Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

cZolt 72.0


@ pianoforte09

Also in diese Kerbe möchte ich eigentlich nicht mehr schlagen, so wie es C.Peligroso treffend beschriebt, schadet es nur einem selbst.

Ich sage Dir jetzt mal ein offenes Wort: Finde Dich damit ab! Es ist wie es ist. Verliere Dich nicht fortlaufend im Frauenhass. Du wirst das weibliche Geschlecht nicht ändern. Dein "Setting" ist vielleicht nunmal nicht für die meisten erkennbar attraktiv. Für mich gilt das gleiche. Angenommen Du wärst ein Womanizer würdest Du die Art von Frauen vermutlich ganz toll finden. Sie sind also nicht schuld an der Misere, Du vermutlich auch nicht, aber vielleicht gibt es auch gar keinen Schuldigen.

Vielleicht rede ich mir das nur ein, aber der Gedanke, keinen Partner mehr suchen zu müssen, ist eine Erleichterung. Ich gehe mal davon aus, dass sowieso keine Frau meinen Ansprüchen genügt bzw. dass diese Frau noch zu haben ist, sie mich will und/oder ich sie irgendwann zufällig treffe, sollte ich denn irgendwann mal wirklich anfangen mit der Suche.

Was einen dann runterzieht, sind Erfolgsgeschichten anderer. Aber man sollte sich schlichtweg nicht mit denen vergleichen, da man andere Startvoraussetzungen hatte.

Ich für meinen Teil bin eigentlich zufrieden, solange ich Projekte habe und selbstbestimmt bin (was natürlich immer nur zu einem bestimmten Grad möglich ist), d.h. wenn ich dazu lernen kann. Ich werde wohl irgendwann in ein Bordell gehen, vermutlich auch öfter und die rein physische "Befreiung" abhaken.

Es ist ein verdammt langer Weg dahin, wo ich hin will und ich merke immer wieder, dass ich noch fast am Anfang der Reise bin.

Dlama-lqsW\indmxann


@ Pianoforte

Hallo :-)

Ich tue mir beim Lesen deines Textes schwer mit den Pauschalisierungen. Es heißt hier immer "die Frauen"

Vermutlich meinst du aber nur "die Frauen die du kennst" bzw. hast du da so ein Gefühl, dass es so sein könnte.

Ich tue mir bei bestimmten Aussagen mit dem Absoluten schwer.

Die Frauen haben aber umgekehrt ebenfalls ein Problem: sie neigen außerordentlich stark dazu, den falschen Mann zu begehren.

Hier stimme ich dir - aufgrund der Scheidungsrate zu. Gleiches kann ich sicherlich aber auch umgekehrt über die Männer sagen.

Dazu hält sie mir ein Foto von ihrem Exmann hin ... So also sollen wir werden?

Es ist das was Ihr gefällt. Sie ist EINE von sehr vielen Frauen.soundso sein könnte...

Ich habe mir meine Nettigkeit und Hilfsbereitschaft Frauen gegenüber übrigens inzwischen abgewöhnt.

Es geht hier - meiner Meinung nach - nicht um die generelle Verneinung. Es geht um das richtige Maß an Hilfsbereitschaft

und die (vielleicht) damit verbundenen eigenen Erwartungen - die z.B. bei mir pures Wunschdenken (Liebe gegen Leistung) waren.

um mir dann jahrelang vorzujammern, wie schön ... wenn ihr Freund doch hundertprozentig ... so wäre wie ich

Meiner Meinung nach: Ihr Problem! (Und deines, wenn du dir das ganze Zeug anhörst, nur weil du wahrscheinlich was von ihr willst!)

Also stimmt irgendetwas gerade auch bei den Frauen nicht.

Dieser Gedanke bringt dich nicht wirklich weiter - er blockiert dich nur. Es macht keinen Sinn die ganze Gesellschaft in Frage

zu stellen. Schade um die Energie. Das ist eine Sackgasse.

