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Pornobilder trotz Beziehung

MKonCh=eri198x5


das letzte mal haben wir schon länger gesprochen. aber wir drehen uns doch immer nur im kreis. gestern war es vielleicht eine dreiviertel stunde.

letzendlich hast du recht, es ist eigentlich nichts dabei rausgekommen. ich habe ihm meine situation klar gemacht, damit er sich mal in mich hineinversetzt. und er hat eben gestanden, das er es nicht anders kann. so wird es wohl auch bleiben.

sowas kann man nicht verbieten. ich kann ihm immer nur wieder sagen, wie weh es mir tut und er kann versuchen es zu reduzieren oder die pornos weg zu lassen (wobei ich das nicht glaube).

mehr wird dabei nicht herauskommen.

aber vielleicht lerne ich einfach mit der zeit, das "verletzt gefühl" weg zu bekommen oder ich sehe es in ein paar jahren lockere.

kkuckuVcksbluxme


mon cherie,

dann ist ja doch etwas dabei rausgekommen. er war zum ersten mal wieder ehrlich und du hast ihm auch sehr offen von deinen gefühlen erzählt. das ist doch nicht nichts, oder?

und er hat eben gestanden, das er es nicht anders kann.

hmm. und wenn ihr einen deal macht?

er braucht den pc ja beruflich nicht, oder?

ihr könntet eine woche lang den pc beide nicht benutzen. den rechner schnappen und irgendwo bei den nachbarn unterbringen 8-) und in der nächsten woche ist der pc wieder bei euch und er darf nach herzenslust so viele bilder anschauen wie er möchte und du darfst kein wort dagegen sagen.

danach, nach den zwei wochen, macht ihr eine lagebesprechung und schaut einmal wie ihr euch beide fühlt.

gAus


aber es gibt doch keine allgemeingültigen rechte, die generell in beziehungen gelten. oder doch?

Ja aber hallo, natürlich gibts die trotzdem.

In Beziehungen herrschen andere Kräfte, es geht für die Beteiligten oft um sehr viel, aber deshalb gelten doch noch lange keine anderen Regeln!

Wenn jemand dich mit einer Waffe bedroht wirst du auch bereit sein auf viele deiner Rechte zu verzichten.

Nur weil man Rechte vielleicht nicht immer durchsetzen kann sind sie doch nicht null und nichtig.

Es ist doch so:

In Beziehungen geht es oft um wirklich starke Gefühle.

So stark, daß Menschen bereit sind eine Menge "unsinnige" Sachen dafür zu tun, sich zu demütigen, zu quälen, usw. Es ist durchaus vergleichbar mit Waffengewalt. Und auch scheinbar "schwache" Menschen können damit große Macht über jemanden anders besitzen.

Nun ist die Frage, wie geht man damit um?

Verhält man sich wie die Steinzeitmenschen oder wie Gehtto-Gangs, es herrscht das Recht des Stärkeren?

Oder respektiert und achtet man den Partner und dessen Rechte, auch wenn man die Macht hätte sie zu brechen?

Viele Frauen argumentieren in ganz ähnlichen "Porno-Threads" immer wieder so: Was er tut verletzt mich, also habe ich das doch Recht zu verlangen, daß er es lässt, oder einschränkt oder irgendwas.

Aber das stimmt nicht, es ist nur eine Ausrede um ihre Macht einsetzen zu dürfen.

Dieselbe Argumentationskette wird natürlich nicht nur von Frauen immer wieder gerne verwendet.

Sie stimmt aber nicht, denn sonst könnte man auch argumentieren, daß es (als Beispiel) Christen "verletzt" wenn jemand nicht an Gott glaubt, oder daß es Franzosen "verletzt" wenn man im Urlaub nach Spanien fährt, oder irgendwas.

Wenn es jemanden"verletzt", daß der Partner eine ganz normale Sexualität hat, dann hat dieser jemand ein Problem.

Er hat aber deswegen noch lange kein Recht alles zu tun, was in seiner Macht steht um seinen Willen durchzusetzen.

In vielen Beziehungen aber, und insofern gebe ich dir Recht, läuft das genau so. Das nennt man Faustrecht oder Recht des Stärkeren.

