Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

M$eisterr_GClaxnz


Wie gesagt, die Grossstadt bietet dir die Möglichkeit, in die Anonymität abzutauchen. Aber ebenso die Chance, dir deinen eigenen kleinen Kreis aufzubauen. Wenn du dich in deinem Quartier bewegst und dir zB. eine Stammkneipe zulegst, wirst du dir da auch einen Bekanntenkreis schaffen können. Man bewegt sich ja kaum auf dem gesamten Territorium der Stadt. Kann aber, wenn man mal Lust auf Ruhe und Anonymität hat, in einen anderen Teil fahren.

K[w2ak


@ Kastellan

Du hast anscheinend einen ähnlichen Ansatz wie ich gewählt. Die verzweifelte permanente Suche nach einer Freundin beenden um dem Frust nicht immer neue Nahrung zu liefern.

Seitdem ich mich zu deisem Schritt entschlossen habe geht es mit besser. Manchmal gibt es so eine Art Rückfall, wie zuletzt vor 2 Wochen. Da tauchte der Wunsch nach einer Freundin plötzlich wieder auf. Hat mich überraschend getroffen und einige Tage gings mir ziemlich mies. Jetzt ist es wieder besser. Liegt wohl auch daran, dass ich grundsätliche Zweifel habe ob ich für eine Beziehung überhaupt geeignet bin.

Immerhin weiß ich inzwischen, dass ich auf Frauen nicht abschreckend wirke, zumindest nicht auf alle. Ein weitergehendes Interesse hat noch keine an mir gezeigt. Aber wenigstens rennen nicht alle gleich weg.

K7astUelRlan


@ Kwak

Du hast anscheinend einen ähnlichen Ansatz wie ich gewählt.

Gewählt ist nicht ganz das richtige Wort. Die Situation hat sich einfach so entwickelt,

ohne daß es mir wirklich bewußt war. Kleinere Rückfälle habe ich auch hin und wieder,

aber im Großen und Ganzen geht´s mir heute viel besser.

Interessant ist, daß ich immer wieder in Beruf oder Freizeit das Interesse von (meist

jüngeren) Frauen an mir feststelle. Sowas fördert natürlich das Selbstbewußtsein, und

ich frage mich, ob das schon immer so war, und ich bloß die Signale noch nicht deuten

konnte, oder ob es tatsächlich nur die gesündere Lebenseinstellung und die damit

einhergehende positivere Ausstrahlung ist. Letzteres wird wohl zutreffen.

KzasItellgaxn


Aber wenigstens rennen nicht alle gleich weg

Genau! Immer die positive Seite betrachten.

An dieser Stelle ein kluger Satz von Hans Werner Olm, der inzwischen zu einer Art

Lebensmotto für mich geworden ist: Leute, die am Boden liegen und noch krabbeln,

sind doch viel interessanter, als Leute, denen die Sonne aus dem Hintern scheint.

Kkwxak


@ Kastellan

Gewählt// ist nicht ganz das richtige Wort.

Stimmt. Ich habe nach einigen Enttäuschungen erkannt, dass es mir besser geht wenn ich diesen Schritt mache. Ständige Mißerfolge erzeugen zuviel Frust.

Kfwaxk


Interessant ist, daß ich immer wieder in Beruf oder Freizeit das Interesse von (meist jüngeren) Frauen an mir feststelle.

Wenn ich der Meinung war eine Frau hätte möglicherweise Interesse an mir stellte es sich als Fehleinschätzung heraus. Ich merke seit einiger Zeit auch, dass ich mit jüngeren Frauen besser klar komme als mit Frauen in meinem Alter. Die Möglichkeit bringt natürlich erst die fortschreitende Zeit. Wenn man 30 ist gibt es einige interessante Frauen die einige Jahre jünger sind.

dTer-bertgsteiDger


> Bergsteiger (obwohl ansatzweise)

Da schaut man zufällig hier herein und wird gleich mal angesprochen... *:)