Ich hätte drei Fragen an dich:

1. Bei wie vielen bzw. welchen Partnerbörsen im Internet bist du mit Foto angemeldet?

2. Wann hast du zum letzten Mal eine Frau in solch einer Partnerbörse aktiv angeschrieben?

3. Wie gehst du bei der Kontaktaufnahme vor?

K]wak


Anderer Ansatz

Jeder Langzeit-JM hat offensichtlich irgendwann angefangen eine Freundin zu suchen diese aber nie gefunden. Das führt zu Frust. Auf diesem Stand hängen die meisten JM Jahre fest. Daran muss etwas geändert werden.

Ich habe wie schon früher geschrieben die Freundinsuche zu den Akten gelegt. Andere Wege müssen beschritten werden. Mein aktueller Ansatz ist durch mehr oder weniger regelmäßige Bordellbesuche meine Erfahrung zu erweitern und meinen Spaß zu haben.

Ein anderer möglicher Weg ist mir noch eingefallen. Angeblich geht jeder dritte Mensch der in einer Beziehung lebt regelmäßig fremd. Das heißt jede dritte Frau die einen Freund/festen Partner hat ist nicht abgeneigt auch mal mit einem anderen Mann ins Bett zu gehen. Das ist doch ein Potential aus dem sich vielleicht etwas machen lässt.

M$eis9terE_G0lanz


Aber ob die dann grad einen unerfahrenen JM als Seitensprung auswählt, ist die eine Frage. Dann gäbs noch den moralischen Aspekt, aber das muss individuell beantwortet werden.

K\w3axk


@ Meister_Glanz

Die praktische Durchführbarkeit habe ich nicht erprobt. Fehlen mir auch noch die Voraussetzungen. Aber über neue Ansätze nachdenken schadet nicht. ;-)

MseistZer_Glaxnxz


Ja dann mal hübsch drauflos :-p

K`waxk


Frust und kein Ende

Das Jahr 2010 will für mich wohl kein gutes Jahr werden. Nur Frust und Mißerfolge. Keine erfreulichen Aussichten.

Wenn ich was versuche mißlingt es. Wegen schlechter Rahmenbedingungen, eigener Unentschlossenheit, dem Gefühl es nutzt alles nichts egal was ich mache. {:( Überall wo ich bin habe ich das Gefühl am falschen Platz zu sein.

Musste das einfach mal loswerden. :-(

SXini s:trxa


Schlimmschlimm, jetzt les ich einen spannenden Roman und da fällt mir dann glatt bei diesem langen Absatz euer Superfaden ein ]:D

und drum tippsle ich ihn schnell ein, damit ihr wißt, was die Literatur alles bereithält :-D

Mit der ersten Halbzeit ist es wie mit dem ersten Kuss: Man beginnt einfach.

Wenn man sich auf dem Feld das erste Mal begegnet, gut vorbereitet durch einen ehrgeizigen Trainer, dann ist man zuversichtlich,. Hoffnungsvoll. Und wenn es ein Heimspiel ist, vielleicht sogar euphorisch. Das ist umso erstaunlicher, als daß keiner der Beteiligten wirklich weiß, wie das Spiel ausgehen wird. Womit wir wieder beim ersten Kuss wären, da ist es ebenso.

Aber wie fängt man an? Einfach loslegen ist nicht leicht. Die einen starten zögerlich, die Reaktion des Gegenübers abwartend, während andere drauflosstürmen wie junge Stiere. Es gibt kein Rezeopt. Beides kann gut oder schlecht sein. Je nach Gegner (und in Abhängigkeit von den eigenen Möglichkeiten) wird man sich für diese oder jene Strategie entscheiden.

Hat das Spiel einmal begonnen, gelten andere Gesetze. Das runde Leder rollt oder fliegt. Wem gehört es eigentlich? (Und wem die Liebe?) Mit etwas Glück treten Strategien in den Schatten der Intuition; die Lust triumphiert über das Kalkül, und es wird tatsächlich Fußball gespielt.

