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Erektionsstörung wegen Blutdrucksenkungsmedikamenten

h akix50 hat die Diskussion gestartet


Seit bald einem Jahr nehme ich Blutdrucksenkungsmedikamente (1 Nebilet und 1 Ecodurex am Morgen). Obwohl mich der Arzt auf mögliche Nebenwirkungen wie Verminderung der Libido und Erektionsstörungen aufmerksam machte, klappte zu Beginn alles unverändert. Inzwischen habe ich aber zunehmend Erektionsstörungen. Wenn ich es mir selber mache, ist es meistens kein Problem, weil ich mir entsprechende Stimulanz im web besorge. Sobald aber ein Partner dabei ist, braucht es mega viel, um "ihn" richtig hart zu machen. Langsam beginnt mich das echt zu stören und ich vermute, dass dadurch die Libido auch nachlässt. Ich will mich ja nicht blamieren. Ich habe einen Penisring ausprobiert - das klappt zwar, sieht aber etwas lächerlich aus. Zudem wird mein Problem dann richtig sichtbar. Viagra will ich nicht nehmen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und dir Probleme überwunden? Wie? Danke!

Antworten
A@ix-en$-Prmovenxce


vielleicht solltest du mit deinem Arzt nochmal reden, ob du auf andere Medikamente umsteigen kannst, die du in der Hinsicht auf Libido und Erektion besser verträgst. Ist möglicherweise einfacher nach anderen Medikamenten zu suchen als nach anderen Möglichkeiten wieder "hochzukommen";-)

Ixn-K_ogR Nito


hallo,

ich kenn die Kombination PLUS Betablocker, kann aber keinen Unterschied feststellen - als Partner....

tlhe'-caEvexr


Nebilet ist ein Betablocker, da sind Erektionsstörungen eine bekannte Nebenwirkung. Da Deine Probleme allerdings nicht gleich nach Behandlungsbeginn begonnen haben, ist der Zusammenhang alles andere als sicher - Erektionsstörungen können ja viele verschiedene Ursachen haben. Häufig wirken allerdings mehrere Dinge zusammen, so dass es wahrscheinlich eine gute Idee wäre, den Betablocker auf ein anderes mittel umzusetzen. Welches für Dich am besten in Frage kommt, klärst Du am besten mit Deinem Hausarzt - wenn er dich schon auf sexuelle Nebenwirkungen des betablockers aufmerksam gemacht hat, hat er sicher auch Verständnis für den Wechselwunsch ;-)

hth

Michael

hOakBi50


Danke für Eure Hinweise! Weil mein Hausarzt ein Kollege ist, habe ich kein Problem, bei meinem nächsten Besuch das zu besprechen. Mir geht es um Erfahrungen von anderen Patienten, die ich dann im Gespräch einbringen kann. Die Medis zur Blutdrucksenkung möchte ich wenn möglich nicht wieder wechseln, weil es schon lange genug gedauert hat, bis alles mal "eingestellt" war.

Ich habe es nicht schneller bemerkt, weil ich nicht jeden Tag Sex mit einem Partner habe.

H7anst-im-Glxück


haki50

dein hausarzt ist ein kollege von dir ?

bist du auch mediziner ? sicher nicht, denn sonst hättest du die frage sicher nicht gestellt.

ich leide ebenfalls an hypertonie komme allerdings mit betablockern überhaupt nicht zurecht. starke nebenwirkungen. die von dir erwähnten medikamente sind mir ebenfalls nicht bekannt. ich nehme morgens je eine lorzaar und eine duramipress (kalziumakronist, ich glaube ich habs falsch geschrieben) und habe ähnliche probleme wie du. auch ich möchte nicht auf viagra angewiesen sein oder die bewährten medikamente wechseln. einen anderen rat konnte mir mein arzt nicht geben. solltest du eine lösung finden, laß es mich bitte wissen.

Kaa*lle =der Stxier


Ich habe durch die Betablocker die gleichen Probleme gehabt,allerdings nicht spontan sondern schleichend über

einen Zeitraum von über einem Jahr.Habe dann von

Selektol auf Lozaar gewechselt,geringfügige Besserung.

