Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

C"opp%exr


@ heyerdahl

Worauf willst du denn hinaus?

Mein Vorschlag war...so schwer es für Individualisten auch sein mag..sich der Gemeinschaft, dem normalen Leben, unterzuordnen, indem man sich mit Menschen trifft, die eine normale Sexualität haben. Menschen, die meinetwegen nicht reflektieren, vielleicht unsenibler sind, aber offen und einfach dem Leben gegenüberstehen... und dabei Ansichten übernehmen. Auch wenn das für den einen als Frevel am Selbst erscheinen mag.

Sieht so aus, als hast du irgendeinen Eindruck bekommen, den ich nicht ganz teilen würde.

Also ich hab den Eindruck, dass die meisten Schreiber hier genügend Kontakt unter "normalen" Leuten haben... auf der Arbeit, an der Uni, auf Parties...

Ich denke schon Jungfrauen abstrakt zu verstehen da ich theoretisch selbst diesen Weg hätte einschlagen können. Ich glaube, das Grundproblem ist Angst. Und dieses baut man ab, indem man sich Herausforderungen (lies Ängsten) stellt, nenn es ruhig seinen Mann stehen.

Da geb ich dir recht! Aber die Reflexion findet doch nicht aus Spaß an der Freude statt. Einfache Lösungen für einfache Probleme - dagegen hab ich nix. Aber es ist nicht immer einfach nur Angst. Das wars vielleicht mal mit 13 Jahren oder so.

@ kwak

Bei anderen Gelegenheiten kann Mann viel schlimmer Abgezockt werden als im Bordell. Wenn du eine Freundin hast die mal ganz versehentlich schwanger wird dann bis du für Jahrzehnte abgezockt. Dagegen sind ein par Geldscheine die man im Bordell verlieren kann eine Kleinigkeit.

Super Vergleich... Ist das dein Ernst?? :-/

Kwak, ich les das jetzt echt als gefühlsmäßige Bankrotterklärung in zwischenmenschlichen Dingen. Das klingt ziemlich verächtlich, zumal Frauen ja auch nicht einfach so schwanger werden.

Ich seh das wohl etwas weniger zynisch, da ein Kind für mich Grund wäre, verdammt stolz zu sein. Das versteh ich auch darunter, "seinen Mann zu stehen".

C oOppxer


@ Kyon

Aber man muss folgendes bedenken: Man neigt dazu, die Vergangenheit zu verklären. Und wenn man noch mal genau nachdenkt, dann erinnert man sich dunkel auch an die unangenehmen Dinge dieser Zeit, auch Kinder haben Kummer.

Na klar, ich meinte das allerdings nicht. Es geht um die emotionale Ausgeglichenheit, die ich zuletzt empfunden hab, bevor ich zum ersten Mal verknallt war. Dafür hatte ich andere Probleme, klar, aber wichtiger war, dass ich mich trotzdem immer gut aufgehoben gefühlt hab.

-*who&carWes77x-


Hast Du angst vor einer beziehung ?

hast du viele enttäuschungen erlebt so dass du denkst , mich will eh keine oder sowas ?

Hypnose könnte dir helfen .

hoepyezrdaxhl


@ cooper

Worauf willst du denn hinaus?

Auf die einfache Wahrscheinlichkeit, dass der Durchschnittsmensch (hier als Alpha bezeichnet :-|) der bessere Lehrer, Vorbild, wäre als jemand, der die selben eigenen Probleme hat, aber selbst erst den Weg suchen muß. Mann kann es sich auch schwer machen.

Wie? Wenn normale Freunde vorhanden sind, wo sind dann die ganzen Probleme?

Wenn ich sehe warum mein Freund Erfolg hat, kann ich seine Strategie ja auch übernehmen. Ich bin nicht so offen, redegewandt, schaue nicht so gut aus? Tja...zwei Wege:

1) Ich glaube, nichts ändern zu können (Gene, Eltern, Kindheit - 99% der probleme und Ursachen liegen wohl darin, also unverschuldet!) und reflektiere weiterhin mit Gleichgesinnten zum xten mal dieselben Probleme durch, um dennoch nicht zu handeln

2) ich akzeptiere...vielleicht aus reiner Notwendigkeit dass a) ich kein Unterwäschemodel bin, b) meine Kindheit, Eltern, x schuld waren c) ich nicht so weitermachen möchte.

