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Ich bin 16, meine Freundin 13

l6ixq


Womit die Kids die Theorie auch gleich früher ausprobieren würden... nicht?

.. meinst du? Also ich hatte in der 3ten und 5ten Klasse bereits Sexualkunde. Ausprobieren wollte ich es deshalb trotzdem nicht automatisch.

A~uto}Pilxot


ja stimmt schon, aber lord c. sprach von Kinderagrten...

ich befürworte frühe aufklärung klar, gerade in der heutigen übersexualisierten Gesellschaft, finde das bewegt sich zb. punkto kontakt junger jugendlicher mit pornografie in eine sehr üble Richtung... aber das is ein anderes thema...

LPord Caxramac


@ Autopilot:

Ich halte es für ein Gerücht, daß die das dann sofort ausprobieren wollen. Es gibt heute noch Naturvölker, bespielsweise auf den Andamanen, bei denen die Kinder den Erwachsenen sogar beim Sex zusehen dürfen, solange sie nicht stören, und sobald sie sprechen können (und dementsprechend nachfragen, was das zu bedeuten hat, was die Erwachsenen da machen), erklärt man ihnen alles.

Natürlich sind bei diesen Völkern 13jährige Mütter und 15jährige Väter die Regel, nicht die Ausnahme. Aber das ist völlig OK, solange die Gesellschaft sich darauf einstellt (und die dortigen Gesellschaften sind seit Zehntausenden von Jahren darauf eingestellt).

AzutoP2ilxot


@ Lord C.

Is natürlich so bei Naturvölkern. Aber die heutige gesellschaft verliert den natürlichen bezug zur sexualität meiner meinung nach zunehmend --> ist nicht zu vergleichen. Und unsere Gesellschaft ist nun mal nicht auf 13jährige Mütter eingestellt, während kids in diesem Alter pornos übers handy austauschen... paradox und traurig.

B_arc3elodneta


Also ich hatte in der 3ten und 5ten Klasse bereits Sexualkunde. Ausprobieren wollte ich es deshalb trotzdem nicht automatisch.

Richtig! So wars bei mir auch!

Und selbst wenn es einem nicht passt: Kinder entwickeln heute nunmal sehr früh ein Sexualbewusstsein/bedürfnis (ist bei mir ja soooo lange nicht her), und was garantiert nicht zur Besserung der Situation beiträgt, ist das herauszögern der Aufklärung so spät wie möglich. Das führt nicht zu weniger "Sexbedürfnis" sondern zu Teenagere-Schwangerschaften. Ganz toll.

Und unsere Gesellschaft ist nun mal nicht auf 13jährige Mütter eingestellt

das hat sich damit dann wohl erübrigt.

Mädels, die gut aufgeklärt sind fallen weniger auf die dummen Sprüche herein, die es vorher, zu Zeiten meiner Mutter, auch schon gab: "Nur dadurch wirst du zu ner richtigen Frau, ich will dir da nur helfen.." bla bla, was es da nicht alles gibt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Man kann nie sagen, wann jemand das Wissen benötigt, denn beim Einen gehts früher los und beim Anderen später, daher muss man einfach so füh wie möglich alle erreichen. Früher Aufklärungsunterricht ist meiner Meinung nach auch ein Ort, an dem Kinder, die missbraucht werden, auch die Möglichkeit erhalten zu erfahren, dass da etwas nicht so normal ist, was mit ihnen passiert.

Ich finde, man darf Kinder im Alter um die 14 nicht unterschätzen. Natürlich sollten sie nicht zuviel dürfen, aber wenn sie es wirklich wollen, werden sie es tun, und dann hilft abstreiten oder sich-innerlich-dagegen-wehren auch nichts. Außerdem ist dieser Durchsetzungswille ja auch ein Zeichen, dass es eine bewusste und gewollte Entscheidung dieses Kindes ist. Eltern unterschätzen das oft, denn das Kind redet ja über so etwas nicht mehr in diesem Alter und für sie bleibt es ja immer noch das "Kleine", dass doch gestern erst geboren worden ist..

Es ist definitiv falsch zu generalisieren, es gibt einfach auch Frühreife. Genauso wie es ok ist, seine Jungfräulichkeit erst mit 25 zu verlieren.

mVe'a cuOlpxa


Nun, meiner Meinung nach sollten Leute Sex haben, wenn sie sich bereit fühlen, ganz gleich, was ihr Geburtsdatum dazu sagt.

[[http://www.m3nt0r.de/blog/wp-content/photos/alt_genug_fuer_Sex.jpg]]

Dpani}el ^Jg.x1967


Folgen strafrechtlicher Ermittlungen

Ich hatte mit 14 selbst ein Strafverfahren wegen sexuellen Mißbrauchs eines 12-jährigen Klassenkameraden. Es gab weitreichende Folgen. Der Junge mußte die Schule wechseln, er mußte vor der Polizei und dem alllgemeinen sozialen Dienst des Jugendamtes über intimste Details aussagen. Der Vorgang war ferner Gegenstand einer Schulkonferenz. Noch viele Jahre später blickte er traumatisiert auf diese schlimme Zeit zurück.

