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Sexuelle Phantasie Kannibalismus

D(as-zwe"ite-G9eissxlein


Aber wenn man sich in einem Swinger Club 20 Lustsklaven hält und das nachstellt, stellen sich dann die gleichen Gefühle ein, als wenn man es heimlich zuhause macht.....und die 20 Lustsklaven das nicht freiwillig machen, sondern gezwungen werden?

Ich denke, das ist doch gerade der Kick, oder nicht....?

Hab mir auch schon Gedanken gemacht, warum hier nur Frauen schreiben und keine Männer, die kannibalistische Phantasien haben.....wobei ich denke, daß sie die hier wohl nicht ausdiskutieren werden....... :)D

JEo[seffZinexS


Das sind sicher nicht die gleichen Gefühle, und wegen mangelnder Realisierbarkeit ist diese Fantasie völlig gefahrlos.

Natürlich gibt es Fantasien, die gefährlich werden KÖNNEN, weil eine Umsetzung möglich wäre, wenn man sie ernsthaft betreibt. Erschreckenderweise auch so extreme Dinge wie Kanibalismus.

Ich meine nur, dass eine Fantasie so lange unter Kontrolle ist, wie ich mich ganz bewußt nicht DAUERHAFT in Situationen mache, die mich in Versuchung führen.

Wenn ich pädophile Fantasien habe, sollte ich nicht Erzieher werden.

Wenn ich Tiersex geil finde, kaufe ich mir keinen Hund.

Denn in schwachen Stunden könnte ich der Versuchung erliegen, und Dinge tun, die nur in der Fantasie erregend sind, vor deren Umsetzung ich jedoch Ekel empfinde. Bzw. den Ekel würde ich vor der Person empfinden, die solche Dinge ausführt (also vor mir).

Ich versuche immer zu ergründen, WARUM jemand extreme Fantasien hat. Was dahinter steckt.

n0eug~ierweBi}bcxhen


Jose...

Die Grenze ist wohl schwer zu ergründen....

Für die 20 Sklaven, reicht es eine Peitsche zu besorgen ???

Wo fangen Vorbereitungen an?

tshoZvo


@Josefine

Dein Beispiel mit den Lustsklaven finde ich recht gut.

Ich habe z.B. oft auch heftige sadistische Fantasien. Teilweise liessen sie sich wohl auch in einem Swingerclub nachspielen. Aber ich werde mich davor hüten, weil ich weiss, dass das ja nur ein Abklatsch wäre: weder wären die Räumlichkeiten noch die Beteiligten so, wie ich es mir in der Fantasie vorstelle. Und die "echte" Realisierung wäre ja noch viel weiter entfernt, bräuchte Geldmittel, über die ich nicht verfüge, Instrumente, die es nicht wirklich gibt bzw. die erst konstruiert werden müssten, und eine Anzahl Menschen, die ja auch nicht einfach so zur Verfügung stehen...

Ich erachte also solche Fantasien gerade wegen ihrer Extremität gewissermassen als harmlos. Für sexuelle Befriedigung genügen sie aber auch, wenn sie Fantasie bleiben.

@ Geisslein:

ich muss dich leider enttäuschen, Kannibalismus gehört nicht zu diesen Fantasien... ;-)

Zum realen Fall von Rothenburg: auch wenn dies im gegenseitigen Einvernehmen geschah, halte ich es für nicht zulässig. Meine Begründung dazu kopiere ich aus einem anderen Faden, wo es um die Grenzen der Toleranz bei Sexualpraktiken ging:

Das wäre m.E. Tötung auf Verlangen, ist gemäss StGB verboten und erfüllt nach meiner Definition ein wichtiges, aber vorher noch nicht genanntes Kriterium, das ich an Toleranz stelle, nicht: es gibt keine Möglichkeit mehr, sich das ganze anschliessend anders zu überlegen bzw. sich zu vergewissern, dass die erhoffte Wirkung eintrifft.

Also: wenn jemand darauf steht, sich bis aufs Blut peitschen zu lassen, kann er, wenn er Spass daran gefunden hat, die Wunden verheilen lassen und es anschliessend wiederholen. Wenn es keinen Spass gemacht hat, kann er die Wunden heilen und es in Zukunft bleiben lassen - um eine Erfahrung reicher immerhin.

Die luststeigernde Wirkung des eigenen Todes kann er aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht erleben. Es bleibt rein in seiner Vorstellung, die auch nicht revidierbar ist. Nach meinem Ermessen läge hier quasi ein unvollständiges Bewusstsein über die Folgen vor, ich erlaube mir in diesem Fall sogar den Begriff (psychische) Krankheit. Und deshalb würde in diesem Fall (und auch z.B. in Fällen von Amputationen zur Lustgewinnung, die so schwere körperliche Schäden zur Folge haben, dass eine Rückkehr zum vorherigen Leben, ohne dafür fremde, vorher nicht gefragte Hilfe in Anspruch zu nehmen - denn diese, z.B. Angehörige, die sich nachher drum kümmern müssten, haben ja vorher ihr Einverständnis nicht gegeben) meine Toleranz ihre Grenze finden - auch zum Schutz der Beteiligten.

