Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

K"waxk


@ Tempelritter

Außerdem lernst du Frauen zu führen, was auch im echten Leben sinnvoll sein kann.

Stimmt. Beim tanzen ist die Welt noch in Ordnung. Der Mann bestimmt was gemacht wird. Keine Emanzipation. ;-D

Also mein Rat mach weiter, solange bist es klappt.

Mach ich. Es klappt schon besser als am Anfang. Bis es gut klappt wird es noch etwas Zeit brauchen.

KAwaxk


@ colt

Mein Beitrag lässt natürlich auch ein Stück Skepsis vor dem anderen Geschlecht durchblicken...

Das ist auch angemessen. ;-)

Leute, ich habe ein viel dringlicheres Problem: Ich bin total untätig geworden, um nicht zu sagen faul.

Das kenne ich. Die meisten Menschen haben einen Hang zur Bequemlichkeit. Daher schlafen Dinge die Anstrengungen erfordern oft mit der Zeit ein obwohl man anfangs davon begeistert war. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich der gewünschte Erfolg nicht einstellen will.

c1olt x2.0


Ist denke ich eher eine Phase, von der ich hoffe, dass sie vorbeigeht. Ich saß schon immer häufiger am Wochenende zuhause rum. Auch wenn ich rausgehe, bin ich gerne vor 2-3 Uhr im Bett. Sonst ist man immer so fertig am nächsten Tag. Die meisten Weibergeschichten passieren vermutlich danach, wenn alle dicht sind und sich die Kontakte/Pärchen herauskristallisiert haben.

Ich bin auch kein großer Tänzer oder Partygänger. Das geht bei mir nur, wenn ich mich wohlfühle. In der Regel ist allerdings die musikalische Untermalung ein Albtraum. Ich finde in der Bar sitzen und quatschen toll. Ein Garant für Mißerfolg bei Frauen, aber was soll's? Ich habe keine Kraft mehr und habe die Dinge akzeptiert wie sie sind.

c=olt o2.x0


Ehrlich gesagt, bin ich eh total gemütlich. Die ganze Woche lang quälen, früh aufstehen etc., ist schon sehr unbequem.

MIei&s7ter_Glpanz


Ich finde in der Bar sitzen und quatschen toll. Ein Garant für Mißerfolg bei Frauen,

Würd ich nicht unterschreiben. Ich kenn viele Frauen, die du im Club nicht finden würdest, dafür in ner Bar.

S8inisFtrxa


Hi colt,

immer nur Disco, noch dazu ohne Motivation, kann ja wirklich öde sein... mir fiel nur gerade ein, weil ich den Samstagnachmittag bei uns in der Nähe in einer überdachten Einkaufsmeile verbracht habe, mit offener Gastronomie und so, daß sich ja durchaus auch an Nachmittagen Gelegenheiten zum Kennenlernen ergeben können. Es muß ja nicht immer das klassische Aufreißen am Abend sein...

dZj e>lemienVt @of crixme


@ sinistra

ist wahrscheinlich sogar die bessere gelegenheit.

KGwak


@ colt

Wenn du keine Lust hast raus zu gehen dann hat es wenig Sinn wenn du dich trotzdem irgendwo hinschleppst. Erwartest du vielleicht zu viel von dir selbst? Wenn du zur Zeit keine Lust hast etwas zu unternehmen nimm dir eine Auszeit. Vielleicht sieht es in ein par Wochen wieder anders aus und du hast wieder Lust etwas zu unternehmen. Und wenn du Lust hast einfach nur in der Bar zu sitzen dann mach es ohne daran zu denken ob du nun eine Gelegenheit verpasst eine Frau anzusprechen.

Das trübe Herbstwetter ist auch ein Motivationskiller. So ghet es jedenfalls mir. Es wird früh dunkel, ich bin müde, das ist nicht schön.

cfol;t 2x.0


Ich habe es dann doch noch geschafft raus zu gehen, wenn auch nicht lange.

Ich bemerke gerade wieder, wie meine komplette Sozialisierung mich jobtechnisch und gesundheitlich beeinflusst. Das nervt echt. Man denkt immer, man macht Fortschritte. Aber in schlechten Augenblicken, offenbaren sich die waren Glaubenssätze und da kommt bei mir immer wieder all das mangelnde Urvertrauen zum Vorschein.

Packe ich z.B. eine neue Aufgabe an, herrscht bie mir immer extreme Skepsis, ob ich das denn auch schaffe. Viele Dinge traue ich mir nicht zu, bin abwartend. Eine echte Karriere kannst Du mit meinem elterlich geprägten "Setup" genauso vergessen wie das "Beliebtsein" bei Menschen.

Jzohn PrresCton


Viele Dinge traue ich mir nicht zu, bin abwartend. Eine echte Karriere kannst Du mit meinem elterlich geprägten "Setup" genauso vergessen wie das "Beliebtsein" bei Menschen.

Dieses Setup wirst du auch nie grundsätzlich ändern können, du kannst dich aber damit in einklang bringen!