Wer so leben will, ok. Es mach sicher auch vieles einfacher.

Aber dann soll man sich auch nicht auf "Rücksicht" oder "Verletzheit" berufen.

Denn den "Richter" gibt es durchaus: Immerhin reden wir hier darüber. Und sonst ist der "Richter" der nächste Partner, oder eben die Abwesenheit eines nächsten Partners.

k\uckucklsbluxme


gus

hmm. so als macht-sache habe ich es bis jetzt gar nicht gesehen. ich werde mir deinen beitrag noch ein zweites mal durchlesen, moment.

HUale<-Baoxb


@MonCherie

Eiegntlich neige ich ja eher nicht dazu, irgendwelche Ansichten oder Verhaltensweisen pauschal als verurteilungswürdig abzutun, aber in deinem Fall bin ich kurz davor.

Das du von deinem Freund verlangst, ist ein massiver Einschnitt in seine ureigenste Privatsphäre. Zur der Sexualität eines Menschen gibt es auch private Sachen, die man noch nicht mal mit dem Partner teilt.

Für viele Menscehn gehört ganz sicher die SB zu dieser Privatsphäre, ergo sollte die Art und Weise der SB in solchen Fällen auch weitesgehend Privatsache bleiben.

Du verlangst allerdings die volle Kontrolle und Bestimmungsrecht über seine Privatsphäre und wahrscheinlich auch über seine gesamte Sexualität. Meiner Meinung nach funktioniert eine Beziehung nur, wenn man den anderen Partner mi samz seiner Sexualität liebt. Bei dir kommt mir das so vor, als würdest in allererster Linie DEINE Vorstellung, wie die Sexualtität deines Partners auszusehen hat, lieben würdest.

Meiner Meinung anch nimmst du DU dich selbst bei der ganzen Sache viel zu wichtig. Lasse dienem Freund seine Privatsphäre und versuche, die Aspekte seiner Sexualität, die er gerne mit dir teilt, zu genießen und zu gestalten! Bei diesen Aspekten hast du sicherlich das Recht einzig und ausschließlich im Mittelpunkt seines Interesses zu sein!

So wie ich deine Beiträge bis jetzt gelesen habe, gibt es keine Anzei chen, dass dein Freund irgendwelche Pornobilder der geminsamen Sexualität mit dir vorziehen würde. Das, was er für dich empfindet, scheint mir in keiner Weise durch seinen SB-verhalten beeinträchtigt zu werden.

Also, wenn es trotzdem so sehr und unerträglich an deinem Ego nagt, dass du nicht auch in sienr ureigensten Privatsphäre immer und ausschließlich im Mittelpunkt stehst, kann ich das wirklich nicht nachvollziehen...

k&ucku)cksbxlume


gus

hmm. das recht, das du in diesem fall meinst könnte man "eine ganz normale sexualität haben" nennen, oder?

vielleicht ist das gerade das problem. woher soll ich wissen was eine ganz normale sexualität ist.

wenn ich in meiner jugend und in meinem umfeld und bei meinen eltern und bei meinem ex-freund und vor allem bei meiner eigenen sexualität nie mit pornographie zu tun hatte, wie soll ich dann plötzlich wissen, dass das ganz normal ist.

wie soll ich es als recht des einzelnen sehen können, wenn mir das so unbekannt ist?

Bdlitxz.kid


Jaaaa...Hale-Bob hat recht. Ich mußte das schmerzhaft lernen. Meiner braucht das auch - und der guckt nicht bloß so Pornos sondern auch Fotos von seinen Ex-Weibern und Filme mit seinen Ex-Weibern an. Da ich ihn nicht verlieren wollte mußte ich lernen damit zu leben. Pornos so aus m Netz guck ich auch und rubbel mir einen weg...

M2on9ikax65


ch bin einfach nur entäuscht und verletzt und fühle mich in meinem körper nicht mehr sexy, wenn er diese frauen anguckt, die so anderes aussehen als ich.

