Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

T;ortolxa


Hey, du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man daran kaputt geht, denn ich bin daran kaputt gegangen und habe einzig und allein aus diesem Grund 3 Semester an der Uni verloren ... Aber ich habe da auch erkannt, dass ich so nicht mehr weitermachen kann, und habe angefangen, mich und meine Einstellung zu den Dingen, die mich kaputt gemacht haben, in Frage zu stellen. Und ich habe an mich gearbeitet, weil ich so nicht mehr weitermachen wollte. Und ja, ich habe dadurch sehr viel mehr Lebensfreude gewonnen, als ich mir damals überhaupt vorstellen konnte. Aber wie Lewian schon sagte: das hat nicht notwendigerweise zur Folge, dass man eine Partnerin findet ... Auf der anderen Seite: hätte ich damals nicht angefangen, mein Leben zu ändern, hätte ich wahrscheinlich auch nie Betsy kennen gelernt ... ;-)

Und ja, ich weiß, dass du noch eine Antwort bekommst. So wie andere auch. Und mein Chef wartet noch dringend auf diverse Berichte. Und ein Mandant dringend auf die Ergebnisse eines Beratungsprojektes. Und ein anderer will einen Prüfbericht haben, obwohl ich mit der Prüfung noch gar nicht fertig bin. Und ich müsste dringend den Stoff der samstäglichen Steuer-Vorlesungen nacharbeiten. Und die Inspektion meines Autos ist seit 18.000 km überfällig (bei einem Intervall von 15.000 km), nur leider bin ich auf das Auto angewiesen und habe keine Zeit, das Teil mal in die Werkstatt zu bringen... Und das alles, weil der Tag nur 24 Stunden hat, und da muss ich halt Prioritäten setzen. Und ganz oben in meiner Freizeit steht nunmal eine bestimmte Person (Hallo Betsy!!! :-x), die ich leider viel zu selten sehe, :°( so dass wir auf tägliche Telefonate angewiesen sind. :-|

Und jetzt werd ich ganz schnell im Bett verschwinden, da meine Nacht um 6:30 zu Ende ist und ich in der Restwoche bei drei verschiedenen Mandanten zu tun habe ... zzz

Fvisanxn


Wir haben alle das selbe Problem, sind jedoch völlig verschiedene Individuen. Wenn einer das Problem gelöst hat, ist die Verlockung natürlich gross, zu verallgemeinern. Es geht dann schnell vergessen, dass das gemeinsame Problem u.U. das einzig Gemeinsame ist.

s8chQüchWtexrn


Hey, du brauchst mir nicht zu erzählen, dass man daran kaputt geht, denn ich bin daran kaputt gegangen und habe einzig und allein aus diesem Grund 3 Semester an der Uni verloren... Aber ich habe da auch erkannt, dass ich so nicht mehr weitermachen kann, und habe angefangen, mich und meine Einstellung zu den Dingen, die mich kaputt gemacht haben, in Frage zu stellen. Und ich habe an mich gearbeitet, weil ich so nicht mehr weitermachen wollte. Und ja, ich habe dadurch sehr viel mehr Lebensfreude gewonnen, als ich mir damals überhaupt vorstellen konnte. Aber wie Lewian schon sagte: das hat nicht notwendigerweise zur Folge, dass man eine Partnerin findet... Auf der anderen Seite: hätte ich damals nicht angefangen, mein Leben zu ändern, hätte ich wahrscheinlich auch nie Betsy kennen gelernt ...

Mit einigen Sachen habe ich schon längst angefangen. Ich habe hier in meiner Wohnung schon über meinen Sommerurlaub sehr viele Sachen entsorgt, die mich belastet haben. Am Montag ist mein neues Schafzimmer gekommen, und diese Woche habe ich noch einiges in meiner Wohnung vor. Aber egal, was ich hier mache, mein Hauptproblem, und das hat nichts mit Beziehungen zu tun, ist es, mit anderen Menschen (egal ob Mann oder Frau) in Kontakt zu tretten. Deshalb sind Volksfeste oder ähnliche veranstaltungen derzeit nichts für mich, weil ich alleine hingehe, alleine was mache, und alleine wieder heimgehe, ohne auch nur mit einem Menschen gesprochen zu haben. Und da weiss ich nicht, was ich dagegen machen kann. Fühle mich gerade wie ein Bodenschütze, der blind auf ein Ziel schiessen muss und mit verbundenen Augen erkennen muss, wie seit er am Ziel vorbeigeschossen hat

Z,ot!te_lbaxer


@ Erzkanzler Ridcully:

Wenn man mal zurückblickt, waren diese Leute einen Tag vor ihrer Entjungferung wie alle anderen JMs und haben sich keine Spur weiter entwickelt. Und ich rede wirklich von Leuten, mit denen ich quasi einen Tag vor ihrem grossen Tag nich kommuniziert habe.

