Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

hEerr xkoch


ich hab heut zur feier des tages mit drei fremden frauen gesprochen. zweien hab ich ihren prosecco aufs tischchen gestellt in der bar (wollte das zeugs nicht neben mir auf dem tresen rumstehen haben) und der dritten hab ich gesagt, dass der zigaretten-automat noten akzeptiert.

M7onikxa65


Fiann

Wer weiss, wann sich bei mir wieder mal eine Möglichkeit bietet, wo eine Frau durch ein "Ja" oder ein "Nein" meinem Leben eine neue Richtung geben kann...

Hm, ja, das klingt nach viel Macht. Ihr gebt davon zu viel ab, pauschal gesprochen, vielleicht war das von Anfang an das Problem. DU gibst deinem Leben die Richtung und die Frau kommt dann dazu. Ich weiß, dass es nicht deiner Erfahrung entspricht, aber so wäre es eigentlich.

Dem "Schicksal" etwas abverlangen im Sinne von "mir steht das zu", nicht bescheiden sein.

M|oniVka65


schüchtern

Glaubst du nicht, dass deine Blockade auf einer Angst beruht? Warum sollte man sonst blockiert sein?

SAuJndabnce7x6


@ monika

ich bin auch nicht gerade der schwindelfreiste, aber einen tandem-fallschirmsprung will ich schon mal irgendwann machen ;-) :)^.

aber das nur am rande. ;-)

vielleicht sollten wir unser beider meinungen mischen, dann hätten wir wohl eine gute lösung ;-)

denn du hast natürlich zum teil recht, aber ich wage mal zu behaupten, dass mein standpunkt auch nicht falsch ist ;-)

trotzdem nochmal zum stichwort "kampf":

man hört ja oft vom inneren kampf, den man mit sich ausficht.

und einer davon ist ganz zweifelsohne der, dass du einen frau siehst und dann mit dir selbst kämpfstob du nun deinen mut zusammen nehmen und sie ansprechen solltest, oder es besser lassen sollst.

übrigens, du hast pn *:) @:)

F`iaxnn


Diese Art Abstumpfung scheint für etliche Männer eine Lösung zu sein. oder Mauern, Gefühle als solche nicht mehr so wahrnehmen.

Eine Prise Abgestumpftheit täte mir durchaus gut. Besser als die dauernde Empfindlichkeit, die dauernden Reizüberflutungen.

Abgrenzungsfähigkeit könnte man es auch nennen. Das fehlt mir. Die typisch männliche Fähigkeit, etwas an sich abprallen zu lassen.

SeundaLncTe76


so, meine lieben.

bevor ich u.a. noch weiter mit blöden beispielen um mich werfe, mache ich mich mal auf ins bett. ;-)

wünsche euch eine gute nacht.

FHianxn


Hm, ja, das klingt nach viel Macht. Ihr gebt davon zu viel ab, pauschal gesprochen, vielleicht war das von Anfang an das Problem. DU gibst deinem Leben die Richtung und die Frau kommt dann dazu.

:)^ Sehe ich auch so, theoretisch. Die Macht nicht abgeben, selber magnetischer sein. In meinem Weltbild ist die Macht einfach beim Magnetischen, Anziehenden, Abwartenden. Der Mann ist nur so lange magnetisch, wie er nicht aktiv wird...sich zu bemühen beginnt. Aber eben, dieses Weltbild gilt es vielleicht zu hinterfragen.

s0chüchpte1rn


Wer weiss, wann sich bei mir wieder mal eine Möglichkeit bietet, wo eine Frau durch ein "Ja" oder ein "Nein" meinem Leben eine neue Richtung geben kan

Ironie, ein Ja vor fast 1 Jahr von einer Frau hat vor 1 Jahr mein Leben gravierend verändert, das hat vor ihr nur 2 andere Personen geschafft

@Monika65

Glaubst du nicht, dass deine Blockade auf einer Angst beruht? Warum sollte man sonst blockiert sein?

