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Habt ihr es schon mal mit einem Schwarzen getrieben?

L6eanitcKor9e


Unqualifizierter Nebenkommentar:

Die frage war, wer es schon mal mit einem Schwarzen getrieben hat, und gelandet sind wir bei einer Diskussion darüber, welche Kriterien "Deutsch" nun eigentlich definieren... sowas...

-DUnsc4huld:sexngel-


Marvin

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin ein Freund des Abstammungsprinzips, was ja nicht heißt Menschen einbürgern zu wollen, aber ich bin dagegen unsere Staatsangehörigkeit wie Sauerbier an jeden zu verschleudern, wie es heute praktiziert wird. Was man verschleudert, verliert an Wert, wie wir wohl alle feststellen können.

Wir werden uns an dieser Stelle eh niemals gegenseitig überzeugen :-)

Wir kommen vom Thema ab...... :-)

L:eantcxore


Kommt drauf an.

In diesem Fall bin ich, trotz überzeugten SPDler-seins näher an den Christdemokraten, denn ich finde, die deutsche Staatsbürgerschaft sollte niemand bekommen, weil er sie will, sondern weil man von ihm/ihr denkt, dass er/sie ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft wäre (ausgenommen sind natürlich Flüchtlinge und Verfolgte).

Kann Marvin dem nicht zustimmen?

uvh?u2


Ich überlege gerade

wie ich es finden würde, wenn sich in Tansania, in Ghana oder in Namibia ein paar Afrikaner im I-net austauschen würden:

Hast du es schon mal mit einer/m Weißen getrieben?

Wenn ich so denken würde, wie einige Typen hier zu Lande, dann müsste ich mich echauffieren: "Wie rassistisch! Dieses Schubladendenken!! In welchen Klischees wollen die sich denn wieder ergehen!!!"

Aber in Wirklichkeit könnte ich nur müde milde lächeln, wenn sie darüber erzählen oder phantasieren wollen. Sollen sie doch darüber ihre Tastatur in Stücke tippen, wenn es ihnen Spaß macht.

Aber andersrum? Riesendrama! Aufschrei!! Aufruf zur Gegendemo mit dreifacher Lichterkette!!!

MKiRoxLi


sondern weil man von ihm/ihr denkt, dass er/sie ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft wäre

Und sowas denkt man von allen Neugeborenen toitschen Geblütes? Quatsch mit Sauce!

I<smaexl


@ Leantcore

Der typische Deutsche... finde ich insofern ungeschickt formuliert, als dass ich ehrlich gesagt auch Schwarze (go, Gerald, go) als Deutsche betrachte, sobald in ihrem Pass Deutscher steht.

Sicher. Aber dadurch werden wir uns doch nicht abhalten lassen, den typisch Deutschen und sein typisches Sexualverhalten zu definieren. Wer meint eine vernünftige Aussage zu erhalten, wie denn "die Schwarzen" so im Bett seien, der wird sich doch an solchen Definitionsproblemchen nicht stören.

Folglich würde ich den Standpunkt vertreten, dass mit der oben gefetteten Beschreibung eher der nordeuropäische ("arische", nach einem bekannten Österreicher) Mann beschrieben ist, als der kontinentaleuropäische.

OK, ich ersetze Deutscher durch Weißer, das ist vielleicht das passendste Gegenstück zu Schwarzen. Nordeuropäisch ist mir zu speziell, dann hätte der Fadenstarter schon nach Erfahrungen mit Äthiopiern fragen müssen.

Weiße Männer haben eine helle Haut, Sommersproßen, helle Haaren und Augen, und sie machen einen an.

Bemerkt eigentlich niemand den Irrwitz hinter dieser Frage bzw. der daraus abgeleiteten Verallgemeinerung?