Wer sagt den das du beliebtsein muss bei Menschen ??? Lebe deine soziopathische Ader ruhig mal ein bißchen aus, du wirst sehen es wird dir nicht schaden ]:D

c%olt 2x.0


Dieses Setup wirst du auch nie grundsätzlich ändern können, du kannst dich aber damit in einklang bringen!

Tja, das muss ich auch immer wieder feststellen. Grundmuster, wie Passivität, Introversion etc. Ich bewundere Leute, die extrovertiert sind. Denn diese sind in der Regel auch beliebt, führen andere Menschen etc. Das ist ein Fakt.

Ich schaue gerade parallel auf NDR: Die Starken. Darin wird untersucht, wieso Menschen erfolgreich sind oder auch nicht.

Wer sagt den das du beliebtsein muss bei Menschen ??? Lebe deine soziopathische Ader ruhig mal ein bißchen aus, du wirst sehen es wird dir nicht schaden ]:D

Das hatte ich als Kind, Jugendlicher bis junger Erwachsener, z.B. Ausraster. So möchte ich nicht mehr sein. Man wird erwachsen.

GgoTldt|au


Ich verstehe Eure Probleme, die hab ich selber auch.

Ich kann verstehen, dass einige nicht aktiv ihre Probleme lösen wollen, so ging's mir auch.

Bis ich zu dem Punkt kam, wo entweder psychologisch-psychatrische Behandlung oder pure Resignation die einzigen Alternativen waren.

Ich bin in fremde Stadt gezogen, kannte niemand, hatte kein Talent, wen kennenzulernen, und wurde deswegen immer depressiver und antriebsloser.

Dann Klinik, Medikament, Psychotherapie.

Jetzt:

Aktiv in einem Verein. Die Vereinsziele interessieren mich, deswegen bin ich da hingegangen. Und ich wollte Leute kennenlernen, auch Frauen.

Der Verein hat auch viele Vereinsfeiern. Zuererst zögerlich, bin ich auch über die Feiern in den Verein hineingewachsen. Über Monate! Geht also nicht so schnell. Nehmt Euch Zeit!!! Jetzt bin ich ein wichtiges Vereinsmitglied, weil ich aktiv mitarbeite und mitfeiere.

Die Vereinsziele machen mir sehr viel Spaß, das ist sehr wichtig für echte Motivation.

Ein besonders wichtiger Punkt:

Ich bin von anfang an immer in den Verein gegangen in total unmodischen Klamotten, die sich aber sehr angenehm auf meiner Haut angefühlt haben. Also in meinen Lieblingsklamotten. 2-3 Leute im Verein haben mich mal unter 4-8 Augen wegen der Klamotten angesprochen, aber interessiert-fragend, nicht ablehnend-lästernd.

Ergebnis: Ich bin in meinen schrägen Lieblingsklamotten so im Verein akzeptiert, ich kann anziehen, was ich will.

Also: Zu den eigenen Vorlieben oder Überzeugungen stehen und diese von anfang an vertreten und selbstbewusst-selbstverständlich leben.

Einige mögen vieleicht meinen Kleidungsstil nicht und finden ihn lächerlich, aber ich als Person bin akzeptiert und integriert. Das fühlt sich so geil und kraftvoll an!

Ich hab aus den Depressionen und der Klinik nie ein Geheimnis gegenüber den Vereinsleuten gemacht, weil ich die als zukünftige Freunde gewinnen wollte, hab's aber auch nicht herausposaunt. Wenn ich mich mal mit Leuten unter 4 Augen unterhalten hab, und das Gespräch irgendwie so dahin kam, hab ich die Klinik und so erzählt.

Meinen zukünftigen Freunden erzähle ich keine Lügen oder täusche ihnen etwas vor. Ich zeige mich ihnen gegenüber mit meinen Schwächen und Stärken, (ohne unnötiges Gejammer) und mit dem Willen, mich auf sie mit ihren Eigenarten und Spleens einlassen zu wollen.

Ergebnis: Die Leute, die mich mögen und dann meine Freunde geworden sind, haben mich schon längst mit meinen Schwächen, Spinnereien oder Spleens akzeptiert.

Wenn ich im sozialen Umgang unsicher bin, etwa, was wem zu einer Geburtstagsparty mitbringen, frage ich die andern. Und frage einfach, "ich hab keine Ahnung, was bringt man denn so da mit?"

Also: Unsicherheiten nicht peinlichst überspielen, sondern aktiv angehen und erfragen.

Zweifel, Bedenken, das eigene Runterputzen der eigenen Gefühle ganz ganz weit hinten anstellen. Auf die Gefühle hören, selbst wenn sie sich nur sehr sehr leise melden.

In der Klinik auf dem Abendspaziergang habe ich mich mit Mitpatientin unterhalten. Sie hatte dauernd geschnieft, weil sie Tränen produziert hatte. Erst Taschentuch gegeben, dann umarmt, um sie zu trösten.

