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Seid ihr käuflich? Ist nicht jeder käuflich?

SBpecAiabl-Uxnit


ginge auch günstiger ;-) ;-D

ZWwergt@errorixstin


hm...

wirklich interessant ist die Frage ja nicht wenn man sagt:

"Ein Mann bietet dir eine Million für eine Nacht!" dann ist es recht leicht zu sagen: nein, mach ich nicht... Oder eben: ja klar, bin dabei....

Realistischer fänd ich die Frage: "Welche der hier Anwesenden Damen würde sich denn für 200 Euro ein Stündchen Zeit nehmen für eine Mann der nicht gerade aussieht wie eine Kreuzung zwischen Quasimodo und dem struppigen Mischlingshund vom Nachbarn und den gleichen Duft verbreitet wie die Müllkippe vor der Stadt?"

Also Mädels: netter, gepflegter, "normaler" Mann bietet 200 Euro für eine Stunde.... Wer wär dabei? (Es geht hier ausschließlich um Sex der "normalen Art" keine besonderen Spielereien, keine Spezialbehandlungen etc.)

Zwergi *:)

Die bei dem Thema nichts als Schande empfindet, es sei, einer wird ausgenutzt oder gezwungen....

k<ucku`cksblxume


die deutsche sprache

ist schon herrlich mißverständlich

Die bei dem Thema nichts als Schande empfindet ich las es erst beim zweiten mal richtig! ;-D

zwergi,

diese frage ist wirklich gefinkelt, sehr gefinkelt *sichvorerstvoreinerantwortdrückt* :)D

Z]werdgterrorimstixn


Kuckucksblume:

nix da, her mit der Antwort.... ;-)

Zwergi *:)

kzuckucdksbluxme


zuerst du!

muss noch in mich gehen vorher ;-D

Z:wergtLerroriRstixn


japp....

ich tus...

Zwergi *:)

k$uc_kucksQbl-ume


Also Mädels: netter, gepflegter, "normaler" Mann bietet 200 Euro für eine Stunde

muss mir noch einmal die frage in ruhe ansehen :)D ;-D

kPuckuc?ksbxlume


ratterratter

echt seltsam was sich da in meinem hirn abspielt beim versuch diese frage zu beantworten

mein erster impuls ist "nein"

doch ich kann es nur ganz schwer begründen.

:-/

ich hätte das gefühl, dass es kein faires geschäft wäre.

was genau wäre das unfaire daran? :-/ :-/ :-/

seltsamerweise (und ich wundere mich gerade selbst) hätte ich irgendwie das gefühl, dass der mann ein schlechtes geschäft macht also dass es für ihn nicht fair wäre. warum denke ich da so verdreht :-/ ???

bitte nicht als endgültige meinung nehmen. ich habe über diese frage bis gerade eben noch nie nachgedacht, das braucht eindeutig mehr zeit!

EKhemali'ger sNutz3er (#y69928x)


Ich steige mit keinem Mann für Geld ins Bett, mit dem ich nicht auch ohne Bezahlung schlafen würde. Ich bin durchaus käuflich, aber nicht für Geld, das ist für mich eine Frage des Stolzes. Für eine Summe von zweihundert Euro schon einmal gar nicht. :-)

Z4wergte rror(istxin


öh

Ich bin durchaus käuflich, aber nicht für Geld

für was dann?

Zwergi *:)

E}hem9aliger Nut>ze7r (#6d9928)


@ Zwergterroristin

Angenommen, mein Freund hat eine tödliche Krankheit und muss in einer bestimmten Klinik operiert werden. Der Chefarzt weigert sich die Operation zu genehmigen, wenn ich nicht mit ihm schlafe. Etwas in der Art meinte ich. Zugegebenermaßen sind das alles sehr konstruierte Fälle, die wohl kaum vorkommen, aber ich wollte genau sein. ;-D

kIuckucklsblumxe


lancis,

stolz wäre schon mal ein ausgangspunkt für eine erklärung. wie gesagt , gefühlsmäßig spüre ich da bei mir auch ein "nein" aber ich könnte den grund nicht so gut beschreiben.

jetzt echt ganz ernst gemeint, kannst du das mit dem stolz genauer beschreiben und in worte fassen?

EzhemaligCer Nutzeer 7(#6992x8)


@ kuckucksblume

Das fällt mir ehrlich gesagt schwer. Stolz ist meiner Meinung nach ein sehr ursprüngliches Gefühl und so etwas ist immer recht schwer zu erklären. Aber ich will es versuchen.

Die meisten Menschen haben Werte, die sie stark mit ihrer Persönlichkeit verbinden. Spontan geraten, würde ich sagen, dass diese Prinzipien in unseren Breiten vor allem Einstellungen zur Religion, Mord, Sex, Familie und Kinderwunsch sind. Ausnahmen gibt es natürlich, manche verbinden ihren Job sehr stark mit ihrer Persönlichkeit, oder aber Umweltschutz oder eine bestimmte politische Linie. Aber ich würde sagen, das von mir weiter oben genannte kommt am häufigsten vor. Wenn ich etwas als Teil meiner Persönlichkeit sehe, spreche ich ihm einen bestimmten Wert zu. Nehmen wir das Beispiel einer Durchschnittsfrau: Ihr Kinderwunsch ist für sie Teil ihrer Persönlichkeit, ihr Beruf hauptsächlich eine Möglichkeit an Geld zu kommen. Sie wird eher den Beruf wechseln, als ihren Kinderwunsch aufgeben. Für mich - und für nicht wenige andere auch - ist Sex sehr stark mit meiner Persönlichkeit verbunden. Ich wähle mir meine Sexpartner sehr gut aus, auch wenn es nicht um Liebe geht. Mit einem Mann ins Bett zu steigen, der charakterlich und optisch nicht genau meinen Anforderungen entspricht, widert mich an. Wenn jemand versucht in meine Persönlichkeit, in meine Prinzipien und somit in meinen Entscheidungswillen durch Geld einzugreifen, dann versucht er auch in meinen Stolz einzugreifen. Wenn ich diesem Angebot nachgehe, so verletze ich meinen Stolz. Stolz kann natürlich auch von außen verletzt werden, aber hier geht es ja um ein freiwilliges Geschäft.

