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Pornobilder trotz Beziehung

M*oni<kax65


Für mich ist das ein partnerschaftliches Problem. Wenn ich einen bestimmten, für meinen Mann offensichtlich doch sehr wichtigen Aspekt seines Lebens, seiner Persönlichkeit nicht akzeptieren kann, dann läuft das auf jeden Fall auf Respektverlust hinaus. Wenn es dann mal soweit ist, dass beide Meinungen schließlich aufeinanderprallen ist der Respektverlust gegenseitig. Und das geht eben nicht. Es kommt natürlich auf das Ausmaß an, aber letztendlich ist es ein Sargnagel, ein sehr dicker Sargnagel, für eine Beziehung.

HJaOle-Bhob


@Toffifee

Ich stimme deinem letzten Beitrag vorbehaltlos zu! *:)

Allerdings gilt das für so ziemlich alle Aspekte in einer Beziehung.

Andere Menschen (auf erotischen Bildern, Pornos, Heftchen) empfindet man als Bedrohung weil man die Gedanken und den Körper nur mit dem anderen teilen will - der besseren Hälfte

Ich persönlich möchte mit so einer Person keine Beziehung führen wollen, die verlangt, dass ich meinen Körper und meine Gedanken in jeder, wirklich jeder Situation mit ihr teilen soll, auch in privatesten und intimsten Bereichen, die es gibt.

Ich würde bei so einer Partnerin, die die vollständige Kontrolle über Körper und Geist des anderen haben möchten, entweder so was Egozentrik oder mangelndes Selbstwertgefühl vermuten.

Ich wollte damit aber jetzt nicht behaupten, dass du so eine "kontrollsüchtige" Person bist!

-"Tofffifenex-


Ja, wenn man es "muss" dann ist es natürlich total :(v

Aber viele "wollen" es ja und für sie ist es selbstverständlich und gehört für die Beziehung dazu (oder es geschieht völlig automatisch und unbewusst)

Für sie ist praktisch nur der Partner interessant und deckt alle Bedürfnisse, insbesondere das Bedürfnis andere erotische Frauen anzuschauen, ab ;-)

Jeder ist eben verschieden und man kann glücklich sein "den / die Richtige" gefunden zu haben.

Eine wirklich gute Partnerschaft ist ja heutzutage wie ein 6er im Lotto ;-)

k;uc*kucks%blxume


toffifee,

du magst es ja auch nicht so, wenn dein partner pornos anschaut, oder? wie ist es dann wenn er gedanklich während der sb andere nackte frauen ansieht, anderen pärchen beim sex zusieht, mit anderen frauen schläft, sie leckt, sie streichelt - eben alles gedanklich.

HKale2-Bob


Aber viele "wollen" es ja und für sie ist es selbstverständlich und gehört für die Beziehung dazu (oder es geschieht völlig automatisch und unbewusst)

Für sie ist praktisch nur der Partner interessant und deckt alle Bedürfnisse, insbesondere das Bedürfnis andere erotische Frauen anzuschauen, ab

Dann ist es doch perfekt, wenn sich solche zwei Menschen treffen! x:)

Allerdings glaube ich, dass es davon auf männlicher Seite und vermutlich auch auf weiblicher Seite weniger Menschen gibt als du vielleicht denkst.

S3i/erva A6n1gelina


@ Hale-Bob

Allerdings glaube ich, dass es davon auf männlicher Seite und vermutlich auch auf weiblicher Seite weniger Menschen gibt als du vielleicht denkst.

Was ich glaube ist auch, dass es viel häufiger ist, dass ein Partner merkt, dass die Partnerin empfindlich auf Interesse an Pornos etc. reagiert und daher sein eigenes Interesse daran zurückstellt. Ich glaube, da werden mehr wohlmeinende Illusionen gepflegt als sich das hier einige vorstellen.

Denn rein sexuelle Anziehungskraft versiegt ja nicht auch wenn man liebt...

Ich habe auch kein gesteigertes Interesse an anderen Männern - auch wenn ich ja dürfte - und trotzdem erblinde ich nicht gleich für die sexuellen Reize von anderen Männern.

Und gerade viele Männer sind ja schon unfreiwillig erregt wenn sie bloß eine durchschnittlich attraktive Frau im Rock sehen.

Ich glaube, da wird viel Rücksicht genommen auf Empfindlichkeiten - auch indem dann gesagt wird "Ich schau ja keine andere an, ich habe ja gar kein Interesse an Bildern von anderen Frauen, ich habe ja Dich".

Sicher gibt es das auch wirklich - aber meines Erachtens nur höchst selten, häufiger ist die "liebevolle Lüge".

F9entxa


Ich glaube, da werden mehr wohlmeinende Illusionen gepflegt als sich das hier einige vorstellen.

:)^

k~uckuc"ksblxume


sierva,

Denn rein sexuelle Anziehungskraft versiegt ja nicht auch wenn man liebt...

genau! genau so ist es. als könne die liebe die sexuelle lust auf eine einzige frau kanalisieren. oder auf einen einzigen mann.

