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Pornobilder trotz Beziehung

gEuxs


-Toffifee-

Ich hab mir deine Links angeschaut.

Auf meinen o.g. Seiten wird auf Männer UND Frauen eingegangen und keiner sagt, wer im Recht ist, da jeder unterschiedliche Gefühle hat.

Auf der zweiten Seite werden verschiedenste "Argumente" schlicht aufgezählt. Dabei sind dumme Argumente und kluge und am Ende steht billige Unverbindlichkeit.

Auf der ersten heißt es direkter "Männer, die ihre Frauen mit Pornos bzw. Sexseiten im Internet hintergehen..."

Ich nehme an, du findest das wieder zum kotzen, aber wer meint, daß Selbstbefriedigung, ob mit oder ohne Pornos, irgendwie dasselbe wäre wie Fremdgehen, der hat in meinen Augen ein dickes Problem.

Und ich MACHE Leuten, die diese Einstellung ihrem Partner aufzwingen wollen einen Vorwurf.

Ist ir nicht aufgefallen, daß in diesen Artikeln einzig und allein von wixenden MÄNNERN geredet wird?

Was ist denn mit den vielen Frauen hier, die das auch tun, sogar IN einer Beziehung?

Ist meine Freundin auch "ein Voyeur, der sich vor persönlicher Beziehung scheut und Angst vor Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe hat?" weil sie sich selbstbefriedigt?

Sagst du, daß wir eine Beziehung ohne "richtige" Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe führen?

Das halte ich für ziemlich anmaßend.

gKu7s


Prinz...

Im umgekehrten Fall gilt genau das gleiche: macht die Frau Dinge, bei denen sich der Mann sich abgewertet, missachtet, geringgeschätzt fühlt, so muss die Frau das respektieren und abstellen, egal wie (objektiv gesehen) marginal oder lächerlich der Auslöser sein mag.

Ich zitiere mal Hale-Bob:

Also ich kenne ein befreundetes Paar, die in ihrer Beziehung das Problem haben, dass er sehr sehr eifersüchtig ist. Deshalb gibt es immer wieder Stress ohne Ende. Sie ist aber eine Person, die gerne mal alleine tanzen und auf Partys geht, sich auch gerne mal mit anderen Männern unterhält usw.

Ihr Verhalten empfindet er mit Sicherheit als emotional sehr verletzend.

Aber soll sie Tag und Nacht zuhause bleiben und ja keinen Kontakt mit anderen Männern pflegen? Also MUSS jetzt zwingend SIE ihr Verhalten grundsätzlich ändern, weil er schließlich emotional verletzt ist?

Genauso so wird nämlich in der Porno-SB-Frage häufig argumentiert!

Tatsächlich, das IST die Argumentation wieder. :-)

Cala1udsixa


Eine Beziehung umfasst alles, da gibt es kein Recht auf Privatheit. Natürlich hat das nur wenig mit zum Beispiel herrschender Rechtssprechung zu tun. Nach der hat ein Partner z.B. nicht das Recht, Briefe des anderen zu öffnen oder zu lesen. Ich zum Beispiel würde das auch nicht tun wollen, aber ich brauche die Gewissheit, dass ich es jederzeit könnte und dürfte. Wozu brauche ich eine Beziehung, wenn mein Partner vor mir Geheimnisse hat oder ich vor ihm?

Oh Gott!!!

:-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o

Wie kann es sein, dass ein Partner Pornos oder Bilder konsumieren muss und der andere nicht? Liegt hier nicht das Resultat einer für einen Partner unbefriegenden Sexualität vor?

Ich glaub, das haben wir zur Genüge beantwortet, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Mit einem ausweichenden Schritt eines Partners in eine auch nur temporäre pornographisch unterstützte Phantasiewelt kann sich der betreffende Partner zwar kurzfristig Erleichterung verschaffen, aber wäre es nicht sinnvoller, die Beziehung so zu gestalten, dass dieser Schritt in die Phantasiewelt erst gar nicht nötig wird?

Bei mir ist er nötig, anders könnte ich beim Sex nicht zum Orgasmus kommen, und nun?

Und das liegt nicht an meinem Mann sondern an mir, ganz allein an meiner Art, Sex zu genießen und an meinen Vorlieben, die nicht realitätstauglich sind, und nun?

-qToff,ifeex-


@ gus:

Hier wurde so oft geschrieben, dass Moncherie im Unrecht und ihr Freund normal ist etc.