Egal wie sehr ich mein Befragungskriterium definiere, ob ich von Deutschen spreche, die erst in erster Generation einen deutschen Pass haben, oder schon in dritter, egal, ob ich die Österreicher oder die Schweden dazunehme, egal ob ich mich auf die NPD-wählende Bevölkerung Wanne-Eickels konzentriere oder auch nur die Menschen in meiner Straße, es kommt niemals eine Bevölkerungsgruppe zusammen, deren typisches Sexual- oder sonstiges Verhalten durch eine Umfrage in einem Forum zu eruieren wäre.

Die Frage an sich impliziert, dass es typische Sexualeigenschaften Schwarzer gäbe. Und wenn dem so wäre, müsste man doch auch leicht die der Weißen benennen können. Interessanterweise zeigen die meisten dem gegenüber eine instinktive Abneigung. Haben weiße Männer einen kleinen Penis? Oder einen dicken? Keiner mag das so sagen, die meisten sind sich der Variabilität aufgrund eigener Erfahrungen bewusst, zumindest gibt es dafür genügend Belege hier im Forum. Aber zu behaupten, Schwarze hätten typischerweise einen großen, fällt erstaunlich vielen hier erstaunlich leicht, trotz genügender gegenteiliger Berichte.

Warum ist das so? Warum halten wir an solchen Urteilen so gerne fest? Die meisten hier, vor allem die, die sich besonders weit aus dem Fenster lehnen, hatten noch nie ein sexuelles Erlebnis mit einem Schwarzen oder einer Schwarzen. Sie bilden sich ihr Urteil nach dem Hörensagen, welches wiederum leicht geneigt ist, altbekannte Klischees zu bedienen. Und da gibt es ja noch die Pornoindustrie, die natürlich sicher auch schwarze Darsteller zuließe, wenn sie einen durchschnittlichen Penis hätten. %-| So bedient sich das Klischee selber, es wird genährt, weil es verlangt wird.

Aber das ist ja das "schöne" an Klischees, sie halten sich um so besser, je weniger Fakten auf dem Tisch liegen. Dass Schwarze auch nur statistisch einen klar größeren Penis hätten als Weiße, ist immer noch [[http://en.wikipedia.org/wiki/Human_penis_size umstritten]]. Auf jeden Fall ist die Variabilität innerhalb einer jeden Bevölkerungsgruppe erheblich höher als die zwischen diesen, deshalb müssen schon Hunderte oder eher Tausende statistisch sauber befragt werden, um überhaupt irgendwelche Aussagen tätigen zu können. Und das gelingt selbst großen Studien nur unzufriedenstellend, wie sollen wir dann in diesem Forum die Frage beleuchten können?

Wenn aber eine Frage offensichtlich nicht vernünftig beantwortet werden kann, dann frage ich mich nach der Motivation, die dahinter steckt, und die lässt mich nichts Gutes vermuten.

Mein Beispiel mit Blitzkids Antwort, die einen Deutschen definiert, sollte eigentlich nur die Unmöglichkeit dieses Unterfangens belegen, was wohl einigen nicht ganz aufgegangen ist. Damit meinte ich jetzt eher nicht Sie, Leantcore.

@ -Unschuldsengel-

Durch Geburt von einer deutschen Mutter und einem deutschen Vater, ganz einfach :-) Ich bin deutscher Abstammung.

Oh, dann darf ich wohl nicht mehr mitreden, ich habe eine belgische Großmutter.

@ uhu2

Ich überlege gerade

wie ich es finden würde, wenn sich in Tansania, in Ghana oder in Namibia ein paar Afrikaner im I-net austauschen würden ...

Das wäre mir egal, genauso wie es den Tansaniern wohl egal ist, was wir hier schreiben. Ich stelle mir aber auch vor, dass es in diesem tansanischen Forum genauso differenziert denkende Tansanier gäbe, die auf die Absurdität der Fragestellung hinwiesen. Womit sich der Kreis wieder schlösse.

m( a *r v ix n


- Unschuldsengel -

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich bin ein Freund des Abstammungsprinzips

Klar, da versteh ich dich ja. Aber: von wem stammen den heutige Deutsche ab? Bis tief ins Mittelalter gab es noch Allemannen, Germanen, Teutonen und wer sind deren Vorgänger? mir juckt es in den fingern auch die nächsten sätze zu kommentieren, aber ich gebe dir recht:

Wir werden uns an dieser Stelle eh niemals gegenseitig überzeugen

und

Wir kommen vom Thema ab.

