Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

TDor$tolxa


fremde Frauen ansprechen: Mann sieht sie auf der Straße, im Laden oder sonst wo und spricht sie an. Kann ich nicht. Geht den meisten JM sicher genauso.

Wer hindert dich daran? Was sind die Gründe zu zögern? Wie fühlst du dich, wenn du zögerst? Hast du einen Vorteil davon zu zögern?

Um endlich kein JM mehr zu sein will ich zielgerichtet handeln und eine Frau finden die das gleiche will wie ich.

Welchen Vorteil bringt es dir, kein JM mehr zu sein? Welche Nachteile siehst du bei einem so zielgerichteten Handeln? Wie zufrieden bist du mit dieser Zielgerichtetheit? Deine neue Einstellung - basiert sie auf Einflüsse, die du bestimmen kannst? Oder sind sie fremdbestimmt? Welchen Anteil hast du an diesen Einflüssen? Was bringt es dir, dich über Einflüsse aufzuregen, die du nicht bestimmen kannst? Wie sieht es mit "Zielerreichung" aus? Was bringt dir deine Zielsetzung? Was bringt sie dir nicht?

bei dir hats ja auch recht lange gedauert mit der Beziehung oder?

Ich hatte am Ende aber nicht mehr ständig das Ziel, ich brauche eine Beziehung oder ich will endlich kein JM mehr sein. Mir kam es vor allem darauf an, ein Leben zu führen, dass ich genießen kann. Und zwar unabhängig von Beziehung, Freunden, ... Selbstbestimmt, nicht fremdbestimmt. Alleine ausgehen, ins Kino, Spazieren gehen, auf Konzerte, zu Festivals, ins Theater, ... - nicht darauf zu warten, dass sich jemand meiner "erbarmt". Neue Leute (männlich oder weiblich egal) kennen lernen - und zwar unverkrampft, ohne im Hinterkopf zu haben, da muss jetzt eine Bekanntschaft / Freundschaft oder gar mehr raus werden. Wenn es passt, trifft man sich vllt noch mal. Wenn nicht, was hat man dann verloren? Allerhöchstens zwei oder drei Stunden Zeit, wenn man nicht sogar auch noch dieser Situation (kurzweiliger Abend) etwas positives abgewinnen kann. Offen sein, neugierig sein auf die Menschen um einen herum, auf die Umwelt. Und den Dingen einfach ihren Lauf lassen.

Z|otteJlbxaer


@ Bergsteiger:

Ich habe Dich doch - wenn auch nachträglich - ausdrücklich ausgenommen.

Wenn Du Dich trotzdem andesprochen fühlen willst, so ist Das Dein Problem - nicht meines.

Dein Verhalten und Deine Haltung passen nicht zu meiner Schilderung - die Quintessenz folglich auch nicht.

Soviel gedankliche Transferleistung bringst Du aber auch selbst mit links, die muss ich Dir nicht vorkauen.

Wenn Du gerade gefrustet bist - Dein gutes Recht. Aber lass das nicht an mir ab.

Und auch an andere: Lasst das ebenfalls nicht an Torti ab.

Langsam glaube ich, der gute Torti und ich geraten hier in die Rolle von Buhmännern, nur weil wir keine JM mehr sind.

Wenn ich davon berichte, dass ich mich vorher ganz gewaltig ändern musste, heißt es: "Das sagen die Ex-JM immer, und dabei stimmt das gar nicht! Die haben sich vorher auch nicht geändert, die sagen das hinterher nur so, weil die sich jetzt so toll vorkommen!"

Wenn Torti von seine Erfahrungen berichtet, dann heißt es: "Ach was, das hast Du früher auch nicht so gesehen!"

So, ich habe damals aus dem ersten Teil mühevoll die Zitate herausgesucht, die solche Äußerungen schlicht als nicht zutreffend bewiesen haben.

Und - ich garantiere das - Torti könnte das für sich auch, wenn er sich denn nur die Mühe machen wollte.

Das er das nicht will, das kann ich allerdings auch sehr gut verstehen.

Aber ich weiß es noch ganz genau: Torti wurde schon - genau wie mir - vor ca. 2 Jahren prophezeit, er sei mit seiner neuen Haltung wohl nicht mehr sehr lange JM.

Gut, er musste dann noch weitere knapp 1,5 Jahre warten - aber er blieb (mit kleineren und auch größeren Krisen, das sei zugegeben) immer der Überzeugung, letztlich doch auf dem richtigen Weg zu sein.

