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Mollig ist Trend

lJiq


silvermike

.. das ist ja hier (mehr oder weniger) die "Preisfrage". Ist mollig Trend? Wie viele Männer stehen darauf? Und so weiter. Aber mal anders gefragt: für wie groß hälst du die "Minderheit"? Vielleicht prozentual ausgedrückt?

oOrosa-lan


die

minderheit kommt lang nicht an die 50 %

qRuat/uahopxandi


so,und wenn für mich meine 130 kg Frau attraktiv ist?

was soll dann sein? damit ist dein geschmack extrem ausgefallen und sehr selten.

...die Minderheit garnicht so klein ist wie immer geglaubt wird?

die die auf 130kg schwere frauen stehen kann man vermutlich nicht einmal mehr mindeheit nenn. das ist doch schon fast ein einzelfall. ich kenne ja noch ein paar leute, welche neben schlank und normal auch mollig(70/80kg) ok finden, aber jemand der auf so extrem übergewichtige steht habe ich nocht nicht getroffen. das hat auch nichts mehr mit mollig, ja nicht mal mehr mit dick zu tun. das ist schon krankhaft übergewichtig und was daran erotisch sein erschließt sich wohl wirklich nur dem liebhaber.

E%hemaliger -Nu#tzer (8#115906x)


Fiz

Kann man denn nicht endlich mal verstehen, dass persönliche Vorlieben eben genau das sind: persönliche Vorlieben. Nicht mehr und nicht weniger. Die sind lediglich für eine einzige Person gültig: für einen selber.

Man kann sie nicht als Beweis oder als Referenz heranziehen.

meine bescheidene meinung ist halt nur, dass es durchaus einen mehrheitlichen konsens darüber gibt, was schön oder nicht schön ist. also sozusagen ein allgemeinheits-geschmack, der dann natürlich wandelbar ist und sich auch stets verändert.

ob dieser geschmack nun vom konsumenten zum anbieter hochgeht oder doch eher umgekehrt (argument: die medien sagen uns, was wir schön zu finden haben), sei dahin gestellt.

Eyhemalwiger Nuwtzer (<#11590x6)


silvermilke

und wenn...

...die Minderheit garnicht so klein ist wie immer geglaubt wird?

:-/ das kannst du nicht belegen. du bringst dieses "argument" immer, aber das märchen der "dunkelziffer" ist nun mal kein ansatz. das ist dann ein "nein-doch" spielchen.

außerdem wage ich mal zu sagen, dass DEINE vorlieben noch mal einen tick exotischer sind, als wenn ein mann einfach auf mollig steht. du gehst ja schon eine gewichtsklasse weiter hoch.

h}otcaxt


bei aller liebe, aber eine 130kg-frau fällt sicher nicht mehr unter die kategorie "mollig". dazu fällt mir dann nur mehr ein: adipositas. gibt sicher auch welche, die darauf stehen, aber wohl kaum eine mehrheit :-/

FAiz


strip

meine bescheidene meinung ist halt nur, dass es durchaus einen mehrheitlichen konsens darüber gibt, was schön oder nicht schön ist. also sozusagen ein allgemeinheits-geschmack, der dann natürlich wandelbar ist und sich auch stets verändert.

ja natürlich, das sehe ich genauso.

Ich habe mit dem oben Zitierten auch nur die Angewohnheit kritisiert, eine persönlich Vorliebe (egal für was) gleich als Referenz oder Beweis für den Allgemeingeschmack heranzuziehen.

Du siehst doch: Beispiel silvermike.

Er äußert eine persönliche Vorliebe und stellt sofort in den Raum, dass er mit seiner Vorliebe nicht allein ist (stimmt) sondern dass es da eine große Gruppe Gleichgesinnter gibt, die man nur aus welchen Gründen auch immer, noch nicht wahrgenommen hat (was ich eben anzweifle).

EFhemali|ger ^Nutzer (A#115906x)


Fiz

ach so :-)

dann hab ich dich falsch verstanden :-)

*klappehalt* *kaffeeschlürf* ;-D

:)*

B4ergBsUteigePr 7x8


was ich damit sagen will: für mich muss beides stimmen. Ein Mensch mit gigantischem Charakter und miserablem Aussehen kann mein bester Freund auf Lebzeit werden - aber nicht mein Partner. Mein Partner muss mich sexuell stimulieren können. Und dazu zählt eben auch die Optik.

Da schliesse ich mich liq an. :)^

Ist ja immer auch die Frage, wie man die Begriffe defininert. 70 kg bei 1.65m entsprechen einem BMI von 25.7, was knapp über dem "Normalgewicht" liegt und somit eben noch normal ist, 50 kg sind schon fast untergewichtig... Ich finde deutliches Übergewicht genauso unästhetisch wie Untergewicht. Das Mittelmass macht es wohl aus.

tshovxo


@Silvermike

und wenn die Minderheit garnicht so klein ist wie immer geglaubt wird?

Diese Frage ist nur zu beantworten, wenn "so klein wie immer geglaubt wird" in Zahlen gefasst werden könnte und "gar nicht so klein" ebenfalls - und diese beiden Zahlen dann einander gegenüber gestellt werden könnten.

