Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

CHo&pper


Ich mag HdR. Und alles mit [[http://i61.photobucket.com/albums/h45/s9300blog/Scarlett%20Johansson/SJ011.jpg]] Hab sie vorgestern erst als Perlenohrringsmädchen bewundert :=o

B;er1gstreig_er 78


Kwak

Das Problem nur als fachlich kompetenter Berater gesehen zu werden kenne ich auch. Weiß aber auch nicht wie man von dieser Schiene runter kommt.

Gar nicht erst auf die Schiene kommen. Immer beschäftigt tun, und nur ausnahmsweise helfen, "weil du es bist". Solange die Hilfsbereitschaft nur einseitig ist, die anderen ruhig in ihrem Problemen schwimmen lassen wenn du nicht dafür verantwortlich bist. Ich versuche, nur grad soviel zu helfen, damit ich darauf zählen kann, dass mir bei Bedarf auch geholfen wird. Alles andere ist unnötig. Du kannst ja ruhig bahaupten, dass du auf die Frage keine Antwort hast. Fachkompetenz haben und ausstrahlen ist gut, aber das impliziert noch lange keine Verpflichtung, alle Probleme der Welt lösen zu müssen. Ich helfe grundsätzlich nur noch wenn

a) mich das Problem direkt etwas angeht

b) mich das Problem indirekt betreffen könnte

c) mir die betreffende Person ab und zu auch hilft

Voraussetzung ist natürlich, dass ich zur Problemlösung etwas beitragen kann.

h err Dkoch


ich helf auch aus kollegialität am arbeitsplatz :-/

copper

der perlenohrringfilm hat mich nicht so gepackt. sie war auch eingehüllt, dass es nicht schön ist.

bleib da lieber bei lost in translation mit dem besten filmbeginn aller zeiten 8-)

Bcerg9steziger a7x8


herr koch

Nur damit wir uns richtig verstehen - Kollegialität am Arbeitsplatz fällt unter c). Mein Job ist es jedoch nicht, die Arbeit von anderen zu machen, nur weil diese "nett" sind. Ebendiese Leute haben dann nie Zeit, wenn du mal etwas von denen brauchst. Deren Markenzeichen sind ausgeprägte Sozialkompetenz und null Fachwissen. Ich muss mich nicht noch im Berufslben zum Deppen machen. :-/

Mgoni3ka65


Bergsteiger

a) mich das Problem direkt etwas angeht

b) mich das Problem indirekt betreffen könnte

Das ist kein helfen, wenn es dich direkt oder indirekt betrifft, allenfalls unter die Arme greifen aus Eigennutz. Helfen hat schon was damit zu tun, dass man eben nicht direkt oder indirekt betroffen ist.

CYoppxer


Das Problem nur als fachlich kompetenter Berater gesehen zu werden kenne ich auch. Weiß aber auch nicht wie man von dieser Schiene runter kommt.

Gar nicht erst auf die Schiene kommen. Immer beschäftigt tun, und nur ausnahmsweise helfen, "weil du es bist".

Ist auch ne Frage von Selbstdefinition und -darstellung. Beim Stichwort Kompetenz fällt mir auch ein Negativbeispiel ein... Ich kenn Leute, schon fast typische "Dauersingles", die können mit ihrer Kompetenz ziemlich anstrengend sein. In dem Fall wird die Kompetenz nicht von anderen ausgenutzt, sondern von den Leuten regelrecht aufgedrängt.

Na gut, das ist sicher schon wieder ne andere Geschichte. Mein spontaner Gedanke ist, daß es manchmal weniger eine Sache dessen ist, wie die anderen einen wahrnehmen, sondern vielmehr wie man selbst wahrgenommen werden möchte. Oder was man zeigen möchte oder kann; es geschieht ja auch automatisch, deswegen ist es so schwer, da raus zu kommen.

Ich hab mich z.B. im Studium meist immer nur über neutrale, fachliche Angelegenheiten an Frauen rangetraut und mich dementsprechend benommen - also wurde ich auch so wahrgenommen. Weil ich persönlich über fachliche Angelegenheiten hinaus völlig unsicher war.

