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Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

s8chLüchQterYn


@ einsamerkerl

Die Gruppe gibt es nicht sehr lange. Einige Leute daraus kenne ich seit über 1 Jahr, weil wir immer in der gleichen Gruppe getantz haben. Ich gehe Tanzen, weil mir das tanzen Spass macht. Nicht um Leute kennenzulernen, wenn es aber trotzdem passiert, ist es doch sehr nett. Aber ich glaube, das ich die einfach in ruhe lasse, weil der Spruch über eine Person, die nicht mitgegangen ist, fand ich schon ziemlich scheisse: "Zum Glück ist der hässliche nicht mitgegangen".

efinsamerxkerl


@schüchtern

Aber ich glaube, das ich die einfach in ruhe lasse, weil der Spruch über eine Person, die nicht mitgegangen ist, fand ich schon ziemlich scheisse: "Zum Glück ist der hässliche nicht mitgegangen".

Das ist krass. Geh da weg, scheinen mehrheitlich Ar***l*cher zu sein. Ist eben so, man kann und muß nicht mit allen klarkommen und gut Freund sein, such dir eine andere Gruppe...mehr Worte sollte man über diese Art von Leuten nicht verlieren.

Ciopp#er


Ganz genau... das wollte ich auch grad sagen.

Da bieten sich noch andere Möglichkeiten für dich, Leute kennenzulernen.

s6chüch`tern


@ einsamerkerl

Ich habe leztes mal mit einer Frau darüber gesprochen (nenne wir sie einfach mal U). Wir waren auf der Tanzparty, bin bis zum ende geblieben. Auf einmal kam U auf mich zu, hat tschüss gesagt, und ist mit den anderen gegangen. Ich war überrascht, das sie auf einmal gegangen sind, ohne was zu sagen. Ich wollte mich nicht aufdrängen, und bin dann heim. Habe mit ihr dann darüber gesprochen, sie hat nur gemeint, das ich mich nicht wie eine Frau benehmen sollte, und einfach mitgegangen wäre. Jetzt sagen sie gar nichts mehr, jetzt gehen sie einfach so

eMinsame@rk]erl


@schüchtern

Werde daraus auch nicht schlau, bin da genauso ratlos wie Du. Aber wie sich meinen vorhergehenden posts entnehmen läßt, bin ich alles andere als ein Frauen-Experte, vielleicht können die Erfahrenen ja mal Licht ins Dunkel bringen, was das heißen soll!

K?wak


Die Gedanken eines JM

Wie ich gestern geschrieben habe zweifle ich daran ob es Sinn hat mit dem Mädel dessen Namen ich jetzt kenne noch zu versuchen weiter zu kommen. Ja ich gebe zu das klingt schwer zu verstehen.

Ich habe ein par Sätze mit ihr gesprochen und auch nach ihrem Namen gefragt. 90% unseres Gesprächs drehte sich um fachliche Themen. Sie gefällt mir sonst hätte ich gar nicht erst versucht mit ihr in Kontakt zu kommen. Aber ich habe so einige Zweifel.

Würden wir überhaupt zusammen passen? Ich habe den Eindruck wir sind sehr verschieden.

Hätte sie überhaupt ein Interesse daran mich besser kennen zu lernen?

Wenn wir uns näher kommen und dann feststellen es passt nicht? Dann ist es wieder eine Riesenenttäuschung. Soll ich es also gleich abhaken?

Ich habe noch mehr Bedenken finde aber nicht die richtigen Worte dafür.

Wahrscheinlich denken jetzt manche "Der Kwak denkt zuviel nach." Ein Nicht-JM würde wahrscheinlich spontan ja oder nein sagen und entsprechend handeln. Manche würden auch einfach denken "Wenn sich die Gelegenheit bietet ein hübsches Mädel ins Bett zu kriegen ists gut." Aber einen JM plagt mal wieder die Unsicherheit.

Irgendwie sehe ich ein neues Problem vor mir. Was passiert wenn man eine Beziehung anfängt und dann merkt es passt nicht. Die meisten werden sagen dann trennt man sich wieder. Aber wie fühlt man sich danach? Ist es dann schlimmer wie vorher?