H0ale-VBoxb


Sierva

Genau das wollte ich auch sagen, aber du hast hast viel besser und schöner auf den Punkt gebracht :)^

k$uckucwksbl^umxe


aber bei manchen menschen dürfte es doch so sein. mon cherie hat ja gesagt, dass sie sich NUR für ihren freund interessiert. :-/

kann das wirklich sein ???

gxus


Nebenbei, Sierva Angelina...

Du hast mich gefragt "Was sagst Du denn zu folgender Situation:"

Daß das

Sie erwähnt das so nebenbei gegenüber ihrem Freund und fragt nur "Warum verheimlichst Du mir das denn? - Du weißt doch, dass ich das völlig ok finde!"

nicht die eleganteste Art und Weise ist mit etwas umzugehen, was der Partner ja ganz offensichtlich sehr privat halten möchte sagst du später selber.

Daß ich diese Formulierung "gnädig gestatten" nenne gefällt dir nicht weil es ja "außerdem ganz anders war".

Meinetwegen, ihm in passender Weise zu sagen, daß er sowas nicht verheimlichen muss ist ja völlig ok.

Hättest du es direkt so gesagt hätte ich mir eben das "gnädige gestatten" gespart.

Nur, was wolltest du nun eigentlich von mir?

-*Tofufifqexe-


Allerdings glaube ich, dass es davon auf männlicher Seite und vermutlich auch auf weiblicher Seite weniger Menschen gibt als du vielleicht denkst.

-> dann bin ich ja umso mehr froh mit meinem Partner zusammen zusein ;-D

Obwohl es in den Beziehung meiner Freunde auch eher so ausschaut...

genau! genau so ist es. als könne die liebe die sexuelle lust auf eine einzige frau kanalisieren. oder auf einen einzigen mann

-> so ist es aber.

keuckBuck6sbHlumxe


toffifee,

echt? also du findest wirklich nur deinen partner erotisch?

du bist sozusagen durch die liebe blind geworden für die sexuelle ausstrahlung von anderen männern?

Dier k/lei8ne Prxinz


Ich möchte mich gerne ein bisschen in die Diskussion einklinken, es ist ein schönes thema, so ein wenig mitgelesen habe ich zwischendurch immer mal, leider hab ich nicht die kompletten 20 Seiten parat.

Aber nur so zu den letzten Seiten, speziell zu dem Thema "es ist ihr Problem, es ist sein Recht ...":

Ich bin mittlerweile alt genug und mit genug Erfahrung ausgestattet, um für mich zu der Thematik doch eine ziemlich abgeklärte Meinung zu haben. In einer Beziehung gibt es kein Recht des Mannes auf ungestörte, unbeobachtete SB, sowie es kein Recht der Frau gibt, diese dem Mann zu verbieten.

Eine Beziehung verlangt zu Recht, die Gefühle des Parnters zu achten, und zwar sehr uneingeschränkt. Das ist zwar nun leicht relativ formuliert, aber wie bei allem gibt es eben auch in einer Beziehung Grenzen. So gibt es auch Grenzen in der Achtung der Gefühle des Parntners, und es gibt Gefühle, die der Partner nicht mehr achten kann, ohne dass er sich selbst zutiefst missachtet.

Auf den Konsum von Pornos, egal ob als Literatur, gedruckte Bilder oder auf dem Bildschirm bezogen, denke ich, dass es unbedingt zu respektieren ist, wenn die Frau sich an diesem Konsum und der verbundenen SB des Mannes stört.

Eine Entscheidung für eine traditionellle, geschlossene, exklussive Beziehung ist auch eine Entscheidung für eine gemeinsame Sexualität. Wenn der/die Partner/in so offen ist, dem Partner daneben eine eigene, quasi heimliche Privatsexualität zuzugestehen, dann ist es eben so.

Wenn der Partner das nicht möchte, weil er sich dann z.B. abgewertet, missachtet, nicht mehr reizvoll, ... fühlt, dann ist es eben so. Das ist vorbehaltlos zu respektieren.

Kein Partner hat das Recht, seine (schönen) Gefühle auf Kosten von miesen Gefühlen des Partners zu leben. Das ist ungerecht, unfair und gegen die Grundregeln von exklussiver Partnerschaft.

Wenn, in diesem Falle der Mann, das nicht einsehen mag/kann, und wie hier der Fall, argumentiert, meine Partnerin hat nicht das Recht, sich in diese Tiefen meiner Privatheit einzumischen, dann bleibt mir nur zu sagen doch sie hat es. Sie lebt mit dem Mann in einer Beziehung, eine Beziehung ist vergleichbar mit einer Ehe, nur ohne Papier. Eine Frau hat das Recht, ihre Gefühle, Bedürfnisse, ihre Verletztheit, ihr Nicht-Damit-Umgehen-Können zu äussern und zu verlangen, dass der Mann einen Weg findet, mit dem auch sie gut klar kommt.

Im umgekehrten Fall gilt genau das gleiche: macht die Frau Dinge, bei denen sich der Mann sich abgewertet, missachtet, geringgeschätzt fühlt, so muss die Frau das respektieren und abstellen, egal wie (objektiv gesehen) marginal oder lächerlich der Auslöser sein mag.

