Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

Ldew%ian


Zottel

Das mit dem Aendern der Einstellung finde ich ja nicht verkehrt. Aber es geht nicht so, dass jemand anfaengt, an etwas Spass zu haben, woran er vorher keinen Spass hatte, indem man ihm sagt: "Nun versteh doch endlich, dass du Spass daran haben musst."

Nformal&buevrgexr


Heute war ich in der Stadt mit dem Bus und da sind mir zwei maximalpigmentierte Mitbürger mit ihren deutschen Weibern, die ganz gut aussahen, aufgefallen.

Also die können kaum deutsch, vielleicht ein paar kurze Sätze mit starken Akkzent, aber trotzdem schaffen sie es Frauen aufzureissen.

Soviel kompliziertes Geflirte mit geschickten zweideutigen Anmerkungen kann da nicht gewesen sein.

o habe ich lange gelebt, und was hatte ich davon? Einen Freundeskreis, der keiner ist, bin immer noch Single. Irgendwann kommt halt der Moment im leben, so man sich fragt, ob man wirklich Glücklich ist, oder ob man sich das vieleicht nur all die Jahre gute eingeredet hat. Und was habe ich aktuell? Niemand, keinen mit dem ich sprechen kann, keinen, mit dem ich was unternehmen kann, niemand, der mal Zeit für mich hat, egal was zu machen.

Bei mir ist so ähnlich. Man kann nur jeden Tag versuchen es zu ändern. Manchmal klappen ein paar Sachen, meistens aber nicht. Das ist mehr oder weniger Glück oder Zufall wenn du mich fragst.

Leewiaxn


Zottel

"Ich habe mich in Dich verliebt" ist von daher ähnlich raffiniert und unwiderstehlich wie "Mach doch mal bitte die Beine breit". Eben nur auf anderen Gebieten, aber aus den gleichen Gründen.

Ohne sagen zu wollen, es waere tatsaechlich "raffiniert", was es nicht ist - gibt's trotzdem einen Unterschied, der nicht so ganz bedeutungslos ist.

"Ich habe mich in Dich verliebt" ist eine Information, "Mach doch mal bitte die Beine breit" ist eine Aufforderung. Zu informieren kann viel respekt- und liebevoll herueberkommen, "mach die Beine breit" sicherlich nicht.

Ich werde den Teufel tun und mich bei den Frauen, die mir bisher im Leben gesagt haben, dass sie sich in mich verliebt haben, zu beschweren. Tatsaechlich hat mir das meine bisher einzigen Erfahrungen beschert. Und wenn mir als Mann recht ist, dass Frauen dies tun, dann gibt's auch Frauen, die sich freuen, wenn der richtige Mann es tut. Eine Liebeserklaerung ist riskant und nicht jedermanns Sache - aber es ist kein grundsaetzlicher no-go.

S tef3fi x83


schüchtern

Nen ausgeglichenen zufriedenen Eindruck machst du auf mich nicht. Wie man das schafft weiß ich nicht, musst du Torti fragen :-)

Der hat was geändert und das hatte nix mit Glück zu tun, sondern er hat´s selbst hingekriegt.

sXchüchxte$rxn


Der hat was geändert und das hatte nix mit Glück zu tun, sondern er hat´s selbst hingekriegt.

Du natürlich ist das klar, es war ja auch kein Zufall, das er hier eine Frau übers Forum kennengelernt hat, sie scheinbar nicht so weit von ihm entfernt wohnt. Glück war das nicht, was dann?

Nfor:mal,buergYexr


Und man weiss auch nicht wie Betsy aussieht. Hätte ja auch gut sein können, dass er sie optisch überhaupt nicht ansprechend findet.

Was ja anscheinend nicht der Fall war. Das ist auch wieder Glück oder Schicksal.

Seini9strxa


Zu Normalbürgers maximalpigmentiert...

die sind anders, hab ich am eigenen Leib erfahren und echt nicht unsympathisch gefunden, sondern hm, irgendwie lustig, erfrischend, überraschend und auch als Kompliment, wohl wissend, daß sicher nicht ich Zielperson war, sondern einfach nur die Tatsache, daß ich Frau bin... die kommen einfach auf dich zu und grinsen dich an, da grinst man dann irgendwie zurück und paff, schon fragen sie dich, wie du heißt... und es ist egal, wie frau reagiert, lehnt die eine ab und ist unfreundlich, schnoddrig, irgendwas, dann probieren sies bei der nächsten Gelegenheit bei einer anderen... und dann lernen sie erst die Frau kennen und schauen, ob sie sie mögen, obs paßt usw. ... ist meine Erfahrung und ich glaub, man kann sie auf all diese dunklen und dünkleren Typen übertragen, meiner war aus Nigeria, also echt schwarz... und ich sags euch, die nehmen eine Abfuhr nicht als Abfuhr und stehen dann traurig und deprimiert vormn Spiegel, sondern he, das Leben geht weiter, gibt so viel Frauen und wenn erst die dreißigste Ja sagt, na und, ist doch super dann... und da liegen dann auch nicht elendslange Monate dazwischen,. wo sie in Selbstnegativismus baden... nix für ungut, ist mir nur so eingefallen...

