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Sexuelle Unlust der Frau

Sjeevmajnn


@Lilian.......@Rolf

fand ich echt gut, was du hier gepostet hast.

Ich hab damals meine Konsequenzen gezogen, und hab die Beziehung beendet. Ca. 9 Monate auf fast absoluten Sexentzug Ihrerseits, so dass mir schon nahe lag, dass sie sich vor meinem Körper ekelt. Ich bin sogar soweit gegangen, dass ich Ihr vorschlug mit anderen Männer zu schlafen, um wieder Lust zu erfahren. Sie hat dies abgelehnt oder zumindest wohl nicht umgesetzt. So beendete ich ne lange Beziehung (9 Jahre) , aus primär sexuellen Gründen.

Denn ich will beim Sex auch Liebe spüren; sie dachte wohl, es reicht, wenn ich hin und wieder im Puff es mir besorgen lasse. Wie gesagt, eigentlich ne ganz offen Diskussion der Dinge, aber leider brachte auch dies nichts. Das Schlimmste, wie Lilian schrieb, ist einfach das Gefühl der körperlichen Ablehnung, das nimmer begehrt zu werden. Ich war noch bis zum Schluß auf sie scharf. Als ich dann den letzten Schritt ging, und es beendete, kam gleich der Vorwurf, nur wegen meinem Schwanz ne eigentlich gute Beziehung zu beenden. Ich ließ es so stehen, und ging. Okay, mittlerweile hab ich 3 kürzere Beziehungen (max 2 Jahre) hinter mir, und immer eine ähnliche Erfahrung leider gemacht. Die ersten Monate waren sexuell, aus meiner Sicht, erfüllend; dann setzte irgendein Bruch wieder ein, und es reduzierte sich deutlich, oder ich bin wieder in die Animationsrolle gezwängt worden.

Naja, irgendwie ist da ne Schieflage zwischen Mann und Frau; wobei auch ich ne Phase der Lustlosigkeit kenne, aber länger als 6 Wochen hielt diese nie an; glücklicherweise oder leider ??? ?

Übrigens, auch ich finde, dass es in diesem Forum ne Menge Menschen gibt, die Dir weiterhelfen können.

K@urxt


Dann ich auch mal wieder ...

Mein Glück, in meiner Ehe ist, daß meine Frau diese Situation selber kennt, sie hatte vor mir einen Kerl, der wohl völlig asexuell war.

Ihre Bedürfnisse wurden nicht gestillt und deshalb weiß sie ganz genau, was in mir vorgeht.

Mir scheint auch, daß so ein Unterschied in der Libido ganz schnell auseinanderlaufen kann, weil es Heute selbstverständlich ist, daß niemand Sex hat, wenn er/sie keine Lust dazu hat (ist eigentlich auch gut so)

Soll heißen, wenn sie eigentlich einmal die Woche Lust hat und er lieber 3 Mal täglich (etwa die Situation bei mir) dann führt das meist dazu, daß sie sich bedrängt fühlt, nur aus der Tatsache heraus, weil sie weiß, daß er 3 Mal täglich Lust hat, selbst wenn man wirklich ohne Hintergedanken an das Kuscheln herangeht.

Fazit: man trifft sich nicht etwa auf der Mitte, sondern sie "verzichtet" auch das eine Mal pro Woche darauf und hat nur noch alle 4 - 6 Wochen Lust ... wenn überhaupt.

Und was Opa schreibt kommt durchaus auch zum Tragen, als Mann kann man sich durchaus auch andere Entspannungsmechanismen suchen und auch finden, und schon schafft man es auch beim Kuscheln wirklich nicht mehr zu wollen und mit so wenig Sex glücklich zu sein.

Inzwischen hat es sich auf ein Maß eingependelt, daß wohl für uns beide paßt.

Eigentlich ist das auch schon wieder falsch, weil es absolut nicht regelmäßig zu nennen ist, aber wir beide nehmen das auf und ab in der Lust eben einfach so wie es kommt.

Die Geschichten die ich hier allerdings lese, sind weit von dem entfernt, was ich mitmachen "mußte".

Ich denke, über ein Jahr und länger hätte ich so eine Situation auch nicht hingenommen.

Und lieber eine Trennung (mit noch so gebrochenem Herzen) hingenommen, als mich selber weiter gequält.

Denn auch einseitiges Einfühlungsvermögen und Vertändnis hat sicher sein Grenzen (Danke für Dein Lob Hummelchen, aber ganz gerecht werde ich dem wohl nicht)

Wenn die Liebe aber von beiden Seiten noch stark ist, dann sollte es allerdings von Anfang an nichts einseitiges sein, ansonsten stimmt in einer Beziehung grundsätzlich was nicht.

HQumm8elchxen


GUTEN MORGEN AN ALLE

Rolf, wenn ich mir Dein neues Post so durchlese, scheint die Lage ja ernster als erwartet - wenn sie nicht einmal den Versuch machen möchte, gemeinsam mit Dir einen Therapeuten aufzusuchen.