Und dann beginne ich zu lernen. Von meinen normalen Freunden. Indem ich mich leiten lasse, meinetwegen kopiere. Natürlich kann man alles auf eigene Faust herausfinden... :=o.

Und stelle mich meinen Ängsten, indem ich einfach sehe, wovor ich Angst habe,- etwa durch den Vergleich zwischen Wünschen und Ist - Zustand.

Und dann genau das tue. Davor habe ich Respekt, weil es von einem starken Willen zeugt.

Es kann gut sein, dass ich alles hier falsch verstanden habe. Dass jeder sein Leben im Griff hat, keine Angst spürt...wenn ja, dann möchte ich von denjenigen lernen 8-)

hYeyuerdtahl


Fast vergessen....man muss auch manchmal vertrauen können, mann muss nicht alles logisch erklären können, solange es funktioniert. Gedanken sind nicht die äußere Realität.

Und sorry, ich halte niemanden für blöd auch wenn man den Eindruck haben könnte. Ich glaube, man kann sich auch helfen lassen, ohne dass ein Zacken aus der Krone bricht. Besonders angesichts der Tatsache dass so gut wie jeder seit x Tagen an der Stelle tritt. Hätte ich so manchen Bericht hier geschrieben, würde ich mir eine eine Depression attestieren.

ps. Copper statt cooper

C?oppAexr


@ heyerdahl

Fast vergessen....man muss auch manchmal vertrauen können, mann muss nicht alles logisch erklären können, solange es funktioniert.

Stimmt, na klar. Aber wenn es eben nicht funktioniert?

Wie? Wenn normale Freunde vorhanden sind, wo sind dann die ganzen Probleme?

Hmm... So richtig kann ich dem Schluß nicht folgen, machs mal nicht so einfach. Was haben meine Freunde mit meinem Beziehungsstatus zu tun? Das einzige, was mir einfällt, ist, ist dass mein Freundeskreis ziemlich konstant ist. Da tauchen auf Parties keine neuen Leute auf. Höchstens mal ein neues befreundetes Paar. So gesehen also wenig Gelegenheit, relativ unkompliziert jemanden kennenzulernen. Eventuell im Gegensatz zu anderen Leuten. Aber das ist ja nicht das Ding, ich lerne ja trotzdem so einige Frauen kennen, offenbar nur nicht genug.

Wenn ich sehe warum mein Freund Erfolg hat, kann ich seine Strategie ja auch übernehmen.

Wieso, denn dazu müsste ich ja bei den jeweiligen Dates dabei gewesen sein?! Was soll ich also in dem Moment kopieren?

Also für mich kann ich sagen, dass es kein Problem darin gibt, dass ich nicht genug Aufmerksamkeit von Frauen bekomme. Das läuft völlig ok, ich habe meine Dates.

Angst spielt natürlich trotzdem ne Rolle, aber vielleicht in anderem Zusammenhang im Vorfeld.

@ whocares77

Meinst du mich??

Kfw$axk


@ Copper

Super Vergleich... Ist das dein Ernst??

Das ist die Realität.

Kbwak


@ heyerdahl

Die Idee Freunde zu fragen ist schon gut. Aber dazu muss man auch Freunde haben die man fragen könnte. Ich kenne niemanden den ich mal fragen könnte wie man am besten bei Frauen ankommt.

pyianmofor#txe09


Hallo zusammen,

ich habe diesen Thread erst diese Tage entdeckt, finde ihn hochinteressant, da ich dasselbe Problem hatte und (wieder) habe, und das seit zwei Jahrzehnten. Ich habe den Thread teilweise gelesen (Nr.1 Seite 1 bis etwa 160, Nr. 2 stellenweise und die letzten Seiten). Viele Diskussionsteilnehmer dürften den Begleitangaben nach im Studentenalter oder kurz danach sein. Ich bin demgegenüber nicht wesentlich älter, aber gegebenenfalls eben doch etwas (Ü45). Mit meinen Ausführungen hoffe ich, nicht früher Gesagtes platt zu wiederholen – wie gesagt, was ich gelesen habe, war hochinteressant, aber ich habe längst nicht alle der weit über 2000 Seiten gelesen.