Seltsam diese Gedanken hatte ich vorher noch nie. Bis jetzt wollte ich nur endlich kein JM mehr sein. Aber selbst wenn sie mich interessant finden sollte ist es noch lange keine Garantie dafür, dass sich an meinem JM Problem etwas ändert. Wenn es doch nur nicht so kompliziert wäre!

h-errQ kocxh


bevors zottelbär tut ...

MACH DIR KEINE GEDANKEN >:(

;-)

c@itroxnyx


@ kwak

ich würd mir an deiner stelle jetzt auch keine gedanken machen, ob irgendwas passt. :-/

wirkte sie symphathisch? du bist auch nach dem gespräch der meinung, sie ist ne nette? ;-) ja? :-)

dann: grüße sie, unterhalte dich wieder mit ihr und verabrede dich einfach mal mit ihr.

vorschläge: wollen wir gemeinsam in der mensa essen? oder halt einfach kaffee trinken gehen etc. oder du erzählst, dass du in einen bestimmten film im kino gehen wirst (einer, der dich wirklich interessiert), erzählst von dem inhalt des films. kannst sie ja einfach fragen, ob sie nicht lust hätte, mitzukommen. wenn ja: toll, ihr unternehmt was zusammen. wenn nein: kein problem. du grüßt sie weiter. unterhältst dich bei gelegenheit wieder mit ihr.

du musst sie ja erst mal kennenlernen, um zu wissen, ob du was mit ihr haben willst. vielleicht hat das schicksal ja auch was ganz anderes vor und es ist eine freundin von ihr, die für dich vorgesehen ist?

wer weiß das schon? ;-D

und jetzt einfach mal machen und nicht über trennung nachdenken, wo du nur ihren namen kennst!:(v

:)* ein power-und-lässigkeits-sternchen für dich!

hUer|r k}och


"wir" haben ja das sagenhafte talent, beziehungen, die noch gar nicht existieren, durchzudenken und zu beenden.

KAirViLlBlxow


Hallo erstmal

Ich habe mir mal die ersten Seiten des alten Threads durchgelesen und kann mit vielen hier mitfühlen, besonders mit Captain Future, dessen Postings mich bewegt haben.

Ich bin 19, hatte niemals eine Beziehung, habe keine Freunde und kein soziales Umfeld und war bislang in meinem gesamten Leben einmal auf einer Party, die ich aber bald wieder verließ, weil ich auch dort mit niemandem ins Gespräch kommen konnte. Auch dieses Gefühl, nicht verstehen zu können, weshalb man eigentlich dermaßen aus der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen ist, kenne ich nur zu gut. Trotz mancher eventuell vorhandener Komplexe meine ich, einschätzen zu können, dass ich nicht unbedingt schlecht aussehe (Ich bin sehr groß, sehr schlank, habe keine Behinderung und keine entstellende Krankheit), gepflegt und gut gekleidet, nicht ungebildet und nicht von schlechten Umgangsformen bin. Aber es ist für mich unmöglich, zu anderen Menschen Kontakt aufzubauen. Bislang ist mir das eigentlich erst zweimal gelungen. Einmal zu einem Schulkameraden, den ich noch am ehesten als eine Art Freund bezeichnen würde, ein anderes mal zu einem Mädchen, in das ich mich weit über ein Jahr lang heftigst verliebte. Ich teilte ihr meine Liebe mit, bekam eine Absage und habe den Kontakt seitdem vollkommen abgebrochen. Gerne würde ich dir etwas Tröstliches sagen, aber ich wüsste nicht, was. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Menschen "unserer Art", wenn ich das so einmal sagen darf, Hoffnungen auf ein normales Leben haben können.

Ich glaube, dass viele von euch sich nicht so recht vorstellen können, wie es eigentlich in einem Menschen aussieht, der seit Jahren keinen realen Kontakt mehr zur Gesellschaft hat und das menschliche Leben nur als ferner Beobachter wahrnimmt. Nach mehreren Jahren ohne irgendwie nennenswerte soziale Kontakte meine ich, das ganz gut ausdrücken zu können.