Öööööhm, wenn Du mit ihnen vorher nicht kommuniziert hat, wie kannst Du dann beurteilen, ob Veränderungen stattgefunden haben?

Aber es ist schön, dass es in so einem Forum ein Archiv gibt - denn ich werde mir jetzt mal sehr viel Arbeit machen, um Dir mal ein paar Beispiele herauszusuchen.

Zwischen dem ersten und dem letzten Posting liegen ganze sechs(!!!) Wochen.

Nur mal so als Beispiel: Weil ich mich als EX-JM, der hinterher so tolle Ratschläge erteilt, der selbst aber gaaaaaanz sicher nie vorher etwas an sich geändert hat, persönlich angesprochen fühle.

Also OK, Du hast es so gewollt:

14.8.2004:

(...)Aber ich bin inzwischen der Überzeugung, wir Jungmanner tragen selbst gewaltig Schuld an dieser Situation: Sie versäumen es nämlich, uns selbst als sexuell interessiertes Wesen darzustellen. Der typische Jungmann signalisiert ja selbst: "Ich will Freund sein, mehr nicht!" - und dann wundert er sich, wenn er nicht mehr wird.(...)

15.8.2004:

(...)Definitiv, ich bin Jungmann durch meine eigene Blödheit, aber ich bin wild entschlossen, mich zu ändern ;-) (...)

15.8.2004:

(...)Ein Teufelskreis, aus dem ich glücklicher Weise endlich ausbrechen konnte.

15.8.2004:

(...)Und im Übrigen arbeite ich ja an mir und bin aktiv geworden.

(...)

Ja, ich will eine Beziehung, und ja, ich will Sex.

Und ja, ich tue auch etwas dafür, aktiv.(...)

16.8.2004:

(...)Seit einem Monat im Med1, und schon zeigen sich erste Änderungen in der eigenen Einstellung...

Ging mir aber nicht anders. ;-)

17.8.2004:

(...)Mein Tipp: Wartet nicht darauf, dass die Frauen Euch ansprechen, werdet selbst aktiv.

Sonst wäre ich zu meinen beiden intimeren Flirts in den letzten beiden Monaten nicht gekommen, was für einen alternden Jungmann ja eigentlich schon recht beachtlich ist. ;-) (...)

17.8.2004:

(...)Ich bin durchaus noch Jungmann, aber ich habe eine andere innere Einstellung erworben.

Ich igele mich nicht mehr ein, sondern ich werde aktiv.(...)

18.8.2004:

(...)Aber wie gesagt, ich habe plötzlich die notwendige Dosis Selbstbewusstsein eingeimpft bekommen, und schon ging es, Zumindest Flirts mit deutlichem Austausch von Zärtlichkeiten... Was mich zum Schluss bringt: Es lag nie an meinem Charakter oder an meinem Äußeren, sondern immer nur an meiner inneren Einstellung.(...)

Ich habe mir damals durchaus einige Anfeindungen anhören müssen, von wegen, ich sei noch immer JM und solle mich nicht so aufplustern. Aber ich blieb eisengrhart bei meiner Meinung (Auch ein Teil der neuen Einstellung: Ich war mir einfach 100%ig sicher, dass ich es endlich kapiert hatte ;-)). Und wurde auch von einigen Nicht-JM/JF dahingehend unterstützt, als dass sie meinten, mit meiner Einstellung bin ich eben nicht mehr lange JM ;-)

Aber ich verkürze mal an dieser Stelle.

Schon die bisherigen Zitate verdeutlichen: Ich habe immer nur von neuen Erkenntnissen, von Veränderung geredet. Genau von dem, das Du anzweifelst. Wenn DU genaueres wissen willst, welche Erkenntnisse im Einzelnen und so, lies nach. Ich kann hier nicht alles zitieren.