Was die Terminologie angeht, will ich das schon etwas präzisieren. Also Oralsex hatten wir ja gehabt und eigentlich hätten wir ja auch GV haben wollen, was mangels Kondomen dann nicht ging. Aus heutiger Sicht betrachtet ist die Sache somit zu 95% erledigt und nicht "nur" ansatzweise ;-D

Was das Thema als solches angeht, habe ich das mal auf Eis gelegt. Ich habe es zwar nochmals mit einer (teuren) Online-Partnerbörse versucht, allerdings ohne ein Date zustande zu bringen. Nun, so what... Mittlerweile finde ich das für den Moment auch gut so. Ich glaube mittlerweile gar nicht mal, dass ich völlig unattraktiv für Frauen bin. Der Punkt ist vielmehr, dass mein derzeitiges Leben und meine Lebenseinstellung nicht zu einer Beziehung passt – oder umgekehrt, eine Beziehung passt da schwerlich dazu und das strahle ich wohl auch aus. Ich habe soviele Ideen und gar nicht so viel Zeit um all das zu tun, was ich gerne tun würde :-D Und zu all dem zusätzlich eine Frau die dann auch noch Kinder will? Ich denke nicht, dass das geht. Ich mit einem Kinderwagen im Bus? Windeln einkaufen? Die totale Horrorvorstellung... :-o Ich müsste zu viele Dinge aufgeben, damit würde ich kaum glücklich werden. Ich glaube mittlerweile auch weniger, dass ich Unerfahrenheit ausstrahle, sondern einen ausgesprochenen Freiheitsdrang. Ich mache auch kein Geheimnis daraus, dass ich unter gar keinen Umständen Kinder will, und das passt bei vielen Frauen nunmal nicht – und unter diesen Voraussetzungen ist schon ein weiteres Kennenlernen wenig sinnvoll. Es wäre für mich sogar der Grund, eine Beziehung zu beenden (ich will nicht als ein Scheidungs-Zahlvater enden, der seine Kinder nie sehen darf).

Wenn ich mich dann hier im Forum umschaue, mit welchen Anspruchshaltungen Frauen im Altersbereich 25-35 unterwegs sind, so vergeht mir die Lust auf spielerisches Kennenlernen vollends... So wie Frauen sich beklagen, immer nur auf das äussere reduziert zu werden, passt es mir im Gegenzug nicht, als Hauptverantwortlicher für ihr Glücklichsein und zum Finanzinstitut reduziert zu werden. Doch, es gibt sicher Frauen die zu mir und zu meinem Lebensentwurf passen würden. Aber die sind sehr selten, und spezifisch Suchen mag ich nicht, Zeit und vorallem Lust dazu hab ich nicht. Aktivitäten die einem nicht gut tun und nichts bringen, sollte man besser sein lassen. Mein Leben ist auch so (ohne Frau) cool genug 8-) Die Freiheiten die ich jetzt habe, können gar nicht hoch genug gewertet werden :-)

Anstelle euch immer nur zu beklagen, dass ihr keine Frau abbekommt, fragt euch vielleicht mal, wie denn euer Lebensentwurf aussieht und wie eine Frau sein müsste, die dazu passt. Wie die Beziehung denn möglicherweise aussehen kann. Dann könnt ihr der Frau auch auf gleicher Augenhöhe begegnen. Mit "ich will eine Beziehung weil man eine zu haben hat" ists nicht getan und das wirkt auch irgendwie unterwürfig und kaum attraktiv. Und wenns nur um Sex geht, sind ONS und Prostituierte auch gute Möglichkeiten. Nur weil wir das Gefühl haben, die Gesellschaft "verlange" von uns einem Bild zu genügen, heisst das noch lange nicht, dass man sich dem unterordnen muss. Ich habe in meinem Leben oft dann am meisten bewegt, wenn ich mich nicht "normkonform" verhalten habe...