Der erste Kuss blendet das Ende aus. Seine Geschichte ist die Hoffnung, sonst nichts.

:)^

N=uter9nameEnamGen|utzer


Da Sinistra nun auf Literatur zu sprechen kam, werde ich auch mal etwas in der Richtung sagen. Ich lese hier schon länger mit (ohne JM zu sein) und dachte mir immer wieder, dass es bei der JM-Problematik hilfreich wäre Romane zu lesen (aufmerksam und analytisch).

Klingt vielleicht erstmal nutzlos, aber ich würde es folgendermaßen begründen.

Ich weiss von dem Fall eines Autisten, der aufgrund seines Autismus nicht in der Lage war die Emotionen seiner Mitmenschen zu verstehen und einzuschätzen. Dadurch war er natürlich von sozialen Beziehungen, die über das Patient-Betreuer-Schema hinausgehen weitestgehend ausgeschlossen. Er war aber in der Lage sich ein Verständnis von dem anzueigenen wie Menschen emotional gestrickt sind, wie Gesichtsausdrücke, Gesten usw zu bewerten sind indem er sich sehr viele Spielfilme aufmerksam angeguckt hat und versucht hat die Bedeutung des Verhaltens der Charaktäre zu deuten. Das Resultat war, dass er dann tatsächlich Freundschaften usw pflegen konnte. Dadurch ist schonmal bewiesen, dass es immerhin möglich ist, dass man durch das bloße aufmerksame sehen/lesen von Filmen/Literatur Kenntnisse erwerben kann, die einem eine erfolgreiche soziale Existenz ermöglichen.

Nun ist Autist zwar nicht = JM, aber es besteht eine gewisse Ähnlichkeit und zwar die, dass sich viele der hier Schreibenden von bestimmten Gesellschaftspraxi (Partnerschaft) ausgeschlossen fühlen und angeben diese nicht zu begreifen. In vielen Romanen wird diese Praxis der Partnerschaft oder die der Romanze aber detailliert beschrieben. Und selbst wenn diese Romane nicht die Realität 1:1 wiederspiegeln drücken sie aus wie zumindest der Autor so etwas begreift und erlebt und darin sind schon mal viele Informationen enthalten mit denen man sich transparenter machen kann was eine Partnerschaft überhaupt bedeutet. Je mehr Romane man liest desto mehr bekommt man ein Gefühl dafür wie andere Menschen die Realität begreifen und diese andere Menschen sind nun mal auch die Menschen mit denen man sich die Welt teilt. Wenn man also die Gesellschaft in der man lebt unbegreiflich und merkwürdig findet sind Romane eine Art und Weise sich diese Gesellschaft aufzuschlüssen.

Das wäre auch eine Möglichkeit dem plumpen Frauen-wollen-Karriehengste / Wir-sind-doch-bloß-Opfer-der-Evolution Gerede etwas entgegenzuwirken (an dem sogar etwas Wahres dran steckt, aber dann auch nur so wenig Wahres, dass es insgesamt gesehen schon wieder falsch ist). Deshalb wäre ja mein Tipp aufmerksam Anna Karenina von Leo Tolstoi ( Anna-Karenina-Leo-N-Tolstoi ) durchzulesen anstatt irgendwelcher Ratgeber, die in 150 Seiten und 10 Thesen Partnerschaft erklären wollen. (Der Protagonist von Anna Karenina ist zum JM-Thread passendauch jemand der verkopft ist und von Unsicherheiten geplagt.)