Ich denke, das ist der Kern des Problems.

k5ucjku]cksbxlume


wie war denn das vor der erfindung des pcs?

kann es nicht auch sein, dass viel gewöhnung dabei ist?

also wenn man zwei wochen auf urlaub ist ohne pc und ohne zeitung, fühlen dann wirklich viele männer mit der zeit ein art porno-defizit? ist das wirklich so?

ich muss dazu sagen, dass ich wirklich keine ahnung habe. ich hab nur einmal ein paar monate mit einem mann zusammengelebt ansonsten lebten wir immer getrennt insofern hat mich das thema pornso nie berührt. das war einfach kein thema und ich hab auch nie nachgefragt.

gxus


woher soll ich wissen was eine ganz normale sexualität ist.

Na hör mal!

Hale-Bob hat es gut ausgedrückt aber so im Prinzip kann man da ja wohl auch selbst drauf kommen:

Wixen ist Privatsache.

Ob und wie oft und woran man dabei denkt.

MMo_ni}ka65


Wixen ist Privatsache.

Ob und wie oft und woran man dabei denkt.

Das stimmt auf jeden Fall, nur scheint sie ja viel davon mitzubekommen.

Dass sie es wiederum als abtörnend empfindet, damit muss er dann halt auch leben. Das hat sie in dem Sinne ja auch nicht in der Hand. Womöglich sollte er einfach diskreter werden.

JWaon T#eDnner


@Kukucksblume

Nee, ich glaube nicht, dass sich nach ein oder zwei Wochen ein extremes Porno-Defizit einstellt. Bei mir jedenfalls nicht.

Wenn man Pornos denn nun UNBEDINGT brauchen würde, dann wäre das ja schon eine Sucht, dann sollte sich derjenige schon überlegen, ob er an seinem Leben was ändern muss.

Also ein Porno-Defizit im Sinne von unbedingt brauchen gibt es glaube ich eher für weniger Männer, wobei für mich absolut nichts dagegen spricht, sich bspw. nach 2 Wochen Urlaub oder Geschäftsreise zuhause auf einen Porno mit ordentlichem Einen-von-der-Palme-wedeln freuen kann ;-D

Selbstverständlich gibt es da eine Art Gewöhnung, aber ich glaube, dass auch vor Erfindung des PC Äquivalente zu Pornos gab.

Pornofilme gibt es schon seit der Erfindung des Films, pornographische Bilder seit der Fotographie, pornographische Literatur ist so alt wie die Literatur selbst usw.

Nur ist Pornographie huet wesentlich einfacher und schneller verfügbar...

kHuckucks*blunme


hej gus.

hör mal du! ;-D

für dich ist wixen wixen. also wie mans tut steht nicht zur debatte?

wenn du immer mit stäbchen gegessen hast und auf einmal ißt jemand mit der gabel....... das ist doch eine umgewöhnung, oder?

viele mädchen haben IMMER mit stäbchen gegessen sprich sich mithilfe von gedanken selber erregt. und dann kommt da auf einmal jemand daherspaziert, der ißt mit einer gabel, der braucht BILDER:-o

das ist doch eine andere welt. das ist nicht vollkommen logo na eh klar.

HKale3-Boxb


@Monika

Das wäre ein Ansatz, wo man sich in der Mitte treffen könnte.

Allerdings habe ich es eher so verstanden, dass es für MonCherie grundsätzlich unerträglich ist, dass er überhaubt Pornobilder benutzt, nicht dass sie davon was mitbekommt.

Dass es genauso eine Verletzung ihrerPrivatspähre wäre, wild onanierend duchs Zimmer zu springen, während auf dem Großbildmonitor Pornobilder zu sehen sind, während sie mit im Raum ist, ist völlig klar!

k-u*ckujcksbqlume


hale-bob

Wäre es nur die "einfache" selbstbefriedigung in einer Beziehung, würde mir das nichts aus machen.

Aber mein Freund benutzt dazu Pornos im Internet und tausend Bilder (...)

(aus dem eröffnungsbeitrag von mon cherie.)

die art und weise seiner sb macht ihr zu schaffen.

du sagst, dass man da nichts machen kann. oder? also die person, die damit ein problem hat, hat damit ein problem. basta.

angenommen mon cherie wäre eine sehr gute freundin von dir, was würdest du ihr raten?

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