Kurz zu mir, der Ausgangssituation wegen: auch ich habe, wie gesagt, das hier besprochene Problem, wenn ich auch (inzwischen) doch nicht mehr JM bin, derzeit aber doch wieder allein, und das JM-Problem an sich ist wieder da, als wäre keine Beziehung zwischendurch gewesen. Dabei gelte ich unter Frauen (fast) jeglicher Couleur als hochsympathisch gerade Frauen gegenüber, sehe angeblich nicht schlecht aus (wenngleich knabenartig schmächtig und nicht sehr groß und wirke deshalb 10 Jahre jünger), gelte als weit überdurchschnittlich gebildet, gepflegt, gesellschaftsfähig ohne Abstriche, guter Beruf, ansehnliches Einkommen (all das sage nicht ich, das sagen die Frauen!), spiele zudem ein Musikinstrument usw. Dennoch gibt es diese Sätze, die ich mir bis heute anhören muß: "Ach, wenn mein Mann, Freund, LAG etc. doch nur so wäre wie du, pianoforte09!", "Ich kann gar nicht verstehen, daß dich keine will - ach übrigens: ich will dich auch nicht, du bist viel zu schade für mich – viel zu klein für mich, viel zu …usw."

Zahlreiche Aussagen von Captain Future, kwak und anderen JM kann ich also direkt unterschreiben, und das steht hier wohl auch nicht zur Diskussion, insbesondere das Gefühl, immer und immer und immer wieder nur abgelehnt zu werden.

Wo also liegt das Problem? Ich bin auch immer in die Kumpelfalle gerutscht und tue es heute versehentlich noch.

Was sind meine Beobachtungen hierzu?

Frauen lassen einen Mann dann weiter an sich heran und respektieren ihn, wenn er ausreichend maskulin wirkt. Maskulin wirkt er dann, wenn er dominant ist und überlegen wirkt und das auch so darstellt. Alle anderen Eigenschaften des Mannes werden, wenn positiv, gern mitgenommen, wenn negativ, akzeptiert. So ist das leider! Ein Mann wird nicht angenommen, obwohl er dominant und überlegen ist, sondern weil er dominant und überlegen ist. Ein Mann wird nicht deshalb abgelehnt, obwohl er feinfühliger und rücksichtsvoller ist, sondern weil er feinfühliger und rücksichtsvoller ist. Aus diesem Grund sehe ich (fast) alles, was mit der Emanzipation der Frauen zu tun hat, als von den Frauen selbst hintergangen an. Sie selber verhindern ihre eigene Emanzipation. Frauen wählen hier nach einem oder allenfalls zwei oder drei wenigen Merkmalen aus. Diese sind insbesondere wenig aussagekräftig, was eine Beziehung angeht. Das erklärt, warum so viele Frauen nach wenigen Jahren die Beziehung beenden mit den Worten: "Mein Mann, Freund, LAG hat sich als A…loch herausgestellt. So ganz plötzlich. Das war auch überhaupt nicht vorherzusehen."

Nein, woher auch, wenn Dominanz und (angebliche) Überlegenheit die einzigen Kriterien sind. Dieses Modell erklärt auch, warum dann und wann ein netter Mann unter die Haube kommt: er war trotz Nettigkeit dominant genug.

Nun stellen Frauen sich meiner Erfahrung nach hier im Thread gern als die "Herren des Verfahrens" hin (siehe die zahlreichen Texte von morgenluft): Tja, liebe Weichei-Männer, so ist das eben, ändert euch mal schön.

Auch viele Frauen in meinem Freundeskreis tun das nur zu gern.

