Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

KPwaxk


11. Akzeptiere, dass sowieso alles vergebens ist. Wir werden alle zu Asche.

Auch wenn das sachlich richtig ist habe ich Probleme damit das zu akzeptieren. Wenn man von der durchschnittlichen Lebenserwartung ausgeht kann man ausrechnen wieviele Jahre es dauert bis man tot umfällt. Vielleicht passiert es früher, vielleicht später. Macht keinen Unterschied das Endergebnis ist das gleiche. Aber wenn man es so sieht kommt man zu einer anderen Frage: Warum warten wir auf das Unvermeidliche? Wenn alles vergebens ist können wir uns gleich einen Revolver kaufen oder vom nächsten Hochhaus springen.

DHamals2Wintdmann


@ Nuternamenamenutzer

Hallo *:)

Finde es sehr interessant, dass du hier das Thema Autismus ansprichst. Ich bin inzwischen zwar kein JM mehr und lebe in einer Beziehung, aber das Thema Autismus bzw. Asperger (eine Art abgeschwächter Autismus) ist für mich noch aktuell. Ich bin zwar weder Autist noch Aspi, habe aber Tendenzen in diese Richtung. Das äußert sich - wie du das bei Autimus beschreibst - als Schwierigkeit beim Erkennen von Gesichtausdrücken oder beim fehlenden Erkennen von Ironie. Ich bin oftmals mehr logisch als emotional und entscheide mehr aus dem Verstand heraus als mit dem Bauch (ich vemute dass viele Menschen mehr aus dem Bauch heraus entscheiden). Deine These ist insofern sehr interessant. Ich weiß ziemlich sicher, dass ich kein Autist oder Aspi bin, aber ich habe ganz deutliche Tendenzen dahingehend - sogar meine Freundin hat diese. Ich habe mich mit ihr schon oft darüber unterhalten. Es ist für sie und mich überraschend zu sehen, wie ähnlich wir uns in bestimmten Punkten sind.

Es gilt also den (begrenzten) sozialen Handlungsspielraum zu erweitern und zu lernen was man fehlinterpretiert bzw. nicht versteht. In Kontakt mit den eigenen Gefühlen stehen - den Kopf ausschalten.

@ Colt 2.0

Ich habe mir früher auch viele solche Regeln gemacht. Es führt meiner Meinung nach dazu, dass man innerlich verkrampft und sich mehr selbst kontrolliert. Auch wenn die Punkte vielleicht gut sind und die Richtung weisen - Regeln zu befolgen machen nicht wirklich locker und frei.

Innere Lockerheit und Gelöstheit (ohne Selbstaufgabe, sich zu verstellen oder den Kasper zu spielen) ist innere Stärke.

Finde deine Ansätze aber trotzdem gut. Würde mich nur nicht komplett darauf versteifen. Denke du weißt schon was ich meine...

S/i6ndistra


Danke Nuternamenamenutzer (bloß dein Nick gefällt mir nicht ;-) )

dein Beitrag hat mir als leidenschaftliche Vielleserin wahnsinnig gut getan, denn bisher glaubte ich, alleine auf der Welt zu sein mit diesem Weg, daß ich sehr vieles an Wissem über Verhaltensweisen aus Büchern gezogen habe. Haarscharf so wie du es beschrieben hast.

Allerdings nicht weil ich sozial nichts erkannt hätte, aber - damit möchte ich DamalsWindmann ansprechen, ich glaube, meine Mutter muß der Typ Aspergersyndrom gewesen sein und ihre vorgelebten, fürchterlich sozial unfähigen Verhaltensweisen haben mich dann emotional und sozial verkrüppelt, weil das, was ich als richtig erkannt hätte, war alles von ihr als falsche Verhaltensweise abqualifiziert worden.

Drum, paßt auf, wenn du und deine Freundin mal an Babys denken.... ist jetzt nicht bevormundend oder böse abwertend gemeint, gelle *:)

sUsb20x00


Das fiel mir dazu spontan ein:

1. Alles ist OK, so wie es ist

Nein, man muss Ziele formulieren und versuchen diese zu erreichen

Was nicht für einen OK ist, damit finde ich mich auch nicht ab

2. Positive Gedanken hegen, schlechte Gedanken im Keim erdrücken

Wozu schlechte Gedanken ersticken?