Seit ich diese Erkenntnisse für mich gewonnen habe, geht es mir viel besser. Ich weiss, was ich kann, ich habe gewisse Vorstellungen in welche Richtung ich weitergehen möchte. Und dazu brauche ich keine Frau, nicht um jeden Preis – eine Beziehung muss für mich eine klar erkennbare Bereicherung bieten, sonst verzichte ich lieber darauf. Mein Job fordert mich genug, da will ich nicht nach Hause kommen und mich (unter Androhung des Verlassenwerdens) mit weiteren Ansprüchen auseinandersetzen. Mittlerweile mach ich mir sogar einen Spass daraus, mich dem System zu entziehen. Das gibt ganz interessante (weibliche) Reaktionen, wenn man sich über Datingprinzipien auslässt und nebenbei einfliessen lässt, dass man ja sowieso keine Kinder will (ist vielleicht wenig taktvoll, aber zumindest ehrlich).

Ob es so gut kommt, weiss ich nicht. Oder um es mit den Worten von Ueli Steck auszudrücken – Gedanken, die vorauseilen, sind verschwendetet Gedanken, weil unnötig. Die Zukunft kommt. Sehr oft ist sie abhängig von der Gegenwart. Und je bewusster wir in der Gegenwart das Richtige tun, desto besser schaut die Zukunft aus.

Dasselbe gilt für die Vergangenheit – Die Vergangenheit ist gewesen. Ich kann sie nicht mehr ändern, ich kann daraus lernen – alle anderen Gedanken sind unnötig, weil die Zeit eine Richtung hat und mein Leben jetzt stattfindet. JM oder Nicht-JM, was spielt das für eine Rolle? Das ist nur ein einzelner Aspekt des Seins...

K!alst8ellaxn


Oh man, der Karneval...

Aus der Kneipe gegenüber tönt es derart laut, daß man auch bei geschlossenen Fenstern

noch genügend mitbekommt.

Glaubt man eingefleischten Karnevals-Anhängern, so ist es kein Problem, bei

entsprechender Beteiligung (Bier, Kostüm, Schunkeln) die ein oder andere Eroberung

abzuschleppen oder gleich an Ort und Stelle zu beglücken. Ja, es soll sogar zu keinem

anderen Zeitpunkt des Jahres einfacher sein.

Das Ende der Jungfernschaft direkt vor der Haustür.

@ bergsteiger

So einfach ist es auch nicht. Es geht mir nicht darum, mit einer Beziehung eine

gesellschaftliche Norm zu erfüllen. Es geht um meine ganz persönlichen Emotionen,

Sehnsüchte und Begierden. Und die lassen sich gerade in jüngeren Jahren nicht

einfach ausklammern, stehen jedem positiven Ansatz im Weg.

Ich mache zur Zeit zwar eine positive Entwicklung durch, die deiner sehr ähnlich

ist (siehe mein Post eine Seite vorher), aber ich vergesse nicht, wie es all die Jahre

vorher war, und weiß wie sich die Leute fühlen, die noch voll in dieser Phase stecken.

Finde ich toll, daß du schon eine sexuelle Erfahrung hattest. Kam das zufällig

zustande, oder hattest du es darauf angelgt?

M1eis2ter_G[lxanz


Bergsteiger hat etwas erreicht, was sehr wichtig ist, um ein erfülltes Leben zu führen: Er hat ein Leben.

Er (ich entschuldige mich ob der dritten Person, aber ich meins hier halt plakativ) hat sein Leben mit Inhalt gefüllt und betrachtet das Übrige als Zugabe, die möglicherweise, unter gewissen Umständen, kommen mag, wenns passt.

Nicht jede Frau im Altersschema will Kinder. Auch ist der Mann nicht per se der Ernährer. Diese archaischen Rollenmodelle verschwinden zum Glück zunehmend. Sie sind noch vorhanden und ggf. auch begründet vorhanden (solange Männer mehr verdienen für dieselbe Arbeit als Frauen, ists nicht zu verdenken, wenn der Mann die Kohle heimbringt). ABER: Wenn man mit seinem Leben klar kommt, klappts eher mit der Partnerschaft.

Und an der fehlenden Attraktivität liegts bestimmt nicht beim Bergsteiger. Ein abschreckender Waldschrat ist er bestimmt nicht. Sofern ich das beurteilen kann ;-)

Also. Leben regeln, zufrieden sein. Sich offen für Neues geben und zulassen, wenn sich was ergibt.

d{er-bWergst#eigxer


Kastellan

Das Konzept ist schon einfach, nur die Umsetzung weniger...