Wenn ich, zu so "früher" Stunde richtig rechne, dann dauert diese Phase bei Euch nun mindestens anderthalb Jahre...wie bereits in meiner ersten Antwort erwähnt, waren es bei uns zweieinhalb Jahre Durststrecke, die mich aber ebenso belastet haben. Hätte mein Mann mir aber den Vorschlag mit einer Paartherapie oder Sexualtherapie gemacht, hätte ich das sicherlich nicht schlichtweg abgelehnt!

Deswegen die Frage: nennt sie Dir für die Ablehnung therapeutischer Hilfe einen Grund?

H;uQmpmel`che-n


@Kurt

Ich bin etwas irritiert:

mein Mann hat selbst in dieser Zeit nicht über Trennung nachgedacht - wie gesagt, es war eine lange Durststrecke für ihn.

Wir sind nun bereits seit über 8 Jahren zusammen, davon 7 verheiratet, und führen eine sehr gute, glückliche Ehe mit -inzwischen-überaus erfüllten Sex.

Da erlaube mir doch eine provokative Frage:

ist Sex wichtiger als Liebe?

H)ummeMlchen


@DerBaer

Wir sind seid über 10 Jahren zusammen und sie hat mir vor 2 Jahren erklärt, es sei für sie immer eine Last gewesen.... :-(

Das ist natürlich happig. Und macht auf mich den Eindruck, daß Deine Frau leider wirklich nicht besonders viel Spaß hatte. Entschuldige, wenn ich das so sage.

Es kann doch nicht normal sein, schon ein schlechtes Gewissen haben, nur weil ich geil bin *sorry* Ist es wirklich verwerflich mit knapp 40 Jahren noch "zu wollen"? *grübel*

Irgendwo stand es schon: Du bist geil? Okay! Mach Dir bloß keine Selbstvorwürfe, nur weil Du Lust empfindest und sie auch ausleben willst.

Naja zumindest lese ich heute, ich bin mit dem Problem nich so allein auf der Welt wie ich immer dachte...

Bitte wie? Es gibt mehr dieser Fälle, als man glauben möchte. Du bist da tatsächlich nur einer von viel zu vielen.

Ich hoffe, daß auch Du in diesem Thread eventuelle Lösungsansätze findest.

Wie offen kannst Du mit Deiner Frau denn über Sex bzw. Eure "sexuelle Schieflage" (hallo Seemann!) sprechen?

Ldilia8n


@Rolf, @Baer

Also ihr beide habt es ja wirklich nicht leicht. Anscheinend haben eure Frauen kein oder nur sehr wenig Verständnis für euch. Es ist doch eigentlich ganz klar, dass in eine schöne harmonische Beziehung Sex mit dazu gehört.

Ich habe mal eine Frage an euch. Wie lange haltet ihr das noch durch? Könnt ihr euch vorstellen, den Rest eures Lebens so zu leben? Wie steht ihr jetzt zu euren Frauen? Ist ein Teil eurer Gefühle für sie verloren gegangen? Denn irgendwo fühlt ihr euch ja sicherlich auch ein bisschen ungeliebt. Habt ihr schon mal daran gedacht, euch eine Geliebte zu nehmen? Oder habt ihr sogar schon an Tennung gedacht?

Das waren ja nun ein paar mehr Fragen ;-D

Rolf, ich finde deine Frau ganz schrecklich! Entschuldige bitte aber das ist so!!!! Sie gibt euch ja nicht den Hauch einer Chance. Alles lehnt sie ab! Was dieses Thema angeht, bist du ihr anscheinend scheißegal. Sie ist völlig verschlossen. Weißt du, dass kann man ihr ja nicht übel nehmen. Wer weiß schon, was in ihrem Kopf vor sich geht? Aber das sie jegliche Hilfe und somit die Verbesserung eurer Beziehung ablehnt, dass ist echt der Oberhammer! Du musst doch mit den Nerven total am Ende sein!

Viele Grüße

L^ilihaxn


@Seemann

Das hast du richtig gemacht. Siehst du, genau wie ich es mir dachte! Weil du als Mann nicht den Rest deines Lebens wie ein Mönch verbringen möchtest, bist du gleich schwanzgesteuert. Solche Frauen wissen doch gar nicht, was sie da für dummes Zeug labern.

Meine Freundin, von der ich hier ja schrieb, ist sich z. B. ziemlich sicher, dass ihr Partner sie nie betrügen würde. Er sagt das ja auch, außer das mal mit dem Puff. Wie kann sie so sicher sein! Aber sie ist sich da sehr sicher. Es gibt da wohl Frauen, die denken, ihr Mann liebt sie so sehr, der macht alles mit.

Ich fand es schön, wie du geschrieben hast, dass du dabei Liebe empfinden willst. Das vergessen aber so einige Weiber. Manche denken doch, Männer sind unsensible Trampel, denen es egal ist, mit wem sie ins Bett steigen. Dabei seit ihr Männer doch auch nicht viel anders als wir Frauen. Für euch ist es doch auch bedeutend schöner mit der geliebten Frau ins Bett zu steigen als mit irgendeiner Tussi, die ihr nicht mal kennt. Diese Frauen kapieren nicht, dass der Mann nicht nur mit ihr schlafen will, weil er Lust auf Sex hat, sondern Lust auf SIE, weil er sie liebt.

Es gibt sicher auch andere Typen von Männern, denen es wirklich egal ist. Aber die lasse ich hier weg.

Ich wünsche dir jedenfalls, dass du bald mal DIE Frau kennen lernst und glücklich wirst.

Viele Grüße

A"nn`emarxie


@Lilian

Bist Du generell frauenfeindlich,betrachtest Du andere Frauen als Rivalinnen,oder warum schlägst Du Dich so massiv auf die Seite der Männer?

L5i/lixan


@Annemarie

Ich bin ganz bestimmt nicht frauenfeindlich. Und ich sehe sie schon gar nicht als Rivalinnen. Und ich habe vollstes Vertsändnis für Frauen, die ein Problem mit ihrer Sexualität haben. Aber mein Verständnis hört da auf, wo der Mann zu leiden beginnt und der Frau ist es scheißegal. Wenn eine Frau nicht einmal versucht, sich helfen zu lassen. Wenn ihr der Partner in diesem Punkt unwichtig ist. Und da schlag ich mich sehr gerne auf die Seite der Männer. Umgedreht wäre es genauso. Ich kenne auch eine Frau, die hat eine ausgeprägte Libido und ihr Mann braucht überhaupt keinen Sex. Ja so gar nicht mal das Bedürfnis ihr etwas nahe zu kommen, obwohl sie eine sehr attraktive Frau ist. Jahrelang hat sie gelitten. Jahrelang hat sie es ausgehalten. Vor 2 Jahren gab es den großen Knall. Sie hat einen Lover gefunden. Kann man es ihr verübeln? Nein! Also ich habe auch für Frauen Verständnis.

Wie gesagt, auch für Frauen die Probleme haben. Logisch! Aber nicht, wenn sie knallhart zu ihrem Mann sagen: "Ich habe keine Lust auf Sex. Wie du damit fertig wirst ist dein Problem!" Na entschuldige mal. Was soll´n das!

HXumwmel}chen


@ Seemann @ Lilian @ Kurt

Lest doch bitte nochmal meinen Beitrag von 7:48 und beantwortet mir dann ehrlich, ob mein Mann sich hätte von mir trennen sollen!

HZum@melchxen


@ Annemarie

Lilian ist nicht frauenfeindlich - aber eben auch nicht männerfeindlich!

LFiliaLn


@Hummelchen

Wie warst du denn in der Zeit zu ihm? Hast du ihm gezeigt, dass es dir nicht egal ist? Dass du auch leidest? Dann liegt wohl kein Grund vor, sich zu trennen. Der Partner hat ja Grund zur Hoffnung.

Warst du aber 2 Jahre lang total gleichgültig, dann hätte ich deinen Mann verstanden, wenn er gegangen wäre.

Aber so lange noch Hoffnung besteht, sollte man nicht aufgeben. Mir geht es darum, wenn Frauen ihrem Mann gegenüber gleichgültig werden. Wenn sie anfangen zu tun, als ob Sex etwas Unnormales wäre.

Lsilixan


@Hummelchen

Wir verstehen uns :-D

HtummPel%c]hen


@ Lilian

DAS wird's wohl gewesen sein -

daß er nämlich gewußt, gespürt hat, daß es (er) mir eben nicht egal war.

Wobei ich ganz klar sagen möchte:

gelitten habe ich nicht, weil ich keine Lust hatte. Gelitten habe ich, weil ich eben mit meinem Mann mit-gelitten habe. Und gleichzeitig doch so hilflos war. Lust kann man nun mal nicht erzwingen.

(Ironischerweise haben wir allerdings genau in dieser Flaute unsere erste Tochter gezeugt! ;-D ;-D ;-D )

Ruomfy, cmx34


Ich habe da mal einen Vorschlag

der zu überdenken wäre. Ich finde dieser Thread wird in einer wirklich guten sachlichen Art diskutiert - von beiden Seiten (Mann und Frau). Was halten die Betroffenen davon diesen Thread auszudrucken und zufällig in der Wohnung liegen zu lassen. Sicher kann es Krach geben, aber die Folge kann vieles in Bewegung setzen im Guten und Schlechten (letztes ist ja irgendwie schon da)

Der Thread "der unsichtbare Penis" ist so ein Beispiel - Es gab Krach, aber dann kam Bewegung im positiven Sinn.

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