel vorher gar nix ;-D, im gegenteil, es wird euch eher behindern...

Belohnt werden die Leute die es anpacken und handeln, nicht die Leute die überlegen ob das alles richtig ist wie man es gerade macht!

Und handeln wäre eventuell auch einfach mal in den Puff zu fahren und für Geld ein wenig spaß zu haben oder einfach mal eine abschleppen, dich nicht "Hb 8+" ist ;-D

ich meine was solls!? Was hat man als "Jungmann" auf dem spielfeld der Sexualität zu verlieren?? gar nix! Selbst wenn man bei einer prostituierten beim Kondom überziehen einen vorzeitigen abgang bekommt, was solls, auch eine sexuelle erfahrung ;-D

das Leben ist zu kurz zum grübeln, also immer ran an die bulletten

cxolt' 2.x0


@ Kwak

Wollen wir die restliche Zeit die uns bleibt damit zubringen Frauen und ihren Kriterien nachzulaufen und dabei immer wieder an die Wand zu rennen oder fällt uns zur Abwechslung mal was anderes ein was wir mit unserer Lebenszeit anfangen könnten?

Der Umgang mit Frauen gehört leider zum Leben dazu, wie auch immer geartet. Wie gesagt: Es geht mehr um Wertschätzung, soziale Akzeptanz (nicht nur in Bezug auf Frauen), die man nicht erhält. Warum bin ich das "Omega-Tier" und ein anderer der Alpha?

Und worum es vor allem geht: Seine eigenen Ängste bekämpfen. Wenn ich alles unternommen habe und dann scheitere, ist das bitter. Aber vorher aufgeben und nicht der zu sein, der man sein könnte, ist nicht akzeptabel.

Ihr wollt täglich ein Glas Milch trinken. Kauft ihr euch deswegen eine Kuh?

Na ja, andere kaufen sich auch keine Kuh. Vielmehr stellen sich bei manchen die Kühe vors Haus. Warum nicht bei mir? Ich glaube nicht, dass das Potenzial dazu fehlt. Aber Puffbesuch ist ja nach wie vor auf der Liste.

Es gibt ein par Dinge mit denen wir uns abfinden müssen. Wir sind keine Partylöwen. Wir sind Kopfmenschen. Wir denken mit dem Kopf nicht mit dem Schwanz.

Ich denke genauso mit dem Schwanz, habe nur nie gelernt, den Weg vom ersten Anzeichen von Interesse, bis hin zum Stich zu gehen. Auch wurde mir eine total verkopfte und verkorkste Sexualität beigebracht. Im Prinzip vögeln alle Männer die ich näher kenne fremd. Vielleicht sollte ich meinen muttergeprägten Ethik-Ansatz überdenken.

@ John Preston

Belohnt werden die Leute die es anpacken und handeln, nicht die Leute die überlegen ob das alles richtig ist wie man es gerade macht!

Hey man, was ich alles schonungslos anpacke, da können sich andere ein Beispiel dran nehmen. Habe da schon haufenweise Geld reininvestiert. Es ist ja nicht damit getan, seinen Penis in eine X-beliebige Vagina einzuführen, rein mechanisch gesprochen. OK, das ist eine Maßnahme.

Dieses Problem verdeutlicht mir ja "systemimmanente" Unzulänglichkeiten (= Baustellen), die erstmal nix mit Frauen oder Sex zu tun haben. Sagen wir ich betreibe Persönlichkeitsentwicklung.

Ich bin davon überzeugt, dass das Problem sich von alleine löst, wenn ich ansatzweise der geworden bin, der ich sein kann und will.

t)im_itonneTndach


Hallo zusammen,

meiner Meinung nach macht Ihr Euch einfach zu viele Gedanken darüber, ob es in einer Situation bzw. mit einer Person zu Sex kommen könnte, wodurch Ihr Euch die Situation verbaut.