Leantcore

In diesem Fall bin ich, trotz überzeugten SPDler-seins näher an den Christdemokraten,

Gibt's da einen Unterschied?

dass er/sie ein wertvoller Bestandteil der Gesellschaft wäre

Also der Greencard-Gedanke? Den gibt's nicht bei der CDU. Und bei der SPD auch nur auf dem Papier.

Kann Marvin dem nicht zustimmen?

Teilweise schon. Wäre aber was für einen anderen Faden.

-Unschuldsengel- , sorry, aber ich muss jetzt doch mal:

Gerade nach dem Abstammungsprinzip (vgl. ius sanguinis) schmeißt man Menschen eine Staatsbürgerschaft hinterher. Dieses Prinzip erklärt nämlich so manchen seit Generationen in Kasachstan lebenden Menschen zum Volksdeutschen, weil dessen Oma 'ne deutsche Katze hatte. Wir können eigentlich nur froh sein, dass eine "deutsche Abstammung" in Südamerika als chic gilt, sonst könnten wir uns vor Volksdeutschen von dort auch kaum retten.

Menschen, die die Staatsbürgerschaft tatsächlich gebrauchen könnten, und Menschen, bei denen es auch für Deutschland vorteilhaft wäre, wenn sie eine hätten, bekommen die Staatsbürgerschaft hingegen oftmals nicht. Ein Bekannter von mir lebt seit 20 Jahren in Deutschland - trotzdem kann er die deutsche Staatsbürgerschaft nicht bekommen. Sein Vater hat aber nunmal hier gearbeitet, sollte er alleine in Kairo verweilen, oder wie? Nun ja, er machts sich einfach: Er lässt sich von der Bundesrepublik nun zum Wi-Ing ausbilden und wird danach in irgendeinen Staat der Welt gehen, in denen Menschen, die etwas leisten wollen, tatsächlich auch die Staatsbürgerschaft gegeben wird - Deutschland gehört nämlich nicht dazu.

-AUn_s\chuwldsengNelx-


Ismael

Oh, dann darf ich wohl nicht mehr mitreden, ich habe eine belgische Großmutter.

zzz zzz zzz zzz zzz zzz

L^eantcLo#re


Was heißt hier "Quatsch mit Sauce"?!

Ich meinte damit, dass, entgegen dem, was derzeit praktiziert wird, der- oder diejenige, die die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen sucht, BEREITS DEUTSCH KÖNNEN MUSS, WENN ER DEN ANTRAG STELLT!

Ich weiß, man wird mir jetzt vielleicht Klischeelastigkeit vorwerfen, aber ich nehme mal Türken. mann kann der Türkei ja einiges vorwerfen, aber nicht, dass es keine Schulen gibt, und jeder Türke hat mit Sicherheit die Möglichkeit, sich Deutschkenntnisse anzueignen.

Es kann nicht Aufgabe der Bundesrepublik sein, diese Menschen NACH der Erlangung der Staatsbürgerschaft erst mal gesellschaftsfähig zu machen!!

Und es ist auch nicht an der Bundesrepublik, ich verpflichtet zu fühlen, jemanden aufzunehmen, weil der mit der Politik im (ursprünglich?) eigenen Lande nicht zufrieden ist, denn dann kann der- oder diejenige die Politik ändern, indem er jemanden anderen wählt, oder slebst in die Politik gehen, wenn im das dargebotene Spektrum nicht genügt.

Mir geht es lediglich darum, klarzustellen, dass es Aufgabe der entsprechenden Menschen ist, sich dergestalt auf ein Land vorzubereiten, mit Sprache und Kultur, und dass es nicht Aufgabe der jeweiligen Staatsregierung sein kann, sie auf diese Gesellschaft vorzubereiten.

