Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

VTitallboxy


Wichtig ist auch, dass es überhaupt ein soziales Gefüge um den betreffenden Mann herum gibt. Denn das signalisiert doch: Dieser Mensch ist in der Lage langfristige Bindungen einzugehen und aufrecht zu erhalten.

dazu ist zu sagen: ich hatte noch nie einen freundeskreis, und trotzdem war ich 2,5 jahre mit meiner exfreundin zusammen.

es ist eher so: das soziale gefüge verleiht dem menschen das selbstbewußtsein. hier auch wieder ein beispiel für die gängige attributisierung ("weil der mensch in einem sozialen gefüge ist, ist er in der lage bzw. fähig zu XXX...)" aber eigentlich habe ich ja schon ziemlich alles dazu geschrieben.

hab übrigens gar nicht behauptet, daß kiffen an sich selbstbewußt macht.

BRetsIy20x06


Ich kenne ziemlich viele Frauen, für die Drogenmissbrauch das absolute Abschusskriterium ist. Man möchte ja schließlich einen ebenbürtigen Partner und nicht jemanden, den man ggf. beaufsichtigen muss wie ein kleines Kind.

Natürlich ist ein gutes soziales Gefüge kein Garant dafür, dass einem die Traumfrau über den Weg läuft. Aber wenn die Traumfrau vorbeikommt und bei dem Mann keinerlei soziale Kontakte erkennbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass SIE einfach weitergeht relativ groß. Ich habe das hier schon mehrmals geschrieben: Die meisten Menschen möchten mit einem Partner dessen SCHÖNES Leben teilen. Die Mehrheit sucht nicht nach einem Menschen, den er aus einer kleineren oder größeren Misere retten kann.

Aldi: PN!

M_o.nikax65


Vitalboy

dazu ist zu sagen: ich hatte noch nie einen freundeskreis, und trotzdem war ich 2,5 jahre mit meiner exfreundin zusammen.

Nunja, aber vielleicht gerade deswegen. Jemand, der im Grunde einsam ist, hängt sich am Ende noch mehr an den Rockzipfel... Für mich sagt diese Vorstellung allein noch nicht viel aus darüber, wie sozial fähig jemand ist. Ein großer Freundeskreis allein auch nicht, im Gegenteil. Mir sind die Menschen am liebsten, die in ihre Familie eingebunden sind und ein paar/wenige gute Freunde haben oder einen kleinen Bekanntenkreis. Aber auch das wandelt sich natürlich altersbedingt. Je jünger man ist, pauschal gesprochen und nicht für jeden zutreffend, umso wichtiger ist einem ein Freundeskreis.

V=italbboy


Natürlich ist ein gutes soziales Gefüge kein Garant dafür, dass einem die Traumfrau über den Weg läuft. Aber wenn die Traumfrau vorbeikommt und bei dem Mann keinerlei soziale Kontakte erkennbar sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass SIE einfach weitergeht relativ groß.

na gut, aber welche maßstäbe legt diejenige an? sie nimmt z.b. wahr, daß er keine freunde hat. na gut, und daraus schließt sie dann alles mögliche, was ihn persönlich betrifft. daß er sozial schwach ist, daß ihm das selbstbewußtsein fehlt, daß er den hintern nicht hochkriegt, daß er bindungsunfähig ist, daß er ein muttersöhnchen ist usw. - was gar nicht stimmen muß. aber was zählt, ist wie gesagt der persönliche eindruck der frau und nicht die realen gegebenheiten.

gegen diese attribution ist man natürlich machtlos. aber ich finde es viel besser, darüber bescheid zu wissen, als sich dauernd mißerfolge einzuhandeln und nicht zu wissen, warum. von daher haben meine überlegungen durchaus ihren sinn.

V|italbxoy


Monika65

na gut, bekannte hatte ich eigentlich mehr oder weniger immer. richtig gute freunde jedoch sehr wenige und momentan gar keinen. das war übrigens schon früher so, ich war nie in irgendwelchen cliquen oder "peer groups" zu gange.

M7onikxa65


Vitalboy

Für mich jetzt wäre das kein Ausschlusskriterium, dass ein Mann keinen guten Freund hat, das kommt sogar ziemlich häufig vor.

VIitalxboy


Monika65

ich habe auch gestern erst davon gelesen, daß viele männer wenige oder gar keine freunde haben. na gut, aber man wird wohl nicht drumherum kommen, daß sich die frau fragt, warum das so ist.

aber eigentlich dürften ja gerade die männer mit wenigen oder kein freudnen gut selbstbestimmt leben können, weil sie es ja gewohnt sind, allein zu sein. das alleinsein ist mein täglich brot. vor allem am abend.