Mit meinen Links wollte ich nur klarstellen, dass keiner im Recht oder Unrecht ist!

Verstehst du?

Außerdem habe ich nicht gesagt, dass Fremdgehen und Pornos dasselbe sind!

Viele Frauen fühlen aber so und für sie fängt Fremdgehen im Kopf an (wenn ihr Partner an andere Frauen denkt z.b)

Sagst du, daß wir eine Beziehung ohne "richtige" Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe führen?

Das halte ich für ziemlich anmaßend.

-> das ist einfach nur lächerlich!

Habe ich das jemals behauptet ???

Was ich auch ganz witzig finde:

Ich schreibe, jede Beziehung ist anders - was ja auch stimmt.

Trotzdem muss noch schnell hinzugefügt werden, dass es Beziehungen ohne Pornos viel seltener gibt etc.

Kann man nicht einfach so stehen lassen, dass es einfach verschiedene gibt?

Ohne: das kommt mehr vor, das kommt seltener vor usw. usf.

Denn da ist man wieder unterschiedlicher Meinung...

Übrigens hab ich nie behauptet, dass mein Freund keine Pornos anschauen darf...

-qToffifxee-


Noch was :-)

Habe das mit der sexuellen Anziehung wohl falsch verstanden.

Natürlich gefallen mir andere Männer vom optischen her auch und mein Freund wird auch noch andere Frauen schön finden.

Es ist nur so, dass ich mir nicht vorstelle mit ihnen ins Bett zugehen.

g*us


Prinz...

Es gibt in einer Beziehung eine Art Gefühlshierarchie, und schlechte Gefühle bei dem einen stehen in der Wertung immer über guten Gefühlen des anderen.

Am Ende hat nämlich die Beziehung einen höheren Stellenwert als das eingeforderte Recht auf Privatheit.

Tut mir leid, ich halte das für einen schweren Fehler.

Da ist wieder die Waffen-Analogie von der ich schon mal sprach:

Klar hat die Beziehung praktisch einen verdammt hohen Stellenwert.

Aber würdest du ALLES tun, wenn jemand dich mit einer Waffe bedroht? Und wäre das dann auch ok? Schließlich hat dein Leben einen höheren Stellenwert als deine Ehre z.B.

Wovon du da redset ist, sich mit der Tasache zu arragieren, daß man nun mal lieber auf seine Privatsphäre verzichtet als auf seine Beziehung. Beides ist wichtig, aber wenn man nicht beides haben kann...

Nur WARUM kann man denn nicht beides haben?

Weil der Partner sich "davon verletzt fühlt"? Von meiner Privatsache?

Dann ist es ja ok, wenn ich dich mit der Waffe dazu zwinge deine Notdurft vor meinen Augen zu verrichten, wenn ich mich sonst eben "verletzt fühle"?

Im Grunde doch dasselbe: Du willst verzichtest auf etwas was dir zusteht, weil dich etwas anderes dazu zwingt. Und das ist auch ok so, weil ansonsten ja ICH verletzt wäre, und ich habe ja ein Recht darauf von dir zu verlangen, daß du nichts tust, was mich verletzt... :-/ :-o

Der Knackpunt ist doch: Nur weil sich jemand "verletzt fühlt" heißt daß nicht, daß er das Recht hat von jemand anderem Änderung zu verlangen! Nicht, wenn ihn diese Sache nun mal nichts angeht, weil es die Privatsache von jemand ANDEREM ist.

Da hört die Freiheit des Einzelnen nun mal auf, jedenfalls bei zivilisierten Menschen.

Wenn man darauf verzichtet, so wie du, dann steht man wieder auf der Ebene des Faustrechts.

Sorry, wenn das hart klingt, aber so ist es doch.

C%lauods~ixa


Toffifee, du musst das aus dem Kopf kriegen dass

Fremdgehen und Pornos was miteinander zu tun haben.

Fremdgehen fängt im Kopf an, das ist richtig, aber dabei geht es um REALE Frauen und REALE Gedanken. Und da würde ich mir auch meinen Teil denken, wenn mein Mann an eine reale Frau beim Sex denken würde (außer sie ist wirklich nur Wichsvorlage aber das ist dann schon schwerer zu unterscheiden).

Bildchen und Pornos dagegen sind reine Wichsvorlagen, wo man den Menschen nicht sieht, sondern nur das, wofür sie jetzt zur Verfügung stehen sollen.