4. Berichte anderen ggü. Positives

Negatives berichte ich auch, das kann sehr befreiend sein.

6. In jedem Menschen etwas Gutes suchen

Nein, wenn mir Leute nicht passen stehe ich dazu

10. Wenn Du Misserfolge hast, bewerte den wahren Schaden. Meist ist es vollkommen egal

Dass muss ich auch noch lernen!!!

cdovltb 2.x0


Rückfall

Mir ist kürzlich erst wieder aufgefallen, dass ich mich in einer massiven Rückwärtsdrehung befinde. Meine ganzen Glaubenssätze von früher haben in den letzten Wochen wieder regiert. Und dann gibt es wieder dieses eine Ereignis, wo man einen Bewusstseinprozess hat: "Oh man, das sind sie wieder." Man merkt dann, dass die alten Glaubenssätze einen abseits des eigenen Bewusstseins in der Hand hielten, man aus Faulheit wieder in die alten Muster zurückfiel ... "Wie konnte das passieren, Du weißt doch jetzt Bescheid Kollege?"

Ich finde diesen Prozess der Bewusstwerdung und Veränderung erstaunlich und erstaunlich mühsam. Ich drehe immer wieder eine Schleife, bilde mir z.T. ein, es wäre auch schonmal viel besser gewesen und ich mache Rückschritte. Ich kann nur hoffen, dass das Indikatoren des Fortschritts sind. In der o.g. Situation musste ich so gegen meine alten Verhaltensweisen agieren, dass ich wirklich erstmal 2-3 Minuten da saß und überlegte: "Was machst Du jetzt: A oder B? Wenn Du A machst, bleibt alles beim alten, aber das wäre jetzt sehr bequem, was wäre bei B? ..." (Im Prinzip ging es wieder um die Angst sozialen Versagens)

Aber ich weiß jetzt, welche Maßnahmen ich ergreifen muss. Alles kalter Kaffee, aber manchmal kommt eine Maßnahme zur falschen Zeit, manchmal zur richtigen. Die eine Sache muss der anderen folgen und in einer anderen Reihenfolge macht das ganze wenig Sinn.

Mir wird immer bewusster, dass ich mir viel zu viel abverlange. Denn ich habe ein Idealbild von meinem Leben im Kopf, dass noch Meilenweit weg ist. Doch ich vergleiche mein derzeitiges Leben damit, was eine extreme Lücke und damit extreme Unzufriedenheit erzeugt.

Und mir ist so massiv bewusst geworden, was für ein superkritischer und negativer Mensch ich bin. Ich hoffe, das kann man irgendwie umkehren, nur gelingt mir das bislang kaum bis gar nicht.

Ich weiß, alles ein wenig abstrakt gesprochen, aber vielleicht versteht der eine oder andere, was ich meine.

cU.pelAigr:osxo


Ich verstehe was du meinst, auf mich trifft eigentlich alles genauso zu (vieles formuliert man aber nicht wirklich in Gedanken, drum immer :)^), insbesondere dieser Satz:

Mir wird immer bewusster, dass ich mir viel zu viel abverlange. Denn ich habe ein Idealbild von meinem Leben im Kopf, dass noch Meilenweit weg ist.

Wobei mein Idealbild jetzt nichts Konkretes ist wie "ich will den und den Job, übernächstes Jahr nach Honululu und bis 30 heiraten", sondern eher ein Bündel an abstrakteren Dingen, insb. natürlich die Persönlichkeit betreffend. Da passen deine Regeln, die ich mir fast genauso vorgenommen hatte, sehr gut. Wobei der Begriff nicht ganz passt, da man sie aus meiner Sicht nicht vorgesetzt bekommt und anfängt aufzusaugen und umszusetzen. Ich sehe sie eher als Punkte am Horizont, die im Kompass vorgemerkt sind, aber letzten Endes ist man oft doch bei 0 gestartet und sieht dann von alleine wohin man gelangt und ab wann man zufrieden ist.

cwoglt }2.x0


Körperbewusstsein und soziale Phobien

Ganz interessante Beobachtungen der letzten Tage:

1. Eine Kollegin, die ich mal ganz gut fand, aber nicht persönlich kenne, bewegt sich an einem Tag öfter in meinem Radius, präsentiert sich sozusagen. Wobei ich behaupten kann, dass das auch einfach nur Zufall sein kann.

2. Dann einen Tag später kommt ein echt hübsches Mädel an die Theke, genau neben mich, in eine Lücke und bestellt sich was zu trinken. An einer 10m langen Bar, wo noch reichlich Platz war. Wieder: Vielleicht nur Zufall, denn es könnte auch andere Gründe dafür geben.

3. Im Kaufhaus packt ein Verkäufer einem süßen Mädel irgendwas für die Kasse zusammen. Ich frage ihn etwas, während er runterschaut. Das Mädel schaut mich sehr lächelnd an.

All diese Situation spielten sich innerhalb von 2 Tagen ab. Und all diesen Situation ist gemein:

Ich habe überhaupt nicht reagiert oder agiert. Zum einen ist das eine soziale Phobie (wie sie normale schüchterne Menschen haben), zum anderen ein mangelndes Körperbewusstsein. In genannter Situation 3 z.B. hätte ich gerne gelächelt, habe es aber nicht, wie ein Autist sozusagen. Es gibt Abhilfe für so etwas. Und genau das gehe ich jetzt an.

K~yxon


Das sind wohl eher die Glaubenssätze: "Ich bin nicht liebenswert, so wie ich bin". Es fällt nach wie vor schwer mir vorzustellen, dass eine Frau, die ich cool finde, mich liebt, so wie ich bin.

Es ist immer nur in eine Richtung: Ich muss machen, tun, geben, mich ändern. Und weil ich das nicht tue, oder vielmehr, weil ich noch nicht genug getan habe, kommt auch nichts zustande.

Ein wahres Wort. Genauso fühle ich mich auch!

Früher war ich mir sicher, dass nur die Frauen, die nicht mein Typ sind, an mir interessiert sind und dass die Frauen, die mich interessieren nichts von mir wissen wollen. In den letzten 3-4 Jahren habe ich nun die Erfahrung gemacht, dass es zumindest hin und wieder Frauen gibt, die ich anziehend finde und die mir gegenüber ein gewisses Interesse zeigen. Dadurch kam mir erstmalig der Gedanke, dass ich vielleicht doch kein hässlicher Vogel bin (das war bis dahin meine These für mein Versagen).

Trotzdem lebe ich nach wie vor mit dem Gefühl, dass ich nicht richtig bin so wie ich bin (komme ja auch nach wie vor nicht weiter). Und wenn ich mich nicht ändere, wird mir auch niemand Zuneigung entgegenbringen. Aber eigentlich sehne ich mich danach, so geliebt zu werden wie ich bin, ohne mich verbiegen zu müssen.

Mehr als Anschauen ist bei mir ohnehin nie gelaufen. Daher weiß ich auch nicht, ob dass Interesse der Damen sich fortgesetzt hätte. Hab nämlich bereits schonmal die Erfahrung gemacht, dass dieses sofort futsch war, nachdem ich das erstemal den Mund aufgemacht hatte :-(.

Ich habe das alles so satt. Wenn ich sehe, was für Pfeifen und Milchgesichter die tollsten Frauen an Land ziehen (und das offensichtlich nur durch vollsülzen und rumhampeln) möchte ich Schreien.

Habe mir gestern auch wieder schön ein frustrierendes Erlebnis eingefangen. War in nem Club und hab an der Bar gestanden. In meiner Nähe auf der Tanzfläche vier äußerst hübsche junge Mädels (ca. 20, Anfang 20). Waren auch ziemlich stark zurechtgemacht, vielleicht sogar ein bisschen tussig, aber vielleicht ist das nur eine bequeme Einbildung meinerseits (siehe unten).

Also beobachte ich das Quartett eine Weile. 2 aus der Gruppe schauen gelegentlich beiläufig in meine Richtung, nehmen meinen Blick also war. Irgendwann verzieht eine der beiden das Gesicht, beugt sich zu der anderen rüber und fragt etwas (verstehe wegen dem Lärm natürlich nichts). Diese macht eine fragende Geste. Die erste macht mit dem Kopf eine leichte nickende Geste in meine Richtung. Die zweite setzt daraufhin einen verächtlichen Gesichtsausdruck auf und zeigt einen Vogel. Getroffen und versenkt. :-(

Zu Anfang hatten mir die Blicke der beiden noch ein gutes Gefühl gegeben, umso schlimmer hat mich die geschilderte Szene getroffen. Sehe ich zu alt aus (bin Ende 20, aber eigentlich ist das doch kein Alter)? Bin ich doch zu unansehnlich? Das ganze hat das winzige Pflänzchen namens "Zuversicht", welches in mir wuchs (Na ja, eher stagnierte, aber immerhin existierte es), völlig zerstört.

