Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K5wxak


Mal wieder ein par Anmerkungen von mir. *:)

Stell Dir einfach vor, Du wärst ganz fest davon überzeugt, dass Dir so etwas zwischenmenschliches wie eine Beziehung oder Nähe nicht zusteht.

Ich habe nicht die Überzeugung es würde mir nicht zustehen. Ich habe es nie erreicht. Gründe gibt es dafür wohl mehrere. Je länger man etwas nicht schafft umso weniger gleubt man daran es irgendwann mal zu schaffen.

Kwak z.B. war schon bei diversen Prostituierten. Es geht hier weniger um den Vollzug eines sexuellen Aktes...

Mir ging und geht es dabei genau darum. Ich habe es als einzige Möglichkeit für mich gesehen endlich den JM-Status abzulegen. Wenn ich damals nicht diesen Schritt gegangen wäre, wäre ich heute noch JM.

K*wak


Hallo ChiaraNovia, Könntest Du bitte erläutern, wie das geht, überall Geschlechtspartner zu finden, wenn es nur darauf ankommt - ohne Bordellbesuch allerdings.

Das wüsste ich auch gerne. :-/

Letztlich bin ich Beziehungsuntauglich, irgendwie unsozial. Heutzutage glaube ich aber aus anderen Gründen: Nicht, weil ich nicht liebenswert bin, sondern weil ich einfach nicht der Typ dafür bin.

Ähnlich Gedanken habe ich auch. Nicht jeder ist für eine Beziehung geeignet.

S$. w=alliswixi


Mal wieder ein par Anmerkungen von mir. *:)

welcome back :-D .. hoffe die Auszeit hat gut getan :)*

Ähnlich Gedanken habe ich auch. Nicht jeder ist für eine Beziehung geeignet.

denk ich ja auch ab und zu ;-D .. aber das ist reine Fluchtdenke, ist aber möglicherweise diskutierbar; Was es nicht ist ist die Differenz zwischen dem Wunsch danach und der Festlegung der Ungeeignetheit - man tut sich wohl besser wenn man eins davon verschwinden lässt.

KMwabk


@ S. wallisii

Danke :-D

Kxwak


Ein par Gedanken

Während meiner Auszeit vom Forum habe ich über einiges nachgedacht. Um es kurz zu machen ich bin nicht weiter gekommen.

Sinnkrise trifft meine aktuelle Situation genau. Welchsel der Perspektive wäre schön. Nur ich weiß nicht wie. Ich verstehe so langsam immer weniger. Ich stehe mitten im Schlamassel und finde den Ausgang nicht. Ich habe das Gefühl mir geht die Kraft aus.

Ich brauche etwas das für mich Sinn macht. Nur was? Und was ist tatsächlich machbar und nicht nur Wunschdenken?

KOwaxk


Ist mir eben beim lesen aufgefallen:

Komischerweise sind insbesondere Leute in ärmeren Ländern glücklicher als solche in Industrienationen. Der Grund: Sie haben eben diese alltäglichen Probleme und quälen sich nicht mit Luxusproblemen, wie wir. (Quelle: Die Glücksformel).

Möglicherweise liegt es auch daran, dass viele Leute über ihre Situation wenig nachdenken und es nicht kritisch hinterfragen. Sie denken es muss so sein weil es immer so war oder von Gott so gewollt ist.

Auch Deutschland gibt es viele Menschen die so denken. War immer so, muss so sein, geht nicht anders. Wahrscheinlich ist es auch bequem seine eigene Situation nicht kritisch zu beleuchten. Man könnte leicht auf unangenehmes stoßen und auf die Sinnfrage stoßen.

c9olt 2%.0


Während meiner Auszeit vom Forum habe ich über einiges nachgedacht. Um es kurz zu machen ich bin nicht weiter gekommen.

Um es ebenfalls kurz zu machen KWAK: Nachdenken hilft auch nicht. Du musst irgendetwas ausprobieren und prüfen, ob es hilft.