Da siehst du auch, dass ich (auch einvernehmliche) Kastrationspraktiken missbilligen würde, da sie nicht umkehrbar sind, wenn der Kastrierte es sich später anders überlegt.

Aber gegen entsprechende Fantasien habe ich nichts einzuwenden.

Gruss

CnlauLdsixa


Thovo, danke, siehst du, darauf wäre ich garnicht gekommen, mal im Gesetzbuch nachzusehen.

Stimmt, Tötung auf Verlangen ist verboten, hätte ich mir gleich denken können, Sterbehilfe ist es ja auch.

Von daher nehme ich meine Aussage zurück, der Kannibale von Rothenburg tat etwas eindeutig ungesetzliches (beide taten es) und von daher ist eine Bestrafung auf JEDEN FALL auch in meinen Augen richtig. Ich hab da einfach nicht weitergedacht...

Übrigens, Männer beteiligen sich hier nicht öffentlich, ich denke mal, allen anderen Frauen, die sich hier geäußert haben, ging es wie mir, die Reaktionen kommen per PN.

Ich kann es irgendwo verstehen, aber seit ich einmal über meinen Schatten gesprungen bin, und das "öffentlich" (anonym ist es zum Glück immer noch größtenteils) eingestand, kann ich relativ frei und unbelastet darüber sprechen.

Josefine und Geisslein, das mit dem Nachstellen stimmt. Ich bekam eine Zeitlang Tipps und Vorschläge, wie ich meine Vorstellungen annähernd erleben kann, aber es ist dann immer nur ein "SPIEL", und das ist es nicht, und das wüsste ich und würde mir wie in einem Schmierentheater vorkommen. Und es würde mir nie weit genug gehen, weil das einfach nicht möglich ist.

Von daher lasse ich das ganz, v.a. weil ich die Grenze zur Realität eben nie überschreiten will.

Genau, als Pädophiler halte ich mich von Kindern fern, wenn ich Tiersex mag, halte ich keinen Hund.

die Vorbereitungen fangen wie schon erwähnt da an, wo man sich überlegt, wie man es in Wirklichkeit hinkriegen könnte und sich reelle Pläne macht "nur für den Fall".

Und im Gegensatz zu vielen anderen interessiert es mich nicht die Bohne, wo es herkommt.

Jemand hier hat mir das mal aufgeschlüsselt und ich denke, er kam dem Ganzen sehr nahe, aber ich mag mich nicht in die Vergangenheit versetzen, ich lebe in der Gegenwart und mit ihr und für die Zukunft. Ich entscheide JETZT was ich tue und nicht, weil ich früher mal irgendwas gemacht oder erlebt hab.

Jjosefyi$nxeS


Claudsia,

dein Begriff "Schmierentheater" trifft es sehr gut, finde ich. Dieses so tun als ob, lässt eine Fantasie oft abgeschmackt wirken.

Und deshalb bleiben ja (bei uns allen) die wirklich extremen Dinge im Kopfkino.

Gefährlich werden Menschen nur, wenn sie den Film nicht mehr als das sehen können, was er ist - reine Fiktion.

Der Ruf nach dem Therapeuten bringt da m.E. herzlich wenig, das ist durch das Reden darüber schon eine Überschreitung der Kopf-Grenze und könnte letztendlich sogar zur Alibi-Funktion missbraucht werden ("ich bin ja in Behandlung").

Zum Ausgangspost: Ekelschilderungen aller Art (Text, Bild ...) verfolge ich meist mit einem angenehmen Grausen, einer angewiderten Faszination.

Und mal ehrlich: Denkt an Grimms Märchen - das geht allen so, irgendwo.

l;iq


würde mich mal interessieren, ob es hier auch Leute im Forum gibt, die diesen Phantasien "nachhängen" [...] ich versuche eigentlich schon die ganze Zeit, das nachzuvollziehen, was aber wahrscheinlich für unsereins ziemlich unmöglich ist

also so ganz direkt kommt Kannibalismus in meinen Fantasien nicht vor ;-) .. aber: ich kann die Tat relativ gut nachvollziehen bzw. verstehen.

ich schließe mich mittlerweile zwar auch thovo an, der ja ganz richtig sagte, dass es wirklich heikel ist, da die Tat definitiv nicht mehr umkehrbar ist - auf der anderen Seite kann ich es aber auch nicht als "total krank" betiteln, da ich die Beweggründe einfach verstehen kann.

mich erregt es nicht, jedoch verbinde ich damit so etwas wie eine "tiefe innige Liebe" - den anderen zum Fressen gern haben, wurde hier ja schonmal "salopp" gesagt.