@:)

H ale(-Bob


@Prinz

Auf so ein langes und gutes (im Sinne der Diskussion) Posting kann ich leider nicht ausführlich antworten, aber trotzdem will ich dir in einigen Punkten teilweise energisch widersprechen:

1.

Deine These, dass jedes (für einen selbst) schöne Gefühl oder Bedürfnis zu unterdrücken ist, wenn es den anderen Partner in irgendeiner Art und Weise gefühlsmäßig verletzt oder sie es missbilligt, halte ich für falsch (zumindest nicht für generell richtig)!

Siehe mein Beispiel mit dem eifersüchtigen Paar: Ich bin nicht der Meinung das der eine Partner sein Sozialleben in drastischer Weise beschränken muss, weil der aneder durch seine Eifersucht damit nicht umgehen kann.

2.

Auch deiner Ansicht, dass die Beziehung einen grundsätzlich höheren Stellewert haben soll als die Privatspäre, teile ich überhaupt nicht. Eine gewisse Privatheit gehört elementar zu MEINER Persönlichkeit und meine Persönlichkeit brauche ich auch in einer Beziehung. Eine völlige Auflösung oder Unterordung dieser Privatheit und damit auch meiner Persönlichkeit kommt einer völligen Selbstaufgabe gleich. Ich glaube, dass eine Partnerschaft oder Beziehung immer noch aus ZWEI Menschen besteht, sogar bestehen muss. Für mich ist die Defintion einer Partnerschaft eine "Du und Ich ZUSAMMEN" und nicht ein bedingsloses "WIR" (obwohl das sicher romantischer klingt).

3.

Ich finde es auch abstrus, Pornokonsum immer mit einer unbefriedigtem oder unbefriedigenden Sexualität gleichzusetzen.

Ich glaube ganz und gar nicht, dass der Pornokonsum oder SB allgemein immer gleich Kompensation von irgendwelchen Defiziten im (partnerschaftlichen) Sexualleben bedeuten muss. Kurz gesagt, ich glaube, dass das Bedürfnis nach einer Fantasiewelt in vielen Fällen nichts mit der Qualtät des partnerschaftlichen Sexlebens oder der Beziehung allgemein zu tun hat...

-YToff^if|eex-


Die Frauen in den Pornos sind aber auch echte Frauen ;-)

gMuxs


-Toffifee-

Sagst du, daß wir eine Beziehung ohne "richtige" Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe führen?

Das halte ich für ziemlich anmaßend.

-> das ist einfach nur lächerlich!

Habe ich das jemals behauptet

Ich habe die Aussage "Pornos = Fremdgehen" aus den Links mit denen du doch deine Ansichten verdeutlichen wolltest.

Auch das mit dem "Voyeur, der sich vor persönlicher Beziehung scheut und Angst vor Verantwortung und Gegenseitigkeit der Liebe hat", denn SO werden Menschen die Wixen und Pornos konsumieren da bezeichnet.

Was ist falsch daran, dich direkt damit zu konfontrieren?

Jetzt sagst du DIESE Aussagen stellen NICHT deine Einstellung dar.

Ok, freut mich, vergessen wir das also.

Dann sagts du, du wolltest damit "nur klarstellen, dass keiner im Recht oder Unrecht ist!"

Vorher sagtest du aber auch "das man auf keinen Fall den Frauen einen Vorwurf machen kann und DARF, wenn sie gegen Pornos sind."

Gehst du jetzt der Konfontration einfach nur aus dem Weg, oder warum sagts du mal so mal so?

Ich mache sehr wohl Leuten einen Vorwurf, die "gegen Pornos sind" , wenn das auf deutsch heißt: die "dagegen sind, daß ihr Partner Pornos schaut" nicht, daß sie selbst keine mögen.

Ich bin da auch überhaupt nicht der Ansicht, daß "keiner im Recht oder im Unrecht ist".

Ich denke nämlich, daß eine klare Haltung, die man klar vertritt bis man seine Meinung vielleicht ändert, sehr hilfreich ist um sich gegenseitig zu verstehen.

Hast DU deine Meinung geändert?

HValex-Bob


Toffifee

Es ist nur so, dass ich mir nicht vorstelle mit ihnen ins Bett zugehen.

Ich weiß nicht, wie es bei anedern Männern ist, aber ich stelle mir überhaupt nicht vor, mit diesen Frauen auf den Pornobildchen ins Bett zu gehen! Ich geile mich nur an ihnen auf (um es mal platt zu sagen)... Das ist ein Unterschied, den ich nur schwer erklären kann!