Und ich kann Torti sehr gut verstehen, dass er nun säuerlich reagiert, wenn ihm nun reingeballert wird, im Nachhinein sehe er das viel zu Easy und durch die rosa Brille.

Nochmal: Torti und ich haben verdsammt schwer gekämpft, auch und vor allem mit uns selbst, um das zu erreichen, was wir erreicht haben.

Und wir behaupten mitnichten, dass das jemals einfach war.

Aber es war:

1

richtig

2

notwendig

und

3. wahr.

TLorttoxla


Shadowmann

Selbsthass

Fragen, die ich mir selbst vor ca. 4,5 - 5,5 Jahren explizit nicht selbst gestellt habe, aber die ich mir heute in so einer Situation, wie ich damals war, durchaus stellen würde:

Wieso hasse ich mich selbst? Was bringt mir der Selbsthass / mein Selbstmitleid / was-wäre-wenn-Szenarien hinsichtlich der Vergangenheit? Wo kommt er her? Habe ich in der Vergangenheit Wege eingeschlagen, die sich aus heutiger Sicht als falsch erwiesen haben? Würde ich unter den gleichen Bedingungen noch einmal genau so handeln? Was kann ich tun, um HEUTE einen anderen Weg einzuschlagen? Was kann ich selbst beeinflussend ändern: meine Vergangenheit oder meine Zukunft? Was bringt es mir, verpassten Chancen nachzutrauern? Wo finde ich mein Glück: in der Vergangenheit oder in der Gegenwart / Zukunft? Wo beginnt die Zukunft? Wo muss ich ansetzen, um mein Leben lebenswerter zu machen?

SRundWan6ce76


@ all

Sacht mal, was ist denn hier los?

Es vergeht ja kaum noch ein Tag, an dem sich nicht irgendwer auf den Schlips getreten fühlt und das völlig grundlos!

Das Ding hier heißt ausgeschrieben DISKUSSIONS-Forum, also sollte doch bitte jedem seine Meinung zugestanden werden, solange sie anständig vorgebracht wird.

Und das war m.E. bisher schon der Fall.

Es sei denn ich bin zu abgebrüht und anderes gewöhnt und dafür einige andere hier zu sensibel.

Und bitte.... ich habe jetzt niemand direkt angesprochen.

s=chü'chtqern


@Tortola

Ich warte immer noch auf die versprochenene Antwort auf die PN, die ich dir so lange ich weiss vor 3-4 Monaten geschickt habe

Zum Thema Erwartungen

Wenn ich in irgendwas ertwartungen oder Hoffnungen habe, dann ist das bei mir so, das ich sie nicht einfach ändern kann. Nach "oben" geht leicht, nach unten ist fast unmöglich.

Zum Thema Frauen kennenlernen

Mein Problem hierbei ist, das 99,99% der Frauen, die ich kennengelernt habe, vergeben waren oder mich schon sehr früh in die "Schublande Kumpel" hineingesteckt haben. Ok, das waren auch nicht viele frauen, aber irgendwie ist das schon ein bisschen Deprimierend

@Sundance76

laub mir, das umfeld wird das bemerken und damit hast du schon den ersten schritt gemacht!

Bis jetzt habe ich keinen Unterschied gemerkt, wenn ich mal selbstbewusst oder einfach gelangweilt irgendwo unterwegs war

BIergstTeigerX 78


[Welchen Vorteil bringt es dir, kein JM mehr zu sein?/z]

Nö, das kommentiere ich mal nicht...

Mir kam es vor allem darauf an, ein Leben zu führen, dass ich genießen kann. Und zwar unabhängig von Beziehung, Freunden, ... Selbstbestimmt, nicht fremdbestimmt.

Du, das tue ich auch. Aber irgendwie fehlt dann doch etwas. Wenn eine Beziehung so nebensächlich wäre, würden sich nicht alle danach sehnen. Eine gewisse Grundbereitschaft zu suchen muss ja wohl da sein, sonst würdest du nicht mit offenen Augen durch die Gegend laufen.

B&ergs+tesiger 078


Und formatieren müsste man dann noch können....

TYo/rtolva


Nochmal: Torti und ich haben verdammt schwer gekämpft, auch und vor allem mit uns selbst, um das zu erreichen, was wir erreicht haben.

Und wir behaupten mitnichten, dass das jemals einfach war.