Ich will auch nicht darüber befinden, mit welcher Motivation man eine Beziehung haben will. Es geht nur darum, die Fragestellung in den Raum zu stellen. Es gibt keine einzig richtige Antwort, die muss jeder für sich finden. Aber wenn ich eine Beziehung haben will nur weil es normgerecht ist und es trotzdem nicht klappen will, dann kann ein Hinterfragen der Motivation sicher nicht schaden.

Ich will auch nicht irgendetwas schönreden. Aber es ist aus meiner Erfahrung alles andere als zielführend, wenn man sich nur auf dieses eine Problem konzentriert. Und vor allem finde ich es mittlerweile höchst bedenklich, sein Glück in die Hände von jemand anders zu legen. Mir genügt es, wenn ich mehrmals in der Woche mein Leben den Händen meiner Kletterpartner anvertraue ;-)

Bei mir ist das ganze eher zufällig und vor allem völlig unerwartet passiert. Aus einem Nachmittagskaffee wurde ein Nachtessen und dann ein gemeinsames Aufwachen...

dIer-bEergsteiiger


Meister_Glanz

Nicht jede Frau im Altersschema will Kinder. Auch ist der Mann nicht per se der Ernährer. Diese archaischen Rollenmodelle verschwinden zum Glück zunehmend.

Ich habe das ja auch nicht allgemeingültig gemeint. Trotzdem staune ich immer wieder, wie wichtig und festgefahren das traditionelle Rollenmodell trotz aller Gleichstellungsbemühungen ist. Und es ist nunmal so, dass die grosse Mehrheit aller Frauen (zurecht!) auf diesen Online-Portalen einen Erzeuger oder Ernährer sucht. Die 2 oder 3 Kontaktanfragen wo im Profil Kinder erwähnt waren, hab ich trotzdem kommentarlos gelöscht.

Was ich damit sagen wollte – mein Problem sind nicht die Frauen, sondern es sind die unterschiedlichen Anspruchshaltungen und Vorstellungen einer Mehrheit in Kombination mit meinen eigenen Vorstellungen. Würde ich eine Frau suchen um eine Familie gründen zu können, wäre ich sicherlich erfolgreicher. Aber weil ich genau das nicht will...

c'olkt 2.x0


Das hat mich in der Single Börse auch immer gewundert. Fast jede Frau ab 25 hatte in ihrem Profil stehen, dass sie Kinder will. Von den rund 100 Profilen, die ich gelesen habe, waren nur 3 oder 4 wo stand, dass sie auf keinen Fall welche wollen.

Eine mit der ich telefoniert hatte sagte mir, eine Beziehung würde für sie gar keinen Sinn machen und wäre Zeitverschwendung, wenn Kinder nicht gewünscht sein. Sie könne das auch gar nicht verstehen.

Das wäre für mich jetzt nicht unbedingt abschreckend, sofern es noch Zeit damit hat. Bin mir da nicht ganz im Klaren, ob ich das will. Letztenendes kann man das ja auch kaum kontrollieren. Entweder man ist sich sympathisch und es funkt dann irgendwann oder eben nicht, ist meine Meinung.

M:eist0er_Glxanz


Diese Erfahrung hab ich nicht gemacht, als ich damals auf der Singlebörse rumgesucht hab. Bei mir gabs allerdings viele, die schon ein Kind hatten. Das war für mich ein Ausschlusskriterium, das auch hier im Forum zu kontroversen Diskussionen geführt hat.

Der Kinderwunsch an sich wär für mich kein Problem. Ich weiss noch nicht, ob ich Kinder möchte. Meine Freundin pendelt zwischen ja klar und auf keinen Fall ... also gehts uns da gleich. Im Moment bestimmt nicht, das würd gar nicht reinpassen. Aber was in 10 Jahren ist, weiss ich noch nicht.

cNolxt 2.x0


Du hast Deine Freundin also im Internet kennengelernt?

M?eist)er_Glxanz


Jep.

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