Ein Ratschlag wie "Geh doch einfach mal auf die Leute zu/ Sprich doch einfach mal jemanden an" nützt einem solchen Menschen nichts. Würde ich einen Menschen tatsächlich ansprechen, hätte ich keine Vorstellung davon, was ich dann eigentlich tun sollte. Einem Menschen, der so vollkommen außerhalb der restlichen Menschheit steht - und ich vermute, dass es dem Threaderöffner ähnlich geht - könnte man ebensogut auftragen "Bau doch einfach mal ein Atomkraftwerk!" oder "Unternimm doch mal was zur Lösung des Nahostkonflikts!".

Wenn man jahrelang in vollkommener innerer Einsamkeit gelebt hat, kann man nicht mehr zurückkehren. Man hat in seinem Inneren Dinge gedacht, gefühlt und erlebt, die kein sozial integrierter Mensch nachfühlen kann. Ein so vereinsamter Mensch baut in seinem Inneren eine ganze eigene Welt als Zuflucht auf, aus der er nicht mehr entrinnen kann. Von den normalen Menschen ist man durch einen unsichtbaren, tiefen Graben getrennt. Es ist ein Gefühl, als ginge man in einem Eispanzer durch die Welt, in dessen Innern Ruhe und Einsamkeit herrschen und den niemand durchdringen kann. Es ist durchaus nicht so, dass ich mit böser Absicht von meinen Mitmenschen ausgegrenzt wurde oder werde. Stattdessen herrscht zwischen mir und der restlichen Welt eine kühle, nicht unhöfliche Distanz, von der jeder merkt, dass sie natürlich ist.

Die Jahre der äußeren und inneren Einsamkeit machen eine Rückkehr in die Gesellschaft auch dadurch unmöglich, dass die menschliche Gesellschaft, der man niemals angehören konnte, irgendwann als aufdringlich und störend wahgenommen wird. Es ist wahr, dass ich und ähnliche Menschen vor Sehnsucht nach Liebe zugrundegehen. Aber gleichzeitig hat die meditative Ruhe, die in unserer eigenen, inneren Welt herrscht, uns menschliche Gesellschaft verekelt. Ich bin geradezu erleichtert, wenn ich von menschlichem Kontakt erlöst bin, um endlich wieder in Stille und Nachdenken fallen zu können - auch, wenn man eine Minute später wieder wahnsinnig wird vor Verlangen nach menschlicher Nähe und Liebe. Es ist ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt. Erst der Tod kann diesen gordischen Knoten zertrennen.

Wie so oft in solchen Threads geht mir auch hier die Anmaßung auf den Wecker, die Menschen mit Beziehungserfahrung gegenüber vollkommen Erfahrungslosen zeigen. Es ist wahr, ein Leben ohne das kleinste Fünkchen Liebe oder Zärtlichkeit, obwohl man sich brennend danach sehnt, ist die Hölle. Einem solchen Menschen fehlt ein elementares Grundbedürfnis wie die Luft zum Atmen oder das Wasser zum Trinken. Ich meine, allen Grund zu haben, mein Leben dafür zu verachten. Niemand kann von mir verlangen, für eine solche Existenz demütige Dankbarkeit zu zeigen und brav darauf zu hoffen, dass sich ja eventuell einmal irgendwann eine Frau für mich interessieren könnte - vielleicht aber auch eben nicht, Ab einem gewissen Alter übersteht man mE vollkommene Liebesunerfahrenheit nicht ohne massive seelische Schäden.

Übrigens möchte ich sicherheitshalber noch einmal klarstellen, dass ich niemandem für meine Situation irgendeine Schuld zuweise. Weder halte ich die Welt für schlecht, noch die Gesellschaft für böse und hinterhältig. Ganz im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass wir hier in den westlichen Demokratien in der Zeit nach dem 2.WK in der freiesten, gerechtesten und besten Gesellschaft leben, die es jemals gegeben hat. Erst recht gebe ich keinen Individuen irgendwelche Schuld. Niemand hat mich böswillig oder bewusst ausgegrenzt - das habe ich unbewusst und wohl teilweise auch bewusst schon selbst getan. Natürlich macht es diese Erkenntnis gewissermaßen auch schwerer - einen Sündenbock zu haben, der am eigenen Unglück schuldig sei, ist immer angenehm. Das halte ich aber für primitiv, und ich will mich dagegen wehren, jemals in so ein Denkmuster zu geraten. Wenn ich mir den Tod wünsche, tue ich das also auch nicht, weil ich Hass auf irgendwen empfinde oder mich an irgendjemandem rächen will. Stattdessen habe ich einfach genug vom Leben, das einem Menschen meiner Veranlagung nicht das Mindeste zu bieten hat, und würde gerne in Ruhe und Frieden einfach rasch und schmerzlos aus der Welt gehen und allen anderen noch viel Spaß wünschen.