Naja, jedenfalls hieß es dann a

3.10.2004:

Leute, ich möchte Euch nur sagen, es ist so, wie vor einigen Wochen einige Frauen in diesem Thread vermutet haben: Ich habe im Alter von 35 Jahren soeben das Jungmanndasein verlassen.(...)

So, und jetzt versuche bitte, mir noch einmal zu erzählen, dass **das[/7] nichts als Zufall war, und ich mich im Vorfeld nicht ganz gewaltig gewandelt habe, sondern mir das nur im Nachhinein so einbilde!

Und ich bin da definitiv nicht der Einzige hier im Forum.

Glücklicherweise ist hier ja alles archiviert. Von Torti könnte man einen ähnlichen Nachweis führen, ebenso von citronyx und von aldi. Btw. aldi, bist Du "rein technisch gesehen" jetzt eigentlich noch JF oder nicht. Bericht! ;-D Letztlich ist das aber auch egal, denn sie hat es einfach begriffen und mach sexuelle Erfahrungen, die sie vorher noch nicht hatte - so oder so.

Jedenfalls gibt es hier wirklich sehr viele Gegenbeispiele zu Deiner These. Nachweisbar!. Ich verzichte hier aber auf die Nachweise - war schwierig genug, mein eigenes Geschreibsel wieder zusammenzusuchen. ;-)

Fast JEDER Ex-JM behauptet, dass er nur zum Ex geworden ist, weil er an sich gearbeitet hat, sich verändert hat und so weiter. Das ist meiner Meinung nach so pauschal gesehen ziemlicher Blödsinn. Ich kenne so um die 10 Ex-JMs aus einem anderen Forum und Chat (und! reale Treffen) und jeder behauptet dann hinterher, was für eine grosse Veränderung er durchmachen musste.

So? Und hast Du jemals auch schon nur //ansatzweise

in Betracht gezogen, dass das [i]eventuell// daran liegen könnte, dass sie Recht haben?

Scheint erst einmal nicht so.

Ich glaube, Du musst Dir einreden, eine Veränderung sei nicht nötig und alles sei nur Zufall, denn sonst müsstest Du ja das Langzeit-JM-Mantra aufgeben "Ich bin dem JM-Schicksal hilflos ausgeliefert und kann ab-so-lut rein gar nichts dagegen tun!"

Es gibt auch Gegenbeispiel, zugegeben, und zwar unseren Vitalboy.

Der hatte in der Tat schon zwei Partnerinnen. Aber er kann sich absolut nicht erklären, warum. Und er behauptet auch gar nicht, sich geändert zu haben.

Folge: Er fühlt sich noch immer als JM!

Conclusio: Nicht-JM ist eine Einstellungssache. ;-D ;-D ;-D

Die Realität zieht dann kurze Zeit später nach. ;-)

Oh, doch, wir haben unsere eigenen Ratschläge befolgt. Oh nein, wir verklären nichts durch die rosa Brille. Du kannst es alles hier nachlesen, leugnen ist zwecklos.

Es geht doch nichts über eine sauber dokumentierte Handakte. ;-D ;-D ;-D

Erst wurde mir vorgeworfen, ich würde mir von Wegen Einstellungsveränderung und so nur selbst einen in die Tasche lügen. Jetzt heißt, es gab doch nie eine Einstellungsänderung.

Beide Unterstellungen sind nachweislich falsch.

[b]@ Monika65:**

In welcher Weise? Wo würdest du raten anzusetzen? Oder ist das deiner Meinung nach bei jedem was Anderes?

Das ist nicht so einfach zu beantworten.

Tausende von Dingen waren das.

Frauen vom Sockel herunterholen. Das eingestehen sexueller Bedürfnisse (und diese Auszuleben). Die Bereitschaft, auf die Schnauze zu fallen und wieder aufzustehen. Ausprobieren wollen. Spielen wollen. Und sehr viel Wut: Ich wollte mir mein Verhalten von mir nicht mehr länger bieten lassen! >:(

So in der Art. Ist wirklich schwer zu beschreiben.