L)eauntcmore


@ Ismael

Ich denke mit früheren Beiträgen habe ich schon klargemacht, dass ich keine signifikanten Sexualunterschiede unter Menshen sehe, wenn man es unter dem Gesichtspunkt "Rasse" sieht.

mx a r hv i xn


Leantcore

Ich meinte damit, dass, entgegen dem, was derzeit praktiziert wird, der- oder diejenige, die die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen sucht, BEREITS DEUTSCH KÖNNEN MUSS, WENN ER DEN ANTRAG STELLT!

Ist doch schon so. Einzige Ausnahme dank ius sanguinis: du bist nachweislich volksdeutsch. Ähmmm, und: Das trifft auch so manchen in Russland geboren zu, aber auf keinen einzigen Türken.

BulitBzkixd


Ismail: mein Mann ist kein Deutscher. Die hellen Männer davor waren aus

Südösterreich, Frankreich, Deutschland und ich hatte einen Halb-Polen. Das sind aber nur die Beziehungen jetzt.

Ich bin ein visueller Mensch und reagiere nun mal auf visuelle Reize. Du kannst mir die ganze Scheiße von wegen "nur das Herz ist wichtig" "Hautfarbe ist doch egal" vorbraten, im Endeffekt läufts so:

Blitzkid geht in nen Club. Blitzkid sieht eine riesige Gruppe Männer und einer von denen hat helle Haare und Augen und ganz helle zarte Haut. Blitzkid wird diesen Mann anflirten und bekommen und mit ihm ins Bett steigen während neben ihr dunkeläugige Italiener, Schwarze, Inder, Türken sich zur Gänze entblößen...

und das hat nix mit Rassismus sondern mit Optik zu tun und mit Sex. Ich mag ficken und ich guck dabei gerne zu, dann will auch was sehen, was mich aufgeilt.

Lfeantcoxre


@ m a r v i n

Was ich unter "gesellschaftlich wertvoll" (potentiell, muss ich natürlich hinzufügen) verstehe, habe ich unter "Was heißt hier "Quatsch mit Sauce"?!" klargemacht.

Und näher an der CDU bin ich in der Hinsicht, als das die SPD gleich die Fremdenfeindlichkeitskeule aus dem Sack holt, wenn man nur mal erwähnt, dass Einbürgerungsrecht verschärfen zu wollen.

P.S.: Ich weiß selbst, dass es sehr traurig ist, wenn jemand über Deutschkenntnisse schreibt, und selbst tausend Fehler macht, ebenfalls in erwähntem Beitrag von mit. An alle, die sich daran stören: Sorry.

-kU)nschuWldseungxel-


marvin

Es geht um die zwei Prinzipien. Ich bin für das eine, Du für das andere. :-) Beide haben ihre Vor- und Nachteile und stehen sich eben unvereinbar gegenüber.

Einbürgerung ist wieder ein anderes Thema. Ich habe da ein ganz einfaches Prinzip, ich würde einen Schnitt machen und wer Bock hat hier in Deutschland wirklich mitzumachen, sich einzubringen, so was wie Heimatgefühle entwickelt, sich eben asimiliert, der ist herzlich eingeladen, egal ob schwarz, weiß oder mit Tupfen.

Wer aber, so wie es hier häufig der Fall ist keinen Bock hat, im Gegenteil hier nur in Parallelgeselschaften leben möchte, sich nicht für unser Leben, unsere Kultur, unsere Rechtausfassung usw. begeistern kann, im schlimmsten Fall uns sogar verachtet, den würde ich rausschmeißen, ganz einfach!

Das mache ich in meinem eigenen Haus, so auch im Staat als Ganzes.

...aber auch das wird nicht gefallen :-)

awntic.limaxx


asimiliert

... anticlimax, beiß dir auf die Zunge, sag jetzt nix ....

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