CUoppxer


@ herr koch

Ohja, der Anfang von Lost in Translation ist hervorragend :-p ;-D :=o

Den Perlenohrringsfilm fand ich generell ziemlich gut, feine Farben und Einstellungen. Wobei mir Scarlett als blasses, schüchternes, barockes Hascherl auch gefallen hat ;-D

B:ergste<igerx 78


Monika

Ich kann die Unterscheidung in "helfen" und "unter die Arme greifen" nicht nachvollziehen. Es ist klar, dass ich bei a) oder b) aus Eigeninteresse handeln werde. Auf der anderen Seite sehe ich nicht ein, dass das Vorhandensein von Fachwissen automatisch eine Verpflichtung zu helfen implizieren soll. Viele sehen das aber so. Und dagegen wehre ich mich.

M5onikax65


bergsteiger

Ich sehe es einfach so, dass du dich ohnehin um Dinge kümmern musst, die dich direkt oder indirekt betreffen, also kann von helfen keine Rede sein. Unter die Arme greifen ist einfach eine Unterstützung, damit es schneller geht, eben auch für dich. Du gleichst damit die Defizite des Anderen aus, um effizienter zu sein, mehr ist das nicht. Das hat mit helfen gar nichts zu tun.

Unabhängig davon sehe ich es auch nicht so, dass du jedem helfen solltest, nur weil du entsprechende Fachkompetenz hast. Das ist im Grunde deine Entscheidung, inwieweit du ein hilfsbereiter Mensch bist oder eben nicht, ausnutzen lassen muss man sich ja auch nicht, nur weil man sich besser auskennt als ein Anderer, allerdings denke ich, dass Kompetenz und Talent auch irgendwie verpflichtet. Aber das ist meine Meinung.

B(erKgsAt\eigerx 78


Monika

Allerdings denke ich, dass Kompetenz und Talent auch irgendwie verpflichtet.

Und damit legtst du gleich die Basis fürs Ausnutzen ebendieser Leute. Wenn dir in einem Bereich die Kompetenzen fehlen, bleibt ja keine andere Möglichkeit als die "Moralkeule" zu schwingen um die Person dazu zu bewegen, dir zu helfen. Jedenfalls, wenn sie nichts davon hat. Das Erwerben von Fachwissen braucht seine Zeit und Mühe. Wenn es mir in gewissen Bereichen einfacher fällt als anderen, dann ist es doch nur gerecht. Dafür habe ich Defizite im Umgang mit Frauen. Die muss ich auch selbst lösen. Also erwarte ich von anderen zumindest, dass meine Hilfe geschätzt wird und nicht als Selbstverständlichkeit eingefordert wird, wie es deine Aussage impliziert.

F{recheed8achxs


@Monika

Ziel ist ja nicht weniger zu helfen weil man keine Lust hat zu helfen sondern weil hier versucht wird auf die "Bad Guy" Schiene zu kommen, welche als erfolgversprechender angesehen wird als die "Lieber Kumpel" Schiene

SGundaInceR76


@ all

sorry leuts, aber ich kann mir ein schmunzeln echt nicht mehr verkneifen ;-)

wenn ich mal schaue was dieser faden eigentlich für ein thema hat und welche themen ihr hier diskutiert (nicht nur aktuell), dann wäre entfremdet schon eine "größere" untertreibung ;-D

überlege gerade was man sonst noch alles, viel netteres, tun könnte als über die unterschiede von "helfen" und "unter die arme greifen" zu diskutieren.

aber egal, ihr müßt eben prioritäten setzen (nochmals kleiner verweis auf den titel dieses fadens! ;-))

MNon#ik a6x5


Bergsteiger

Du hast Recht, so möchte ich auch nicht verstanden werden. Nein, einen Verpflichtung jedem zu helfen, hast du nicht. Auf deine Art wirst du schon deine Talente nutzen.

Und dass Hilfe geschätzt wird, ist für mich selbstverständlich. Hast du das häufig schon anders erlebt?

hWerr k'oxch


sundance, für sex im büro hats mir zuviel leute hier. drum ...

MBon7ikax65


Frechedachs

Ziel ist ja nicht weniger zu helfen weil man keine Lust hat zu helfen sondern weil hier versucht wird auf die "Bad Guy" Schiene zu kommen, welche als erfolgversprechender angesehen wird als die "Lieber Kumpel" Schiene

Ihr verwechselt da einfach was. Auf die Kumpelschiene gerät ein Mann, der seine Sexualität versteckt und statt dessen als Neutrum agiert. Ein Neutrum wird nicht weiter wahrgenommen, also versucht er wenigstens als Freund und Helfer auf sich aufmerksam zu machen, sich vielleicht sogar unentbehrlich zu machen. Letzteres gelingt sogar nicht selten.

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