Ich habe leider nicht die ganzen 2000 Seiten (Hochachtung! :)^ ) gelesen, aber hier gab es das sehr bezeichnende Beispiel, dass jemand schrieb, er sei von einer Mitfeiernden eingeladen worden, bei Ihr im Bett zu schlafen. Daraufhin scheint bei Ihm der einzige Gedanke zu sein, dass es da vielleicht zu Sex kommen könnte, was für Ihn - sorry ich weiß nicht mehr genau, wer das jetzt war - die Situation scheinbar total verkrampfte. Es kann aber doch auch sein, dass das Mädel auch einfach so neben euch geschlafen hätte, dass man vielleicht auch nur ein wenig geknutscht hätte, dass es vielleicht zu ein wenig Petting (schlimmes Wort irgendwie) gekommen wäre und dass das dann vielleicht auch einfach mal eine ganz normale Geschichte gewesen wäre, die beiden gefallen hätte - einfach weil man sich sympathisch ist!

Ich glaube eigentlich, dass nette Frauen, die auch was auf dem Kasten haben, es oft gar nicht mögen, wenn Sie merken, dass man eigentlich erst einmal nur auf Sex aus ist und das scheint mir die Jungmann-Frakttion hier zu sein. Meiner Meinung nach kommt man zu (auch außerhalb von Beziehungen stattfindendem) Sex am ehesten, wenn man seinen Gegenüber einfach mal als Mensch gerne hat und nicht, wenn man Ihn als Mittel zum Zweck betrachtet, seine Jungfräulichkeit loszuwerden. Das merken Frauen nämlich (Männer auch, aber uns ist das ja egal).

Viele Frauen, die ich kenne mögen sehr gerne Sex (das fand ich, als ich das mit 17 oder 18 Jahren raus fand sehr erstaunlich - bis dahin hatte ich immer das Gefühl, dass Sex etwas ist, was Männer mögen und Frauen gewähren (vielleicht ist das mit jungen Jahren auch so)), wollen aber tendenziell eher mit jemandem schlafen, der Sie gut findet und nicht jemandem, der sie gebrauchen möchte, um sich selbst von seinen Seelenqualen zu befreien :)

Und vor allem: Wenn es dann mal so weit ist, dann traut Euch einfach. Letztendlich passieren jedem mal frühzeitige Orgasmen, jeder hatte schon mal eine schlaffe Nudel, weil der Kopf auf einmal verrückt spielt, peinlich wird es nur, wenn man ein Riesendrama daraus macht. Ausserdem sind meiner Erfahrung nach die meisten Frauen recht tolerant, wenn die ersten drei bis vier Male noch nicht so doll sind, das ist nämlich oft der Fall (vielleicht auch nur bei mir, aber ich denke, das geht vielen so), weil man einfach nicht weiß, was der andere wie-wann-wo mag (ist das Stöhnen was Gutes? Tut Ihr das weh?).

Naja, ich denke, das wisst Ihr alles, das Problem ist eher die Umsetzung - ich wünsche Euch viel Glück bei Allem, was da kommen wird :)

Liebe Grüße

Tim_Tonnendach

C?oppjer


@ kwak

Seht es doch mal von der anderen Seite. Was interessiert es uns was Frauen für Kriterien haben?

Die Haltung ist gut :)^ Nur setzt du sie gar nicht konsequent um, wie ich finde. Colt bringts gut auf den Punkt. Es geht um Selbstverwirklichung, Selbstachtung.

Andere kaufen sich keine Kuh für ein bissel Milch. Andere zahlen auch keinen Euro für Milch, und du willst dich allen Ernstes dafür abzocken lassen?

Ich glaub, das alleine ist der Grund, warum ich Bordellbesuche aus nichtluxuriösen Gründen ablehnen würde. Ansonsten will ichs aber nicht weiter kritisieren, wenns dir was bringt, nur zu :)^

@ colt

Es geht doch nicht darum, dass wir nicht aktiv lieben wollen oder können.

Doch, irgendwie schon, denk ich. Nur ist es nicht so, dass man das grundsätzlich nicht kann, sondern dass man den Fokus eher auf der passiven Seite hat; die Seite, die nur nehmen kann, die Beachtung und für alles ne Erlaubnis braucht.

