Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

M#o2niwkaI65


Ich resumiere, es sind mal wieder die Mütter an allem Schuld (abwesende Väter werden mal am Rande erwähnt). Nervig, finde ich das ehrlich gesagt. Vor allem stimmts so nicht, denn es gibt Männer aus allen noch so verkorksten, lieblosen oder zu liebevollen Elternhäusern, die keine JM sind. Müttersöhnchen und Südländer, die ihre Mütter verehren und ebenso ihre Ehefrauen, aber allenthalben sich eine Affäre gönnen.. Was ist mit den Jungmännern, deren Brüder schon längst Familie haben? Diesselbe Mutter und denselben Vater, aber nicht das gleiche Problem.

Ansonste gebe ich Morrisey durchaus recht, diese freundlich, freundschaftliche Verhalten, dieses Rechtmachen und leicht Duckmäuserische ist ein Weg, der genau ums Bett der Frau herum führt, aber nicht hinein. Aber deshalb, weil er sich zum Neutrum macht, keinerlei Erotik, sondern eher Verklemmtheit ausstrahlt. Warum er das tut kann man versuchen zu analysieren, aber ich bin mir sicher, dass keiner den gleichen Muttertypus und diesselbe Mutterbeziehung hatte. Natürlich kann es was bringen, die eigene Lebensgeschichte zu betrachten und vor allem Verhaltensmuster aufzudecken. Aber wer selber Kinder hat, weiß, wieviel sie schon ins Leben mitbringen, als Eltern kann man oft nur darauf reagieren. Mit einem Kind hat man es da leichter als mit dem anderen, aber keins ist einfach ein weißes Blatt, dass man sich selbst formen kann.

{6MorHrisxsey}


Ich resumiere, es sind mal wieder die Mütter an allem Schuld (abwesende Väter werden mal am Rande erwähnt).

Falsch, es geht um die Erziehung im Allgemeinen, also auch die Vaterbeziehung. Und die Erziehung ist individuell natürlich vollkommen verschieden.

Wenn in der Erziehung nicht die Basis für das klassische JM-Verhalten gelegt wird, wo soll es denn sonst her kommen? Und jetzt bitte nicht wieder vom JM-Gen anfangen! ;-D

Aber das sind natürlich Theoriediskussionen, die einen nicht weiterbringen. Muss jeder für sich individuell entscheiden, wie er das sieht.

h6err kCocCh


resümee zum film:

hätt ihn also viel schlechter erwartet. viel plakativer. klar, etwas aufbauschen muss sein. aber an sich doch recht realistisch. ich hab mich in ihm wiedergefunden. davon abgesehen, dass er chancen hatte, wo er dann gescheitert ist.

MJoniUka6x5


Morrisey

Ich weiß nicht, wo es herkommt, aber es ist natürlich einfach, es auf die Erziehung zu schieben. Mancher Mensch - wenn du selber mal Kinder hast, kannst du das vielleicht verstehen - IST einfach so, die Erziehung spielt eine Rolle, aber ich glaube nur bei Einigen ist es die entscheidende. DArüber wurde hier auch schon diskutiert und es wurde schnell deutlich, dass man das gar nicht über einen Kamm scheren konnte. Es ist nicht immer leicht, sich selbst so zu sehen wie man ist, es entlastet einen halt, wenn man sagen kann: Ja, die Mutterbeziehung (und das wurde hier deutlich gesagt, nicht Erziehung, sondern Mutterbeziehung) ist schuld dran. So viele verschiedene Mütter habt ihr, gehe ich jede Wette ein. Sogar ausgesprochene Muttersöhnchen sind keineswegs zwangsläufig JM, ebenso umgekehrt. Ich sehs ja bei meinen eigenen Söhnen, wie unterschiedlich sie sind, wie wenig man wirklich selber Einfluss darauf hat, vor allem im Hinblick auf ihre Anziehungskraft auf Frauen.

F@ianxn


Monika

Natürlich ist nicht die Mutter schuld. Meine obigen Aussagen bezogen sich auf die subjektive Wahrnehmung des Kindes. Ich denke, diese JM-typische Mischung aus hohen Ansprüchen bei gleichzeitiger Passivität können ein Indiz sein, dass man eine potentielle Partnerin als "Mutter" sieht, die subjektiv empfundene Ungerechtigkeiten als Kind wieder gut machen muss, was natürlich keine Frau will/kann.

Auch teile ich deine Meinung, dass man nicht als unbeschriebenes Blatt auf die Welt kommt und deshalb schon als Kind eine Art selektive Wahrnehmung hat.