Selbstverständlich spüre ich auf Menschen mit einem intakten Sozial- und besonders Liebes- und Sexualleben oft furchtbaren Neid, der zeitweise droht, in Hass umzuschlagen. Aber ich weiß, dass dieses Gefühl primitiv und völlig unberechtigt ist, sodass ich es immer niederzukämpfen versuche. Ob mir das aber dauerhaft gelingen wird, weiß ich nicht.

Toortxola


Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Menschen "unserer Art", wenn ich das so einmal sagen darf, Hoffnungen auf ein normales Leben haben können.

Doch, können sie. Aber es ist ein langer und beschwerlicher Weg, weil man sehr hart an sich selbst arbeiten muss und diverse Rückschläge wegstecken muss. Aber irgendwann hat man es dann tatsächlich geschafft. :-)

Ich glaube, dass viele von euch sich nicht so recht vorstellen können, wie es eigentlich in einem Menschen aussieht, der seit Jahren keinen realen Kontakt mehr zur Gesellschaft hat und das menschliche Leben nur als ferner Beobachter wahrnimmt. Nach mehreren Jahren ohne irgendwie nennenswerte soziale Kontakte meine ich, das ganz gut ausdrücken zu können.

Oh doch, ich kann das nur zu gut verstehen. Ich hab das nämlich einige Jahre länger durchmachen müssen als du. Und die ersten Jahre, daran etwas ändern zu wollen, waren einfach nur schrecklich. Aber es ist noch gar nicht so lange her, da hab ich noch gedacht, dass die letzten drei Jahre einfach fantastisch waren. Und was ich im letzten halben Jahr erfahren habe, hätte ich mir selbst im letzten Jahr noch nicht vorstellen können ...

Wenn man jahrelang in vollkommener innerer Einsamkeit gelebt hat, kann man nicht mehr zurückkehren. Man hat in seinem Inneren Dinge gedacht, gefühlt und erlebt, die kein sozial integrierter Mensch nachfühlen kann. Ein so vereinsamter Mensch baut in seinem Inneren eine ganze eigene Welt als Zuflucht auf, aus der er nicht mehr entrinnen kann.

Wohin zurück? Du kannst nirgendwo hin zurück kehren, wo du noch nie warst. Aber du kannst deinen Weg ändern, raus aus der Einsamkeit, hin zu den Menschen. Ich habe vor einigen Tagen noch gesagt, dass es seit meinem 16. Lebensjahr ??? einen zentralen Satz gab, der mich lange Zeit begleitet hat: "Einsamkeit ist das einzige Gefängnis, das die Seele in Ketten legen kann." Das war lange Jahre mein Begleiter, bis ich vor ca. 3 Jahren auf einen anderen Satz gestoßen bin, der in die ähnliche Richtung geht: "Einsamkeit ist eine Gefängniszelle, die sich nur von innen öffnen lässt." Du hast es alleine in der Hand, die Gefängniszelle namens Einsamkeit, namens Isolation zu verlassen. Am Anfang wird es dir für eine lange Zeit vllt nicht gelingen, hast sogar das Gefühl, als würde die Tür von außen blockiert, aber nach und nach gelingt es dir, sie Millimeter um Millimeter weiter zu öffnen. Da bin ich mir verdammt sicher. :-)

Ich meine, allen Grund zu haben, mein Leben dafür zu verachten.

Nein, hast du nicht. Du musst dein Leben, deine Vergangenheit "nur" akzeptieren, um es ändern zu können. Aber das ist ein initialer Prozess, der aus deinem Inneren heraus kommen muss.

S|tizmpxy


@Kwak:

Aber wie fühlt man sich danach? Ist es dann schlimmer wie vorher?