Es gibt in einer Beziehung eine Art Gefühlshierarchie, und schlechte Gefühle bei dem einen stehen in der Wertung immer über guten Gefühlen des anderen. Am Ende hat nämlich die Beziehung einen höheren Stellenwert als das eingeforderte Recht auf Privatheit. Für die verloren gegangene Lust aus Privatheit lässt sich bei gutem Willen ein ziemlich gleichwertiger Ersatz finden. Auf der anderen Seite lassen sich die miesen, minderwertigen Gefühle aber nicht ohne tiefe Spuren zu hinterlassen, "wegmachen".

Natürlich kann der Mann sich durchsetzen, das geht ganz leicht, ich habe es ja in diesem Faden oft genug gelesen. Aber dem Mann muss dabei klar sein, dass er sich auf Kosten der gemeinsamen Beziehung durchsetzt. Die Wunden, die er damit reisst, schließen sich nie mehr ganz, die Beziehung fängt an zu bröckeln, es kann 5, 10, 15 Jahre dauern, irgendwann wird die Gemeinsamkeit vorbei sein, und beide werden anfangen, sich ihre eigenen Wichtigkeiten ausserhalb der gemeinsamen Beziehung zu suchen. Dann ist es eine reine Frage der Zeit, bis eine Trennung vollzogen werden wird.

Jeder sollte wissen, eine Beziehung ist mehr als ein Zusammengehen zweier Partner bis zu einem bestimmten Level, und das was über diesen Level hinausgeht, verbleibt in der Privatheit. So ist es nicht. Eine Beziehung umfasst alles, da gibt es kein Recht auf Privatheit. Natürlich hat das nur wenig mit zum Beispiel herrschender Rechtssprechung zu tun. Nach der hat ein Partner z.B. nicht das Recht, Briefe des anderen zu öffnen oder zu lesen. Ich zum Beispiel würde das auch nicht tun wollen, aber ich brauche die Gewissheit, dass ich es jederzeit könnte und dürfte. Wozu brauche ich eine Beziehung, wenn mein Partner vor mir Geheimnisse hat oder ich vor ihm?

Besteht der Mann auf seinem Recht, einen Teil seiner Sexualität unter Ausschluss seiner Partnerin/Frau zu praktizieren, so entzieht er der Beziehung die Grundlage.

Umgekehrt genauso: besteht die Frau darauf, dass der Mann alle Sexualität mit ihr auszuleben hat und kein Recht auf eigene, heimliche Sexualität hat, entzieht sie letztlich der Beziehung die Grundlage. Wobei ich zweiteres noch eher nachvollziehen kann, denn durch das Handeln des Mannes kann sich die Frau in dem, was sie als Frau ausmacht, tief verunsichert fühlen. Auf der anderen Seite kann der Mann, eine wirkliche offene und schrankenlose Sexualität mit seiner Frau vorausgesetzt, leicht einen gleichwertigen Ersatz für entgangenen Privatsex finden.

Ist diese offene, für beide Seiten gleichermaßen befriedigende Sexualität nicht vorhanden, gibt es Gesprächs-/Therapie- oder langfristig Trennungsbedarf.

Eine Beziehung muss für beide Partner in allen Punkten befriedigend sein, natürlich gibt es auch jede Menge Schwankungen, temporäre Ungleichheiten, Differenzen, aber auf lange Sicht muss eine Beziehung, die halten soll, für beide gleichermaßen befriedigend sein.

Von diesem Beziehungsaspekt mal ganz abgesehen, frage ich mich, warum es in einer Beziehung eigentlich einen Pornokonsum geben muss. Damit meine ich nicht einen gemeinsamen Pornokonsum, alles was gemeinsam Spaß macht, ist gut.

Wie kann es sein, dass ein Partner Pornos oder Bilder konsumieren muss und der andere nicht? Liegt hier nicht das Resultat einer für einen Partner unbefriegenden Sexualität vor? Wäre hier nicht ein offenes, liebevolles Gespräch angebracht, oder auch viele davon? Sollte nicht an der Beziehung nachgebessert, an der gemeinsamen Sexualität gearbeitet werden? Mit einem ausweichenden Schritt eines Partners in eine auch nur temporäre pornographisch unterstützte Phantasiewelt kann sich der betreffende Partner zwar kurzfristig Erleichterung verschaffen, aber wäre es nicht sinnvoller, die Beziehung so zu gestalten, dass dieser Schritt in die Phantasiewelt erst gar nicht nötig wird?

H{al3e-%Bob


Toffifee

Wenn es bei dir so ist, dann ist es doch schön!

Aber ich glaube (und offensichtlich bin ich nicht der/die einzige), dass das eher die Ausnahme ist.

Es könnte ja auch sein, dass sich viele das nicht eingestehen mögen, dass die Liebe oder Partnerschaft die sexuelle Lust NICHT gänzlich auf eine Person kanalisiert, weil die gesellschaftliche, religiöse, teilweise auch sicher romantisch verklärte Idealvorstellung von einer Partnerschaft dies so nicht vorsieht, oder?

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