Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Tyom244E2


Ist das ein kranker Scheiß, der hier von allen Seiten geschrieben wird. ;-D Ob dauergeiler Aufreißer oder gefrusteter Jungmann, das ist einfach alles viel zu krass, was hier erzählt wird. Und mir war zwar bewusst, dass es solche Pick-up-Communities gibt, aber jetzt, nach einem kurzen, näheren Einlesen zum Thema, bin ich wirklich sehr erstaunt. Dieser Dauerversuch, so gut wie alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, flachzulegen, ist wirklich bemerkenswert. Ernsthaft! Aber auch die verkopften und (fast) frauenhassenden Jungmänner sind genauso drollig.

Ein wirklich toller Haufen – beide Seiten! ;-D

HDoladxi


@ Despair:

Vielleicht solltest du öfters mal ein Bier trinken bevor du hier im Forum schreibst? Heute machst du auf mich einen viel sympathischeren Eindruck als sonst :-)

Für ne Frau die dir was bedeutet, da erwarte ich von dir dass du Wochen und Monate investierst.

:)^ Schön, dass es noch andere Leute gibt, die das genau so sehen wie ich. Hier in dem Faden traut man sich ja schon fast nicht mehr so was zu sagen. Aber ich finde, für die richtige Frau kann man schon mal ein paar Monate investieren. Bei der letzten Frau, die mich wirklich "umgehauen" hat, ging das ein dreiviertel Jahr lang. Leider ist dann doch nichts daraus geworden. Aber trotzdem würde ich es wieder so machen.

DUeespai&rN&O.1


Bei der letzten Frau, die mich wirklich "umgehauen" hat, ging das ein dreiviertel Jahr lang. Leider ist dann doch nichts daraus geworden. Aber trotzdem würde ich es wieder so machen.

@ Holadi

Warum hat es denn letztlich nicht geklappt ? Was ist passiert, dass du aufgegeben hast ? ???

K5wak


Für ne Frau die dir was bedeutet, da erwarte ich von dir dass du Wochen und Monate investierst.

Wer einer Frau ewig nachläuft ist kein Mann sondern ein dressiertes Hündchen.

NYar"raxs


Wer einer Frau ewig nachläuft ist kein Mann sondern ein dressiertes Hündchen.

Was für ein wahrer Satz von Kwak.

KDongo<-Oxtto


^ Für ne Frau die dir was bedeutet, da erwarte ich von dir dass du Wochen und Monate investierst.

Wer einer Frau ewig nachläuft ist kein Mann sondern ein dressiertes Hündchen.

Ich denke, beides ist irgendwie richtig. Frauen wollen umworben werden ("Willste f*en?" funktioniert in den wenigsten Fällen, vor allem, wenn es um Beziehungsanbahnung geht), aber sie wollen von **Männern umworben werden und nicht von dressierten Hündchen. Die Wahrheit liegt weder in der Hundedressur noch im Pick-Up um seiner selbst willen, sondern irgendwo dazwischen. Charles Bukowski hat einmal gesagt: "Die Männer, die mit Frauen am besten auskommen, sind die, die wissen, wie man ohne sie am besten auskommt." Und da hat er Recht.

K ong=o-xOtto


OK, was haben wir gelernt? Drei Sternchen leiten einen fett markierten Absatz ein... ;-)

HCol<axdi


@ Despair

Warum es nicht geklappt hat? Ja, sie hatte halt einfach kein Interesse an mir bzw. nur freundschaftliche Gefuehle fuer mich. Passiert ist an sich gar nichts, aber irgendwann habe ich halt eingesehen, dass da wohl nichts daraus werden wird.

c[oklt 2F.0


@ Narras und All

Scheint mir so, als hätte die PUA-Literatur eine erfolgreiche Hirnwäsche bei Dir vollzogen. Ich kann mich erinnern, daß ich mal genauso fest von all dem Geplapper überzeugt war, nach einigen Büchern. Ich finde man muss bei der ganzen PUA-Thematik folgendes berücksichtigen:

- Es gibt ca. 6 Milliarden Menschen, davon die Hälfte normale Männer auf dem Planeten, die auch eine Frau bekommen. Und nur ein Nano-Teil davon sind "Naturals" oder PUAs. Ich glaube aber schon, daß der Mann das aktive Element sein muß, in der Regel. Gute PUA-Literatur ist interessant, aber nur teilweise das was JMs brauchen.