Ich befürchte zwar mein Tipp wird hier niemand erst nehmen, aber ich wollt ihn trotzdem mal einwerfen. :)z

pcianofXortex09


@ Nuternamenamenutzer

Hallihallo, von wegen, die JM hier nehmen Deinen Rat nicht ernst. Ich jedenfalls schon, denn ich bin Musik-, Kunst- und Literaturliebhaber und habe den genannten Tolstoi bisher nicht gelesen. Selbstverständlich sind die Protagonisten in großer Literatur immer Abbilder der Wirklichkeit, wenn auch in kondensierter Form. Würden diese Werke sich nicht auf die Wirklichkeit in reflektierender und anderer Art beziehen, wären es keine Kunstwerke - große schon gar nicht.

Deinen Vergleich mit den Autisten empfinde ich dem Grade nach als zwar etwas stark, im Grundsatz aber womöglich sehr treffend. *:)

@ die anderen

Vielen Dank für Eure Reaktionen und Fragen auf meinen Beitrag. Melde mich morgen oder diese Tage noch dazu, muß aber jetzt hier für heute Schluß machen.

K!wak


@ Sinistra

Wenn man sich auf dem Feld das erste Mal begegnet, gut vorbereitet durch einen ehrgeizigen Trainer, dann ist man zuversichtlich,

Das Problem des JM beginnt viel früher. Er ist unvorbereitet und weiß nicht wo das Feld ist.

KFwaxk


Der Protagonist von Anna Karenina ist zum JM-Thread passendauch jemand der verkopft ist und von Unsicherheiten geplagt.

Genau das habe ich heute wieder gemerkt. Fehlende Fähigkeit zur Spontanität, fehlende Entschlussfreudigkeit. Stattdessen Unzufriedenheit und Frust.

cIolzt 2x.0


Habe mal mein Regelwerk für ein glückliches Leben ausgebaut:

1. Alles ist OK, so wie es ist

2. Positive Gedanken hegen, schlechte Gedanken im Keim erdrücken

3. Niemals Jammern

4. Berichte anderen ggü. Positives

4. Kein Ergebnis suchen, der Prozess ist das Ziel

5. Gefühle als Körperregung betrachten (rein physiologisch): Ich habe Gefühle, ich bin sie nicht

6. In jedem Menschen etwas Gutes suchen

7. Lächeln, sofern nicht anders angebracht

8. Laut und deutlich sprechen, in jeder Situation

9. Aktiv bleiben, Leer- und Gammelzeiten vermeiden

10. Wenn Du Misserfolge hast, bewerte den wahren Schaden. Meist ist es vollkommen egal

11. Akzeptiere, dass sowieso alles vergebens ist. Wir werden alle zu Asche.

Es ist momentan noch so gut wie unmöglich danach zu leben. Ich denke und erzähle so viel schlechtes. Aber es macht mir bewusst, wo es hapert.

c+olte 2.x0


hupps, das mit dem Zählen übe ich nochmal.

cAolt~ 2x.0


@ Nuternamenamenutzer

aber es besteht eine gewisse Ähnlichkeit und zwar die, dass sich viele der hier Schreibenden von bestimmten Gesellschaftspraxi (Partnerschaft) ausgeschlossen fühlen und angeben diese nicht zu begreifen.

Das sind wohl eher die Glaubenssätze: "Ich bin nicht liebenswert, so wie ich bin". Es fällt nach wie vor schwer mir vorzustellen, dass eine Frau, die ich cool finde, mich liebt, so wie ich bin.

Es ist immer nur in eine Richtung: Ich muss machen, tun, geben, mich ändern. Und weil ich das nicht tue, oder vielmehr, weil ich noch nicht genug getan habe, kommt auch nichts zustande.

Je nach Typ, versucht man entweder das Problem proaktiv zu lösen. Oder man weiß nicht wie es funktioniert, gibt schnell nach Misserfolgen auf und resigniert. Ich ordne mich da eher zu KWAK ein: Wenn es so nicht klappen will, muss ich das Ziel einfach vernachlässigen. Aber vielleicht gibt es auch eine Lösung von hinten durch die Brust ins Auge?

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