Ich sinniere gerade auch über meinen Job, mangelnde soziale Anerkennung, mangelnder Erfolg bei Frauen, wie es dazu kommen konnte und ob überhaupt noch Rettung besteht.

Aber bringt mir das was? Ich glaube nein. Man muss einfach weitermachen. Keiner hat gesagt, dass das Leben ständig Spaß machen muss.

Mhanvjini


Ich hatte solche Gedanken grade auch, aber habe sie wieder in den Griff gekriegt. Irgendwie muss man positiv denken oder gar nicht dran denken. Und wenn es dann doch irgendwann mal passieren sollte, freut man sich umsomehr.

KGwaxk


@ colt

Ich sinniere gerade auch über meinen Job, mangelnde soziale Anerkennung

Ich stelle mal ein par Vermutungen an. Du bist jetzt ein par Jahre im Beruf. Das was du dir mal vorgestellt hast ist nicht oder nur zu einem kleinen Teil eingetreten. Das Gehalt das du bekommst ist wenig zufriedenstellend für das was du täglich leistest. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. Immer wieder hast du den Gedanken das hinter dir zu lassen und diese Tretmühle zu verlassen. Es nervt dich, dass andere (Eigner des Unternehmens, Aktionäre) mehr von deiner Arbeit profitieren als du selbst. Aber eine brauchbare Alternative bietet sich dir nicht. Der Wechsel in ein anderes Unternehmen würde am Grundproblem wenig ändern. Der Schritt in die berufliche Selbstständigkeit ist den meisten Leuten nicht möglich. Es wäre eine Verschlechterung der Situation. Der gedanke es wird die nächsten 30 Jahre so weiter gehen ist wenig prickelnd.

Liege ich richtig mit meinen Vermutungen ???

mangelnder Erfolg bei Frauen

Das Problem kennen wir alle hier nur zu gut.

Aber bringt mir das was? Ich glaube nein. Man muss einfach weitermachen.

Gute Frage. :-/ Aber was tun? ":/ Eine Alternative zum weitermachen müsste man erstmal finden. Zum Aussteiger werden und auf eine Insel ziehen ist auch kein gangbarer Weg. Wenn das jeder machen würde der von seiner Situation die Nase voll hat wäre das Festland leer und alle Inseln überbevölkert.

Keiner hat gesagt, dass das Leben ständig Spaß machen muss.

Nicht ständig. OK. Aber zumindest manchmal sollte es schon Spaß machen.

Cnhia'raNoQvixa


also echt jetz, soooo abartig hässlich das er gar keine abkriegen würde ist doch echt keiner. ich mein, wenn ihr immer nur supermodelfrauen anquatscht, ists klar das da nix draus wird, aber geht halt mal auf "mauerblümchen" zu, vielleicht nur für den anfang zum trainieren. gibt so viele hässletten, da kriegt auch der unschönste mal eine ab ;-)

sonst müsst ihr halt wixen, oder ins puff ^^

d>efe|ct


@ ChiaraNovia

ich habe selten einen solch naiven kommentar gelesen. klar das selbst der hässlichste nach vl 100.000 anquatschversuchen dann auch mal erfolg hat dürfte ja klar sein. aber du scheinst zu vergessen dass auch deine sogenannten "hässletten" durchaus ansprüche haben und überhaupt, wer hat schon motivation sowas zu machen als mann.

aber darum geht es ja auch nicht mit jdn in die kiste zu steigen . wie gesagt haben es da frauen wesentlich leichter als männer ist nunmla so :-/

Kfwxak


@ ChiaraNovia

Dein weibliches Einfühlungsvermögen ist bemerkenswert. ;-)

Am Aussehen liegts nicht. Die Ursachen sind da etwas komplizierter.

sonst müsst ihr halt wixen, oder ins puff

Erstes hat hier sicherlich jeder bereits praktiziert. Am zweiten scheiden sich die Geister.

c8oblt 2x.0


@ KWAK

Das Gehalt das du bekommst ist wenig zufriedenstellend für das was du täglich leistest. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. Immer wieder hast du den Gedanken das hinter dir zu lassen und diese Tretmühle zu verlassen. Es nervt dich, dass andere (Eigner des Unternehmens, Aktionäre) mehr von deiner Arbeit profitieren als du selbst. Aber eine brauchbare Alternative bietet sich dir nicht. Der Wechsel in ein anderes Unternehmen würde am Grundproblem wenig ändern.