- Männer sind Maulhelden. So wenig Frauen gerne zugeben viele Männer zu haben, so gerne prahlen Männer mit ihren Eroberungen. Obwohl die meisten "normal viele" Geschlechtspartner haben, kommt es einem beim Zuhören viel mehr vor. Du erzählst ja auch nicht gerade ungerne hier (so ganz nebenbei) von Deinen "Erfolgen", obgleich ich Deine Schilderungen nicht in Frage stellen möchte.

- Es gibt für mich einfach unterschiedliche Charaktere, sowohl männlich als auch weiblich, was zum Teil genetische als auch soziale Ursachen hat. So gibt es Frauen, die aufgeschlossen sind, häufige Geschlechtspartnerwechsel haben, ebenso wie Männer. Und es gibt das Gegenteil. Diese charakterlichen Grundkomponenten werden durch die speziellen hormonellen Unterschiede nochmal geschlechtsspezifisch ausgeprägt und bewirken ein bestimmtes Verhalten in der sexuellen Anbahnung.

- Der klassische Jungmann hat eine soziale Störung aufgrund seiner Sozialisierung, kindlichen Prägung. Beispiele: Ego-Störung aufgrund "zerstörerischer" oder mangelnder Elternliebe, Trichterbrust, Übergewicht und sonstige vermeintliche "körperliche Mängel", ... Es gibt genauso Frauen mit diesen Problemen, nur wirkt sich das aufgrund der tendenziell weiblichen Passivität in der Anbahnung weniger schlimm aus im Endeffekt.

Fazit – Ich kann nur für mich reden, aber PUA-Literatur wird für den JM keine alleinige Lösung sein. Es ist hilfreich, bestimmte, extrem dargestellte Zusammenhänge zu wissen. Die Marschroute für den Jungmann lautet aber aus meiner Sicht:

1. Ursachen seiner Probleme erkennen: Elternhaus, Erziehung, psychischer und physischer Missbrauch, ...

2. Ursachen angehen und angelerntes Verhalten ändern (dauert oftmals Jahre)

3. Selbstvertrauen aufbauen durch Hobbies, bestimmte Skills

4. Leben, Reisen, viel erleben, viel "Input" reinkippen, rausgehen

5. Helferchen finden, wie man mit schlechten Gefühlen und Phasen umgeht / Glücksmomente entdecken und genießen

6. Sein Frauenbild zurecht rücken (siehe Bücher "Männlichkeit leben" und David Deida) und letztendlich mit Frauen anbahnen, z.B. über Portale usw., falls man es im "echten" Leben nicht hinbekommt.

@ Tom2442

Dieser Dauerversuch, so gut wie alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, flachzulegen, ist wirklich bemerkenswert. Ernsthaft! Aber auch die verkopften und (fast) frauenhassenden Jungmänner sind genauso drollig.

Finde ich einen guten Kommentar, ganz meine Rede.

@ Despair

Ich habe mal mit einem Mädel angebandelt, die wirklich süß war, aber auch selbstzerstörerisch. Ich stand voll auf sie und sie hat mich arg "ge-shit-tested". Zum date kam sie regelmäßig zu spät oder gar nicht. Ich also ihr hinterhergelaufen. Ich rufe an, sie geht nicht dran, ruft aber in erwartungshaltung 5 min später an. Irgendwann kam die Abfuhr, sinngemäß: "Ich stehe nur auf Arschlöscher".

Letztlich hätte ich damals schon gerne was mit ihr gehabt, das wäre aber mit sicherheit nicht lange gut gegangen. Ich vermisse die körperliche Erfahrung, nicht aber die vergangene "Beziehungschance". Vom heutigen Standpunkt aus bin ich froh.

In "Lob des Sexismus" steht was davon, daß insbesondere Frauen mit geringem Ego solche "Spielchen" spielen. Da ist schon was wahres dran. Wenn Du mal Bücher über Transaktionsanalyse ließt, dann wird das einleuchtend. Empfehlen kann ich Dir da den Klassiker: "Eric Berne: Die Spiele der Erwachsenen".

