Jungmann mit 25 Jahren: Meinung von Frauen (Teil 2)

I@na-\Marxia


Julien-Matteo und liebeslottchen

Aber andere sind vielleicht bereit, sich auf die Liebe einzulassen, sie zu nehmen...

Ich denke, dass das ein ganz wichtiger Punkt ist, den liebeslottchen hier anspricht. Ich kenne Menschen, die können nur geben und nicht nehmen. Sie machen sich Gedanken, wie sie anderen etwas Gutes tun können, nur sind sie absolut überfordert, wenn sie etwas Gutes annehmen sollen. Es berührt sie unangenehm, macht sie unsicher und verlegen. Sie fühlen sich unwert, beschenkt zu werden.

Derjenige, der geben möchte, merkt das natürlich auch, dass sein Geschenk nicht willkommen ist und fühlt sich zurück gewiesen. Ich könnte mir vorstellen, dass du dieses "gib mir ja nichts, weil ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll" zu Gesicht trägst, also auch nonverbal vermittelst, dass man dir nicht zu nahe treten soll.

Dein Vorsatz

ch für meinen Teil muss erst mal lernen, mich selbst zu lieben

setzt du hoffentlich recht schnell in die Tat um. Ich denke, das ist der springende Punkt.

svchüchnterxn


Ich kann verstehen, was Julien-Matteo schreibt. Mir geht das ähnlich. Was habe ich in den letzten Wochen / Monaten erreicht? Im endeffekt nicht viel. ich gehe weiter nach dem Motto, ein schritt vorwärts, zwei zurück. Irgendwie scheint das alles verflucht zu sein, auf jeden kleinen Versuch, "vorwärts" zu gehen, kommt gleich der Rückschlag. Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, das passt gerade super auf mich selber. Deprimiert bin ich deshalb nicht, aber 100% Glücklich auch nicht. Ich fühle mich wie in einem Labyrinth, aus dem ich nicht alleine rauskomme. Alles einfache scheint so kompliziert zu sein, zu viele innere blockarden, zu viel denken, wo man eigentlich ohne grosses denken handeln sollte..........

CwonnaCissxeur


@Julien-Matteo

Ich glaube, dass ich den Ansprüchen der Frauen gar nicht mehr gewachsen bin. Andere Männer haben mir viel zu viel Erfahrung und auch Selbstbewusstsein voraus.

Um deine Optik punkto Erfahrung anderer Männer etwas zurechtzurücken: Längst nicht jeder Mann, der seit 10 Jahren in einer Beziehung lebt, hat 10 Jahre intensiv was über Frauen dazugelernt... (auf deiner metaphorischen Autobahn gibts auch welche, die seit Jahren den Autopiloten anhaben).

Zum Stichwort "annehmen können" hat Ina-Maria soeben einige sehr treffende Gedanken geäussert.

E,rzkanrzler6 Ridc0ullxy


[[http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E961CCD635F2342E886D7521793417841~ATpl~Ecommon~Scontent.html]]

h%erBrt koxch


s wird langsam wirklich zum thema ... :-/

S&. weallirsii


ich finds beschissen...

... wie Jungmänner und -frauen ihr Leben regelrecht abwerten. Ok, es ist nicht schön auf Dauer und über lange Zeit alleine, ab und zu frustrierts auch wirklich heftig, phasenweise! Aber das geht zu weit! Genau deshalb hasse ich es wie wir zum Thema gemacht werden. Aufklärung nennt sich es, fuck! Das ist ein Zoobesuch der uns immer weiter hineintreibt! Jetzt gerade denke ich dass es absolut selbstzerstörerisch ist das Ganze immer wieder und wieder breitzutreten, sich dran aufzuhängen.

Vieles, was sie sagen, klingt eingeübt - ob auf dem Internetforum, beim Therapeuten oder in endlosen Selbstgesprächen.