Es gibt ne aktive Seite, die ist reifer und initiativer, die kann in diesem Fall was geben. Die steht dieser vorsichtigen passiven Seite entgegen, die braucht keine Erlaubnis, weil für was gutes keine Erlaubnis nötig ist.

Ich erinner mich, dass ich vor langer Zeit hier mal geschrieben habe, dass ich in solchen Situationen mit Frauen nicht gefühlt hab, was ich machen soll. Dass Berührungen total maschinell gewesen wären. Also der Tipp "es einfach passieren lassen" brachte nichts, weil eben nichts passiert ist.

Und das ist das Ding, ich hab damals nur empfangen, aber nichts geben können, keine Streicheleinheit, gar nichts.

@ tim_tonnendach

Ich glaube eigentlich, dass nette Frauen, die auch was auf dem Kasten haben, es oft gar nicht mögen, wenn Sie merken, dass man eigentlich erst einmal nur auf Sex aus ist und das scheint mir die Jungmann-Frakttion hier zu sein. Meiner Meinung nach kommt man zu (auch außerhalb von Beziehungen stattfindendem) Sex am ehesten, wenn man seinen Gegenüber einfach mal als Mensch gerne hat und nicht, wenn man Ihn als Mittel zum Zweck betrachtet, seine Jungfräulichkeit loszuwerden. Das merken Frauen nämlich (Männer auch, aber uns ist das ja egal).

Du vergisst aber, dass der gemeine JM vordergründig kein Lüstling ist, sondern eher das Gegenteil davon. Wiederum andere Typen bekommen es dagegen ganz einfach, wenn sie nur Sex wollen, also an den moralischen Instinkten der Frauen kanns nicht in erster Linie liegen.

Du hast ja ansonsten recht, aber bei Unerfahrenen ist es meiner Ansicht nach zum größeren Teil das Problem, dass sie die Möglichkeit auf unverbindliche Liebeleien eher ausschließen. Dass halt vordergründig kein so starkes Bedürfnis nach Nähe besteht, deswegen auch die häufigen Kriteriendiskussionen zur passenden Frau (vor allem in anderen Threads) oder die Ausflüchte, wenn seitens der Frauen schon Nähe hergestellt wird.

Es geht doch zunächst nur um einen liebevollen Umgang miteinander, und daran scheiterts ja oft schon. Ein bissel kuscheln, Berührungen, Streicheleien. Wenn das das Bedürfnis und das kurzfristige Ziel ist, dann glaube ich auch, dass es ganz einfach und schnell gehen kann.

t8im_ton\nendacxh


Du vergisst aber, dass der gemeine JM vordergründig kein Lüstling ist, sondern eher das Gegenteil davon. Wiederum andere Typen bekommen es dagegen ganz einfach, wenn sie nur Sex wollen, also an den moralischen Instinkten der Frauen kanns nicht in erster Linie liegen.

Nicht, dass ich da falsch verstanden werde: Ich wollte keinen der Jungmänner hier als Lüstlinge darstellen, mir ist schon klar, dass die betreffenden Personen eher zu sensibel sind und nicht nur mal schnell über eine Frau "drüberrutschen" wollen. Ich halte aber die Grundeinstellung, des (zugegebenermaßen ab einem bestimmten Zeitpunkt un - oder kaum vermeidbarerweise) unbedingt-einmal-Sex-haben-wollens (wie gesagt durchaus sehr verständlich) für eine "Instrumentalisierung" der Frauen, die diese auch wahrnehmen. Es geht dann eben nicht darum, mit jemandem zu schlafen, weil man Ihn so toll findet, sondern darum, "es" einfach einmal getan zu haben.