SVundan(ce76


ALSO......

Ich nehm diese Pro & Contra-Diskussion ob die Erziehung / die Mutter nun schuld ist ohnehin nicht ganz ernst denn...

Leuts, ist das nicht viel zu einfach?

Einfach zu sagen ich kann ja nix dafür, ich hatte eine *Ironie an* schwierige Kindheit *Ironie aus* und es sind eh immer die anderen?

Sorry, das finde ich sehr billig (und feige) :-/

Leuts, ihr wollt doch alle erwachsen und mündig sein, oder?

Klar, wir alle befinden uns in einer sch.... Situation, aber wollt ihr euch jetzt damit abfinden und alles auf die anderen schieben??

Verdammt, steht doch mal auf und kämpft!

Okay, der billigste aller Motivationssätze ist "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren", aber hier kann man ihn ja mal wieder anbringen.

Was wollt ihr?

Zu den "Verlierern" gehören und aufgeben bevor ihr angefangen habt zu kämpfen?

Ich will das nicht und werde es immer weiter versuchen.

Wenn ich was versucht habe und dabei haut es mich auf die Schnauze, DANN darf ich jammern, aber nicht wenn ich es überhaupt nicht versucht habe!

MuoniOka6x5


Fiann

Natürlich ist es für Männer womöglich ein wenig schwieriger, da die meisten Menschen eine intensivere - zumindest gefühlsmäßig intensivere - Beziehung zu ihren Müttern haben. Das dann auseinander zu dröseln, Mutter - Partnerin, ist sicher für Männer schwieriger und für Frauen eine ganz andere Situation, die von der Mutter weg sich Männer zuwendet. Da spielt zwar auch die Vaterbeziehung letztlich mit rein, aber meistens nicht so stark, wie bei Männern. Allgemein machen Frauen häufig die Erfahrung mit Männern, dass sie im Grunde eine Mutter suchen und entsprechend sich verhalten.

F5ixann


Allgemein machen Frauen häufig die Erfahrung mit Männern, dass sie im Grunde eine Mutter suchen und entsprechend sich verhalten.

Ja, das hat sicher auch damit zu tun, dass Männer auch viele nichtsexuelle Bedürfnisse wie Körperkontakt, Geborgenheit, über Gefühle reden etc. nur mit Frauen befriedigen können.

Da spielt zwar auch die Vaterbeziehung letztlich mit rein, aber meistens nicht so stark, wie bei Männern.

Stark vielleicht schon auch, aber eher nicht auf einer gefühlsmässigen, seelischen Ebene :-/

SRunNdan\ce7x6


okay, zu diesem thema mein letzter beitrag.

ich hatte ja schon die ein oder andere, wenn auch kurze und ist auch schon sehr lange her, beziehung, aber ich hatte dabei nie das bedürfnis einen mutterersatz zu finden und den habe ich auch heute nicht.

weder bewußt noch unbewußt.

txam


@ herr koch:

Den Film hab ich letzte Woche auch mal angesehen. Geht so. Aber ich würde sagen, dass ich mich (hoffe ich) nicht soooo dumm anstellen würde ;-D

SzhadEowmaxnn


den Film könnte ich mir gar nicht angucken, alleine schon wenn ich daran denke selber noch mit 40 zu der Runde zu gehören. Da hoffe ich schon eher nicht mehr auf dieser Welt zu sein...

tYam


Bei dem Film wurden aber auch alle Klischees (wird das so geschrieben) in einen Film gepackt.

tFam


Also z.B. die Szene mit den Kondomen. Wer schon etwas älter bei seinem ersten Mal ist, sollte wenigstens vorher schon mal mit nem Kondom geübt haben und nicht im Bett, während sie im Bad ist, erstmal die Gebrauchsanweisung lesen ;-D

M onigk9a65


tam

BEispiel Kondom: haben wir hier mal diskutiert, Theorie ist schon wichtig. Mit einem Kondom umgehen können würde ich jetzt auch von einem JM erwarten, da wäre mir Perfektion wirklich wichtig. Auch überhaupt eine Vorstellung von der weiblichen und seiner eigenen Anatomie und Funktionsweisen zu haben. Ist doch heute alles kein Problem mehr.

E^rz[kanzHlerx RiJdculxly


Naja, man kann das Ankleiden mit dem Kondom üben. Aber so Abrutschsachen, wenn man ihn irgendwo reinsteckt, ist doch kaum zu üben? Jedenfalls kein realistisches Training.

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