Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K.w&axk


@ colt

Hast Du Dich mal gefragt, ob das nicht alles eine Frage der Perspektive ist?

Das ist mir klar. Was einer toll findet findet ein anderer schlecht. Jeder hat seine Sicht der Dinge.

Die meisten von uns werden nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren.

Ich weiß .Deshalb schrieb ich:

Ich könnte eine Idealvorstellung formulieren die mir gefallen würde.

Ich weiß es ist unrealistisch.

- Wie viele Bewerbungen hast Du in den 2 Jahren Arbeitslosigkeit geschrieben?

Es ist 1 Jahr. Weitere Details will ich hier nicht schreiben.

cSolt, 2u.0


Das ist mir klar. Was einer toll findet findet ein anderer schlecht. Jeder hat seine Sicht der Dinge.

Ich meinte das anders KWAK. Zur Erklärung:

Ich hatte lange extreme Minderwertigkeitsgefühle, z.T. kommen diese Gefühle ab und an wieder auf. In jeder Situation habe ich mich quasi für meine Existenz entschuldigt. Mit dem langsamen Perspektivenwechsel, wurde mir klar, dass eine Rechtfertigung gar nicht erforderlich ist.

Oder nimm etwa ein Dritte Welt Land. Die Leute dort hätten gerne Deine Probleme.

Man könnte auch sagen, man macht sich viele seiner Probleme selbst, indem man eine bestimmte Perspektive einnimmt.

Anderes Beispiel: Wähle zwischen dem bedürftigen Jungmann und dem unabhängigen Mann, der sich einen Scheiß um Frauen schert.

Viele Gefühle sind auf der Kippe zwischen gut und schlecht. Viele schlechte gefühle sind ganz ähnlich einem guten. Es gibt so viel ich weiß ja auch Techniken, die eine Transzendenz eines schlechten in ein gutes Gefühl bewirken sollen.

CQoppexr


@ kwak

Auf welchen Beitrag beziehst du das? Klär mich bitte auf. Ich kann dir da nicht ganz folgen.

Auf alle Beiträge, auf die von dir nicht mehr als zwei, drei Sätze kommen, die zeigen, dass du keinerlei Optionen anerkennst. Wie gesagt, der Stillstand ist weitestgehend selbstgewählt. Von außen kommen Impulse, bewegen musst du dich selber. Wenn du dich gegen alle Impulse stemmst, kommst du nicht in Bewegung, klar.

Du sagst dann oft sowas wie, "wenn ich zufriedenstellende Möglichkeiten sehen könnte, würde ich sie nutzen". Oft gelesen. Aber damit schreibst du an einer konstruktiven und konsequenten Reflexion über das Problem vorbei.

Du müsstest eigentlich schon erkannt haben, dass ernsthafte Unsicherheit (soziale Phobie?) und Isolation Ausgangspunkt aller möglichen Probleme darstellen. Aber es sieht so aus, als hast du die Arbeit daran eingestellt, obwohl das die einzige Option ist, die wirklich Bewegung in das Thema bringen könnte. Warum schreibst du nicht über Schwierigkeiten diesbezüglich? Siehst du es überhaupt so, dass Isolation ein, wenn nicht DAS Problem ist?

Kxwxak


Lebenserfahrung

Nun will ich mal zu diesem Thema etwas schreiben. Sogar mehr als 2 Sätze. ;-)

Lebenserfahrung habe ich wirklich nicht wenig. Ich gehe sogar soweit es als viel zu bezeichnen. Diese habe ich auch unter Menschen gesammelt. Welche Exemplare der Gattung Mensch mir im Lauf der Jahre über den Weg gelaufen sind ist manchmal kaum vorstellbar. Hätte mir jemad vor 15 Jahren erzählt was ich alles zu sehen kriegen würde, ich hätte es nicht geglaubt. Wenn ich so daran denke was mir so alles begegnet ist. Von unerträglich dumm bis sehr klug war alles vertreten.

Die wichtigste Erkenntnis: nichts, wirklich überhaupt garnichts, entspricht dem was allgemein erzählt wird. Meine Erfahrungen decken sich nicht ansatzweise mit allem was erzählt wird. Deshalb sehe ich heute vieles sehr kritisch und halte in vielen Punkten sehr wenig von herrschenden Meinungen.

c{olts 2.0


Ach KWAK, es gibt zwei Möglichkeiten dieser Welt zu begegnen:

1. Du versuchst ein Teil von Ihr zu werden

2. Du willst kein Teil von Ihr sein oder glaubst, Du kannst es nicht

Du bist so tief bei Punkt 2 angelangt und davon überzeugt, dass ich manchmal denke, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren. Du gibst einem positiven Denken nicht mal Ansatzweise eine Chance, obwohl das aus meiner Sicht der einzige gangbare Ausweg für Dich wäre. Vermutlich mangelndes Urvertrauen.