Sie sagte, "du hast mich grad gekuschelt." Ich sag, " ich wollte dich trösten. Aber wenn du das nicht magst, lasse ich es bleiben."

Ergebnis: Wir wurden uns im Laufe der Klinik ziemlich sympathisch.

Also: Auch auf leise Stimmen der Gefühle und der Empathie horchen und sofort umsetzen, bevor der Kopf alles mießmacht. Später hat man immer noch Zeit, sich zu entschuldigen und zu erklären, falls erforderlich. Und meistens, nach meiner Erfahrung, haben die Gefühle Recht, nicht der mießmacherische Kopf.

Lest nicht zu viel hier, geht raus ins Leben! Selber ausprobieren macht Spaß!

GKold[t+au


Selber ausprobieren macht Spaß!

Neulich waren 2 Jungs und ein Mädel bei uns vorstellig, weil sie mit ihrer Clique eine Geburtstagsfeier im Vereinsheim feiern wollten. Die haben sich erst mit dem Vorsitzenden unterhalten; ich kam dazu und hab mich frech ins Gespräch eingeklinkt.

Ich hab aus einer Laune heraus den kleinen Sexisten heraushängen lassen, also hab gefragt, wieviele Frauen denn zu der Fete kämen, wie alt sie seien, and so on.

Später habe ich mich mit dem Mädel in dem Stil weiter unterhalten, aber mich auch mit ihr ernsthaft unterhalten, indem ich sie nach ihrem Job gefragt hab, und so gefragt hab, dass sie mir ihren Job erklärt. Ich hab sie gefragt, wie sie wohnt (WG oder so), und gefragt , aus welcher Stadt/Dorf sie herkommt, und so weiter. Immer zwischen drin habe ich Lokalkollorit aus meinem Heimatdorf eingestreut.

Irgendwann hatte ich mich gefragt, ob sie mir wohl ihre Handynummer geben würde. Also habe ich sie danach gefragt und erhalten.

Irgendwann am Abend wurde es Zeit für Abschied, sie ist mit ihren 2 Kumpels die eine StraBa-Linie gefahren, ich die andere. Zum Abschied hab ich Ihr meine Hand hingehalten, so halb nach Händeschütteln, halb nach Umarmung, aber ein Bisschen viel mehr nach Umarmung. Wir haben uns also zum Abschied umarmt.

Also mag sie mich.

Wenn ich sie demnächst mal anrufe, um mit ihr ein Date klarzumachen, weiß sie, dass ich sie heftig anbaggern werde. Aber so hat sie mich kennengelernt. Wenn sie sich mit mir verabredet, weiß sie so etwa, woran sie ist.

Und ich darf, wenn ich mit ihr ein Date klarmache, sie sehr heftig anbaggern dürfen, weil sie mich so kennengelernt hat und mich so mag, wie sie mich kennengelernt hat. Öhhm, kompliziert....

Kurz und gut:

Jungs, macht Euch keinen Knoten in den Kopf:

Baggert Eure Frauen als sexuelle männliche Wesen an, nicht als assexuelle Neutrums.

Die Frauen, die Euch als sexuelle Männer mögen, mit denen könnt Ihr Spaß haben. Mit den anderen wird's kompliziert, so oder so.

LjuiVseb20x08


Goldtau

Baggert Eure Frauen als sexuelle männliche Wesen an, nicht als assexuelle Neutrums.

Ein spitzenmäßiger Beitrag :)^ :)^ :)^ Besser hätte ich das nicht sagen mögen. Ich glaube das ist der Knackpunkt bei den meisten Männern "sich wie ein Mann verhalten" !!!

Erst dann können wir (Frauen ;-) ) euch auch als Männer wahrnehmen... :=o

G1olxdtaxu


Baggert Eure Frauen als sexuelle männliche Wesen an, nicht ...

... als assexuelle Neutrums.

****

Hi Luise,

hast Du die beiden Beiträge auch komplett gelesen?

Ich denke, die ewigen Grießgrämer im Forum werden auch nichts daraus lernen.

Die werden sich wie Kwak immerzu an ihren Depressionen und sozialen Unfähigkeiten hochziehen und aufgeilen.

Anstatt sich ins echte Leben zu stürzen und eigene Erfahrungen zu sammeln.

Anstatt mal ärztliche Hilfe, Psychiater oder Psychologen, zu konsultieren.

Anstatt mal ihr eigenes Leben zu ändern.

Ich glaube, es gibt einige hier, die mit ihrem Leben recht unzufrieden sind, aber immer noch viel zu viel Angst haben, ihr beschissenes Leben zu verbessern.

Lieber unzufrieden mit dem, was sie kennen und bejammern, als dafür zu kämpfen, was dem Leben einen Sinn gibt.

Ich nenne sowas, "Feigheit vor dem Freund".

Ich habe mir einen Sticker an meine Wohnungstür gepappt:

"Ab heute keine Angst."

Mein Leben ist mir zu wertvoll, zu kurz und zu schade, um es durch blöde Ängste einschränken zu lassen.

Goldtau

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