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Pornobilder trotz Beziehung

-iTo_f,fifeex-


@ der kleine Prinz:

Wenn ICH mich auf Pornos stützen muss, um eine Grundlage für ergfolgreiche SB zu kriegen, dann stimmt FÜR MICH in MEINER Beziehung etwas nicht. ICH kann immer und jederzeit mit meiner Partnerin das sexuelle Erleben haben, das ICH für mich brauche, um zufrieden zu sein. Und mein Spektrum beim Sex ist wahrlich sehr sehr groß, trotzdem ist es so.

-> So sieht es eben auch mein Freund.

Doch irgendwie macht es mir hier den Eindruck als ob mein Freund unnormal oder kein "richtiger Mann" wäre...

g us


-Toffifee-

Du zählst die Punkte auf, in denen hier (im wesentlichen) kein Widerspruch besteht.

Auch, daß jemand der keine Pornos schaut kein "richtiger" Mann wäre behauptet keiner.

Es herrscht aber doch Widerspruch und der dreht sich doch ganz klar um etwas anderes, nicht?

C}laudxsia


Die Frauen in den Pornos sind aber auch echte Frauen

Wie heißen sie? Wo wohnen sie? Wann kann dein Freund sie treffen ???

Siehst du denn nicht den Unterschied, zwischen einer Wichsvorlage und einer realen Frau?

@kleiner Prinz

Dein erster Satz lautete, du habest nicht alle 20 Seiten parat. Da wir das Thema wirklich zur Genüge abgehandelt haben und du wieder denselben Punkt anführst, der schon zigmal hier auftauchte, entschuldige, dass ich davon ausging, dass du das einfach nicht gelesen hast.

Das andere, wenn das DEINE Beziehung ist, dann mach das kenntlich, nicht nur ich war etwas befremdet, dass du das so allgemein schriebst,

In einer Beziehung gibt es kein Recht des Mannes auf ungestörte, unbeobachtete SB, sowie es kein Recht der Frau gibt, diese dem Mann zu verbieten.

Schreib in "meiner" und alles ist ok.

Ich führe nämlich auch eine Beziehung, und in MEINER ist es anders und ich habe das o Gott auf meine Beziehung bezogen und mir vorgestellt, was das für ein Gefängnis sein muss.

Ich habe auch Sex mit mir allein, wann immer mir danach ist, und ob mit meinem Mann oder mit mir, ich hab meine Vorstellungen, und die brauche ich.

Und ich denke, dass mein Mann das genauso hält, warum hat er sonst eine so schöne Pornosammlung in seinem Schreibtisch (keine Angst, die hat er mir gezeigt mal, ich hab nicht geschnüffelt, würde mir im Traum nicht einfallen)

Aber er hat nur so Weiber, die gefallen mir jetzt weniger :°(

kTucpkucksebleume


gus

das mit den waffen und dem faustrecht, das hab ich immer noch nicht richtig verstanden.

-6T)o0ffiAfexe-


Ich verteufel doch niemanden der Pornos schaut!

Wenn beide Partner gleicher Meinung sind DANN kann jede Beziehung wunderschön sein - deine wie auch meine.

Ihr seid euch einig und wir sind uns einig :-)

Mich hat nur gestört, dass hier alle dem Mann Recht geben und sagen, die Frau muss es akzeptieren.

Meiner Meinung nach müssen sich beide hinsetzen und richtig darüber reden OHNE Ausflüchte!

Wenn mein Freund plötzlich Pornos sehen will, dann wird er mich schon von sich aus aufklären und mit mir reden.

D3er kleEin)e P~rinxz


@gus

Mit Deiner Waffen-Analogie komme ich nicht klar.

Um es kurz zu machen: wenn ich mich in einer Beziehung bedroht fühlen würde, würde ich die Beziehung verlassen. Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, aber die sind in einer Beziehung verdammt hoch angesiedelt.

Ich rede nur für mich, und ich habe alle Formen von Beziehung erlebt, zum Beispiel auch 16 Jahre lang eine offene Beziehung, wobei eine offene Beziehung wesentlich mehr ist, als nur das Dulden weiterer Sex-Partner. Und auch diese Beziehung habe ich nicht verlassen, zumindest nicht wegen der anderen Beziehungspartner.

Ich mag extrem sein, aber ich bin für mich extrem, ich will nicht Dir meine Sicht überstülpen.

Du sagst "wenn man beides nicht haben kann ..."

Dann muss man an der Beziehung so arbeiten, dass man beides haben kann oder die Beziehung verlassen. Aber für MEIN Dafürhalten nicht den Partner missachten.

Wenn man nicht beides haben kann, dann muss man drüber nachdenken, ob man wirklich zusammen passt.