SCtef"fi x83


schüchtern

Das Kennenlernen ist IMMER Glück, bei jedem Menschen dieser Welt. Aber das was er vorher gemacht hat, war kein Glück! Er hat was geändert.

T!or3tol]a


Eine Einstellung der Änderung bedeutet nicht zwangsläufig eine Beziehung / Sex. Es macht nur das eigene Leben lebenswerter, in dem man anfängt, all das positive, egal wie klein und unbedeutend es auch immer sein mag, zu sehen. Sich auf sich selbst konzentrieren, sich zu fragen: was will ich denn, was macht mir Spaß, ohne sich von anderen abhängig zu machen. Selbstwert statt Fremdwert. Zum Tanzen gehen, weil man Spaß am Tanzen hat. (Habe gestern z.B. in einem Salsa-Anfänger-Kurs hospitiert. :-) ) In einen Sportverein gehen, weil man sich körperlich betätigen möchte. Und nicht, weil man unbedingt neue Leute kennen lernen möchte und an der Sache an sich eigentlich keinen Spaß hat. Ins Kino gehen, weil man einfach diesen einen Film sehen möchte. Oder ins Theater. Oder in die Oper. Oder in ein Musical. Oder ... oder ... oder ... Und wenn da niemand ist, der einen begleitet, dann nicht schmollend oder missmutig zu Hause vor dem Fernseher oder dem TV versauern, sondern alleine hin. Weil man es sich selbst gegenüber schuldig ist. Das ist das ganze Geheimnis. Und das sag ich nicht erst heute, sondern schon seit dem ich hier mitschreibe. :-D *:)

Und nein, ich sage nicht, dass man immer gut drauf sein muss. Aber man muss das beste aus einer Situation machen und darf in seinem eigenen Sumpf nicht untergehen.

T,ort0ola


Sinistra & all

Genau das ist es, was ich meine. Diese Einstellung zu sich und seinem Leben. Die will mich nicht? Tja, ihr Pech. Wird eben eine andere das Glück haben, mich bekommen zu dürfen. Und wenn 30 mich nicht wollen, ist das ganz allein ihr Problem. Denn ich weiß, wer ich bin und was ich zu bieten habe. Und wenn mich heute keine will, dann vllt morgen, aber deswegen lasse ich mir doch nicht meine Lebensfreude nehmen.

Und nein, ich selbst bin noch unendlich weit von so einer Einstellung entfernt und werde sie wohl auch nie erreichen. Aber ich bin auch nicht mehr dort, wo ich nur das negative an mir gesehen habe, dass als Erklärung für meine frauenlose Zeit herhalten musste.

Mich will ja keine, weil ... vs. Wenn sie nicht will, ihr Problem, denn ich bin ... und wenn sie das nicht erkennt, ist das ihr Pech.

Und genau diese Einstellung macht den Unterschied! *:)

Suteff;i 8x3


Tortola

Rischtig :)^ Von dir kann ich acuh noch was lernen :-)

NEor!malbuUerger


die sind anders, hab ich am eigenen Leib erfahren und echt nicht unsympathisch gefunden, sondern hm, irgendwie lustig, erfrischend, überraschend und auch als Kompliment, wohl wissend, daß sicher nicht ich Zielperson war, sondern einfach nur die Tatsache, daß ich Frau bin... die kommen einfach auf dich zu und grinsen dich an, da grinst man dann irgendwie zurück und paff, schon fragen sie dich, wie du heißt... und es ist egal, wie frau reagiert, lehnt die eine ab und ist unfreundlich, schnoddrig, irgendwas, dann probieren sies bei der nächsten Gelegenheit bei einer anderen... und dann lernen sie erst die Frau kennen und schauen, ob sie sie mögen, obs paßt usw. ... ist meine Erfahrung und ich glaub, man kann sie auf all diese dunklen und dünkleren Typen übertragen, meiner war aus Nigeria, also echt schwarz... und ich sags euch, die nehmen eine Abfuhr nicht als Abfuhr und stehen dann traurig und deprimiert vormn Spiegel, sondern he, das Leben geht weiter, gibt so viel Frauen und wenn erst die dreißigste Ja sagt, na und, ist doch super dann... und da liegen dann auch nicht elendslange Monate dazwischen,. wo sie in Selbstnegativismus baden... nix für ungut, ist mir nur so eingefallen...