Aufgrund des offensichtlich eher jüngeren Alters der meisten Teilnehmer – auch der weiblichen – möchte ich das Augenmerk einmal auf einen ganz anderen Aspekt legen: die selbstgemachte Situation der Frau in diesem Spiel. Morgenluft etwa, die um Seite 100 des Threads (Nr. 1) klarstellt, welches Problem JM haben und was dagegen zu tun sei. Abgesehen davon, daß die angemahnten Verhaltensänderungen von einem JM nicht einfach durchzuführen sind (wir alle können aus unserer Haut nicht einfach mal heraus), hat morgenluft meiner Erfahrung nach jedoch leider recht! Aber morgenluft macht – wie fast alle Frauen in dieser Sache – die Rechnung ohne den Wirt – sprich: das steigende Lebensalter und die Aussicht der Frauen (der Frauen, nicht der Männer und nicht der JM).

Für diese Frauen gibt ein grausiges Erwachen immer dann, wenn auf der Geburtstagstorte plötzlich Ü35 steht. Zahlreiche Damen aus meinem Freundeskreis, von denen ich seinerzeit mehr wollte, aber nur der Kumpel wurde, kriegen nun Panik. Die "dominanten" Männer haben sich allesamt als Beziehungsversager herausgestellt, obwohl sie die attraktivsten waren und sind, und die Damen stehen nun allein da. Mein Interesse an ihnen ist jedoch erloschen – nicht aus Trotz, sondern weil das Kumpelsein auch anders herum wirkt – solche Frauen sind irgendwann auch für mich nur noch Kumpels. Frauen ab 35 sind nicht mehr unbedingt so attraktiv, spätestens mit 45 sieht eine Frau nicht mehr unbedingt wie eine potentielle Geschlechtspartnerin aus (was keinesfalls heißt, daß sie für einen Mann, mit dem sie seit Jahren zusammen ist, nicht die Nummer eins sein kann, das ist keine Frage). So sehr morgenluft mit ihren Aussagen faktisch recht haben mag, so stimmt doch auch: Männer werden mit dem Alter (tendenziell) interessant, Frauen jedoch alt. Das bedenken Frauen zwischen 18 und 30 nicht.

Worin kann die Lösung für mich als Mann liegen? Ich bin durch endlose Enttäuschungen und das immer wiederkehrende Ereignis, daß ich nicht zum Zuge komme, Frauen gegenüber innerlich verhärtet, mindestens viel kritischer, skeptischer geworden. Dieses Verhärten versuche ich seit jüngster Zeit in einen gesunden Zorn umzumünzen, d.h., wenn eine Frau glaubt, mit mir zu spielen anfangen zu können, dann ziehe ich sofort Grenzen. Ich beantworte E-Mails und Telefonanrufe auf dem AB nicht mehr sofort, auch wenn Frau es eilig hat. Ich überlege mir genau, ob ich mich als Hilfe einspannen lasse. Das, liebe Damen, ist das Ergebnis. Weil ich das erst jetzt erkannt habe (ja, so doof kann man sein, ich weiß), kann ich von Erfolgen noch nicht berichten, aber nach alledem, was ich hier glaube lernen zu können, kann das ein Weg sein. Mindestens schwindet das Gefühl der Hilf- und Tatenlosigkeit. Weiter versuche ich, mich an Frauen zu halten, die jünger sind als ich, aber eben um die 35. Frauen gegenüber wirke ich aufgrund meines höheren Alters automatisch dominanter, und weil die Frauen um 35 die Zeit mehr als nur ticken hören, sind sie nicht mehr so wählerisch in Bezug auf Eigenschaften, die doch zweitrangig sein sollten. Auch beobachte ich in meinem Bekanntenkreis, daß das Alter Frauen zwar nicht vernünftiger macht, sie aber zu einer gewissen vernunftsähnlichen Haltung treibt.

hTeyerRdahl


@ Copper

Mit "funktionieren" waren die Strategien der Normalos gemeint - und zwar in dem Sinne, dass man übernimmt ohne die psychologsiche Ursache herauszubemühen.

Vielleicht ging es unter...ich kann keine Tipps geben - mir ist selber ein Rätsel, warum ich schon mehrere Beziehungen hatte...neh Scherz...ich weiß schon warum, könnte es aber nicht in Worten (Anleitung!)begreiflich machen.