[@ Erzkanzler:[/b]

Er erwähnte dann auch, warum es bei citronyx geklappt hat (Änderung der Einstellung oder so). Nun schreibt aber citronyx, dass sie selber garnicht so genau weiss, warum es geklappt hat. ...

Du überliest da eine entscheidene Kleinigkeit. Sie kann nicht sagen, was sich geändert hat, aber sie weiß, das sich etwas geändert hat, und dass das absolut notwendig war. Und: Ihr JF-Ende kam nicht aus heiterem Himmel, auch bei ihr was sozusagen ankündbar. Es lag einfach in der luft - Weil sie anders auf Männer zugehen konnte.

@ Torti (00.38):

100% agree!

Allgemein:

Die innere Logik der Aussage Es hat dreißig Jahre lang nicht geklappt. Es ist also nicht notwendig, dass ich etwas ändere!" will sich mir einfach nicht erschließen.

Kann jemand versuchen, mir das mal näherzubringen? ;-)

Mhoni ka65


Zottelbaer

Super Beitrag!

sjchüch+texrn


@Zottelbaer

Die innere Logik der Aussage Es hat dreißig Jahre lang nicht geklappt. Es ist also nicht notwendig, dass ich etwas ändere!" will sich mir einfach nicht erschließen.

Du das man als JM was ändern muss, ist glaub ich allen klar. Nur was, das ist immer die Sache, die die meisten Leute gar nicht wissen. Und selbst wenn man weiss, an was es liegt, ist das auch keine Garantie, das es zum Erfolg führt, und davor haben die Leute Angst, was zu ändern und trotzdem zu "verlieren"

A-ldhafxera


Zottelbaer :)^

…wie herrlich! Jetzt hab ich mir von deinem Beitrag fast einen elektrischen Schlag geholt, so geladen ist der. ;-D

Bevor ich dazu noch etwas schreibe, nur eine kleine Randbemerkung: Der Erzkanzler hat in deinem ersten Zitat sicher gemeint:

Und ich rede wirklich von Leuten, mit denen ich quasi einen Tag vor ihrem grossen Tag noch kommuniziert habe.

Ein Tippfehler also, alles andere ergäbe keinen Sinn. ;-)

Btw. aldi, bist Du "rein technisch gesehen" jetzt eigentlich noch JF oder nicht. Bericht! Letztlich ist das aber auch egal, denn sie hat es einfach begriffen und mach sexuelle Erfahrungen, die sie vorher noch nicht hatte - so oder so.

Huch… dieser militärische Ton! Bist du zufällig mit MK verwandt? ;-D Bericht also, zu Befehl. Ich bin’s noch. Ihr dürft mich also noch nicht des Fadens verweisen. Der Freund, dem ich diese ersten und intensiven Erfahrungen verdanke, ist in einer "Ex-oder-nicht-Exfreundin, das-ist-hier-die-Frage" – Beziehungsklärungssituation und gleichzeitig räumlich ein paar Hundert km entfernt. Engen Kontakt haben wir immer noch und die weitere Entwicklung lasse ich einfach auf mich zukommen. Nicht inaktiv, aber auch nicht verkrampft. Ach ja und ich habe auch keine Scheuklappen bzgl. anderer Optionen, verbeiße mich also nicht, sondern bin weiter offensiv.

Und das hier trifft komplett auch auf mich zu:

Das eingestehen sexueller Bedürfnisse (und diese Auszuleben). Ausprobieren wollen. Spielen wollen.

Zusätzlich dazu statt Wut die Frage: Was zum Teufel hab ich zu verlieren außer meinen Ängsten?! Schüchtern, wenn du zB. dein Leben lang Tomatensuppe isst, diese aber zum Kotzen findest, sie dich anwidert, dann probierst du keine andere Suppe (Nudel, Kürbis, Kartoffel, Fisch…), nur aus Angst, auch diese könnte eklig schmecken ??? Na und, dann eben die nächste Sorte getestet! Vorwärtsgehen, Offensein, neugierig sein und vielleicht – bei mir so – nichts erwarten, aber alles wollen. ;-D

Oh Gott, nicht dass das jemand falsch versteht: mein Suppenbeispiel meint nicht Frauen/Männer als Sorten, sondern Verhaltensoptionen, was ändere ich, was versuche ich.

sVchtüchtxern


@Aldhafera

Schüchtern, wenn du zB. dein Leben lang Tomatensuppe isst, diese aber zum Kotzen findest, sie dich anwidert, dann probierst du keine andere Suppe (Nudel, Kürbis, Kartoffel, Fisch…), nur aus Angst, auch diese könnte eklig schmecken Na und, dann eben die nächste Sorte getestet! Vorwärtsgehen, Offensein, neugierig sein und vielleicht – bei mir so – nichts erwarten, aber alles wollen.