Ich weiss es nicht, schlechte Erfahrungen habe ich eigendlich gar nicht so viel gemacht, wenn ich die Gründe wüsste, könnte ich ja was dagegen machen, aber so ist es sehr schwer

hGer{rZ kocxh


ein ja zu was? :-o

s*c\hüchatern


Es geht um tanzen, damals war ich noch im F1 Kurs, hatte immer unterschiedliche Frauen, keine feste Tanzpartnerin, und dann kam sie, und das tanzen war einfach super mit ihr (sie ist ca. 35 Jahre alt), und sie tanzt seit fast 1 Jahr meinen Kurs mit, kommt extra Samstags zur Tanzschule, um mit mir den Kurs zu tanzen, obwohl sie schon 4 Kurse weiter tanzt. Das hat wirklich mein leben verändert

hYerr( koch


ein anfang :-)

B_ets]y200x6


@ herr koch:

das wissen ist da. aber die kraft zur anwendung, die fehlt mir (und vielen anderen hier offensichtlich auch).

ich weiss also, ich sollte einfach jetzt grad in meine bar gehn und die nächste "einsame" dame mal ansprechen. den intellekt, irgendeinen vernünftigen satz rauszubrösmeln, hätt ich ja. aber ich tus nicht. selbst wenn ich eins trinken geh. in mir drin ist was, das mich stoppt. und das muss weg. weil momentan muss ich zuviel kraft aufwenden, das zu überwinden, als dass ich danach noch kraft hab, sie anzusprechen.

ich bin nicht bereit. nur von mir aus jedenfalls nicht.

Vielleicht verlangst Du da einfach viel zu viel auf einmal. Die Veränderungen in meinem Verhalten und meiner Einstellung zu mir selber habe ich auf ganz andere Art erzielt: Ich habe mich über Monate hinweg "gezwungen", im Alltag sehr genau meinen Umgang mit anderen Menschen zu beobachten. Nach jeder Interaktion habe ich dann kurz Bilanz gezogen: Was habe ich gut gemacht oder besser als sonst? Und was war nicht so gut bzw. womit habe ich mich unwohl gefühlt und warum?

Das wichtige ist, dass Du immer mindestens drei Dinge findest, die gut waren, Dich aber möglichst nur mit einem "negativen" Punkt auseinandersetzt. Das sieht zum Beispiel so aus: Du triffst einen Nachbarn auf der Straße, der Dich freundlich grüßt. Du siehst ihn an, lächelst freundlich und nickst. Dann ziehst Du Bilanz: Mensch, heute hast Du's zum ersten Mal geschafft, nicht mit gesenktem Blick weiterzugehen und so zu tun als würdest Du ihn nicht sehen. Das hast Du super hinbekommen!!! Außerdem hast Du's sogar hinbekommen ihm ins Gesicht zu sehen. UND Du hast gelächelt. Das war einfach klasse!!! Nicht so gut war, dass Dir so schnell nicht eingefallen ist, wie der Mann heißt und Du deshalb lieber nichts gesagt hast. Das nächste Mal in so einer Situation verhalte ich mich genauso und sage zusätzlich "Guten Tag!"

Das bedeutet, ich habe mich nicht mit zusätzlichen für mich schwierigen Situationen belastet, sondern habe einfach das "Material" genommen, das sich aus dem Alltag heraus eh' ergeben hat und habe mich selber immer wieder in meinen positiven Verhaltensweisen bestärkt. Viele davon sind mir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen, aber es gibt auch heute noch immer wieder Situationen, in denen ich mich zunächst überfordert fühle.

Anfang des Jahres zum Beispiel war ich mit meinen drei Kolleginnen und einer Kundin im Kino und anschließend noch bei einer Kollegin zuhause Prosecco trinken. Die dritte Kollegin hatte ca. zwei Wochen vorher erst bei uns angefangen. Irgendwann im Laufe des Abends Verschwand sie auf der Toilette, als sie wiederkam war sie kalkweiß im Gesicht und Lippen und Finger waren leicht bläulich angelaufen. Ich habe sie dann aufs Sofa gepackt, die Füße hochgelagert, eine Wolldecke besorgt zum zudecken und das Fenster aufgemacht (in dem Raum hatten vier von uns mehrere Zigaretten geraucht). Auf dem Rückweg habe ich die Kollegin dann mitgenommen, da sie im selben Ort wohnt wie ich. Ich musste einmal anhalten zwischendurch, weil sie sich übergeben musste. Ihr war das natürlich total unangenehm, sie kannte uns alle ja noch nicht wirklich. Na ja, nach dem kleinen Zwischenstopp war die Atmosphäre im Auto dann plötzlich ganz seltsam. Ihr war's peinlich und ich wusste einfach nicht wie ich mich verhalten sollte und konnte plötzlich auch nichts mehr sagen (weil ich Angst hatte, das falsche zu sagen). Danach konnte ich lange nicht einschlafen, weil dieses negative Gefühl, in dieser Situation irgendwie versagt zu haben, immer mehr von mir Besitz ergriffen hat.