Warum werde ich immer abgelehnt obwohl andere Liebe und Sex mit einer Leichtigkeit konsumieren die geradezu lächerlich ist. So einfach und selbstverständlich wie sich ein Glas Wasser zu holen. Bin ich denn der letzte Depp? Fragen über Fragen kreisen in meinem Kopf. Schwanke momentan zwischen Verzweiflung und Wut.

Musste mal raus. Danke fürs Lesen.

D|amal3sWindma?nn


@ Sinistra

:)z

Daamnamls%Windvmxann


@ Kyon

dass nur die Frauen, die nicht mein Typ sind, an mir interessiert sind ... dass die Frauen, die mich interessieren nichts von mir wissen wollen

Als ich deinen Text vom 24.01. gelese hatte, kam bei mir folgende Frage hoch:

Wieso gehst du nur mit Frauen aus die du von Anfang an toll findest?

K*yon


@ DamalsWindmann

Unglücklicherweise gehe ich überhaupt nicht mit Frauen aus. Das bezog sich alles nur auf zufällige Begegnungen in Clubs, Kneipen etc.. Und wenn da mal eine Frau mir gegenüber Interesse zeigt, sind das meistens welche, die nicht mein Typ sind (bis auf wenige Ausnahmen).

r!oadrunnexrII


Und wenn da mal eine Frau mir gegenüber Interesse zeigt, sind das meistens welche, die nicht mein Typ sind (bis auf wenige Ausnahmen).

Inwiefern nicht dein Typ, äußerlich?

K0yon


@ roadrunnerII

Ja, hauptsächlich. Manchmal kann man aber auch anhand eines mitverfolgten Gesprächs erkennen, dass eine Dame, die ansonsten einen guten Eindruck macht, naja, charakterlich nicht ganz einwandfrei ist. :-/

r%oadruennaerII


Ja, hauptsächlich.

Musterst du die Frauen denn schon von vornerein aus, dass die quasi garkeine Chance aufgrund ihres Aussehens haben?

Manchmal wird für mich eine Frau, die ich anfangs garnicht so ansprechend fand, nach dem Kennenlernen immer interessanter und attraktiver.

S?i)nisqtprxa


@ Kyon

deine rhetorische Frage - sehe ich zu alt aus, kann dir hier keiner beantworten.

Aber aufgrund deiner Frage möchte ich dir kurz eine Doku, die auf Atv bei uns in Österreich läuft, vorstellen. Da wird eine Gruppe Burschen und eine Gruppe Mädchen beim fortgehen in Discos oder in Lokale kameratechnisch begleitet, Altersgruppe so Anfang Zwanzig.

Was mich daran echt negativ überrascht hat, war die Aussage einer blonden, hübschen Zwanzigjährigen - die teilt die Typen, die sie beim fortgehen kennenlernt, in Schnitten und Sponsoren. Beinhart und brutal. Ihrer Meinung nach sind die Schnitten die geilen Typen, fesch, selbstsicher, super Auftreten und dergleichen und wie sie traurig festgestellt hat, sind die fast alle vergeben. Und die andern, das sind die Sponsoren, die werden auf der Tanzfläche angetanzt von ihr und ihrer Freundin, dann wird Durst geheuchelt und auch gefragt, lädst du uns ein. Ist der Typ erwartungsvoll und lädt sie ein, dann kriegt er ein nettes Gespräch an der Bar und sonst absolut nichts, weil er ist in ihren Augen ja nur Sponsor. Sagt er er hat kein Geld, sind die zwei Freundinnen sofort weg ohne ein Wort des Abschieds oder irgendwas. -

Und, kyon, die sahen alle nicht schlecht aus, die Typen, die sie Sponsor nannte, aber eher ruhig und zurückhaltend. Ich denk mal, an der Optik liegts also nicht unbedingt, eher an gewissen girls, die glauben, ihnen steht die Welt offen und der Märchenprinz wartet um die Ecke.

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