Nicht ganz. Der Job ist OK, die Firma auch, das Geld erst recht. Das Problem besteht eher darin, dass ich eigentlich was ganz anderes machen müsste, ich aber nicht genau weiß, was bzw. es sich keine Alternativen ergeben. Ich bin gerade wieder in einer Phase, wo ich denke: Der Zug ist abgefahren. Ich bin in meinen Unzulänglichkeiten, diesem Korsett gefangen und bestimmte Lebensbereiche werden halt immer so unbefriedigend bleiben.

1. Andere sind sozial erfolgreich. Ich nicht.

2. Andere haben erfolg bei frauen. Ich nicht.

3. Andere haben eine Tätigkeit, die sie erfüllt. Ich mache es eigentlich größtenteils nur noch wegen des Geldes.

Dann überlege ich mir:

- denke ich einfach nur zu viel nach?

- geht es anderen nicht ganz genauso?

- muss ich mich nicht einfach nur noch mehr anstrengen oder strenge ich mich überhaupt an?

- sind das nicht die ganz normalen probleme und sollte ich nicht einfach nur aufhören zu jammern?

Ich weiß genau, dass all die Energien, die meine Eltern mir zum Überleben in dieser Welt mitgegeben haben, genau meine Lage verursachen. Andere treten in soziale Ereignisse ein und denken gar nicht daran, in irgendeiner Form an Versagen.

Ich kann diesen Nukleus, der all meine Gefühls- und GEdankenwelt derart negativ beeinflusst und ganz tief in mir drin sitzt, einfach nicht packen und entfernen.

K&wak


@ colt

Das Problem besteht eher darin, dass ich eigentlich was ganz anderes machen müsste, ich aber nicht genau weiß, was bzw. es sich keine Alternativen ergeben.

Ist das so ein Gefühl "da muss es doch mehr im Leben geben"? Dieses Gefühl kenne ich gut. Nur es ist so schwer zu greifen. Iregndwo muss etwas sein nur ich kann nicht sehen wo und was.

3. Andere haben eine Tätigkeit, die sie erfüllt. Ich mache es eigentlich größtenteils nur noch wegen des Geldes.

Viele, ich vermute sogar die meisten, machen ihre Arbeit nur zum Gelderwerb. Ich habe mal eine interessante Untersuchung gelesen (weiß nichtmehr wo). Ergebnis war fast die Hälfte aller Arbeitnehmer hat "innerlich gekündigt" und macht den Job nur (noch) wegen dem Geld und aus Mangel an Alternativen.

- denke ich einfach nur zu viel nach?

Nein. Offensichtlich gib es viele Leute die nicht über ihre Situation nachdenken. Sie sehen es als von Gott gewollt an, vom Schicksal bestimmt oder denken es muss so sein weil es immer so war. Mit solchen Erklärungen finde ich mich auch nicht ab.

- sind das nicht die ganz normalen probleme und sollte ich nicht einfach nur aufhören zu jammern?

Die Probleme haben viele nur die meisten nehmen es nicht wahr oder verdrängen es.

M,eisteqr_Glxanz


Klar ist die Arbeit für die wenigsten die Erfüllung ihres persönlichen Lebens, aber sie finanziert halt dennoch die Freizeit und das Leben an sich.

Darum nützts nichts, sich über die Sinnlosigkeit des Systems zu beschweren. Entweder man gliedert sich ein oder schnappt sich den Becher und hofft, am Bahnhof ein paar nette Leute zu finden, die das Outlawtum mit Kleingeld unterstützen.

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