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Sex: einziges unerfüllbares Grundbedürfnis

ktanutxia hat die Diskussion gestartet


Hallo,

fast alle Grundbedürfnisse kann sich jeder jederzeit erfüllen. Hat man Hunger, ißt man was. Friert man, dreht man die Heizung auf. Ist man müde, schläft man.

ABER: jeder braucht Sex, es ist ein weiteres Grundbedürfnis, von Männern und von Frauen. Doch sehr viele können dieses Bedürfnis nicht erfüllen. Kein Partner, keine Gelegenheit...usw.

Abgesehen von Hunger und Krieg in der Welt ist das für mich das unbegreiflichste Mysterium des Lebens. Warum haben wir diesen starken Trieb und können ihn oft nicht befriedigen?

Ich finde, das sollte im Sozialstaat besser geregelt werden.

Wer hat Vorschläge?

Grüße

k.

Antworten
A#nubixs-06


Ein eher sozial-lritisch und philospohisches Thema (mit "geilem" Hintergrund Gedanken ;-) )

Klar bin gerade ich von sowas auch fasziniert, aber hier in einem Sexual-Forum, wo manche Leute, weiß Gott, Unterstützung und Rat brauchen, passt dein Thema meiner Meinung nach eher nicht!

lxiq


kanutia

was ist mit Selbstbefriedigung?

kqanut^ia


liq

Das sind für mich zwei ganz verschiedene Dinge: Sex mit mir und Sex mit einer Frau. So wie Essen und Trinken, beides notwendig, aber eines kann das andere nicht ersetzen.

lzixq


kanutia

sicherlich ist Selbstbefriedigung anders, als Sex mit einem Partner - aber Fastfood ist eben auch kein 5-Sterne-Menü und Leitungswasser kein Champus ;-)

.. das Grundbedürfnis (nicht verdursten -> Leitungswasser, nicht verhungern -> Brot und nicht "vor Lust platzen" -> SB kann sich jeder immer erfüllen)

vQaniylleeis[himmel


Sex=ein Grundbedürfnis??

WENN ich Deinen Beitrag ernst nehmen würde, würd ich jetzt sagen: Das Grundbedürfnis wäre doch eher Zuneigung und zwischenmenschlicher Austausch , ohne den Gedanken an Sex. :-/

l@irq


achso, noch was:

ich halte "Lust" / sexuelles Interesse zwar durchaus auch für ein "natürliches Verlangen" .. aber ich würde es dann doch nochmal vom Essen & Trinken trennen. Keine Nahrung führt unweigerlich innerhalb von ein paar Tagen zum Tod - kein Sex kann jeder sogar über Jahre "aushalten".

k?anu.tia


kein Sex

d.h. keine Intimität / Partnerschaft mit einem anderen Menschen, führt zu Depressionen, verringert die Freude am Leben, erhöht das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten und senkt generell die Lebenserwartung. Evtl. wird das Risiko für eine Krebserkrankung erhöht, möglichweise sinkt die Chance auf beruflichen Erfolg.

Das sind schon ganz schön ernste Konsequenzen, auch wenn man nicht gleich verhungert...

vxanilJlee/isphimmxel


Ne schlechte Beziehung kann sich ähnlich auswirken... :-/

l*iq


d.h. keine Intimität / Partnerschaft mit einem anderen Menschen, führt zu Depressionen, verringert die Freude am Leben, erhöht das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten und senkt generell die Lebenserwartung.

ja - das möchte ich auch gar nicht abstreiten, aber ich argumentiere hier hauptsächlich wegen deines (scherzhaften?) Arguments:

Ich finde, das sollte im Sozialstaat besser geregelt werden.

der Sozialstaat garantiert dir das Minimum - die Lebensqualität, die bei einem Hartz IV Einkommen gegeben ist (rein auf Nahrung, Freizeitgestaltung etc. bezogen) ist für mich vergleichbar mit dem "Sparprogramm" lebenslange SB.

.. es reicht grade so zum Überleben - Spaß ist was anderes.

DQancejrinthIedark


kein Sex

d.h. keine Intimität / Partnerschaft mit einem anderen Menschen, führt zu Depressionen, verringert die Freude am Leben, erhöht das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten und senkt generell die Lebenserwartung. Evtl. wird das Risiko für eine Krebserkrankung erhöht, möglichweise sinkt die Chance auf beruflichen Erfolg.

Das sind schon ganz schön ernste Konsequenzen, auch wenn man nicht gleich verhungert...

:)^ :)^ :)^

und es hat noch ernstere Auswirkungen.

Leider wird man, wenn man sich darüber beklagt, von den meisten Zeitgenossen nicht für voll genommen; dann kommen Phrasen wie: Vergnüg dich mit dir selbst, sei dir selbst genug, der Partner ist nicht für deine Bedürfnisse da und ähnliche seltsame Dinge mehr ... :-o

k)yle


Kanutia, hast Du für die Krankheitsklamotte eine Quellenangabe?

Zur Ausgangsfrage würde ich sagen, dass es sehr wohl in unserem Sozialstaat geregelt ist. Schliesslich ist die Prostitution erlaubt.

Oder stört es Dich, dass diese Leistungen nicht umsonst erhältlich sind?

Im Sinne des Sozialstaates sind sie das aber durchaus:

Vom Staat bekommst man ja als Sozialhilfeempfänger auch kein Essen geliefert, sondern Geld. Dafür kann man auch in den Puff gehen, wenn man es für genauso wichtig hält, wie die Nahrungsaufnahme.

Also, Problem erledigt ;-)

lxiq


kyle

;-D

pLoxr


hm?

ich versteh das problem nicht.

all diese grundbedürfnisse sind doch nichts weiter als animalische anlagen und triebe im menschen.

und unsere spezies war schon immer im konkurrenzkampf wenn es um das befriedigen dieser triebe ging.

ob es nun der höhlenmensch ist der dem anderen mit der keule einen überzieht und dann das höhlenweib "erbeutet" oder nun gangster #1 der den cooleren spruch drauf hat als gangster #2 und somit die discoschlampe abschleppt.

viele auf der welt schaffen es nicht ihren hunger zu stillen, und ein anderer großteil schafft es halt nicht den sexualtrieb zu befriedigen.

du kannst doch nicht sagen das der trieb zum geschlechtsverkehr der einzige ist der unerfüllt bleibt...(ausser du betrachtest jetzt nur die fortgeschrittenen länder, wobei du dann jedoch nicht von den trieben der gesamten menschheit reden kannst)

ApkaCsh_aN7x67


klar ist sex ein grundbedürfnis - eines der wichtigsten überhaupt. allerdings eher in dem sinne, dass er der fortpflanzung dient. von daher ist es ziemlicher blödsinn, wenn der staat das regeln sollte. es sei denn um die sinkende geburtenrate wieder zu steigern. aber das wird kaum das sein was du im sinne hast.

;-D

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