Was hilf es zu schreiben, ihr müsst x und y sein, dürft z nicht aber b auf jeden Fall? Es ist unglaublich schwer, die richtige Ursache für weibliches Interesse herauszufinden..Vielleicht war es der Charme, vielleicht aber doch das Aussehen, vielleicht hat sie nur gespielt, vielleicht gefiel ihr die Art zu Küssen...wer kann das beantworten? Ich schon, wenn ich nachfrage. Aber das hilft auch nur meinem Selbstvertrauen, denn ab da werden die Karten neu gemischt.

Bei soviel Ungewissheiten kann man nur nach Wahrscheinlichkeiten gehen...und die erschließen sich doch viel besser, wenn man sieht, was im Bekanntenkreis abläuft

Und man verzeihe die Unart, von mir auf andere zu schließen, aber ich habe hier noch nie einen Beitrag gelesen, der eine sinnvolle Anleitung auch nur annähernd weitergab. Daher war mein Anliegen, den Thread hier meinetwegen als Infokanal zu nutzen, aber bitte nicht als Lebenshilfe ect. Die einzige Hilfe gibt es im Leben von "normalen" Menschen. Man lernt so etwas in seiner Gänze nicht durch Wissen sonder am besten (und verlässlichsten) durch Beobachtung und Nachahmung im weitesten Sinne. Oder Selbstversuch.

Für mich ist das glasklar, aber ich kann verstehen dass es für ander Menschen nicht so ist. Keine Ahnung was ich als Beispiel schreiben soll...Aber der Umgang mit "Kerlen" sorgt doch schon dafür, Hemmschwellen abzubauen, Handelsweisen zu übernehmen...Stichwort unbewusster Gruppenzwang. Dass man sich verleugnet will ja keiner.

Nochmal kurz: ich halte es für Energieverschwendung zu hoffen, unter Gleichen eine Lösung zu finde.

@ Kwak

Ich verstehe...ich hoffe deine Aufmerksamkeit verlagert sich in die Richtung, Freunde zu finden - könnte mir gut vorstellen das sich der Rest dann ergibt. Frag mich aber nicht wie.

@ pianoforte

Das Problem an Entäuschungen ist, dass sie hart machen, auch gegenüber Menschen, die keine Härte verdient haben. Nachvollziehbar, aber bitter im Abgang.

p_ia]nofoarte09


@ heyerdahl

Das ist im Prinzip richtig, aber da weiß ich wohl zu unterscheiden. Das hatte ich nicht erwähnt, insofern danke für den Einwand.

ceolmt 2.x0


@ pianoforte09

Frauen lassen einen Mann dann weiter an sich heran und respektieren ihn, wenn er ausreichend maskulin wirkt.

Ein Mann wird nicht deshalb abgelehnt, obwohl er feinfühliger und rücksichtsvoller ist, sondern weil er feinfühliger und rücksichtsvoller ist.

Zu diesen beiden Zitaten möchte ich eine Buchempfehlung aussprechen: "Männlichkeit leben" von Björn Thorsten Leimbach.

Wirklich interessant: Er stellt klar, dass die Frauen immer mehr Macht gewinnen, gleichzeitig die Männer sich unterdrücken lassen und verweiblichen. Der dominante Einfluss der Frau in der Erziehung (Lehrerinnen etc.) erzeugt wiederum Männer, die die Frauen eigentlich gar nicht wollen.

Er zeigt auf, woran man erkennt, wann man ein Nice Guy ist. Erklärt, warum Frauen diese nicht wirklich wollen und führt auf, wie man(n) seine Männlichkeit zurückgewinnen kann. Interessanterweise spricht er viel von positiver Aggression, die den Jungen heutzutage systematisch abtrainiert wird, obgleich diese wesentlicher Bestandteil des männlichen Wesens ist. Sehr interessantes Buch.

Aus diesem Grund sehe ich (fast) alles, was mit der Emanzipation der Frauen zu tun hat, als von den Frauen selbst hintergangen an. Sie selber verhindern ihre eigene Emanzipation.

1. Die Emanzipation haben einige wenige Frauen angezettelt. Die beiden bekanntesten Femistinnen aus Amerika und Deutschland sind Lesben!