Nein denn Du hast ja vom Stauts Quo aus gesehen nichts zu verlieren. Sei danach nicht enttäuscht, sondern versuche jetzt schon parallel andere kennenzulernen. Dann machst Du Dich unabhängig und wenns mit ihr nichts wird bist Du abgelenkt, oder findest eine der neuen sogar noch toller. Abgesehen davon machst Du Dich, sollte sie es mitkriegen interessanter.

Man tut sich selbst wirklich einen großen Gefallen wenn man einzelne Personen mit denen gar nichts läuft, nicht mehr so ernst nimmt. Das ist in dem Stadium einfach unangemessen.

T!or|tolxa


Kwak

90% unseres Gesprächs drehte sich um fachliche Themen.

Dann versuch doch mal, die Gespräche auf ein paar andere Dinge zu lenken. Zum Beispiel, was sie am Wochenende macht bzw. gemacht hat, ob sie den und den Film gesehen hat, ob sie das Fussballspiel gesehen hat, ...

Wenn wir uns näher kommen und dann feststellen es passt nicht? Dann ist es wieder eine Riesenenttäuschung. Soll ich es also gleich abhaken?

Warum sollte es eine Riesenenttäuschung werden? Wenn es auf beiden Seiten nicht passt, dann wird es einfach als weitere Erfahrung abgehakt. Oder man (JM) verbucht es einfach als positives Erlebnis: Oh, da war ja tatsächlich mal eine, die sich für mich interessiert hat, die sich tatsächlich mehr mit mir vorstellen konnte. Und wo eine ist, da gibt es auch noch mehr. ;-) Und du kannst mir glauben: ist der Stein erst einmal ins Rollen gekommen, gibt es kein halten mehr. ;-D

Sftixmpy


Jupp! Die erste tritt die Lawine los ;-)

@Tortola:

Kewle Signatur *hehe*; warst aufm Konzert dieses Jahr?

eninsame%rkerxl


@Kirillow

Kann mich selber in vielem was Du geschrieben hast wiederfinden, wobei es (zum Glück) bei weitem nicht diese Ausmaße hat wie bei Dir.

Auch dieses Gefühl, nicht verstehen zu können, weshalb man eigentlich dermaßen aus der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen ist, kenne ich nur zu gut.

[...], dass die menschliche Gesellschaft, der man niemals angehören konnte, irgendwann als aufdringlich und störend wahgenommen wird.

Du schreibst von Dir auf der einen Seite und der menschlichen Gesellschaft auf der anderen. Ich möchte behaupten, es gibt nicht DIE Gesellschaft als Ganzes oder Unikum. Es gibt eine große Mehrheit ("die normalen"), die durch ihre Meinungen und Verhaltensmuster die Gesellschaft dominieren. Was soll Dir das helfen? Du mußt doch überhaupt nicht versuchen, zu dieser großen Mehrheit zu gehören, es wird vermutlich auch nie klappen, Du bist eben anders, und das ist Dein gutes Recht! Daß das sehr schwierig ist und nicht ohne weiteres geht (Erwartungshaltungen, denen man sich schwer entziehen kann), ist klar -besonders bei der Sehnsucht nach Liebe und einer Partnerin, ich brauche das nicht weiter ausführen. Weshalb ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben habe ist, weil es (man liest und hört davon) ja tatsächlich einige wenige Frauen geben soll, die mit "Typen wie uns" (sag ich jetzt mal, auch wenn wir alle dennoch grundverschieden sind) doch was anfangen können, vielleicht auch weil wenige selber so sind. Das Problem dabei ist, daß man ihnen begegnen oder gefunden werden muß, was durch die eigenen inneren Blockaden und Ängste zusätzlich fast unmöglich gemacht wird. Wie hoch da die Chancen sind, kann ich mir ja selber ausrechnen, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Und dann noch eins: Du bist erst 19! Ich bin mit meinen 28 auch kein "weiser alter Mann", aber das Leben liegt noch vor Dir, in meinen letzten 10 Jahren (seit ich 18/19 war) hat sich viel getan, und aus dem 19 jährigen ziemlich einsamen Einzelgänger von damals mit sehr wenigen sozialen Kontakten ist ein 28 jähriger nicht mehr dauernd einsamer Einzelgänger mit entschieden mehr sozialen Kontakten geworden. Also laß den Kopf nicht hängen!

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