Da ich aber behaupte, dass weder du noch ich noch sonst jemand im weiten Erdenrund wissen, wie "klein" oder "nicht klein" diese Minderheit im "allgemeinen Glauben" eingeschätzt wird und in der Realität ist, behaupte ich, dass diese Frage sinnlos ist.

Indizien deuten allerdings m.E. darauf hin, dass es sich wirklich um eine (wie auch immer) kleine Minderheit handelt:

- wenn es eine gewichtige (;-) - du verzeihst das Wortspiel) Minderheit wäre, würde sich dies medial, (sub)kulturell, eventuell sogar politisch stärker äussern

- Übergewicht ist für das körperliche Wohlbefinden nachteilig (Treppensteigen, sich bücken, sich in Flugzeug- oder Bahnsitze quetschen...), und ist daher fast "natürlicherweise" nicht etwas, was die Mehrheit an sich selber liebt, und deshalb liebt sie es tendenziell auch am Gegenüber nicht

Gruss

neeugoieri>g-ER


Huh, der Admin spricht, das hat immer sowas Erhabenes ;-)

Zum Thema, ich erinnere mich das es Untersuchungen zum Attraktivitätsempfinden gibt. Hab nichts eindeutiges gefunden aber immerhin das hier (Wenn auch von Fit4fun TV :-/ )

ann ein ganzes Land irren? Wir machen den Attraktivitätstest in der City: Wie gefällt "ganz normalen" Männer Isabells Figur? 95 Prozent aller befragten Herren finden das erotisch, was der Modelinsider als unästhetisch bezeichnet. Das Ergebnis überrascht den Psychologen Professor Ronald Henss von der Uni Saarbrücken nicht. Der Spezialist in Sachen Attraktivitätsforschung weiß, dass Männer instinktiv Kurven bevorzugen. Er nennt das liebevoll "Sanduhr-Figur": Ausreichend proportionierter Busen, außerdem ein deutlicher Unterschied zwischen Taille und Hüfte. Das gibt Substanz für die Fortpflanzung und ist weiblich!

Beim erneuten Vermessen der Damen stellen wir fest: Die durchschnittliche deutsche Schönheitskönigin entspricht mit den Maßen 87-63-90 genau dem allgemeinen Schönheitsempfinden. Liebe Damen: Einigen Designern und Modelexperten zum Trotz - dünner darf es wirklich nicht sein. Und der Rest des Landes findet euch gut, so wie ihr seid!

Also, die absolute Mehrheit der Männer steht nicht auf eine bestimmte Gewichtsklasse sondern auf Proportionen. (Sanduhr)

Und diese Proportionen mit den Masen da oben findet man bei "molligen" eben nicht.

Da aber auch die Herren der Schöpfung nicht alle dem Idealbild entsprechen (Breite Schulter, schmale Hüfte flacher(!) Bauch) finden auch die weniger idealen Frauen einen ebenso weniger idealen (figürlich) Partner. Und weil die Zahl der dicken insgesammt zunimmt stellen diese mittlerweile keine absolut exotische Ausnahme mehr da sondern ein gewohntes Bild. So kann natürlich der Eindruck eines Trends entstehen, aber ich bin mir sicher: Wenn jeder Mann die Frau bekäme die er gern hätte, dann gäbe es nur seeeehr wenige mollige bis dicke Frauen.

Eshemalig&er Nu7tzer N(#115x906)


der admin? thovo ist doch nicht der admin ;-D

nTeugijerigx-ER


der admin? thovo ist doch nicht der admin

Der doch nicht ;-D Auf Seite 41

Wikipedia weiss auch erhellendes beizutragen

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Attraktivit%C3%A4tsforschung]]

Und hier

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Attraktivit%C3%A4t]]

EKhemal?iger Nutz'er (#q1(1590x6)


Die heutige Bevorzugung sehr schlanker Frauenkörper ist im historischen und ethnographischen Vergleich eher die Ausnahme.

na, da haben wir doch mal eine aussage ;-D

FXiz


und wie erklärt man das?

Die heutige Bevorzugung sehr schlanker Frauenkörper ist im historischen und ethnographischen Vergleich eher die Ausnahme.

weihnahtsmau hat es ja schon einmal erwähnt: als Ideal wird halt eben selten das, was man an jeder Ecke gleich in fünffacher Ausfertigung zu sehen bekommt, betrachtet. Sondern das Seltene.

Und wenn früher kräftige Figuren in waren, dann lag das vielleicht daran, dass aufgrund der allgemeinen Ernährungssituation die gutgenährte Frau seltener anzutreffen war und man gutgenährt mit wohlhabend gleichgesetzt hat. Sozusagen eine Elitefigur.

Das ist aber heutzutage nicht mehr gültig.

War aber zum Beispiel in den 50er Jahren - gleich nach dem Krieg - durchaus noch so.

Deshalb waren da die Filmstars ja auch etwas besser "beieinander".

Allerdings: die Sanduhrform hatten die auch.

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