Scheiße! Das geht echt zu weit, Selbstprogrammierung der allerunschönsten Art! >:(

hYerr kxoch


ich fühl mich dadurch nicht ausgestellt ... ich entscheide ja selbst, ob ich mich als AB oute oder nicht.

mich würde sehr interessieren, was in meinem leben falsch gelaufen ist, dass ichs bin ... man liest von schweren kindheiten, zerrütteten familien, etc.

aber das trifft bei mir alles nicht zu.

wenns ein thema wird, wird vielleicht geforscht und vielleicht finden sich ursachen.

S,. w+allisxii


ne, das glaube ich nicht, also dass sich da einheitliche Ursachen finden lassen

natürlich entscheidest du ob du dich als AB outest, aber diese Zurschaustellung kriegste doch trotzdem mit, und ich hab in solchen Artikeln selten was positives lesen können...

schon die Formulierung "als AB outen"! Ich erzähl das ab und zu im RL und das hat für nichts aber auch gar nichts mit outen zu tun, ich beschreibe eine Tatsache mehr nicht. Und Reaktionen wie im Artikel beschrieben "du bist krank", ein Freak etc. konnte ich dabei noch nie feststellen!

h-er&r k:o%ch


freak sicher nicht. aber erstaunen.

homosexuelle "outen" sich ja auch. dabei ists auch nichts anderes als die darlegung einer tatsache. ich find, der begriff "outen" bezeichnet die offenlegung einer sache, die die mehrheit der menschen nicht so lebt, empfindet, whatever. aber genug der wortklaubereien ...

es gibt sie nicht, DIE ursache. aber ich möchte wissen, obs überhaupt ursachen gibt. oder obs halt einfach so ist ... vielleicht würd ichs herausfinden, wenn ich mich mehr mit mir beschäftigen würde. aber darin bin ich nicht so gut.

S). wa`llis"ixi


aber genug der wortklaubereien ...

ok, gut das du das geschrieben hast ;-D

es gibt sie nicht, DIE ursache. aber ich möchte wissen, obs überhaupt ursachen gibt. oder obs halt einfach so ist... vielleicht würd ichs herausfinden, wenn ich mich mehr mit mir beschäftigen würde. aber darin bin ich nicht so gut.

hm, vielleicht entwickelt sich das Ganze einfach zum Selbstläufer, so dass eine evtl. frühere Ursache nur noch wenig Bedeutung hat... falls das so wäre würde das ganze Verthematisiere wahrscheinlich gar nichts bringen, den Kreislauf zu durchbrechen wäre dann wichtiger, und eben das Thema zu entschärfen... denn wie soll man da raus kommen wenn man die Schüchternheit/Unerfahrenheit/Jungfräulichkeit so zentral stellt?

hNerr qkoch


ich würd nur gern wissen, wann ich den schalter eben nicht umgestellt hab ... jetzt im moment belastets mich nicht so sehr, wie auch schon.

Sc. )wall'isiVi


jetzt im moment belastets mich nicht so sehr, wie auch schon.

das ist gut, aber was meinst du mit "wie auch schon"?

h|errB koch


letzten samstag hatte ich so ziemlich die grösste krise seit langem. aber seither ists ... besser. vielleicht hat sich einfach zuviel frust aufgestaut ...

B|erhgsteijge&r 7x8


Gopferteli

Das ist doch nur ein Zeitungsbeitrag wie viele andere. An unserer Situation ändern tut er nichts, weder zum Guten noch zum Schlechten.

Jeder muss seine eigenen Hausaufgaben machen, an sich selbst arbeiten. Nur darum kann es gehen. Auch die 10'000 Begründung warum es so ist, ist nutzlos, wenn man nicht bereit ist, die Konsequenzen daraus zu ziehen.

Fürs erste hab ich meinen nächsten Schritt geplant. Ich werde morgen einen Termin beim Arzt vereinbaren und mir professionelle Hilfe suchen. Ich will mich nicht länger hier im Kreis drehen.

hSerr pkoxch


natürlich sinds nutzlos. es ist pures interesse meinerseits.

du hast geschrieben, du seist zum hausarzt verwiesen worden ... dann gehst jetzt zu dem? kann der da was machen?

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