Ich klammere jetzt mal das klassische Aufreißen von Frauen in Discos, Clubs oder Kneipen aus, das ist nämlich etwas, was man "können" und wollen muss, was aber glaube ich sehr viel seltener passiert als man denkt, dann meistens sehr viel schäbigere Frauen und Männer betrifft als man sich vorstellen kann und was meiner Meinung nach ein Großteil meiner Freunde und Bekannten auch niemals gemacht hat, der aber dennoch auf anderem Wege mal zu Geschlechtsverkehr kam und noch kommt. Ich kann so was auch nicht (naja, vielleicht an Karneval, aber dann endet das meistens mit Geknutsche, was ja auch seinen Reiz hat :-p ) und finde es eigentlich auch nicht besonders erstrebenswert.

Liebe Grüße

Tim_T.

cv.pelgigrosxo


Ich war das. Unbedingt-Sex-wollen, Instrumentalisierung etc. passt alles nicht, im Gegenteil.

Ich hatte den Wunsch nach echter Nähe mit ihr (wir waren sonst immer platonisch), auf das kleinste Signal gehofft und dann kam plötzlich alles anders kam als erwartet. Es gab noch Begleitumstände (z.B. dass ich davor einem Kumpel sein Sofa abgeschwatzt hatte zum übernachten und sozusagen meine Planung schon fest war). Ich war jedenfalls sowieso komplett überfordert und verunsichert, nicht in der Lage etwas anderes zu tun als vor der "Überraschung" wegzurennen.

Es ist kaum in Worte zu fassen, ich habe bis jetzt noch keine klaren Gedanken dazu.

cR.peli.groso


@ Copper

Das was du schreibst, passt gut.

Auch deine Beiträge auf der letzten Seite mit colt waren :)^ :)^ ...hilft mir insbesondere irgendwie eine Struktur zu finden.

Heolaxdi


@ Kwak

Irgendwann wird sie zur Frau und fühlt sich zu erwachsen um mit Plastikpuppen zu spielen. Deshalb fängt sie an mit Männern als Puppenersatz zu spielen. Haben wir so wenig Selbstachtung um das mit uns machen zu lassen?

Da muss ich aber mal ganz entschieden widersprechen. Dass die "boesen" Frauen mit den "armen" Maennern spielen und sie nur ausnutzen halte ich fuer einen totalen Bloedsinn, den sich manche frustrierte ABs einreden weil sie nicht die Verantwortung fuer ihr eigenes Leben uebernehmen wollen. Natuerlich gibt es berechnende und manipulierende Frauen, genauso wie es auch solche Maenner gibt. Aber meiner Erfahrung nach ist das eine Minderheit und nicht der Normalfall.

Was wollen wir eigentlich. Wir wollen hier und da mal Sex mit einer Frau haben. Und deswegen der ganze Aufstand?! Haben wir nicht besseres zu tun oder sind wir so doof?

Was du willst kann ich nicht sagen. Vielleicht willst du wirklich nur Sex. Dann lohnt sich der ganze Aufwand sicher nicht. Wenn ich aber deine ganzen Beitraege so lese kann ich mir das eigentlich auch nicht vorstellen.

Aber sprich hier bitte nicht fuer die Allgemeinheit. Ich will ganz bestimmt nicht eine Freundin, nur damit ich ab und zu mal "drueberrutschen" kann. Du glaubst doch hoffentlich nicht allen Ernstes, dass eine Freunding / eine Beziehung dir nicht mehr bieten kann als Sex? Wenn doch dann waere das sehr traurig und hoffentlich verirrt sich dann nie eine Frau in deine Naehe, die mehr erwartet.

Meeis-ter_Grlanz


Was du willst kann ich nicht sagen. Vielleicht willst du wirklich nur Sex. Dann lohnt sich der ganze Aufwand sicher nicht. Wenn ich aber deine ganzen Beitraege so lese kann ich mir das eigentlich auch nicht vorstellen.

Aber sprich hier bitte nicht fuer die Allgemeinheit. Ich will ganz bestimmt nicht eine Freundin, nur damit ich ab und zu mal "drueberrutschen" kann. Du glaubst doch hoffentlich nicht allen Ernstes, dass eine Freunding / eine Beziehung dir nicht mehr bieten kann als Sex? Wenn doch dann waere das sehr traurig und hoffentlich verirrt sich dann nie eine Frau in deine Naehe, die mehr erwartet.