Für MICH ist es nicht abstrus, Pornokonsum mit unbefriedigter Lust, unbefriedigendem Sex gleichzusetzen. Wenn ich meine SEHR weitreichenden sexuellen Bedürfnisse lustvoll ausleben kann, habe ich absolut kein Bedürfnis nach Pornos. Wenn ich Lust auf Pornos habe, dann stimmt für MICH in der Beziehung was nicht. Ich wiederhole, ich bin extrem, aber das bin eben ICH.

@Hale-Bob

Eine gewisse Privatheit gehört elementar zu MEINER Persönlichkeit und meine Persönlichkeit brauche ich auch in einer Beziehung. Eine völlige Auflösung oder Unterordung dieser Privatheit und damit auch meiner Persönlichkeit kommt einer völligen Selbstaufgabe gleich

Siehst Du, diese Privatheit gehört auch zu meiner Persönlichkeit, aber ausserhalb der Beziehung. Innerhalb der Beziehung will ich keine Privatheit haben, sonst brauche ich keine Beziehung.

Während bei Dir diese Auflösung der Privatheit einer Selbstaufgabe gleich kommt, ist bei mir diese Auflösung ein Akt der Selbstverwirklichung. Beziehung ist bei mir sehr symbiotisch.

In diesem Punkt bin ich der Tänzerin ziemlich nah, komischerweise.

-=TMof,fiife9e-


Und wenn es dann nicht klappt, muss man die Beziehung einfach überdenken.

C$lauNdsixa


Und mich stört an der ganzen Sache, dass diesen Pornos so viel Bedeutung zugemessen wird, das ist alles.

Ich schreib mir hier die Finger wund, um das Bild des "bösen schmutzigen Mannes, der Pornos braucht!" zu entlasten. ;-)

Ich sage ja nicht, dass die Frau heulend akzeptieren muss, aber sie sollte sich damit auseinandersetzen, was genau ihr Problem dabei ist (oder umgekehrt, bei Techniken gibts einen Faden, da schaut die Freundin..) und einfach mal erkennen, dass das Problem eigentlich keins ist weil SB und Pornos einfach in der Amateurliga spielen, während die Frau die Championsleague bedeutet....

Und umgekehrt sollte der Mann das Problem der Frau sehen, und da mit ihr zu einer einvernehmlichen für beide akzeptablen Lösung kommen, die Verständnis für beide Seiten heißt.

Verbieten oder heulend akzeptieren (um den Freund nicht zu verlieren) sind einfach keine Optionen.

DHer kVlein[e Prkinz


Claudsia,

dann hatte ich Deine Äusserung falsch interpretiert.

So wie Du es jetzt sagst, ist es für mich o.k.

Aber wie kommst Du auf den Ausdruck "Gefängnis". "Meine Frauen" haben sie sich niemals in einem Gefängnis gefühlt, ich räume sehr viel Privatheit ein, aber nicht, weil es so sein muss, sondern weil ich Privatheit aus Liebe gönne. "Meine Frau" soll alle Privatheit der Welt haben, aber sie hat keinen Rechtsanspruch drauf, ebenso wenig wie sie letzlich auf mich einen Rechtsanspruch hat. Wenn es nicht mehr passt und auch nicht gerichtet werden kann, dann muss ich gehen.

-[Toffyif+ee-


@ Claudsia:

So ähnlich sehe ich das ja auch :-)

Würdest du also sagen, dass dein Partner dich erotischer und attraktiver findet als alle Pornodarsteller?

Er aber praktisch mal einen neuen Körper anschauen will um sich dabei selbstzubefriedigen?

-{Toff6ifee-


@ Kleiner Prinz:

Ihr schaut also beide keine Pornos, oder?

(zumindest getrennt)

Denkst du dafür aber manchmal an andere Frauen?

Cjlaud8sia


Also ich glaub nicht, dass ich irgendwie gegen die Rothaarige auf DSF konkurrieren könnte vom Aussehen, aber was will mein Mann mit der?

Die ist sicher erotischer vom Aussehen, nach 19 Jahren ist das auch nicht mehr so wichtig, aber wenn wir dann loslegen, da kann keine andere Frau auch nur im Entferntesten hin, das ist Liebe, Vertrauen, Fallen lassen, Sex, und dann bin ich die Schönste, die Beste, die Begehrenswerteste, was sonst?

gQus


waffen und faustrecht...

Hale-Bob drückt es verständlicher aus:

Eine gewisse Privatheit gehört elementar zu MEINER Persönlichkeit und meine Persönlichkeit brauche ich auch in einer Beziehung. Eine völlige Auflösung oder Unterordung dieser Privatheit und damit auch meiner Persönlichkeit kommt einer völligen Selbstaufgabe gleich.