Soweit zur Ausgangssituation. Nun nehmen wir den Fall an, dass ein guter Bekannter, gepflegt, freundlich, durchschnittlich aussehend, für eine Nacht 500 Euro anbietet.

Erster Fall: Man verbindet Sex ohne Gefühle nur bedingt oder gar nicht mit seiner Persönlichkeit. Es lässt einen entweder kalt oder aber man sieht es als pures Vergnügen wie zum Beispiel eine Massage, einen Rummelplatz oder etwas ähnliches. Eine solche Person wird ein Sexangebot für Geld wahrscheinlich annehmen.

Zweiter Fall: Sex wird zur Persönlichkeit gerechnet. Die Summe, die dafür angeboten wird, wiegt aber möglicherweise mehr als der Wert dieses Teilbereichs der Persönlichkeit. Der Stolz wird verletzt, aber der Wert des Geldes wiegt es auf. Hier kommt es oft auf die Summe an, je höher die Summe, desto wahrscheinlicher ist es, dass man über seinen Schatten springt.

Dritter Fall: Sex wird mit der Persönlichkeit verbunden. Man erachtet Geld, ganz gleich welche Summe, als wertlos gegenüber dem Verstoß gegen die eigene Persönlichkeit. Man ist also zu stolz, um sich für Geld einem Mann hinzugeben, den man sonst nicht beachten würde. Dabei kommt es auf die Summe nicht mehr an. Man hat aber möglicherweise andere Dinge, die einem den Verstoß gegen die Persönlichkeit wert sind.

Stolz hat meiner Meinung nach immer etwas mit Wert zu tun. Seiner Persönlichkeit spricht man üblicherweise Wert zu. Wenn dieser Wert sehr hoch angesetzt wird, so spricht man üblicherweise von einer stolzen Person. Je stolzer eine Person ist, je mehr Wert sie sich selbst und ihren Persönlichkeitenbereichen, Prinzipien und Werten zuordnet, desto höher ist ihr Preis und manchmal reicht da keine Summe der Welt mehr aus. Stolz in Bezug auf Sex kann auch weitgefächert sein: Man ist zu stolz, um mit einem Mann zu schlafen, den man nicht will. Man ist zu stolz, beim Sex keine Lust zu empfinden, weil man das als schlechten Sex sieht. Man ist zu stolz, um zu einem käuflichen Objekt zu werden, um nur einiges zu nennen.

So, das wäre nun mein persönlicher kleiner Exkurs zum Thema Stolz. Ich denke nicht, dass ich alles so ausdrücken konnte, wie ich es wirklich empfinde, doch ich befürchte besser wird der Text nicht mehr. :-/

Gruß,

C5laundsixa


200 Euro?

Ne...

Doch nicht für ein Taschengeld...

Nein, jetzt im Ernst, wenn ich überhaupt so was tun würde, dann nicht wegen des Geldes, sondern eher wegen des Kicks, da ist einer, der würde eine Million zahlen um mit mir....

Eine Million bin ich wert, geil, ich wär einfach neugierig, die Million könnte er wahrscheinlich behalten, brauch ich nicht, aber den Typen würd ich mir einfach ansehen.

Und natürlich müsste mein Mann einverstanden sein. Ich glaub im Prinzip auch, dass der von dieser Million keinen Cent möchte...

Ich denk mal, ich würd mir den ansehen, würds aber im Endeffekt nicht tun, ich hätte irgendwie Schiss, den Anforderungen nicht zu genügen, die jemand hat, der eine Million für mich zahlen würde.

Ich steh gern über den Dingen und sag, wos langgeht, das Gefühl hätte ich nicht, da wär so ein Ungleichgewicht, ich hätte so sehr das Gefühl, ich müsste was bieten, was ich nicht leisten kann,

ähm, hab ich mich verständlich ausgedrückt?

Nicht, dass ich nichts bieten kann, nein, aber ich hätte das Gefühl, ich müsste viel viel mehr als sonst bieten, was eine Million wert ist (was eigentlich? Das wär schon die große Frage) und würde mich die ganze Zeit unwohl fühlen. Mir tagelang überlegen, was ich anziehe, was ich mitnehme, ob ich gut genug aussehe, welches Parfum, usw,...

Nein nein, da bin lieber ich diejenige, die die Richtung bestimmt. Und ich such mir den Mann auch lieber selber aus.

rAots4chopxf


die Million könnte er wahrscheinlich behalten

also ich würd sie schon nehmen...

ich möchte mir doch diese sündhaft teuren cobwoystiefel kaufen und die fransenjacke dazu....

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