2. Außerdem ist das im Wesen der Frau: Was Frauen sagen und meinen sind 2 verschiedene Paar Schuhe:

Trieb, Gefühle, Gedanken - Delta - das Gesagte (das Delta ist ihnen z.T. nicht mal bewusst)

Dazu bitte David Deida lesen "Der Weg des wahren Mannes", ein Beispiel daraus: Der Mann sagt: "Komm lass uns ins Kino gehen", die Frau sagt "nein, ich will nicht". Sie meint aber gar nicht das Kino, sondern empfindet etwas Negatives in der Beziehung zwischen den Beiden. Der Mann macht etwas Verrücktes (wirbelt sie rum, knutscht sie wild ab etc.) und schon lautet ihre Antwort 30 Sekunden später "Ja", weil sich ihre Einstellung, derzeitiges Gefühl zu ihm geändert hat.

Beide hier zitierten Autoren sind spirituell unterwegs (u.a. Zen-Buddhismus)! Also keine PUAs oder sonstigen Machos! Unisono heißt es dort: Der Mann muss dominieren und die Neckereien der Frauen (Shittests) bestehen. Das ist das Leben.

Ich möchte noch anfügen: Deine Verhärtung ggü Frauen kann ich nachvollziehen. Bei mir ist es eher eine Art Ohnmacht. Sobald ich denke, was ich alles erfüllen müsste, um begehrt zu werden, laufe ich gegen eine Wand, die ich scheinbar niemals restlos überwinden werde.

Dieses Modell erklärt auch, warum dann und wann ein netter Mann unter die Haube kommt: er war trotz Nettigkeit dominant genug.

Dominanz schließt Nettigkeit nicht aus. Alphatiere werden in der PUA-Literatur ja stets als höchst soziale Wesen beschrieben. Aber sie machen eben nur das, was sie wollen.

gute nacht!*:)

c6oylt 2x.0


OK, noch eine Sache:

@ heyerdahl

Man lernt so etwas in seiner Gänze nicht durch Wissen sonder am besten (und verlässlichsten) durch Beobachtung und Nachahmung im weitesten Sinne. Oder Selbstversuch.

Da hast du Recht. Wenn ich mit Kumpels weggehe, sehe ich wie sie eine komplette Show abziehen, um bei Frauen zu landen. Sie tanzen mit ihnen, wirbeln sie Salsa-mäßig rum, strahlen über das ganze Gesicht und pflegen eine oft total aufgesetzte Konversation. Das sind Attribute, auf die die meisten Frauen total abfahren. Das ist eben Anbahnung.

Ich kann das nicht, auch nicht nachahmen, so sehr ich mich anstrenge. Mir fallen nur 1-2 Abende ein, an denen ich das hinbekommen habe und entsprechendes Feedback bekam. Da war der Impuls dazu allerdings auch einigermaßen authentisch. Was immer da auch richtig gelaufen ist. Vermutlich bin ich ein depressiver, introvertierter Charakter. ???

rzoadrudnnerII


Und dann beginne ich zu lernen. Von meinen normalen Freunden. Indem ich mich leiten lasse, meinetwegen kopiere.

Wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umsehe gibt es dort keine großeren Eroberer.

Dennoch haben sie es immer wieder leicht, eine neue Partnerin zu finden.

Ich habe das Gefühl das sie dafür nichtmal was tun müssen.

Die Frauen haben einfach Interesse an ihnen, finden ihn total süß oder sonstiges. Jetzt können sie nicht mehr viel falsch machen.

Ich behaupte keiner von denen hat sich mal irgendwie Gedanken gemacht, wie er die Frau erobern könnte. Er wollte Sie, Sie wollte Ihn und alles läuft wie von allein.

Von meinen Freunden kann ich also in der Hinsicht sehr wenig lernen, Theoriekenntnisse scheine ich sogar bald noch mehr zu haben :=o.

pAiano[fortex09


@ colt 2.0

Vielen Dank für die Buchtipps und die Hinweise dazu. Diese Bücher werde ich mir auf alle Fälle besorgen.