ICH denke an dem Punkt eben weiter:

Völlige Selbstaufgabe? Das ist doch Sklaverei. Freiwillig, meinetwegen aber trotzdem: Es gelten keine Persönlichkeitsrechte, das höchste Maß ist das "Gefühl", das einzige letzte Ziel die Beziehung. Da kann doch jeder jeden zu allem zwingen! Es gibt kein richtig und falsch mehr nur noch "ich fühle das eben so". Wonach wird also geurteilt?

Danach, wer "stärker" leidet. Wer mehr zu verlieren hat gibt nach.

DAS ist einfach das Recht der Stärkeren. Faustrecht.

Aber mein Partner ist ein Mensch, kein Gott. Mein Partner macht auch Fehler und ich mache auch welche deshalb will ICH keinen Partner, der sich mir bedingungslos ausliefert. Ich sehe "Fehler" nicht mal als "falsch".

Aber ich glaube nicht an "Partnerschaft" zwischen "göttlichen Wesen" auch wenn es romantisch klingt.

Ich glaube an Partnerschaft zwischen Menschen, die zusammen mehr sind als beide einzeln.

Aber dafür muss man auch als Menschen zusammenleben. Dazu gehören einfache menschliche Regeln damit man sich eben nicht verletzt oder zerdrückt.

Der kleine Prinz meint er hat jemanden, mit dem er auf (fast) alle Regeln, alle Privatheit verzichten kann. Super. :-)

Aber kein Argument gegen Privatheit, einfach nur eine praktische Kombination.

Er sagt auch:

Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, aber die sind in einer Beziehung verdammt hoch angesiedelt.

An dem Punkt, wo SEINE persönliche Grenze überschritten würde, DA würde er doch wieder Grenzen ziehen.

Da hat er sicher das Recht zu, oder?

Und wovon reden wir hier?

Davon daß jemand Grenzen SETZT und seine Selbstbefriedigung als Privatangelegenheit betrachtet.

Und auch wenn der kleine Prinz und viele andere auf diesen Privatheit verzichten hätten sie trotzdem das Recht sie einzufordern.

Soweit ist alles ok.

Aber wenn der kleine Prinz oder viele andere meinen, dieses Recht gäbe es nicht, dann werfen sie die zivilisierten Umgangsformen über Bord. Und dann bleibt nur noch das Recht des Stärkeren.

Dser kleBine Pxrinz


Toffifee

das ist jetzt echt eine scheiß frage ;-D - entschuldigung für den Ausdruck, aber jetzt kriege ich ein Erklärungsproblem.

Das mit den Pornos ist schnell beantwortet. Nein, wir schauen keine Pornos an. Ich habe auch noch nie eine Mark für einen Porno ausgegeben. Trotzdem kenne ich einige, zum Beispiel die, die mir ein Freund vor vielen Jahren geliehen hat, damit ich mit dem Alleinesein besser klar komme.

Mich können Pornos saugeil machen. Weil das so ist, und weil es mir so sehr wichtig ist, diese Geilheit mit meiner Partnerin zu erleben, fasse ich Pornos so gut wie nie an.

Aber ich bin halt auch da extrem, mir ist der Weg immer wichtiger als das Ziel. Ein Orgasmus, am Ende, oder auch mittendrin, ist schön, eine kurze Krönung, aber der Weg zum O., der Stunden dauern darf, ist mir viel wichtiger. Und deshalb ist es mir wichtiger, genau diesen Weg mit meiner Partnerin zu erleben und nicht alleine am Bildschirm.

Zur anderen Frage: ja, ich denke manchmal an eine andere Frau. Weniger, weil ich das brauche, sondern deswegen, weil ich zur Zeit alleine bin, und weil es eine andere Frau gibt.

Aber ich muss dazu sagen, dass ich mich mit SB eh ziemlich schwer tue, und dass ich in einer Beziehung so gut wie nie SB für mich alleine mache. Wenn überhaupt, dann ist sie dabei, aber dann ist es keine normale SB mehr, sondern eine etwas andere Art von gemeinsamem Sex. In dieser Zeit, in der ich jetzt alleine bin, hab ich SB nur einfach so zum "Entleeren" gemacht, fast gefühllos. Jetzt gibt es diese "andere" Frau, weit weg, da mache ich sehr viel SB, aber es ist irgendwie keine SB, sondern im Kopf ist es Sex, der wegen der Entfernung leider als SB gelebt wird.

kYuckuCcksbluxme


gus

Es gibt kein richtig und falsch mehr nur noch "ich fühle das eben so". Wonach wird also geurteilt?

urteilen. urteil. und wer ist der richter?

wenn ich dich richtig verstehe, dann dürfen gefühle nie in den "urteilsspruch" eingehen.

lebst du so eine beziehung? eine beziehung in der "ich fühle das eben so" nichts zählt?

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