Eben, eben. Manchmal denke ich auch, dass ist das was uns von einem Aufreisser unterscheidet.

Die Typen labern locker bei jeder Gelegenheit Weiber an. Teilweise mit absolut minimalen Sprachkenntnissen. Die machen sich auch keine Gedanken, ob das jetzt die passende Gelegenheit ist oder nicht.

Gut, kriegen vielleicht dreissig mal auf die Fresse. Egal. Irgendwann klappt es dann doch.

Während normalbürger einmal einen halbherzigen Versuch startet. Geht natürlich schief und verfällt dann erstmal ein halbes Jahr in depression.

Tvor$tolxa


Schüchtern

Klar war da schon ein wenig Glück, dass es zwischen Betsy und mir gefunkt hat. Aber es war weder Zufall noch Glück, dass ich Betsy kennen gelernt habe. Ich habe hier aus dem Forum schon einige Leute kennen gelernt, ganz einfach, weil es mich interessiert, wer hinter den Nicks steckt. Da fahre ich dann auch schon mal ein paar hundert Kilometer oder mache mal einen Wochenendtripp ins Ausland. Und auch bei meinem Berlin-Techtelmechtel bin ich einfach mal so hingefahren, weil ich mich mit der Berlinerin per Mail und am Telefon einfach sehr gut verstanden hatte, ohne jedoch eine Erwartungshaltung aufzubauen. (Geschichte steht irgendwo in Teil 1 des Threads. ;-) ) Und auch, wenn Betsy und ich jetzt zusammen sind, heißt das noch lange nicht, dass ich niemanden mehr aus dem Forum kennen lernen möchte. Da gibt es noch einige, mit denen ich in den letzten Monaten zu tun hatte und die ich mal persönlich treffen möchte. Anfang Oktober geht es für ein verlängertes WE zusammen mit Betsy zu einer weiteren Dame aus dem Forum, um sie mal persönlich kennen zu lernen.

Hier geht es einfach darum, eine Person ihretwillen kennen zu lernen, und nicht in erster Linie nach einem Sex- / Beziehungspartner Ausschau zu halten.

Und im Gegensatz zu vielen, die hier schreiben, hatte ich auch kein Problem, offen mit meinem JM-Dasein umzugehen. Ich hab mich nicht hinter der Anonymität des Netzes versteckt, denn meinen Nick habe ich vor über 10 Jahren in der Oberstufe bekommen und benutze ihn eigentlich überall im Netz. Und ich hatte auch kein Problem mehr damit, über mein JM-Dasein zu reden, wenn ich von mir vertrauten Menschen drauf angesprochen worden bin.

TWortJola


Normalbürger

Genau das ist die deutsche Mentalität. EINMAL auf die Nase fallen, schon bist du der Versager. Ist doch im Geschäftsleben genau dasselbe: Wenn du dich in Deutschland selbständig machst und pleite gehst, bist du der Buhmann. In anderen Kulturkreisen bist du der Held, weil du dich eben einfach etwas getraut hast. Da steht man einfach auf und versucht es erneut. Vllt fällt man ein weiteres Mal auf die Nase, vllt auch noch mal ein drittes oder viertes Mal, aber man versucht es zumindest, während man in Deutschland wahrscheinlich noch dafür verspottet wird, wenn man den Schritt in die Selbständigkeit ein zweites Mal versucht. Deshalb muss man einfach davon weg, sich zu viele Gedanken zu machen. Einfach los und sehen, was passiert. Und wenn man dabei sein bestes gegeben hat und in tiefster Überzeugung handelt, braucht einem auch nichts peinlich zu sein und muss sich dafür auch nicht rechtfertigen.

Bei mir war es sehr lange Zeit so, dass ich selbst nicht wusste, was mir Spaß macht bzw Spaß machen kann. Und ich weiß es heute zum Teil immer noch nicht. Aber ich probier es einfach aus und dann werd ich es wissen. Da gibt es im Augenblick noch so unendlich viel, was ich einfach mal testen will, wozu ich jedoch leider keine Zeit habe, so dass meine derzeitige Liste wohl für die nächsten 20 Jahre noch reicht. ;-)

E{rzkan%zler RiXdcully


trotzdem frage ich mich, ob es so hilfreich ist, jemandem, der an einem bestimmten Vorgang keine Freude hat, zu sagen, er sollte aber Freude haben.

Leider ist die Änderung der eigenen Einstellung aber der erste Schritt.

Man kann seine Einstellung aber zu sehr vielen Dingen ändern. Man muss sie nicht zwingend in Bezug auf Flirten ändern. Selbst Flirten ist dann nur ein sehr kleiner Teil und wenn man daran keine Freude hat, soll man es halt lassen und nicht mit Gewalt die Freude herbeiführen.

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