Weißt Du was ich mich wirklich frage?

Werde ich je das verwirklichen können, was ich mir wünsche? Und was muss ich dafür tun? Es noch mehr festhalten und ansteuern oder es komplett loslassen, jenseits des Bewussten? Und: Habe ich überhaupt eine Chance das zu verwirklichen?

Ich sehe Fortschritte in Trippelschritten und immer wieder unerwartete Rückschläge. Ich kann nicht für Dich sprechen, aber das Wichtigste ist, finde ich, dass man sich in irgendeiner Form bewegt. Und das tust Du so gut wie gar nicht.

raoad|runnlerII


PC Muskel Training

@ Kwak

Ich hatte das Training wieder aufgenommen und regelmäßig ausgeführt, ich war in dieser Hinsicht völlig motoviert.

Die Ergebnisse sprachen schon nach kurzer Zeit für sich. "Er" scheint härter zu sein. Ob es mit dem Training zusammenhängt, oder einfach immer nur Kopfsache ist weiß ich nicht. Konnte es beim Sex auch noch nicht testen. Vielleicht in den nächsten Wochen.

KZwaxk


@ roadrunner

Mit dem Training bin ich leider nachlässig geworden. Etwa 3 oder 4 Wochen habe ich es fast täglich durchgeführt. Dann habe ich es vergessen und es ist eingeschlafen. Habe vor ein par Tagen wieder daran gedacht aber es nicht wieder ernsthaft aufgenommen. :-( Ich sollte auch wieder damit anfangen und es diesmal nicht wieder einschlafen lassen.

Wie lange machst du es jetzt schon regelmäßig?

K?wa2k


@ Copper

Auf alle Beiträge, auf die von dir nicht mehr als zwei, drei Sätze kommen, die zeigen, dass du keinerlei Optionen anerkennst.

Wenn ich nur eine kurze Antwort schreibe ist mir dazu nicht mehr eingefallen.

Du müsstest eigentlich schon erkannt haben, dass ernsthafte Unsicherheit (soziale Phobie?) und Isolation Ausgangspunkt aller möglichen Probleme darstellen. Aber es sieht so aus, als hast du die Arbeit daran eingestellt, obwohl das die einzige Option ist, die wirklich Bewegung in das Thema bringen könnte.

Ich kenne es nicht anders. Es ist so seit mein Erinnerungsvermögen reicht. Es war schon immer so, dass ich mich in gegenwart vieler Menschen auf begrenztem Raum nicht wohl fühle. Warum das so ist kann ich nicht beurteilen. Als Problem habe ich das nicht angesehen. Ich hatte nie das Verlangen an Orte zu gehen an denen man auf Menschenansammlungen trifft.

Kontakte zu anderen aufbauen und erhalten konnte ich auch nie. War einfach so. Ich kenne es nicht anders und habe lange Zeit nicht darüber nachgedacht warum das so ist.Als Problem habe ich es deswegen auch nicht angesehen.

Siehst du es überhaupt so, dass Isolation ein, wenn nicht DAS Problem ist?

In gewisser Weise sehe ich es heute als Problem. Früher war das nicht so. Anders kenne ich es nicht. Lange wußte ich nicht, dass es Leute gibt bei denen es anders aussieht. Es war einfach so und fertig. Bis heute kann ich mir nicht wirklich vorstellen wie es anders sein könnte. Ich weiß bei anderen ist es anders aber ich kann mich nicht in eine andere Situation hinein versetzen.

Klingt wahrscheinlich seltsam. Ich weiß nicht wie ich es besser erklären kann.

M9eis5ter_Gxlanz


Die Karrierechancen als Eigenbrötler sind nicht so breit gefächert. Früher gabs die Einsiedelei, aber heute ... ":/

Nö, im Ernst. Auch wenn dus nicht als notwendig erachtest für dein Privatleben, eine Interaktion mit anderen Menschen ist schlicht die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Denn ohne Interaktion gibts keinen Job, ohne Job kein Geld und ohne Geld kein Leben. Zumindest in unseren Breiten.

Klar. Gibt noch Geld vom Staat. Aber das ist ja dann auch nicht unbedingt die Selbstbestimmung in Reinkultur.

Kiwak


@ colt

es gibt zwei Möglichkeiten dieser Welt zu begegnen

Die Welt als ein einheitliches Erscheinungsbild gibt es nicht. Auch das ist eine Frage der Perspektive. Jeder nimmt die Welt von seinem standpunkt wahr. Wer hat was er sich wünscht und sich wohl fühlt ist mit der Welt zufrieden. Was sich wer wünscht für seine Zufriedenheit ist sehr unterschiedlich.

Werde ich je das verwirklichen können, was ich mir wünsche? Und was muss ich dafür tun?