Letztlich wird alles was wir tun, auch das Posten hier im Forum, durch unseren Drang nach "Anerkennung" (in der Transaktionsanalyse "Stroking") ausgelöst. Das muß aber keine positive Anerkennung sein, im Gegenteil. Viele Leute verschaffen sich unbewusst negative Anerkennung dadurch, daß sie immer wieder scheitern. Genau diese "disfunktionalen" Verhaltensweisen muß der Jungmann erkennen.

Keongo-xOtto


Gute PUA-Literatur ist interessant, aber nur teilweise das was JMs brauchen.

Zustimmung. Pickup-Skills sind ein Bestandteil des Weges aus dem Jungmann-Dasein. Ich habe mir auch viele interessante Anregungen aus der Pickup-Literatur geholt, einiges hat mich auch tatsächlich dazu gebracht, über mein Verhältnis zu Frauen und zu mir selbst nachzudenken. Die Grundgedanken und Hintergründe des Pickup sind wahrscheinlich für jeden Mann sinnvoll. Aber genau wie Du denke ich, dass sie für jemanden, der ernsthafte Probleme mit Frauen hat, nur ein Teil des Lösungswegs sind. Und davon, alles in teilweise recht obskuren englischen Begriffen zu kleiden, sich "Gurus" zum Vorbild zu nehmen und ihren Worten blind zu folgen und eine virtuelle soziale Hackordnung zu bilden, halte ich herzlich wenig.

Es gibt gute Pickup-Literatur, vielleicht sollte man mal eine Liste damit zusammenstellen, zusammen mit anderen für Jungmänner interessanten Werken.

Es gibt für mich einfach unterschiedliche Charaktere, sowohl männlich als auch weiblich, was zum Teil genetische als auch soziale Ursachen hat.

[...]

Der klassische Jungmann hat eine soziale Störung aufgrund seiner Sozialisierung, kindlichen Prägung.

Es kommt immer darauf an, ob man mit seinem Charakter zufrieden ist. Ein schüchterner Jungmann, der gerne mehr oder überhaupt mal Sex und Anerkennung von Frauen hätte, ist aus meiner Sicht nicht zufrieden! Dann zu sagen: "Du bist halt so, das kann man nicht ändern." ist meiner Meinung nach absolut kontraproduktiv (wurde mir z. B. früher auch viel zu oft gesagt). Durch Pickup kriegt der vom Leben gebeutelte Jungmann zumindest einen Eindruck, dass es auch anders geht.

1. Ursachen seiner Probleme erkennen: Elternhaus, Erziehung, psychischer und physischer Missbrauch, ...

2. Ursachen angehen und angelerntes Verhalten ändern (dauert oftmals Jahre)

3. Selbstvertrauen aufbauen durch Hobbies, bestimmte Skills

4. Leben, Reisen, viel erleben, viel "Input" reinkippen, rausgehen

5. Helferchen finden, wie man mit schlechten Gefühlen und Phasen umgeht / Glücksmomente entdecken und genießen

6. Sein Frauenbild zurecht rücken (siehe Bücher "Männlichkeit leben" und David Deida) und letztendlich mit Frauen anbahnen, z.B. über Portale usw., falls man es im "echten" Leben nicht hinbekommt.

Diese Liste gefällt mir, besonders der fett markierte Punkt. Viele JM haben (durch Erziehung, Mobbing etc.) eine verdrehte Rollenvorstellung von Frau und Mann. Wer z. B. Männer (Vater, Bruder, Kumpels) in Kindheit und Jugend als triebgesteuerte Lüstlinge erlebt hat, wird eine gewisse Abneigung gegen "männliches Verhalten" entwickeln. Das zu korrigieren, ist wichtiger als jedes noch so guet Pickup-Posting, aber gleichzeitig auch das Schwierigste.

K:wak


Bei vielen JM liegen die Ursachen ihrer Probleme zumindest teilweise in der Kindheit. Aber wir sollten es auch mal anders sehen. Ist eine Beziehung wirklich erstrebenswert? Sind wir dafür überhaupt geeignet? Schützt uns unter Unterbewußtsein in Wahrheit vor noch schlimmeren Reinfällen?

Je mehr ich darüber erfahre und sehe umso verlogener und erbärmlicher erscheint mir der ganze Beziehungskram. Die moderne Frau von heute braucht keinen Mann der sie materiel versorgt. Das kann sie selbst. Emmanzipation wird das genannt. Frau will einen Mann zu dem sie aufschauen kann. Erfolgreich muss er sein, natürlich auch im materiellen Bereich, Stauts muss erhaben der nach außen sichtbar ist. na wer merkt was ???

