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Feminisierung von männern durch indirekte einnahme weibliche

LZabb+ygixrl hat die Diskussion gestartet


mir ist heute folgende theorie zu ohren gekommen:

aufgrund der einnahme der pille würden frauen geschlechtshormone im urin usw ausscheiden. diese würden dann ins grundwasser gelangen und könnten wohl nicht rausgefiltert werden was zur foge hätte daß männer sie per leitungswasser usw zu sich nehmen.

auch beim lecken würde der mann die hormone zu sich nehmen.

die folge des ganzen sei dann eine deformierung der männer, die zunehmend durch genmutationen usw feminiesieren würden ( auf lange sicht und generationen gedacht). weitere folgen seien zB steigende impotenz usw.

( die theorie stammt von einem student der ernähungswissenschaften im bekanntenkreis)

meine erste reaktion war: selten so einen schwachsinn gehört

eure reaktionen?

Antworten
LOabby-girl


hups der threaderöffnungstitel war wohl zu lange sollte heißen durch einnahme weiblicher geschlechtshormone :-)

D(aTxom


das bedeutet, wir verkochen den Urin der Frauen, damit die Menschheit nicht untergeht! ;-D

Lba\b|byg~irl


ich trau mich jetzt gar nicht mehr aufs klo...

will ja nicht verantworten daß irgend jemand wegen mir seine geschlechstteile einbußen muss ;-D

l{iq


die theorie stammt von einem student der ernähungswissenschaften im bekanntenkreis

existiert diese Theorie nicht schon fast so lange, wie die Pille existiert? Also ich hörte sie (von den verschiedensten Seiten) schon immer wieder.

Aus Wasserhähnen kommt ein Medikamenten-Cocktail:

(dpa) Berlin - Freitag 28. Juni 2002

//"Arzneimittel reichern sich über das Abwasser in nennenswerten Dosen auch in Flüssen und Seen an und gelangen so zum Teil auch ins Grund- und Trinkwasser. Darauf hat das Umweltbundesamt am Donnerstag in Berlin hingewiesen. Auch in geklärtem Wasser finde sich teilweise ein Cocktail aus Arzneispuren, der über das Trinkwasser bis zum Verbraucher gelangen könne. Bisher sei aber weitgehend unbekannt, ob und wie sich dies auf Mensch und Natur auswirke. Das Amt forderte, dass die Arzneihersteller Umweltrisiken strenger prüfen müssen.

Als Beispiel nannte das Amt die Anti-Baby-Pille. Deren Hormone würden wieder ausgeschieden und gelangten so in den Wasserkreislauf. Auf Grund der Verkaufsdaten der Pille gingen Experten davon aus, dass die Oberflächengewässer in Deutschland mit 2 Mikrogramm pro Liter des Östrogens 17alpha-Ethinylestradiol belastet sind. Bereits 0,5 Mikrogramm pro Liter führten bei Fischen zu Hormonstörungen: Fischmännchen verweiblichten und bildeten Eidotter aus, das Geschlechterverhältnis verschiebe sich und die Fische bekämen weniger Nachwuchs. Auch im Trinkwasser sei das Östrogen vereinzelt nachgewiesen worden. ..."//

.. für Schwachsinn halte ich es nicht unbedingt.

L(abbydgirxl


liq

also du meinst da is was dran?

LUabbyxgirl


damit meine ich daß es zu einer solchen deformierung führen kann

lxiq


damit meine ich daß es zu einer solchen deformierung führen kann

Hm, also ich denke mir, dass es irgendwelche Auswirkungen hat - ob sich das jetzt in Form starker Deformierungen etc. auswirkt :-/ .. wird wohl nur die Langzeitstudie zeigen. Entweder lacht man in 300 Jahren darüber oder man verdammt die Pille ;-D .. ich weiß es nicht. Aber ich finde zumindest diese Theorie nicht vollkommen aus der Luft gegriffen.

L1abbyxgirl


ja, mir war das bisher wirklich nicht bekannt....

aber ist ja von der vorstellung her echt erschreckend :-/

lsiq


Hormone in der Umwelt - eine Gefahr für Mensch und Tier?

[...]

Immer häufiger gelangen Hormone in die Umwelt, sei es aus weggeworfenen Arzneimitteln oder über die Ausscheidungen von Menschen und Tieren, die Hormonpräparate einnehmen. Hinzu kommen Substanzen, die im Organismus so ähnlich wirken wie Hormone oder deren normale Bildung verhindern, beispielsweise Industrie- und Agrochemikalien.

Solche hormonell wirksamen Stoffe lassen sich in Gewässern nachweisen. Werner Kloas geht am Berliner Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) seit Jahren der Frage nach, wie stark sie Tiere schädigen und ob auch Gefahren für den Menschen zu erwarten sind. Unter anderem untersucht der Wissenschaftler Froschlarven (Kaulquappen), die hormonell wirksamen Stoffen ausgesetzt wurden. "Diese Substanzen werden tatsächlich in Gewässer eingebracht, zum Beispiel durch Industrie- und Agrochemikalien", sagt Kloas. Zwei Hormonsysteme sind hiervon vor allem betroffen: die Fortpflanzung und das Schilddrüsensystem. Die Fortpflanzung wird überwiegend durch Stoffe, die wie die männlichen bzw. weiblichen Geschlechtshormone wirken oder deren Wirkungen verhindern, negativ beeinflusst. Dadurch kommt es zu Vermännlichungs- oder auch Verweiblichungsphänomenen, was bei manchen Tiergruppen wie Fischen und Amphibien sogar zu einer dramatischen Verschiebung des Geschlechterverhältnisses führt. Beim Menschen werden in diesem Zusammenhang die steigende Quote der Unfruchtbarkeit wie auch Veränderungen geschlechtertypischer Verhaltensweisen diskutiert.