Ich kann mich durchaus an dem Anblick anderer Frauen aufgeilen, wenn ich mir konkret ausmale, was ich beim Sex gerne machen würde, dann stelle ich mir tatsächlich meine Partnerin vor

;-D

glu0s


Hale-Bob...

Du hast das wesentlich verständlicher dargestellt als ich. Danke. :-D

kNuczkucks~blume


dieser unterschied dürfte aber entscheidend sein

hale-bob,

aber ich stelle mir überhaupt nicht vor, mit diesen Frauen auf den Pornobildchen ins Bett zu gehen! Ich geile mich nur an ihnen auf (um es mal platt zu sagen)...

!! das ist das was claudsia die ganze zeit sagt. das ist wohl wirklich der springende punkt.

D,er k|leine P3rinxz


Claudsia, da kannst Du mir noch so viele Schrecksmileys im die Ohren hauen, das was ich gesagt habe gilt für mich und meine Beziehung.

Für Dich gilt was anderes, warum nicht?

Eine Frau, die sich mir in bestimmten Bereichen entziehen kann bzw. die das macht oder braucht, brauche ich nicht. Ich entziehe mich auch nicht, niemals. Dass es bei Dir, für Dich anders ist, ist o.k. WIR beiden könnten eben nicht eine Beziehung führen, die für UNS befriedigend wäre.

Deine Reaktion zeigt nur, dass Du Deine Sicht der Dinge hast, und sie ist nicht richtiger oder falscher als meine. Sie ist nur anders.

Allerdings ist Deine Reaktion mit "Oh Gott" und den smilieys nicht gerade die feine englische Art, das zu sagen, sollte gestattet sein.

Daneben möchte ich Dir sagen, dass ich so einen Satz

Ich glaub, das haben wir zur Genüge beantwortet, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

für doch ein bisschen, ein kleines bisschen arrogant halte. DU magst den Sachverhalt für DICH und meinetwegen auch im Verein mit anderen Diskutanten zur Genüge beantwortet haben, aber stülpe mir bitte nicht über, wann FÜR MICH was zur Genüge beantwortet ist.

Wenn ICH mich auf Pornos stützen muss, um eine Grundlage für ergfolgreiche SB zu kriegen, dann stimmt FÜR MICH in MEINER Beziehung etwas nicht. ICH kann immer und jederzeit mit meiner Partnerin das sexuelle Erleben haben, das ICH für mich brauche, um zufrieden zu sein. Und mein Spektrum beim Sex ist wahrlich sehr sehr groß, trotzdem ist es so.

Wenn der Schritt zur Seite für Dich

Bei mir ist er nötig, anders könnte ich beim Sex nicht zum Orgasmus kommen, und nun?

Und das liegt nicht an meinem Mann sondern an mir, ganz allein an meiner Art, Sex zu genießen und an meinen Vorlieben, die nicht realitätstauglich sind, und nun?

nötig ist, dann ist es solange ok., wie es für Deinen Partner o.k. ist. Ich wollte nicht sagen, dass Pornokonsum per se schlecht ist. Ich wollte nur sagen, dass er dann schlecht ist, wenn er gegen die Wünsche Deines Partners gerichtet ist.

So wie Du es sagst, ist es für Dich Voraussetzung für befriedigende gemeinsame Sexualität, Dich vorher oder dabei mit einem Porno anzuheizen oder damit kommen zu können. Das Entscheidende scheint mir zu sein, dass Du den Porne für Euren gemeinsamen Sex brauchst. Da gibt es kein und nun?, es ist doch Euer Sex, Eure Art, die Ihr für Euch gefunden habt bzw. braucht. Das ist doch in Ordnung und total gut so.

Mir ging es in meinen Ausführungen um das genaue Gegenteil, dass einer der beiden, entgegen dem ausdrücklichen Wunsch des anderen, für sich, seine privaten Sex, Pornos benützt.

-ITo0ff#ifexe-


Meine Meinung:

Man kann den Männern die Pornos schauen keinen Vorwurf machen und sagen, sie seien Unnormal!

Gleiches gilt für Frauen die Pornos nicht akzeptieren können (in ihrer Beziehung)

Denen darf man auch keinen Vorwurf machen weil es nun mal ihre Gefühle sind und Gefühle kann man nicht einfach abschalten!

So meine ich das!

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