Kwak kennt Sex, den möchte er. Verständlicherweise. Anderes kennt er leider noch nicht. Er beschränkt sich bei den Wünschen auf das, was er kennt und deshalb begehrt. Ist ja ok. Sobald Kwak auch das kennt, was eine Partnerschaft sonst noch bietet, wird er auch das schätzen lernen. Und vor allem begehren.

Was die Partnerschaft alles bieten kann, wirkt auf den JM bisweilen sehr unwirklich. Hätt ich mir doch niemals vorstellen können, wie es ist, eine Freundin zu haben, bis es soweit war. Natürlich hatte ich meine Gedanken dazu. Aber wies dann echt ist ...

Es ist erstrebenswert. Nicht nur wegen dem Sex.

c`olt4 2.0


@ tim_tonnendach

Es geht dann eben nicht darum, mit jemandem zu schlafen, weil man Ihn so toll findet, sondern darum, "es" einfach einmal getan zu haben.

Ich muss Dir in der Tendenz Recht geben: Diese JM-Geschichte dominiert inzwischen mein emotionales Leben. Momentan drehe ich die Schleife: "Ich kann das nicht, ... es wird niemals klappen, ... die bösen Frauen, ... andere habens irgendwie drauf, ... haben Glück, ... ich nicht."

Wäre mal interessant zu wissen, ob die Schreiber hier, das auch als emotionales auf-und-ab empfinden?

Im Detail deckt sich das allerdings nicht. Im Hinterkopf schwebt wohl eher der Gedanke: "Das könnte meine neue Freundin werden" als "die sehe ich als potenziellen Fick". Und man verliebt sich sehr schnell.

Was ist denn das Problem Leute?

Ab einem gewissen Alter keine Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu haben (insb. als Mann) gilt als nicht normal, ist nicht akzeptabel. Man überschreitet irgendwann einen kritischen Punkt.

Meist sind diese Menschen von Hause aus eher wenig selbstbewusst, haben Probleme mit Nähe, mit Selbstakzeptanz. Keiner hat ihnen einen normalen Umgang mit Sexualität vorgelebt. Sie müssen sich das jetzt alles selber erarbeiten, allerdings mit einem beschränkten "Set" an sozialen "Skills" (Anbahnung etc.) und unter der Nebenbedingung, dass Sie "annormal" sind (s.o.), in einem Umfeld "normaler" Leute. Das reißt gleich ein riesiges Delta zu gewöhnlichen Menschen.

Da stellt sich mir die Frage: Wie sähe wohl ein optimales Heranführen an eine normale Sexualität dar? In Holland gibt es ja wohl so etwas wie eine "Einweiserin", eine psychologisch geschulte Prostituierte, oder umgekehrt. :-D

@ Holadi

Du glaubst doch hoffentlich nicht allen Ernstes, dass eine Freunding / eine Beziehung dir nicht mehr bieten kann als Sex?

Wie Meister Glanz richtig sagt: Woher soll Kwak das wissen? Gleiches gilt für mich.

Für meinen Teil muss ich sagen: Ich habe festgestellt, dass ich mir gar nichts mit Frauen i.A. zu sagen habe. Ich habe auch so gut wie keine weibliche Freundin (typischer AFC eben). Habe daher entschieden, mich wieder stärker mit Kommunikation und NLP (Rapport) und solchen Dingen zu befassen.

Da muss ich aber mal ganz entschieden widersprechen. Dass die "boesen" Frauen mit den "armen" Maennern spielen und sie nur ausnutzen halte ich fuer einen totalen Bloedsinn, den sich manche frustrierte ABs einreden weil sie nicht die Verantwortung fuer ihr eigenes Leben uebernehmen wollen.

Wie sähe denn Verantwortung übernehmen aus? Hier bezweifelt doch keiner mehr im Thread, dass er selber "Schuld" an seinem Dilemma ist oder zumindest das Problem durch eigene Taten lösen muss.

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