Die Schilddrüse beeinflussenden Stoffe hemmen fast alle die Produktion von Schilddrüsenhormonen. Die Folge ist an Froschlarven sichtbar: ein Kropf. Der Kaulquappen-Test ermöglicht es, die Umweltwirkung von Chemikalien vor der Zulassung zu prüfen. Er zeigt aber auch, welche Gefahren den Menschen drohen: "Durch eine Hemmung der Schilddrüsenhormone während der Entwicklung im Mutterleib kommt es zu schweren geistigen Behinderungen, dem Kretinismus, und bei Erwachsenen zur Kropfbildung", erläutert Kloas.

Das IGB gehört zum Forschungsverbund Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt multidisziplinäre Grundlagenforschung zur Struktur und Dynamik aquatischer Ökosysteme. Das IGB erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für neue Ökotechnologien, für nachhaltige Binnenfischerei und für ökotoxikologische bzw. -physiologische Bestimmungskriterien der Gewässergüte. Die Forschungen werden an Grundwasser, Seen, Flüssen und deren Einzugsgebieten überwiegend im nordostdeutschen Tiefland betrieben. Das Institut hat rund 170 Mitarbeiter und einen Etat von zirka elf Millionen Euro.

[[http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-17231.html]]

MXMN8x1


Ich erinnere mich, schon mehrfach alarmierende Berichte über genau das Thema gelesen und gesehen zu haben.

Das Problem ist gar nicht mal nur die Pille, sondern ein ganzer Cocktail an Chemikalien, die hormonähnliche Strukturen haben und sich zunehmend in der Umwelt anreichern.

Sucht mal bei Google nach "Verweiblichung Hormone Grundwasser", da findet sich eine ganze Reihe von Seiten drüber.

Gruß,

MM81

CVyberbIirxd


Glücklicherweise ist der Hormonhaushalt der Menschen etwas komplizierter als der von Fröschen und Fischen.

Auch Östrogen ist Bestandteil des männlichen wie Testosteron des weiblichen Hormonhaushaltes - Östrogenmangel beim Mann soll ja mit für Prostatakrebs verantwortlich sein.

Und naja, wenn wir Männer wählen sollten ob mäßigere Verhütung bzw. nie wieder eine Frau oral zu verwöhnen ODER ... ähm ... naja ... dann werden sich Frauen halt demnächst an Brüste beim Mann gewöhnen müssen ;-D

L{iePbidxo


Eine äußerliche Feminisierung ist unwahrscheinlich, aber:

In einer finnischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen Umwelteinflüssen (darunter auch Östrogene) auf die Spermaqualität untersucht. Anzahl und Qualität der Spermien nahmen in den letzten Jahrzehnten stetig ab, u.a. wegen der Östrogene in der Umwelt.

Man(n) kann schon fast sagen: Letztlich schluckt der Mann die Pille ;-)

BmetoNnko pxp


Labbygirl

diese würden dann ins grundwasser gelangen

Frage: Wie kommt der Urin der Frauen in relevanten Mengen in das Grundwasser? Ich meine, für gewöhnlich steht/hockt ihr nicht an der Hecke. Und aus dem Klo geht's doch erst in die Kanalisation und dann in das Klärwerk.

auch beim lecken würde der mann die hormone zu sich nehmen.

Hm .. aber auch nur, wenn er schlucken muss.

die folge des ganzen sei dann eine deformierung der männer, die zunehmend durch genmutationen usw feminiesieren würden (auf lange sicht und generationen gedacht). weitere folgen seien zB steigende impotenz usw.

Bin kein Biologe, würde jetzt aber mal laienhaft vermuten: WENN überhaupt, würde die steigende Impotenz wohl vor der Feminisierung einsetzen, oder etwa nicht?

Ich hoffe mal, dass es ein Märchen ist, aber wie dem auch sei, ich habe meine Vermehrungsziele hinter mich gebracht und wenn mir jetzt im Alter noch Brüste wachsen sollten, informiere ich mich bei Med1, wie ich sie am besten zur Geltung bringen kann. ;-D

liq

Aus Wasserhähnen kommt ein Medikamenten-Cocktail:

Ich weiß nicht, liq, ich halte den von dir geposteten Artikel für Schwarzmalerei. Wenn überhaupt Medikamentenspuren über Urin --> Kläranlage --> ins Grund- und Trinkwasser gelangen würden, dann doch ganz sicher in mikroskopischen Dosen. Für weitaus gefährlicher halte ich da die Medikamentenreste, die wir über die fleischliche Nahrung aufnehmen, weil die Massentierhaltung ohne Mengen an Medikamenten gar nicht mehr auskommt.

Beim Menschen werden in diesem Zusammenhang [...] Veränderungen geschlechtertypischer Verhaltensweisen diskutiert.

Ja, da haut's mich nieder! Da habe ich jahrelang geglaubt, die Frauenbewegung wäre schuld daran, dass wir Kerle nix mehr zu melden haben. Und jetzt lerne ich, dass das nur ist, weil die Mädels uns mit ihrem Pipi vergiften. ;-D

dpani~el`-81


Die Männer werden heutzutage immer verweichlichter. Ich habe mich schon mit vielen von Ihnen, die zu Hause eine Freundin haben, getroffen. 90% wollen Analverkehr passiv. Schon krass

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