Aber es war:

1. richtig

2. notwendig

und

3. wahr.

Dazu möchte ich noch ergänzen: Es war nie mein bewusstes Ziel, mich zu ändern, um am Ende eine Beziehung einzugehen. Ich WOLLTE mich ändern, weil mir mein Selbstmitleid zu viel Energie geraubt hat, mich in meiner Lebensqualität eingeschränkt hat. Und deshalb war der eingeschlagene Weg, den ich noch lange nicht zu Ende gegangen bin, richtig, notwendig und wahr. Dass ich auf diesem Wege Betsy begegnet bin, heißt noch lange nicht, dass es auch das Ziel meines Weges war. Wären die Parameter vllt etwas anders gewesen, hätte ich Betsy vllt nie kennen gelernt und wäre vllt immer noch JM. Aber der Unterschied ist: aufgrund meines mühsamen, mit Rückschlägen gepflasterten Weges war ich am Ende nicht mehr krampfhaft auf der Suche, da ich mich von dieser Krampfhaftigkeit nicht mehr fertig machen lassen wollte. Denn sie führt eh nur zu Verbitterung, Selbsthass, Selbstaufgabe und kostet eine Unmenge an Energie, die anderweitig besser einesetzt werden kann.

LUaOlxa


@Zottelbaer

Langsam glaube ich, der gute Torti und ich geraten hier in die Rolle von Buhmännern, nur weil wir keine JM mehr sind.

Das stimmt nicht. @:) Und wenn ihr es geschafft habe, eure Einstellung zu ändern: Respekt!

Ich selbst schaffe das nicht. Wenn nicht von außen ab und zu Einflüsse kommen, durch die ich mich aufbauen kann, werde ich völlig depressiv.

sFchüchDtexrn


@LaOla

Wenn nicht von außen ab und zu Einflüsse kommen, durch die ich mich aufbauen kann, werde ich völlig depressiv.

Einfach mal aus neugier, von was für "Einflüsse" redest du?

Tnor6tola


schüchtern

Ich warte immer noch auf die versprochenene Antwort auf die PN, die ich dir so lange ich weiss vor 3-4 Monaten geschickt habe

Deine Mail, die noch immer in meiner Mailbox auf die Beantwortung verharrt, hast du am 26.08.06 um 02:59 Uhr geschrieben. Wenn du eine Quick 'n' Dirty-Antwort haben möchtest, kannst du gerne sofort haben. Wenn du eine Antwort haben möchtest, in der ich auf deinen Text vernünftig eingehe, musst du wohl noch ein wenig warten.

Wenn ich in irgendwas ertwartungen oder Hoffnungen habe, dann ist das bei mir so, das ich sie nicht einfach ändern kann. Nach "oben" geht leicht, nach unten ist fast unmöglich.

Wieso ist eine Änderung nach unten nicht möglich? In welchen Situationen hast du diese Erwartungen und Hoffnungen? Was erwartest / erhoffst du dir? Aus welchem Grund? Mit welchem Ergebnis? Was hat dir das Ergebnis gebracht?

Mein Problem hierbei ist, das 99,99% der Frauen, die ich kennengelernt habe, vergeben waren oder mich schon sehr früh in die "Schublande Kumpel" hineingesteckt haben. Ok, das waren auch nicht viele frauen, aber irgendwie ist das schon ein bisschen Deprimierend

Was erhoffst du dir von neuen Bekanntschaften? Was kannst du tun, wenn das Gegenüber deine Erwartungen / Hoffnungen nicht erfüllt? Wie reagierst du dann? Ist deine Reaktion zielführend? Was kannst du tun, um dich von solchen Situationen nicht deprimieren zu lassen?

Bis jetzt habe ich keinen Unterschied gemerkt, wenn ich mal selbstbewusst oder einfach gelangweilt irgendwo unterwegs war

Beispiel aus meiner eigenen Vergangenheit: Spaziergang, Wald- und Wiesenweg, gerade mal wieder ein Buch über kognitive Verhaltenstherapie zu Ende gelesen, hochmotiviert, offener Blick, Blickkontakt zu entgegenkommenden Spaziergängern, ich werde gegrüßt und grüße zurück oder umgekehrt, ...