Das ist einfacher gesagt als getan. Ich habe das Problem, das ich einfach bei fremden Leuten fast kein Wort rausbekomme, egal, was, selbst belangloses Zeug habe ich starke Probleme. Das ist, als ob du jemand mit höhenangst einfach sagst, geh auf einen Kran hoch

BZorbaxrad


schüchtern

Das sagt ja niemand. Wir sagen nur:

Probiere, mal auf den Küchenhocker zu steigen.

MdonPika6x5


schüchtern

Therapie, ist auch ein gutes Verfahren bei phobischen Ängsten.

Ahl`dhafzera


Schüchtern & Borbarad

Ein sehr schönes Beispiel. Ich habe Höhenangst. Mir fällt es u.a. sehr schwer über freitragende Balken zu laufen, relativ unabhängig davon, ob diese sich nun 40 cm oder 4 m über dem Boden befinden. ;-) Einen Bungeesprung könnte ich wahrscheinlich niemals machen. Aber ich kann freie Treppen, Leitern, Stiegen erklimmen; bei Aussichtsplattformen oder Türmen habe ich gelernt, mich auf die wundervolle Sicht zu konzentrieren und habe fast gar keine Mühe mehr. Weil ich es will und mich nicht so von meinen Ängsten einschränken lassen wollte. Gut, so groß waren die auch nicht, es war und ist keine richtige Phobie, eher eine starke Unsicherheit.

Ich will also das Gleiche sagen wie Borbarad: kleine Schritte. Und das Ziel im Auge behalten dabei. :-D

MwoniBkxa65


Aldahafera

Bei phobischen Ängsten hilft nur konfrontieren. Allein schafft man das aber nicht immer. Höhenangst ist ein gutes Beispiel, ich bin auch damit gesegnet, ziemlich stark sogar. Als ich im 8. Stock wohnte - leider nur ein halbes Jahr im Studentenheim - habe ich mich jeden Tag mehrmals aus dem Fenster gehängt und versucht, mich bewusst zu entspannen. Nach wenigen Wochen hatte ich kaum noch Höhenangst, sie kam allerdings wieder, als ich mein tägliches Training nicht mehr machen konnte.

h?eZrr Rkoch


schüchtern

fremde leute im allgemeinen oder nur frauen?

A=ldMhaferxa


Monika

Bei phobischen Ängsten hilft nur konfrontieren.

Das ist richtig; genau wie dein Hinweis auf therapeutische Begleitung bei stärker ausgeprägten Formen. Ich habe wohl glücklicherweise nur eine sehr leichte Höhenangst, welche gut zu händeln ist.

S8. rwaldlisxii


@Monika65

Ist es so schlimm? Siehst du Möglichkeiten, das irgendwie anzugehen? Üben... warum nicht auch in einer Therapie, möglichst in einer Gruppe?

klar sehe ich eine Möglichkeit das anzugehen. Mag sich in anderen Ohren vielleicht lächerlich anhören, aber meine derzeitige Therapie ist einfach die Arbeit. Ich habe meinen Beruf ursprünglich zum Teil deshalb ausgewählt weil ich da mit Menschen nichts zu tun habe, nun arbeite ich aber nicht mehr in der Produktion wie immer vorgestellt, sondern im Verkauf. Ich kann sozusagen gar nicht anders als mich zu konfrontieren. Ich mach das jetzt seit ein paar Monaten (ca. 3) und langsam kann ich z.B. auch ohne total ausgetrockneten Mund mit den Kunden umgehen und solche Sachen. ;-D

Wie sehr mich das zum positiven verändert, so dass ich das auf´s restliche Leben übertragen kann, muss sich erst noch rausstellen. Aber eine richtige Therapie werde ich wohl nicht machen.

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