Ich nehme jetzt seit Jahren entweder 1/2 Cialis oder

1/4 Viagra,seither Null Problem und keine mir bewussten

Nebenwirkungen.Die Levitra funktioniert auch zuverlässig,macht mir aber Kopfschmerzen,deshalb lass ich sie weg.

h`ak1i5x0


Studie

Habe folgenden interessanten Link gefunden:

[[http://www.gesundheit.com/gc_detail_3_gc01100310.html]]

Leider werde ich erst ca. FEB/MAR wieder beim Arzt sein. Ich werde ihn auf dieses Medikament ansprechen und - falls es mir verschrieben wird - hier über meine Erfahrungen berichten.

skchhJafxi


Hallo, mein Mann nimmt seit 2 Jahren blutdrucksenkende Mittel und ist 51. Da geht nichts mehr ! Er hatte seinen Arzt beim letzten mal gefragt, ob es durch die 2 Tabletten am Tag kommt und er hat das auch bejahrt und wollte ihm sofort Viagra verschreiben. Darauf hat mein Mann aber verzichtet, weil er nicht noch mehr Tabletten nehmen will. Allerdings war da schon 3 Jahre vorher nicht mehr viel, was mein Mann darauf zurückführt, daß er da schon den unerkannten Bluthochdruck hatte :-/

Hoffe, Ihr bekommt das Problem in den Griff :)* :)^

h@aki 50


Danke Schafi!

Interessant ist ja schon, dass ich zwar auch gelesen habe, dass Bluthochdruck zu Errektionsstörungen führe, aber bei mir gab es vor den Tabletten keinerlei Probleme und ich hatte den Bluthochdruck bestimmt auch schon. Langsam frage ich mich aber auch, ob es psychische Probleme sein könnten, obwohl ich das bis jetzt auf die Seite geschoben habe. Ich habe ein Gefühl, dass beim Sex alles zu 100 % stimmen müsste und ich setze mich dadurch unter einen grossen Druck. Und vielleicht spielt sogar die Bemerkung des Arztes eine Rolle, dass die Libido und die Errektionsfähigkeit abnehmen könne. Mein Bluthochdruck wurde nach einem schweren Unfall im Spital erkannt und da gab es natürlich schon einen recht grossen Einschnitt in mein Leben, auch wenn inzwischen fast alles wieder i.O. ist.

s2ch#afxi


Also ich denke immer, daß es an mir gelegen hat :-/

Ich bin nur die Frau,.... dars wars ..... :-/

huakix50


Ich hoffe mal, dein Mann wirft das dir nicht vor! Aus meiner Sicht ist es natürlich, dass das sexuelle Verlangen mit dem Partner über die Jahre nachlässt. Die Frage ist, wie die Partner damit umgehen. Ich glaube die meisten Männer unterscheiden zwischen Sex und Liebe - vielleicht nicht zu Beginn einer Beziehung, aber mit der Zeit wohl schon. Für Frauen ist dann das wohl schwer zu verstehen, weil sie eine heiklere Beziehung zu ihrem alternden Körper haben und dadurch empfindlicher auf Veränderungen im Liebesleben reagieren. Und dein Mann kann dir doch noch immer seine Liebe mit Zärtlichkeiten zeigen - hoffe ich wenigstens...

s~c1hafxi


Eigentlich nicht. Ein Klaps auf den Hintern wie bei einer Kuh, das ist schon mal drin. Oder mal nen kleiner Schmatzer, wenn ich ihm meinen Mund hinhalte. Aber von allein ist da eigentlich nach 25 Jahren Ehe nichts mehr :-/ Da ist es logisch, daß man an sich selbst zweifelt und sich eben nicht mehr begehrenswert fühlt :-/

Das kann schon sein, daß die Bemerkung Deines Arztes Einfluß auf Dich hatte und Du regelrecht darauf gewartet hast, daß es nicht mehr geht :-/ Es muß doch nicht alles imer 100 Pro sein, versuche doch einfach das zu genießen, was eben geht :)^

h"akdi50


Wow - das tönt doch schon recht entäuscht - "Klaps auf den Hintern wie bei einer Kuh"! Was wenn er es zärtlich meint? Wenn du so über den "Klaps" denkst, reagierst du vielleicht unbewusst abweisend? Es könnte doch sein, dass er mit dem "Klaps" einen etwas unbeholfenen Annnäherungsversuch macht :-) Gib doch den Klaps einfach zurück :)*

s,ch/afxi


... das mach ich ja auch immer haki ;-) Ich weiß ja, wie es gemeint ist. Bei uns ist es eben nach 25 Jahren Ehe so und ich hab mich damit abgefunden und liebe ihn trotzdem, eben auf eine andere Art :-D

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