Deine Ohnmachtsgefühle kenne ich auch, aber die sind bei mir einer gewissen und schon erwähnten Verhärtung gewichen. Ich kann Deine Beobachtung vollkommen bestätigen, daß es Männer gibt, die offensichtlich noch nicht einmal etwas dafür tun müssen, damit sie begehrt sind. Dabei haben viele von denen doch ins Auge springende Eigenschaften, von denen Frauen gern sagen, das sei nachteilig oder sogar ein k.o.-Kriterium: ungepflegte Erscheinung, überdominantes Auftreten, fehlende Hilfsbereitschaft, keinerlei Tischmanieren, ist alles wurscht (Hinweis: alle Beispiele entstammen wirklichen Figuren aus meinem Leben). Trotzdem: diese Kerle kommen an, können es sich raussuchen. RAUS-SU-CHEN!! Ich muß schon fast froh sein, wenn ich in ein Café komme und überhaupt von der Bedienung bemerkt werde.

Jetzt gibt es Männer, die raten mir, mich aufrechter hinzustellen, Bauch rein, Brust raus etc. Erstens habe ich einen aufrechten Gang, so daß ich sowieso schon aufrecht und offen daherkomme und keinesfalls zusammengefaltet. Frauen bestätigen mir immer wieder, ich sei eine total offene Erscheinung, kein bißchen verklemmt, aufrechter Gang etc.. Zweitens ist mit meiner Statur (knabenhaft schlank, nicht sehr groß) hier eben nicht viel zu machen.

Auch Deine Ausführungen dazu, daß Frauen anderes sagen, als sie meinen, finde ich hochinteressant und kann (MUSS) sie bestätigen (also Deine Aussage, nicht die Frauen). Ich habe Frauen deshalb auf ihre Aussagen hin auch schon versucht, festzunageln. Es ist dann immer dasselbe: "Ach, is' ja auch egal.", kommt dann zurück, sie ziehen sich aus dem selbstgemachten Diskussionsbeginn zurück. Auch daß Frauen eindeutige Signale in bezug auf "Ich habe Interesse an Dir" senden, kenne ich. Ich reagiere darauf (je nach Frau) heute mehr oder weniger skeptisch. Wie oft war es über Tage übereindeutig, und dann: "Ach übrigens, da kommt Bernd, das ist mein neuer Freund, den kann ich dir, pianoforte09, gleich vorstellen." :-o

Nochmal: ich für mich versuche nun, abgestimmt je nach Frau (da hat heyerdahl recht), durch einen gesunden Zorn anders zu erscheinen. Ein Alpha werde ich damit nicht, will ich auch gar nicht, jedenfalls nicht um jeden Preis.

@ heyerdahl und alle anderen "Erfolgreichen"

Glaubt uns bitte, daß man nicht einfach sein Verhalten ändern kann, da hat colt 2.0 vollkommen recht! Glaubt uns bitte, daß es ein absolut lähmendes Gefühl ist, wenn man gerade vielleicht doch einmal mit einer netten Frau ins Gespräch gekommen ist, und dann fliegt die Tür auf, ein Alpha kommt rein, und was unsereiner im Gespräch mit der Frau mit viel Liebe und Arbeit aufgebaut hat, das stellt der Alpha binnen Sekunden (SE-KUN-DEN!!) breit lachend in den Schatten. Ich kenne sogar Situationen, da konnte so ein Kerl sogar mein Bemühen für sich auch noch ausnutzen, in dem er - seine Schulter lehnte schon an ihrer Schulter - meine weiteren Versuche auf eine so scheißnette Art auch noch zum Schein "unterstützte", so daß alles, was ich nun zu retten versuchte, wirkte wie: "Schau mal, Baby, wie der Kleine rudern muß, damit du ihn überhaupt noch wahrnimmst, aber das Rennen habe ich doch sowieso schon wieder gewonnen, oder Süße ..." All das spielt sich in Akademikerkreisen mit durchaus "normalen" Leuten ab. Nein, nach 20 Jahren kämpft man da nicht mehr, da lehnt man sich an eine Wand, schaut dem Treiben zu und hält sich am Buffet schadlos.

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