Blut wurde ebenfalls angesprochen und dazu gab es hier auch mal einen netten Faden [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/228485/1/]] - sicherlich ist Kannibalismus nochmal ein ganzes Stück "extremer", aber da ich eben auch ganz gerne "blutige Spielchen" betreibe und relativ "harte" Fantasien habe, erschreckt mich diese ganze Kannibalismusthematik nicht zu sehr 8-)

D{as-zVweite!-GeAissleixn


Irgendjemand hatte hier geschrieben, daß solche Filme verboten gehören, weil sie könnten Menschen auf dumme Gedanken bringen......der Rothenburger ist ja laut Film schon als Kind durch das Märchen von Hänsel und Gretel angeregt worden.....

Und der Russe Andrej Tschikatilow wurde durch Geschichten seiner Mutter in seiner Kindheit angeregt, indem sie ihm erzählt hat, daß die Leute in Kriegszeiten Menschen als Nahrung verkauft haben, weil eine Hungersnot herrschte......

Ich muß gestehen, manche haben mich hier richtig neugierig gemacht %-|

Sonst ist die Mailbox immer voll, jetzt warte ich drauf, daß mal jemand schreibt, der diese oder ähnliche Phantasien hat, um mir mal davon zu erzählen und keiner meldet sich..... :)D

Habe mich schon immer brennend für solche sachen interessiert.....wohl ein Erbteil meiner Mutter, die ist auch so :-o

h"eli=xJ pomatxia


der Rothenburger ist ja laut Film schon als Kind durch das Märchen von Hänsel und Gretel angeregt worden...

Da wäre ich vorsichtig.

Ich habe zwar weder den Film gesehen noch den realen Fall wirklich verfolgt, aber soweit ich gehört habe, wurde Einiges dazu erfunden, um die Geschichte filmtauglich zu machen. :-/

DFas-zmweite -Geisslxein


Jeffrey Dahmer z.B, hatte durch die Scheidung seiner Eltern Verlustängste und wollte seine Partner (homosexuell) komplett "in sich aufnehmen", damit sie ihn nicht verlassen können......also können diese Phantasien durch alle möglichen, fast alltäglichen Erlebnisse ausgelöst werden.....?

lxiq


helix pomatia

ganz richtig. Nicht umsonst schreibt sich dieser Kinoreißer "Rohtenburg" (mit dem H vor dem T), der Meiwes-Fall diente zwar durchaus als Vorlage bzw. Inspiration - allerdings wurde diese Produktion ohne die Einwilligung von Armin Meiwes gestartet.

deshalb: mit Vorsicht "genießen" ;-)

D5as-zweeite-G~eisslxein


Bin ja schon sehr gespannt auf die amerikanische Version....wir haben am Samstag die deutsche gesehen, eigentlich wollten wir den noch hinterherwerfen, aber ich muß sagen, der Bedarf für den abend war erst mal gedeckt....ich glaube, für mein Liebelein war's noch schlimmer als für mich x:)

B,irk


Claudsia

Ich hätte nur die zu berechtigte Befürchtung, dass sein nächstes Opfer vielleicht kein Freiwilliger ist. ... ist es das einzig Richtige, diesen Menschen wegzusperren um andere vor ihm zu schützen.

Meine Freundin hatte freiwillig Sex mit mir, das hat mir gefallen. Nun müsste ich also weggesperrt werden, weil die Nächste vielleicht nicht freiwilig ...

Also, diese Konstruktion finde ich recht verwegen.

C;laudsxia


Birk, wenn du mich zitierst, dann nicht irgendwas aus dem Zusammenhang.

Falls du versuchst hier witzig zu sein, ich lache nicht, sondern hab höchstens den %-| für dich übrig

Bpir;k


@ Claudsia

nein, in diesem Falle sollte es nicht lustig sein, ich versuche jedoch, Gedanken mal in andere Zusammenhänge zu stellen und zu sehen, wie sie dann wirken.

@thovo

dass ich (auch einvernehmliche) Kastrationspraktiken missbilligen würde, da sie nicht umkehrbar sind

Auch eine Sterilisierung ist nicht umkehrbar. Hab's vor 7 Jahren machen lassen und nicht einen Tag bereut.

Kannibalismus ist nichts für mich, weder passiv noch aktiv. Doch in einer (Gerichts-) Verhandlung wird (hoffentlich) versucht, die Motive zu verstehen. Und so bemühe ich mich auch. Aber es gelingt nicht immer.

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