Wer in einer Beziehung lebt muss ja soooo glücklich sein. Was tolleres kann es nicht geben. Nur warum gibt es Kontaktbörsen für Seitensprungsuchende die viele registrierte Mitglieder haben? Sehr interessant was man im www so dazu findet.

Das Frauenbild das wir von klein auf gesehen haben stimmt heute nichtmehr. Die Frauen in unserer Altersgruppe sind nicht so lieb und unkompliziert wie unsere Mütter. Nein. Die haben ganz andere Anforderungen. Wollen wir uns das antun? Ist es das wert?

Man muss nur hier im Forum ein par andere Fäden lesen. So mancher Mann der seit Jahren in einer Beziehung lebt hat kaum mehr Sex als ein JM. Wenn ich sehe oder lese wie es manchen Beziehungsmenschen geht bin ich froh nicht in dieser Situation zu sein.

Früher dachte ich alles wird gut wenn ich endlich eine Freundin finde. Was für ein Unsinn! Heute weiß ich es besser.

Auch ohne Beziehung muss man nicht auf Sex verzichten. Gelegentlich mal ins Bordell zu gehen ist ehrlicher und mit weniger Stress verbunden als so manche Beziehungskiste. Noch dazu wohl auch kostengünstiger und sicher nervenschondender.

OK, ich gebe zu das Gegenexperiment konnte ich bisher nie führen. Ich würde gerne man mit einer Frau sex haben die dafür kein Geld verlangt und deren richtigen Namen ich kenne. Ob das wirklich besser, schöner wäre? Ich kann mangels Erfahrung darüber nur spekulieren. Mit einer gewissen Unwissenheit muss man wohl zu leben lernen.

B,lack /G;uxn


sorry kwak, auch wenn dein beitrag sicher einen kleines fünkchen wahrheit enthält kann man dennoch nur eines dazu sagen: fuchs und trauben.

natürlich ist eine schlecht laufende beziehung nicht besser als ein ausgefülltes singledasein. aber das wovon wir doch alle träumen ist eine gute, funktionierende beziehung. und dass sowas dann erstrebenswert ist dürfte doch ausser frage stehen, oder?

K0wa7k


fuchs und trauben.

Verstehe ich nicht. ???

aber das wovon wir doch alle träumen ist eine gute, funktionierende beziehung.

Davon habe ich lange geträumt. Heute denke ich das ist eine unrealistische Idealvorstellung von der man träumt bis man alt und grau ist wenn man nicht aufwacht.

B]l$ack wGxun


soll das heißen du hältest es grundsätzlich für unmöglich, eine gute und funktionierende beziehung zu haben? soll das heißen dass du denkst alle beziehungen würden unweigerlich irgendwann in die brüche gehen und im desaster enden?

mit dem fuchs und trauben wollte ich darauf hinaus, dass dein beitrag das was die anderen haben und wonach du dich früher gesehnt hast stark runtermacht, während er das was du jetzt hast im vergleich dazu hochjubelt. und das kam für mich eben sehr gekünstelt, gewollt rüber. so als ob du dir selbst krampfhaft einzureden versuchst, dass eine gute beziehung ja ohnehin nur eine illusion und unerreichbar ist und dass das streben und die sehnsucht nach einer beziehung es ja gar nicht wert wären und dass deine jetzige lösung ja so viel besser und glücklich-machender ist. so kam dein beitrag bei mir an – als ob du versuchst vor der langsam in dir dämmernden erkenntnis zu fliehen, dass du eben mit deinem aktuellen dasein in einsamkeit mit gelegentlichen puffbesuchen doch nicht so glücklich bist wie du es gerne hättest und dass du dich eben sehr wohl noch immer nach einer beziehung sehnst. und das wiederum ist dir unangenehm, weil du, um dieses ziel zu erreichen, den kuscheligen status quo aufgeben müsstest, in dem du dich verkrochen hast.

Mgeioster_Gxlanz


Autosuggestiv den Status Quo als Ideal erklären und das, was man nicht erreicht, schlecht machen. Das kam mir auch in den Sinn. Vielleicht ists falsch, aber so kams rüber.

Gut, ich mag Mathe auch nicht und hatte immer schlechte Noten. Darum find ichs auch blöd. ;-)

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