Was wünsche ich mir? Was soll ich mir wünschen und ist das wirklich erstrebenswert? Ist es den Aufwand den ich dafür betreiben muss wert? Macht mich das zufriedener oder lasse ich es besser gleich sein und spare mir den Aufwand?

Das sind Fragen die mich oft beschäftigen ohne einer Antwort näher zu kommen. Mehrfach musste ich feststellen, dass das Ziel das ich mal erreichen wollte am Ende die Mühe nicht wert war oder es erwies sich als doch nicht erstrebenswert.

K3wak


@ Meister_Glanz

Früher gabs die Einsiedelei, aber heute ...

Würde ohnehin wegfallen da ich mit Religion nicht viel anfangen kann.

Nö, im Ernst. Auch wenn dus nicht als notwendig erachtest für dein Privatleben, eine Interaktion mit anderen Menschen ist schlicht die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Denn ohne Interaktion gibts keinen Job, ohne Job kein Geld und ohne Geld kein Leben. Zumindest in unseren Breiten.

Die Frage nach Notwendigkeit habe ich mir sehr lange nie gestellt, weil ich es nicht anders kannte. Es war eben immer so. Es hat lange gedauert bis ich gemerkt habe es gibt Leute bei denen es völlig anders aussieht als bei mir.

Es gibt Leute die finden immer und überall schnell Anschluss. Ist und war bei mir nie so. Das ist mir zum ersten Mal aufgafallen als ich meinen ersten Versuch zu studieren unternommen habe. Mit der Zeit kannte ich ein par Leute die ich immer wieder in der Vorlesung traf. Manchmal gab es eine kurze Unterhaltung, meist über Vorlesungsinhalte die unklar waren. Dann ging ich nach Hause und das wars. Erst viel später habe ich mitbekommen, dass andere sich auch außerhalb der Uni trafen, zusammen feierten usw. Dazu habe ich nie Zugang gefunden.

c[olt ,2x.0


Mit der Zeit kannte ich ein par Leute die ich immer wieder in der Vorlesung traf. Manchmal gab es eine kurze Unterhaltung, meist über Vorlesungsinhalte die unklar waren. Dann ging ich nach Hause und das wars. Erst viel später habe ich mitbekommen, dass andere sich auch außerhalb der Uni trafen, zusammen feierten usw. Dazu habe ich nie Zugang gefunden.

Die Frage ist doch KWAK, ob Du es je ernsthaft probiert hast. Es gibt ja leider keinen Schalter, den Du einfach umlegen kannst und schon bist Du ein sozialer und von Frauen begehrter Typ. Klar gibt es wenige Leute, denen das in die Wiege gelegt wurde. Aber in der Regel muss man kämpfen, man erleidet Rückschläge und baut sich ein neues Konzept, um es erneut auszuprobieren.

Ich denke zentral wäre es für Dich zu erkennen, welche unbewussten Routinen Du abspulst, wie Dein innerer Dialog aussieht. Das ist der Hebel. Du musst es halt nur endlich mal zulassen.

K&wkaxk


Die Frage ist doch KWAK, ob Du es je ernsthaft probiert hast.

Als ich es damals gemerkt habe war es zu spät. Ich hatte mit diesem Studium bereits innerlich abgeschlossen und wollte dort nurnoch weg. Ich merke es tut mir nicht gut mich wieder mit dem alten Mist und den Erinnerungen daran zu beschäftigen. War einfach eine Scheißzeit.

Ich denke zentral wäre es für Dich zu erkennen, welche unbewussten Routinen Du abspulst, wie Dein innerer Dialog aussieht.

Das Problem ist ich kann mich nicht selbst sehen und damit mich nicht beobachten und analysieren. Ich weiß da muss etwas sein aber ich kann es nicht ausmachen.

K!wak


@ roadrunner

Nochmal zum PC Muskel Training. Ich habe heute wieder damit begonnen. Diesmal will ich es auch länger durchhalten und nicht wieder versanden lassen. Ich muss mal wieder etwas konsequent betreiben. Daran hapert es bei mir schon lange.

Mich interessieren deine Erfahrungen. Wie oft am Tag und über wieviele Wochen hast du es praktiziert bis du einen Erfolg bemerkt hast?

cgolt x2.0


Ich merke es tut mir nicht gut mich wieder mit dem alten Mist und den Erinnerungen daran zu beschäftigen. War einfach eine Scheißzeit.

Um Fortschritte zu machen, solltest Du gerade das tun, due Vergangenheit analysieren. Wie ist es dazu gekommen? Was an Deinem Verhalten war destruktiv und hat Dich in deine Lage gebracht?

Ich würde mich gerne gut daran erinnern können, wie ich damals dachte. Ich glaube, ich würde die enormen Fortschritte auch sehen können.

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