Ich würde dieses Risiko im Interesse Deiner jungen Freundin nicht eingehen.

m<e7a cuSlpxa


ch hatte mit 14 selbst ein Strafverfahren wegen sexuellen Mißbrauchs eines 12-jährigen Klassenkameraden.

du hast einen 12jährigen klassenkameraden missbraucht?!? :-o

l4iq


du hast einen 12jährigen klassenkameraden missbraucht?!? :-o

ich will natürlich nichts verharmlosen und Daniel wird sicher auch nochmal selbst etwas dazu sagen, aber: wenn er (als 14jähriger) den 12jährigen küsste und sich beide (freiwillig!) intim "befummelt" haben, dann reicht das schon für die Anzeige des "sexuellen Missbrauchs" gegen Daniel aus. Ganz einfach weil Daniel 14+ und der andere unter 14 Jahren alt war.

mqeap cKulpxa


nein, ich frage in erster linie, weil ich mehrmals über die paar zeilen gelesen habe, und nicht verstanden habe, ob er jetzt der 'täter' war - weil er nur von den folgen für den anderen gesprochen hat.

das mit dem missbrauch wundert mich insofern, weil er ja kaum älter war... seltsame altersgrenzen

l'iq


ich frage in erster linie, weil ich mehrmals über die paar zeilen gelesen habe, und nicht verstanden habe, ob er jetzt der 'täter' war

er sagt doch, dass er (mit 14) ein Verfahren hatte, wegen sexuellen Missbrauchs eines 12jährigen Mitschülers.

das mit dem missbrauch wundert mich insofern, weil er ja kaum älter war... seltsame altersgrenzen

ja sieh an ;-) .. genau das meinte ich in diesen Faden hier ja auch. Wenn einer der Beteiligten unter 14 ist, dann wird es Missbrauch gewertet - egal ob der andere 14 oder 40 war. Die Folgen sind für einen 40jährigen evtl. nochmal anders, als für einen 14jährigen Täter - dennoch gilt nach deutschem Recht: als 14jähriger missbrauchst du einen 13jährigen (automatisch), wenn du mit ihm Sex hast.

mJea c/ulpa


er sagt doch, dass er (mit 14) ein Verfahren hatte, wegen sexuellen Missbrauchs eines 12jährigen Mitschülers.

nur im ersten satz, danach ist immer nur vom andren die rede... das klang irgendwie komisch. 'der andere musste die schule wechseln, wurde befragt, war traumatisiert...'. normalerweise müsste es ihm doch viel schlechter ergangen sein? reaktion der eltern, der mitschüler, schule wechseln... ?

l=eonaNrdo40


einfach absurd

ein junge, 14 j und 1mon wichst mit einen jungen 13 j und 11 mon - ist strafbar, sexueller missbrauch von kindern. für mich ist das deutsche strafrecht in dem punkt absurd und weltfremd.

das österreichische halte ich in dem punkt für viel besser.

text und link dazu siehe meine vorigen beiträge.

DjanieRl Jgv.196x7


Illegale Beziehung in der Pubertät

Sorry für die späte Antwort ..

Ich muß es nochmals etwas präzisieren. Ich hatte im Alter von 13/14 Jahren eine sexuelle Beziehung zu einem 1 1/2 Jahre jüngeren Klassenkameraden. Wir waren in so fern auffällig, als wir auch zärtlich miteinander umgingen, etwa in Form von Händchenhalten unter der Bank. Dies sorget bei den anderen Schülern, vor allem bei den Jungs für deutliche Ablehnung und führte zu einer sozialen Randständigkeit in der Klasse. Da kam es dann von Seiten seiner Elterm zu einem Eingriff, der eine Lawine an offiziellen Interventionen durch das Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle und Schulkonferenz führte. Formal war es auch sexueller Mißbrauch von Kindern und ich war strafmündig. Da sexueller Mißbrauch von Kindern ein Offizialdelikt darstellt, mußte ermittelt werden.

In der Tat war die Besorgnis nicht so ganz unbegründet: ich war mit meinen 14 Jahren körperlich schon sehr entwickelt und recht reif. Mein Freund war 1 1/2 Jahre jüngern und bezogen auf sein biologisches Alter noch zusätzlich etwa 1 1/2 Jahre in der Entwicklung retardiert, so daß er eher wie ein 9- oder knapp 10-jähriger wirkte. Nach außen ergab sich also das Bild eines Jugendlichen, der eine sexuelle Beziehung zu einem Kind hat. Dies sorgte für die massive Reaktion der Erwachsenenwelt.

Auf Betreiben der Eltern durfte mein Freund nicht mehr mit mir sprechen und sollte jeglichen Kontakt vermeiden.

Schließlich wechselte er auf ein anderes, 10 Kilometer entferntes Gymnasium, wo sein Vater Schulleiter war.

Ich blieb in einer recht einsamen und stigmatisierten Situation auf der alten Schule zurück.

D1aniel7 Jg.19x67


Ergänzung

Das Strafverfahren wurde letztlich eingestellt, die sozialen Folgen waren aber erheblich.

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