BTergsetei$geOr x78


Tortola

Dein letzter Beitrag tönt aber auch anders als deine Postings vorhin. Und damit bin ich auch einverstanden. Ich wollte dir keinesfalls auf den Schlips treten, aber es ist nunmal eine Tatsache, dass negative Aspekte im Nachhinein weniger bedeutend bewertet werden. Wenn ich auf einem Berg oben bin, erinnere ich mich später auch nur noch an die schönen Momente während des Aufstiegs und an das Gipfelerlebnis. All das Gemurxe und allfällige Angstzustände treten dann in den Hintergrund. Das ist völlig natürlich, und dem kann sich niemand entziehen. Von daher kann sowas aus meiner Sicht auch kein Vorwurf sein...

TCorrtxola


Du, das tue ich auch. Aber irgendwie fehlt dann doch etwas. Wenn eine Beziehung so nebensächlich wäre, würden sich nicht alle danach sehnen. Eine gewisse Grundbereitschaft zu suchen muss ja wohl da sein, sonst würdest du nicht mit offenen Augen durch die Gegend laufen.

Ja, eine Grundbereitschaft muss schon da sein, hab ich auch nie abgestritten. Aber eine Grundbereitschaft ist etwas anderes als eine krampfhafte Suche. In letzterem Fall bricht für einen die Welt zusammen, wenn es mal wieder einen Korb gab, im ersten Fall sagt man sich: Schade, hat nicht sollen sein, war aber trotzdem ein kurzweiliger Abend, ein heißer Flirt.

Oder - und das auch schon selbst erlebt - nach zwei Stunden ist das Treffen vorbei, beide Seiten wissen, dass keine gemeinsame Wellenlänge vorhanden ist, aber trotzdem ein Erfolg, da man nicht vor dem Rechner / dem Fernseher gesessen hat.

Und bevor ich mich selbst noch länger fertig mache, akzeptiere ich doch lieber die augenblickliche Situation und sehe zu, was ich aus meiner Situation machen kann.

T>or%tola


Ich selbst schaffe das nicht. Wenn nicht von außen ab und zu Einflüsse kommen, durch die ich mich aufbauen kann, werde ich völlig depressiv.

Das kommt mir nur zu bekannt vor. :-/ War bei mir ähnlich, und da die äußeren Einflüsse nicht kamen, wurde ich immer depressiver, über Jahre hinweg. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, dieses Spielchen länger mitzumachen.

sZcIhücthterxn


Deine Mail, die noch immer in meiner Mailbox auf die Beantwortung verharrt, hast du am 26.08.06 um 02:59 Uhr geschrieben.

Muss ich wohl ein schlechtes Gedachtnis haben, dachte, wär schon länger her

Wieso ist eine Änderung nach unten nicht möglich? In welchen Situationen hast du diese Erwartungen und Hoffnungen? Was erwartest / erhoffst du dir? Aus welchem Grund? Mit welchem Ergebnis? Was hat dir das Ergebnis gebracht?

Weil das bei mir fast unmöglich ist. Wenn ich z.B. irgendwo hingehe, und die Erwartung habe, einen schönen abend zu verbringen, kann ich nicht einfach sagen, das ich die Zeit rumbringen möchte. So was ist vieleicht bei neuen Leuten, mit denen ich was unternehmen möchte, wo sich dann rausstellt, das mal wieder eine Frau ins Spiel gekommen ist. So z.B. am Samstag, wo ich die Erwartung hatte, mit einen guten Kumpel einfach Spass in der Disco zu haben, wo auch ein totaler reinfall war. Und was das Ergebiss ist, das ich daran kaputtgehe

Was erhoffst du dir von neuen Bekanntschaften? Was kannst du tun, wenn das Gegenüber deine Erwartungen / Hoffnungen nicht erfüllt? Wie reagierst du dann? Ist deine Reaktion zielführend? Was kannst du tun, um dich von solchen Situationen nicht deprimieren zu lassen?

Gar nichts. Was kann ich schon machen, wenn sich z.B. die Leute nicht mehr melden? Dagegen kann ich nichts machen, wenn sie auf SMS oder anrufe nicht mehr reagieren, weil sie gerade eine neue Freundin kennengelernt haben

Beispiel aus meiner eigenen Vergangenheit: Spaziergang, Wald- und Wiesenweg, gerade mal wieder ein Buch über kognitive Verhaltenstherapie zu Ende gelesen, hochmotiviert, offener Blick, Blickkontakt zu entgegenkommenden Spaziergängern, ich werde gegrüßt und grüße zurück oder umgekehrt, ...

Bei meinem letzten Spaziergang ist mir ja nicht mal ein Mensch begegnet

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