Dann habe ich mir gedacht: Okay, bevor Du die ganze Nacht wach liegst, versuchst Du jetzt die positiven Aspekte zu finden. Irgendwann bin ich dann drauf gekommen, dass es eigentlich sehr mutig von mir war (für meine Verhältnisse), in einer fremden Wohnung diese Wolldecke zu organisieren. Mit diesem Gedanken habe ich mich dann so lange beschäftigt und mich für diese Leistung gelobt, bis das negative Gefühl verschwunden war.

Ein paar Wochen drauf habe ich im Fernsehen zufällig eine Reportage gesehen, in der es um irgendwelche Haushaltsunfälle ging. Da wurde in irgendeinem Nebensatz erwähnt, dass es wichtig sei, danach Körperkontakt zum Verletzten aufzunehmen und mit ihm zu sprechen egal wie belanglos das Gesagte ist, einfach weil die menschliche Stimme in solchen Situationen sehr beruhigend wirkt. In dem Moment habe ich nur gedacht: Das wäre auch in meiner Situation ein sehr guter Weg gewesen. Jetzt weiß ich, dass ich das nächste Mal in einer solchen Situation die Kollegin, wenn sie wieder ins Auto steigt, kurz am Arm berühren und fragen würde, ob ich irgendwas für sie tun kann. Ich mache mich nicht fertig, weil ich in der Situation nicht so reagiert habe. In dem Moment wusste ich es einfach nicht besser, aber ich fühle mich im Hinblick auf ähnliche Situationen in der Zukunft viel selbstbewusster als vorher.

Ich hatte diese Situation schon fast wieder vergessen, bis vergangene Woche eine von den beiden unbeteiligten Kolleginnen Torti voller Bewunderung erzählt hat, wie toll und umsichtig ich mich bei ihr in der Wohnung verhalten habe. Das hat mir mal wieder vor Augen geführt, wie überkritisch man sich selber gegenüber oft ist. Da wo ich anfangs nur die vielen Dinge gesehen habe, die ich nicht absolut perfekt hinbekommen habe, hat meine Kollegin die Dinge gesehen, die ich in diesem Moment alle richtig gemacht habe. In diesem Sinne: Vergiss heute nicht, Dich für irgendetwas mal selber kräftig zu loben! ;-)

@kwak:

Es kotzt mich einfach nur noch an JM zu sein. Zu wissen 99% meiner Altersgenossen haben mir gegenüber einen Erfahrungs- und Erfolgsvorsprung. Mir ist etwas bis heute nicht gelungen was andere die strohdumm sind schon längst geschafft haben.

Sex, Liebe und Gefühle sind doch kein Wettbewerb. "Es" nur zu tun, um es mal gemacht zu haben, macht mit Sicherheit auch niemanden zu einem glücklichen, zufriedenen Menschen. Viel interessanter als die Frage "Was machen andere in welchem Alter?" ist aus meiner Sicht der Aspekt "Zu was bin ich selber in welchem Alter bereit?" Sex haben oder eine Beziehung zu führen erfordert aus meiner Sicht vor allem eins: Innerlich 100%ig bereit dafür zu sein. Man muss bereit sein, sich auf einen anderen Menschen und dessen sich ständig ändernden Geühle und Stimmungen einzulassen. Und Du musst bereit sein, Dich von Deiner verletzlichsten Seite zu zeigen. Einfach zu sagen: "Ich will aber auch!" genügt da nicht.

ZrottGelbxaer


zweien hab ich ihren prosecco aufs tischchen gestellt in der bar

Ist doch schon mal was. :-)

Und wäre es jetzt sooooooo grauenhaft schrecklich gewesen, das vielleicht auch noch mit einem kleinen Augenzwinkern zu tun - einfach aus Prinzip?

sOchüc[htexrn


@ Betsy2006

Ich glaube, das grösste Problem bei den JM (bin da keine Ausnahme) ist, das sie zu ungedultig sind, um sehr langfreistige Veränderungen zu unternehmen. Noch mal 5 oder 10 Jahre warten, da ist die meinung der meisten JM, das dann der Zug schon längst abgefahren ist, einen JM mit 35 oder 40, wer will das schon? Ich finde eine Idee nett, aber irgendwie ist das nichts für mich, vieleicht, weil ich grosse Probleme hätte, ständig Sachen zu suchen, die "gut" oder "schlecht" waren

Bhearklie {memdbe'rx}


Hall oich bin die goße schwester von bearlie (hab jetzt kein eigne profil geöffnet weiß kein nickname vielleicht erfahrene?lach)ne spaß beiseite.er hat gesagt ich solle euch paar tipps geben in bezug auf frauen flirten und beziehung.

werde mich ertsmal bischen umschauen hier

bis dann *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH