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@Frauen: Ein Mann, der weiß was er will?

Kbeusc7hhebit>sgü rtxel


Soraya

Genauso denke ich aber auch, dass viele - vor allem intelligente - Männer eine Frau wollen, die auch weiß was sie will - bzw. genug Selbstbewusstsein hat, dazu zu stehen, wenn sie es mal nicht weiß.

In der Tat, so ist es.

Zwei mental gleichgestellte Partner können, natürlich unter Berücksichtigung gewisser bekannter Grenzen, ein herrliches Spiel daraus machen, den anderen, wenn er noch zweifelt, was er nun genau möchte, das "wollen zu lassen", was der eine gerade gerne möchte. Das erfordert Vertrauen und gute Kenntnis des anderen, macht aber einen Heidenspaß.

Viele Grüße

KG

Mhon[ikWa6x5


Ich denke, diesen Satz spricht man in erster Linie in der Jugend aus. Bei Männern, die für mich passen, also über 30, gehe ich davon aus, dass sie wissen, was sie wollen, bzw. wissen, was sie nicht wollen, was mir lieber ist. Ich mag Männer, die offen sind und nicht durch Vorstellungen, was sie gerne hätten, total blockiert werden, aber sie sollen ihre Grenzen haben, das "Nicht-Wollen", dann weiß ich, womit ich es zu tun habe.

M0iRoxLi


Also ich mag auch Frauen, die wissen was sie wollen.

Demnach mögen Menschen, Menschen die wissen was sie wollen.

Wenn man also das Geschlecht nicht in den Vordergrund der Aussage rückt, wird alles ganz einfach, finde ich jedenfalls.

Kbe?usc)hhei9t?sgüxrtel


Monika65

Zielst Du nicht etwas sehr aufs Sexuelle ab? Natürlich sollte man da auch wissen, was man (nicht) will, aber ich verstehe diesen Satz viel weiter gefasst: Wer weiss, was er will, ist nicht sprunghaft, also eher verlässlich als unberechenbar, was zumindest mir sehr viel lieber ist. Ich will keine völlig berechenbare Partnerin, bei der ich bis ins Kleinste jede Reaktion vorhersagen kann, mit einer Chaotin käme ich aber ganz und gar nicht klar.

Viele Grüße

KG

Mtonikxa65


Keuschheitsgürtel

Nein, ich zielte jetzt nicht ausschließlich aufs Sexuelle ab, ich meinte eher die allgemeine Haltung zum Leben. Ich bin selber eher ein Typ, dessen "Wollen" sich durchaus immer wieder mal wandelt, zwar aus meiner Sicht nicht chaotisch, aber womöglich würde das mancher so empfinden, kommt darauf an. Wenn man so darüber schreibt, merke ich erst, wie schwierig im Grunde das Thema ist, da der Mensch sich ja im Lauf der Zeit wandelt, letzten Endes ist dieses "Wissen was man will" immer vorläufig, kenne es nur selten anders.

Kpeusch2heiMtsgü-rtel


Monika

Na klar, das "Wollen" ist auch bei mir Wandlungen unterworfen und sicher ist mein "Wollen" von heute nicht mehr das von vor einigen Jahren. Wäre das anders, so hieße das Stillstand und damit Eintönigkeit und Langeweile, das als Gegenteil von "chaotisch" möchte ich ganz bestimmt nicht.

Ich meinte mit der Verlässlichkeit eher eine über weitere Strecken bestehende Grundhaltung in elementaren Dingen.

Ich kenne Deine sexuellen Vorlieben nicht, aber ich könnte mir zum Beispiel sehr gut vorstellen, dass sich da ein gewisser roter Faden finden lässt, an dem sich die Praktiken, Wünsche, Nicht-Wünsche usw. der letzten Jahre irgendwie konsequent aneinanderreihen, auch wenn sich manches ganz natürlich immer mal wieder gewandelt hat. - Jetzt bin ich zwar rein aufs Sexuelle eingegangen, aber vielleicht wird jetzt klarer, was ich meinte.

Viele Grüße

KG

Mzonikha6x5


Keuschheitsgürtel

Ja, ist klar geworden, ich glaube, wir sind uns da auch ziemlich ähnlich. BEi mir gibt es schon mal ganz unvorhergesehene (auch für mich :-) Änderungen bei meinen Interessen und Abneigungen, aber der rote Faden, eine gewisse Grundverlässlichkeit und womöglich auch wegen dem oben erwähnten Hang zum plötzlichen Wandel eine Liebe zu der einen oder anderen Routine gehört auch zu mir.

mC a xr vR xi n


Wie oft höre ich von Frauen den Satz, sie wollen einen Mann, der weiß was er will.

Will ich auch.

Das ist doch voll die Floskel, oder?

Nö.

Was soll er denn wollen?

Ganz einfach: Ich will keinen Mann, der jeden Tag 24h an meiner Seite hängt, weil er nichts besseres zu tun hat - ich steh halt nicht so auf 24/7 - Sklavenspielchen. Ich will ihn aber auch nicht rausschmeißen müssen, um meine eigenen Ziele weiter verfolgen zu können. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch mal ne Woche oder so aufeinander hängen kann, aber wenn ein Mann von vornherein gleich den Eindruck erwägt, dass er mir eher die Zeit stehle und mir bei meinen Zielen dadurch eher im Wege stehe, dann verspüre ich keine allzugroße Lust, mit dem Typen eine Beziehung einzugehen - möge er auch sonst noch so passend sein...

Wisst ihr denn selbst was ihr wollt, wenn ihr Euch so äußert?

Also wenn man das "wenn" zeitlich betrachtet, schon: Ich will einen Mann, der weiß, was er will oder eben keinen. Aber sonst: Nein, ich weiß es nicht in allen Punkten. Aber seine Ziele ganz aus den Augen zu verlieren ist oder gar keine Ziele zu haben ist - zumindest für mich - echt scheiße. Deswegen wünsche ich mir auch von meinem Gegenüber, dass er seine Ziele definiert und wir uns gegenseitig helfen, diese zu erreichen. Ich gebe mal ein anderes Beispiel: Ein Bekannter von mir ist saureich, und lebt puren Hedonismus, weil die Notwendigkeit zu arbeiten, bei ihm schlicht nicht besteht. Mit ihm könnte ich auch keine Beziehung eingehen, weil ich keine Lust habe, mich alimentieren zu lassen, und noch weniger Lust habe, nach Stunden, in denen ich arbeite in seine Arme zu sinken, und mir dann anzuhören, dass er den Tag sonnend auf seinem Boot, bei Holmes Place im Jacuzzi oder im Kino verbracht hätte... Ich könnte mir aber eventuell eine Beziehung vorstellen, wenn er seine Zeit nicht müßiggängerisch verschwendete, sondern konkret an der Umsetzung von Zielen arbeitete - was um Gottes willen nicht bedeutet, dass man sich zu Tode ackern soll. Gewisse Dinge gehen für mich einfach nicht, weil ich weiß, dass es mir nicht gut täte - ich habe das mit dem Hedonismus auch mal probiert, aber so richtig ist das nix für mich... und das sage ich nicht nur wegen der Folgen, die daraus resultierten, dass ich Hedonismus lebte, obwohl ich ihn mir NICHT leisten konnte...

m`ale.V%i:rgixn


@marvin

Ahhh, ja...

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