Vpijtal4boy


genau, und ich saß ja auch nicht jeden tag bei meiner freundin. auch damals mußte ich meinen abend, manche wochenenden oder teile meiner ferien alleine verbringen. kann das mit dem rockzipfel also nicht bestätigen. die trennung war auch nicht, weil ich zu aufdringlich war, ihr zu wenig freiraum gelassen habe oder so

M.on7ikxa65


Vitalboy

Mir haben schon etliche Männer erzählt, dass sie allenfalls männliche Bekannte haben, mit denen sie mal irgendwas unternehmen oder über Sachthemen sprechen, manche bezeichnen sowas schon als Freund. (Man sieht, das ist auch Definitionssache..) Und zwar deshalb, weil sie sich schwer tun, enger mit Männer befreundet zu sein, zu viel von sich zu zeigen oder zu erzählen. Letzthin meinte einer, dass dann doch die Angst dahinter steckt, vom anderen Mann nicht mehr ernst genommen zu werden.. was auch immer.

Das, was du schilderst, kann auch eine Rolle spielen, warum nicht.

V#italxboy


Monika65

ist definitionssache, genau. im deutschsprachigen raum meint "freund" etwas ziemlich enges und nicht nur

männliche Bekannte haben, mit denen sie mal irgendwas unternehmen oder über Sachthemen sprechen

na gut, aber auch so etwas "enges" hatte ich schon... hat sich aber im sande verlaufen wegen umzug von beiden.

naja, ich würde wirklich wagen zu behaupten, daß man sogar ziemlich unabhängig ist, wenn man so wie ich über lange zeit alleine über die runden kommt.

von daher ist die bezeichnung "unselbständig" für männer ohne freunde bzw. freundin unzutreffend. ganz im gegenteil, man ist es gewohnt, entscheidungen alleine zu treffen, seine freizeit selber zu gestalten, alleine seinen abend zu verbringen, alleine zu schlafen, zu kochen, den haushalt zu machen und so weiter.

VBitalxboy


sehr auffällig. männern, die hier posten, daß sie sich nach einer freundin sehnen, wird oft als erstes geraten, ihr leben selber in die hand zu nehmen, selbstbestimmt zu leben und selbst verantwortung für das eigene leben zu übernehmen. aber gerade kommt mir der gedanke, daß das bei den entsprechenden männern wohl eh meistens schon der fall ist?! denn wer alleine ist, ist ja dazu gezwungen, daß er für alles selber verantwortung übernimmt. das finde ich ziemlich paradox.

MKoni ka6x5


Vitalboy

Ja, das ist ja ok. Es geht letztlich um den Gesamteindruck, wie man miteinander zurecht kommt. Ein Mensch mit vielen Freunden kann genauso schwierig sein wie ein Eigenbrötler, obwohl letztere tendenziell schon größere Probleme haben, sich auf jemanden einzustellen und entsprechend zu kommunizieren. Aber das allein ist - wie gesagt - kein Ausschlusskriterium, jedenfalls nicht für jeden. Manche brauchen viele Menschen, wollen häufig unter Leute und andere brauchen oder können das nicht, brauchen dafür etwas anderes. Man muss halt zusammenpassen, das allein ist das Entscheidende.

V6italEboy


Monika65

ok, dem kann ich wohl zustimmen. meine exfreundin war ja auch nicht der typ, der dauernd unter leute muß bzw. megaviele freunde hat. bzw. irgendeiner "subkultur", den kiffern oder den "biker-outlaws" angehört.

das problem ist wohl: wenn ich unter leute gehe, komme ich mit frauen in kontakt, die wohl gerne unter leute gehen. während meine "zielgruppe" vllt gleichzeitig zu hause sitzt. ;-)

so daß der eindruck entsteht, man müsse unbedingt sozial gut eingebunden und ein typ mit freundeskreis sein, damit man bei frauen ankommen kann.

e|in(samberjkerl


das problem ist wohl: wenn ich unter leute gehe, komme ich mit frauen in kontakt, die wohl gerne unter leute gehen. während meine "zielgruppe" vllt gleichzeitig zu hause sitzt.

Das sehe ich auch so. Leute, mit denen ich meist gut klarkomme, sind beim Ausgehen oder Weggehen in der Minderheit oder garnicht erst anzutreffen. Sie hocken eben wie ich eher zuhause oder im engeren Bekanntenkreis rum, in "abgeschlossenen Kreisen", wo kaum neue/fremde Leute dazukommen, oder gehen ihren eigenen Pfaden nach, die selten die Wege anderer kreuzen.

F9ian1n


einsamerkerl

Das denke ich auch. Es gäbe bestimmt Frauen, die lieber jemanden wie uns hätten statt irgendwelche extravertieren Partyboys. Das Problem ist nur, diese Frauen wissen gar nicht, dass wir existieren.

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